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Crash der Aktienmärkte: Warum diese Krise anders ist!

Folgt auf den Crash der Aktienmärkte der Crash der Anleihemärkte? Der Haupttreiber der Krise ist ein biologischer Feind, der auf einen entfesselten und entarteten Kapitalmarkt trifft, mit extrem manipulierten Zinsen

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Der Crash der Aktienmärkte kam unvermittelt und heftig! Was erleben wir da gerade – als Bürger, die extrem heftig im gewohnten Leben beeinträchtigt sind, oder auch als Anleger am Kapitalmarkt, die Depotbestände abschmelzen sehen, wie Schnee in der Frühlingssonne? Eine krisenhafte Zuspitzung in nahezu allen Lebensbereichen mit einem erzwungenen Stillstand der Wirtschaft in vielen Ländern und dem schnellsten Crash der Aktienmärkte aller Zeiten.

Crash der Aktienmärkte: Die Unkalkulierbarkeit der Bedrohung

Der Haupttreiber der Krise ist ein biologischer Feind, der auf einen entfesselten und entarteten Kapitalmarkt trifft, mit extrem manipulierten Zinsen, überschuldeten Wirtschaftssubjekten und Staaten, die ein Wachstum mit extrem hoher Inanspruchnahme von weiteren Schulden generiert haben (USA).

Zur Eindämmung der Virusinfektion muss man einen Stillstand der Wirtschaft in Kauf nehmen, dessen konjunkturelle Auswirkungen nicht abschätzbar sind. Noch bevor die sprichwörtliche Tinte auf dem Papier getrocknet ist, auf dem die Prognose geschrieben ist, kann man diese bereits wieder in den Papierkorb werfen. Fest steht eines: Der wirtschaftliche Schaden wird mit jedem Tag größer, an dem die Eindämmungsmaßnahmen für die Pandemie Bestand haben – und diese Größenordnung ist eben nicht voraussehbar oder  antizipierbar.

Crash: Die Psychologie schlägt unbarmherzig zu

„Fight or Flight“ oder die Kampf-oder-Flucht-Reaktion ist eine über 100 Jahre alte psychologische Erkenntnis, die das Verhalten von Menschen unter einer großer Stresssituation beschreibt. Der Urmensch hatte beim Knurren eines Tieres oder beim Aufziehen eines Unwetters nicht lange Zeit für komplexe Überlegungen – er mußte schnell handeln, um sein Leben nicht zu verlieren. Dies ist in unseren Genen angelegt, immer noch auch beim heutigen Wohlstandsbürger.

Bezogen auf den Crash an der Börse bedeutet das oben beschriebene „Fight or Flight“: raus aus den riskanten Positionen, bevor man seine Gewinne verliert oder Schlimmeres. Oder die Entscheidung dagegenzuhalten (als Kampfsituation) bis es zu schlimm wird – und man im Tief dann doch noch aufgibt. Später wurde in der Psychologie dieses menschliche Verhalten auf „Freeze, flight, fight or fright“ erweitert, weil es in der Urzeit auch das Erstarren und die Regungslosigkeit gab, in der Hoffnung so seinem Schicksal zu entgehen.

Eine Reaktion, die aber in der jetzigen Situation des Crash nicht so einfach weiter hilft. Vielleicht dem Aktienmarkt, wenn Anleger aus Frustration nicht mehr auf ihr Depot sehen. Oder den Dax ignorieren. Beobachten konnte man dies nach der Dotcom-Krise von 2000, als Anleger, die zu Kursen von 66 Euro (zweite Kapitalerhöhung) und mehr erworbenen Telekom-Aktien nicht mehr beachteten und diese Altpapiere noch Jahrzehnte später im Depot liegen haben.

Es gibt derzeit viele Beispiele für ein Krisenverhalten des modernen Menschen, welches noch sehr auf Instinkten aufgebaut ist. Der Mensch ist ein Jäger und Sammler, damit legt er in Extremsituationen Vorräte an – macht Hamsterkäufe, teilweise auf absurde Art (Toilettenpapier) – oder auch wie viele Amerikaner, die sich in dieser Krise noch Waffen und Munition besorgen, anscheinend in der Angst, künftig ihr Hab und Gut mit Waffengewalt verteidigen zu müssen.

Warum die Psychologie hier so stark zum Zuge kommt, ist die Tatsache, dass man für die jetzige Situation keinen Anker hat, also kein Vorbild für die Beschreibung, wie das Ganze ausgehen könnte. Das macht diesen Crash anders. Es gibt Meldungen über eine Infektionsquote von 60-70 % in der Bevölkerung, von Millionen Toten und von einer starken Rezession, die Millionen Arbeitsplätze kosten und die Weltwirtschaft in den Keller ziehen wird. Das alles macht extreme Angst, so dass keiner weiß, wo es einen Boden geben könnte nach dem blitzartigen Crash.

Aber hier liegt auch der Hoffnungsschimmer: Was ist, wenn die Maßnahmen zeitnah wirksam werden und auch die wärmere Jahreszeit ihren Teil zur Eindämmung beiträgt?

Und ganz nüchtern betrachtet, bleibt festzustellen, dass Covid-19 selbst bei weltweiter Ausbreitung die Menschheit nicht umbringen wird. Vor allem werden es jüngere Menschen gar nicht großartig bemerken, wenn sie sich infiziert haben. Selbst im hoch betroffenen Italien gibt es meines Wissens noch keinen einzigen Todesfall eines Menschen unter 30 Jahren. Zugegeben ein sehr schwacher Trost für die Älteren.

Gibt es historische Vergleiche?

Nicht, wenn man auf den Zeitraum der globalisierten Wirtschaftswelt zurückblickt. Das Sars-Virus von 2002/2003 hatte trotz seiner Gefährlichkeit gerade mal 8096 dokumentierte Fälle, mit 776 Toten und eine Verbreitung in 27 Ländern. Das verwandte Coronavirus Covid-19 hat bereits jetzt eine weitaus höhere Verbreitungsrate – mit sehr viel mehr Virustoten – und wir sind noch nicht auf Peak Corona, zumindest nicht im Westen. Nach dem exponentiellen Anstieg der Infektionszahlen in den letzten Wochen, kann man, auch unter Berücksichtigung von wirksamen Eindämmungsmaßnahmen, binnen zwei bis drei Wochen, noch mit einer siebenstelligen Infiziertenzahl rechnen.

Die Gegenmaßnahmen

Da gibt es zum einen die Eindämmungsmaßnahmen der Staaten, über die schon ausführlich berichtet wurde, ebenso wie die monetären und fiskalischen Maßnahmen, die durch den Crash von Börse und Wirtschaft zu einer Geldflut nie gesehener Dimension führen werden, in „unseliger Allianz“ mit einem gewaltigen Anstieg der Staatsverschuldungen. Allen voran Donald Trump, der in den nächsten Wochen nicht nur die Weichen für seine Wiederwahl stellen möchte, sondern alle staatlichen Maßnahmen einsetzen wird, um den unweigerlich kommenden Einbruch des Konsums abzumildern – indem er die staatliche Gelddruckmaschinen anwirft, wie es noch kein Präsident vor ihm getan hat.

Problemlösung in Anlehnung an den Kultfilm „Kir Royal“, in dem der reiche Fabrikant den Journalisten mit den Worten bedroht und umstimmen will: „Ich sch..ß dich sowas von zu mit meinem Geld“.

Fazit

Konjunkturzyklen sind das natürlichste in einer Marktwirtschaft und führen regelmäßig nach spätestens einem Jahrzehnt zu massiven Kurseinbrüchen. Der jetzige Crash ist etwas ganz Besonderes, weil sich zum normalen wirtschaftlichen rezessiven Geschehen ein unberechenbarer biologischer Feind hinzu gesellt hat, der vor allen Dingen aus psychologischer Sicht in der Lage ist, große Schäden anzurichten. Es gibt kein Schema F für einen solchen Fall und der Mensch und noch mehr der Börsianer hasst Unsicherheit. Die Frage aller Fragen lautet: Wo ist der Boden?

Bei allem Optimismus, mit dem man an die Bekämpfung einer so schweren pandemischen Bedrohung (für Ältere und Vorerkrankte) herangehen muss, gibt es ein Thema, welches schon jetzt seine Schatten vorauswirft. Wie soll man die Schulden in Zukunft tilgen, die Zinsen dafür aufbringen und eine mögliche Inflation in Zaum halten? Zunächst werden wir in den nächsten Tagen und Wochen ständig auf die Zahlen der John-Hopkins-Universität (Worldometer) mit den aktuellen Infektionsziffern starren und anschließend möglicherweise auf die Kurse und Renditen bei den Anleihen, nicht nur für mich ein großes Thema für die Zukunft.

Aber dann: Folgt auf den Crash der Aktienmärkte der Crash der Anleihemärkte?

Dieser Crash der Aktienmärkte durch das Coronavirus ist anders als vorherige Abstürze der Finanzmärkte

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Mike Lohmann

    19. März 2020 11:23 at 11:23

    Die vielfach hochgelobten Topbanker hätten problemlos ein einziges Mal die Gewinnkurve mit den Aktienkursen der Unternehmen vergleichen können um auf die gleiche Bewertung von Schulkindern zu kommen, dass hier zwischen Realität und Kursfnatasie ein völlig extremes Missverhältnis besteht(bestand). Da im SchlarAffenland der Notenbanker anscheinend nur Lehrbüchleinspezialisten entscheidungen treffen, muss dringend verlangt werden, dass nur noch solche am Schalthebel der Finanzen und Politik zugelassen werden, die auch einen normalen Intelligenztest bestanden haben.

  2. Avatar

    Ranzentier

    19. März 2020 12:33 at 12:33

    Die Neuinfektionen sind gestern in China auf 0 gesunken. Beginn war dort nach Unterzeichnung des Handelsdeals Mitte Januar…da sind jetzt 2 Monate rum…in Europa begann das Ganze zeitversetzt erst Mitte Februar …wird heißen es ist Mitte April alles vorbei…im Juni/Juli werden wir uns nicht mehr über Corona unterhalten…so schnell wie der Absturz da war wird er auch wieder weg sein, wie die letzten 3 kurzen (aus heutiger Sicht) Abstürze im Februar 2018 und Dezember 2018.
    Ich prophezeie ATH’s bis zur Wahl in den USA.

  3. Avatar

    Patrick Bateman

    19. März 2020 13:17 at 13:17

    Man könnte auch grundsätzlich in Frage stellen, ob die entfachte Panik eine sichere Grundlage hat. Denn ein wissenschaftlicher Diskurs zu einigen Fragen hat noch nicht wirklich stattgefunden. Es gibt ein paar Fakten, und ganz viele Annahmen.
    Drastische Maßnahmen, wie wir sie zur Zeit erleben, können einzig und allein dadurch gerechtfertigt werden, dass wir es mit einem dramatischen exponentiellen Wachstum zu tun haben.
    Dazu wurde zunächst mal die Annahme gemacht, dass die SARS-CoV-2 Epidemie mit „Patient Zero“ in Wuhan begann, vielleicht im Dezember, vielleicht auch früher. Verschwörungstheorien spinnen sich um diese Annahme, auf die ich nicht eingehe. Die Verbreitung des Virus zu diesem Zeitpunkt ist jedenfalls nicht zweifelsfrei zu bestimmen.
    Eine neue Simulationsstudie der Columbia-University geht nun von 5-10 fachen Infiziertenzahlen aus, und macht dabei die Annahme, dass zum Zeitpunkt der Abriegelungsmaßnahmen in Wuhan (damals offiziell knapp 700 Infizierte) 14% erfasst wurden.
    Meine persönliche Meinung dazu ist, dass diese Annahme eher deutlich zu hoch ist, also der auf die offiziellen Zahlen anzuwendende Faktor deutlich > 10 liegt. Die aktuelle Groß-Untersuchung in Shenzen geht jetzt davon aus, dass 91% keine oder moderate Symptome zeigen,nicht 80%.
    Beide Studien werden von Professor Hendrik Streeck erwähnt, vermutlich der wichtigste Virologe zum Thema zur Zeit in Deutschland (Quelle FAZ). Er geht auch für Italien von einem extrem hohen Durchseuchungsgrad aus. Dies alles deutet darauf hin, das die Letalität von SARS-CoV-2 deutlich niedriger ist, als bisherige Schätzungen.
    Bekannt ist hingegen:
    Wir haben deutschlandweit jedes Jahr im Mittel ca. 40.000 – 50.000 Todesfälle durch Lungenentzündung, verstärkt in der Grippesaison (lungenaerzte-im-netz). Woran natürlich auch unterschiedliche Viren ihren Anteil haben, insbesondere auch Influenza.
    Wenn aber die Basis (Anzahl Infizierter zu Beginn einer Simulationsrechnung) so weit abweicht von Annahmen, die gemacht werden/wurden, bedeutet das auch, dass wir längst nicht so eine dramatische exponentielle Verbreitung des Virus haben wie angenommen. Fest steht, dass die Zahl der Tests auf SARS-CoV-2 exponentiell ansteigt.
    Zur Zeit sind wir noch in einer Phase, in der sich die Panik immer mehr hoch schaukelt. Wer das nicht mitmacht, wird diskreditiert und kommt öffentlich kaum zu Wort. UK klinkt sich aus dieser Panik übrigens weitgehend aus. Wir werden sehen, wer mit welcher Strategie richtig fährt.

    • Avatar

      Hinterfrager

      19. März 2020 14:00 at 14:00

      Nochmals: Es gibt keine Impfung, es gibt keine Medikamente, schwere Fälle sterben qualvoll an Atemnot, für Sozialdarwinismus (Ältere/Gebrechliche/Behinderte vs. Jüngere) darf es in einer Demokratie keinen Platz geben – und für gesellschaftsfeindlichen Egoismus auch nicht!

      Boris Johnson hat übrigens bereits eine Kehrtwende eingelegt – vielleicht auch, damit seiner Insel mit ihrem hochleistungsfähigen NHS (hüstel) Bilder wie diese erspart bleiben…

      https://twitter.com/tancredipalmeri/status/1240414011608444929

    • Avatar

      Hinterfrager

      19. März 2020 14:24 at 14:24

      P.S.: An der von ihnen so bezeichneten „Panik“ hängen ganz konkrete Menschenleben – und denken Sie immer daran, dass das auch ihre ganz persönlichen Liebsten sein könnten. Welche übrigens nicht nur in Oberitalien buchstäblich ein Gesicht bekommen, etwa in Bergamo, wo sich Zahl der Todesanzeigen binnen kurzer Zeit vervielfacht hat…

      https://www.youtube.com/watch?v=iQaQBqH0txs

      Nun, was nützt einem dann noch ein randvolles Bankkonto oder Depot?

      • Avatar

        Lausi

        19. März 2020 20:01 at 20:01

        Ich freu mich schon auf meine goldenen und silbernen Grabbeigaben. Sollen ja sehr nützlich & hilfreich im Jenseits sein. ;-)

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Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

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Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

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Rüdiger Born

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