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Crash voraus? US-Aktien zu teuer? Man folge einfach nur der Geldspur der CEO¬īs

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Steht ein Crash am US-Aktienmarkt bevor? Sind US-Aktien schon lange zu teuer? Zahlreiche Beobachter mahnen immer wieder. Und das durchaus zu Recht, weil wir inzwischen den l√§ngsten Bullenmarkt √ľberhaupt erleben. Zumindest eine kr√§ftige Korrektur w√§re angebracht, damit der Markt einmal wieder durchatmen kann. Aber ist das wirklich so? Oder ist das nur die subjektive Sicht von all zu pessimistischen Kommentatoren?

Den US-Konzernen geht es derzeit mehr als gut. Keine Spur von einem Crash. Sie verdienen gut, Pr√§sident Trump hat ihre Steuern gesenkt, und sie k√∂nnen ihre gigantischen Auslandsverm√∂gen zu drastisch reduzierten Steuers√§tzen zur√ľck nach Hause holen. Also, wo ist das Problem? Es l√§uft sogar derart gut, dass laut aktuellen Analysen das Volumen der Aktienr√ľckk√§ufe der US-Aktiengesellschaften im laufenden Jahr 2018 mit 835 Milliarden Dollar (und vermutlich 1 Billion im Gesamtjahr) schon h√∂her liegt als im Gesamtjahr 2007 mit 810 Milliarden Dollar.

Wir erinnern uns. 2007 brach der US-Immobilienmarkt schon zusammen, aber der Aktienmarkt hatte das zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich gemerkt. Aber die Euphorie am Markt war auf ihrem H√∂hepunkt, und die Unternehmen kauften mit ihrem reichlich vorhandenen Cash eigene Aktien zur√ľck. Das aktuelle Volumen ist das Allzeithoch! Alleine das sollte einem zu denken geben. Aber da gibt es noch mehr. Man m√ľsste doch denken, dass die Konzernbosse im Zuge dieses perfekten Marktes mit ihrem privaten Geld Aktien ihrer Unternehmen kaufen. Klingt doch logisch, oder?

Aber sie tun derzeit genau das Gegenteil. Mit 10,3 Milliarden Dollar im August haben die sogenannten Corporate Insiders (F√ľhrungskr√§fte von b√∂rsennotierten Unternehmen) extrem viele Aktien der eigenen Firmen verkauft. Das vorige Hoch f√ľr einen Monat August lag ebenfalls im Jahr 2007 bei 9,3 Milliarden Dollar. Exakt errechnen konnte man diese Daten, weil alle Insider sie bei der B√∂rsenaufsicht melden m√ľssen.

Im September sieht es kaum anders aus. Es wurden Aktien im Wert von 7 Milliarden Dollar verkauft. Der vorige Höchstwert in den letzten zehn Jahren lag im September 2012 mit 5,7 Milliarden Dollar. Man sieht also: Die Konzernbosse stoßen momentan verdammt viele eigene Aktien ab (noch mehr als 2007) während sie mit dem Cash der Unternehmen die Unternehmensaktien von der Börse aufkaufen um die Kurse hochzutreiben.

Da kann sich jeder seinen Teil denken! Ist das die Flucht der Bosse, die mehr wissen als all die kleinen Lemminge an der B√∂rse? Zumindest ist es ein klares Indiz daf√ľr, dass die Bosse selbst die Kurse f√ľr extrem hoch halten. Sonst w√ľrden sie ja kaum in so gro√üem Umfang verkaufen! Das ist keine Garantie f√ľr einen kurz bevorstehenden Crash. Aber zumindest ist es ein Zeichen, dass die Protagonisten selbst kaum noch an weiter steigende Kurse glauben.

Steht ein Wall Street Crash bevor?

8 Kommentare

8 Comments

  1. Marko

    8. Oktober 2018 13:46 at 13:46

    „Wir erinnern uns. 2007 brach der US-Immobilienmarkt schon zusammen, aber der Aktienmarkt hatte das zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich gemerkt. Aber die Euphorie am Markt war auf ihrem H√∂hepunkt, und die Unternehmen kauften mit ihrem reichlich vorhandenen Cash eigene Aktien zur√ľck. Das aktuelle Volumen ist das Allzeithoch! Alleine das sollte einem zu denken geben. “

    Ich erinnere Euch :

    Fakt ist : Die EZB hat bis heute nicht gesagt : „Lehman“ ist vorbei
    Fakt ist : die EZB verlangt Einlangezinssätze von den EUR-Banken.
    Fakt ist : Die EZB „macht nix“, wegen Italien usw…
    Fakt ist : der EUR ist „eigentlich“ zu teuer, warum wohl … ?

    Fakt ist :

    Den Anleihe und den Aktienmarkt (als Gesamtmarkt) sollte man schon beachten, oder ? ūüôā

    • G3ckOoo

      8. Oktober 2018 17:04 at 17:04

      Ich w√ľrde eher sagen der Dollar ist zu teuer. Aktuell fl√ľchtet doch das gesamte Kapital der Welt dort hin. Ich bin gespannt was passiert, wenn der US Markt einknickt. Dann flie√üt doch das Geld wieder zur√ľck.

      Die Amis versuchen doch ihre Stellung mit aller Macht zu verteidigen. Genauso den Petro-Dollar. Man wird sehen ob USA Vs Rest der Welt gelingt. Ich denke das wird ein Eigentor.

  2. Marko

    8. Oktober 2018 14:23 at 14:23

    Was ich damit sagen will : Die EZB hat das Heft in der Hand.

    Die EZB hätte die Zinsen erhöhen sollen, aber : Europa ist nun mal so.

    Und ja, meines Erachtens sind die „Amis“ zu teuer, aber hier in Europa ? Ernsthaft ?!?

    Sind dann die Anleihem√§rkte „billig“ ? Die Immobilienm√§rkte ?

    Was wichtig ist : Die EZB muss reagieren,

    was sie aber erst im Jahr 2019 wird…

  3. altbär

    8. Oktober 2018 16:22 at 16:22

    Einfach gesagt, die Bosse verkaufen weil sie anscheinend eine Korrektur erwarten u. sie kaufen f√ľr die Firma somit √ľberteuerte Aktien ! !
    Was ist denn die Aufgabe eines jeden Arbeitnehmers ?
    1. Die eigene Tasche f√ľllen.
    2. Die Firma schädigen.
    Das geht einem Arbeitnehmer mit einem Bruchteil des Gehalts u.einem riesigen Pflichtbewusstsein nicht in den Kopf.
    Irgendwann werden diese Nimmersatten von der Gesellschaft ausgeschlossen.Ich kenne schon einige dieser Typen , die sich iin der √Ėffentlichkeit kaum mehr zeigen d√ľrfen.

    • Simply

      8. Oktober 2018 17:02 at 17:02

      Die deutsche √Ėffentlichkeit wird sich erst dann bewegen, wenn der Euro auseinander bricht und Sie die Einzigen in der EU sind (inklusive Schulden). Bis dahin kann es noch dauern,…
      Bis dahin wissen die Nimmersatten zumeist wie Sie das √∂ffentliche Interesse gegen andere richtet. Der durchschnittliche Arbeitnehmer schaut sich lieber Brot und Spiele an, als …
      Prost.

  4. Marko

    8. Oktober 2018 19:40 at 19:40

    Ach wirklich, wenn der EUR auseinander bricht.

    So stehen wir auf „Status-Quo“, und sogar „dar√ľber“ d.h. der Bundesbankladen „√ľbernimmt“ Europa komplett.

    Wieso haben „die“ das eigentlich gemacht, bzgl. des EUR ?

    „Sie“ wollten den „Bundesbankladen“ schw√§chen… „Sie“ dachten, die DM w√ľrde geschw√§cht sein, sollte es den EUR, eine sogenannte „Gemeinschaftsw√§hrung“ g√§ben.

    Die „Rechnung“ sehen Griechenland und Italien ! Die zwei, die √ľberhaupt nix im EUR zu suchen haben…

  5. Marko

    8. Oktober 2018 20:16 at 20:16

    Und ein „Neustart“ des EUR oder irgendwas √§hnliches w√ľrde keinen Sinn machen.

    Die Deutsche Bundesbank w√ľrde alles und zwar alles dominieren, in Europa.

    Das w√§re nat√ľrlich das Ende von Europa,also Z√∂lle „eigene W√§hrungen“, die man „abwerten kann“ usw….
    Bei dem Punkt : eigene W√§hrungen h√§tten die „S√ľdl√§nder“ kein Problem, der Witz w√§re, es gibt danach niemand, der den S√ľdl√§ndern hilft… Ausserdem m√ľssten die „S√ľdl√§nder“ Wahnsinns- Anleiherenditen bezahlen.

    Also, ist ohne dem EUR alles besser ?

  6. Pingback: Meldungen und Nachrichten vom 9. Oktober 2018 | das-bewegt-die-welt.de

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Blackrock schreibt Brief f√ľr deutsche √Ėffentlichkeit – Verm√∂gensverwalter f√ľr Rentner und Arbeiter

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Was ist Blackrock? Der größte Vermögensverwalter der Welt mit mehr als 6 Billionen Dollar. Man darf hier aber nicht durcheinander kommen. Blackrock ist keine Bank, und von daher nicht systemrelevant wie JP Morgan oder die Deutsche Bank. Geht Blackrock als Unternehmen pleite, sind die Vermögenswerte der Kunden alle noch vorhanden. Denn wie gesagt: Blackrock verwaltet Vermögen, welches bei Banken und Brokern auf Konten und in Depots verwahrt wird.

Der Name Blackrock an sich und die unfassbar gro√üe Summe an verwaltetem Verm√∂gen sorgen wohl f√ľr eine Art mystische Aura, weil die Firma in der √Ėffentlichkeit quasi gar nicht in Erscheinung tritt, dennoch weltweit die Nummer 1 ist. Das liegt wohl daran, dass Kunden in der Regel nicht direkt bei Blackrock investieren. Nein, Fondsgesellschaften und andere Verm√∂gensverwalter, bei denen Kunden ihr Geld anlegen, investieren wiederum die Gelder bei Blackrock. Auch l√§uft bei Blackrock viel √ľber b√∂rsengehandelte Fonds (ETF), wo mit sehr gro√üen Summen Index-Entwicklungen nachgebildet werden.

Angst machen kann Blackrock als Verm√∂gensverwalter dann, wenn man als passiver Investor mehrere Prozente an Unternehmen h√§lt, und sich mit anderen Investoren zu einem bestimmten Zweck verb√ľndet. So geschehen bei der Deutschen Bank, um den in der Tat „mehr als gl√ľcklosen“ Anshu Jain vom Hof zu jagen. Jetzt, wo Friedrich Merz als deutscher Aufsichtsrat von Blackrock ins Scheinwerferlicht r√ľckt, f√ľhlt sich die Unternehmenszentrale in New York offenbar gen√∂tigt das „Mysterium“ um die Firma aufzul√∂sen.

Daher hat Blackrock-Chef Larry Fink h√∂chstpers√∂nlich einen Brief f√ľr die deutsche √Ėffentlichkeit verfasst. (ganzen Text hier in Deutsch lesen). Man sei nur Treuh√§nder f√ľr Ersparnisse von Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Diese Menschen seien Arbeiter, Angestellte, Unternehmer und Rentner. Schon ab 25 Euro k√∂nnten Kunden Zugang zu Geldanlagen erhalten. Auch ist die Rede von Beitr√§gen f√ľr die Regionen, von hohen Ma√üst√§ben und von Verantwortung.

Frage: Wozu dieser Brief? Werbung hat Blackrock sicher nicht mehr n√∂tig. Versucht man sich auf eine Zeit mit Friedrich Merz als CDU-Chef vorzubereiten, und will demonstrieren, dass die Firma eigentlich harmlos ist? Will man sein Image aufbessern? Nach unserer Meinung w√§re es haupts√§chlich wichtig dem breiten Publikum klar zu machen, dass das Unternehmen keine Bank ist und auch keine Kundengelder h√§lt, und somit auch keine Systemrelevanz besitzt wie gro√üe Banken. Wenn das klar ist, dann ist die Angst vor dem b√∂sen gro√üen Monster nur noch halb so gro√ü. Es bleibt die Angst vor dem „b√∂sen Ungeheuer“, das mit seinen gigantischen Kundengeldern Unternehmen beeinflussen k√∂nnte. Aber das tun viele andere Aktion√§re ja auch.

Blackrock-Chef Larry Fink
Blackrock-Chef Larry Fink. Foto: Wilson Center CC BY-SA 3.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

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Der Kampf gegen die „Zensurmaschine“ namens Artikel 13

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Artikel 13 im europ√§ischen Urheberrechtsschutzgesetz wird, zumindest sehen es sehr viele Menschen so, die Zensurmaschine f√ľr Europa werden. Ob es wirklich so kommt, wissen wir nicht. Aber schaut man sich aktuell die Faktenlage an, w√ľssten wir nicht, wie Artikel 13 nicht in einer Zensurmaschine enden sollte.

Kommt die „Zensurmaschine“ wirklich?

Wir hatten das Thema schon mehrmals besprochen. Das EU-Parlament hatte den Weg hin zur Zensurmaschine im zweiten Anlauf im September doch noch durchgewunken. Es geht darum, dass k√ľnftig Plattformen wie YouTube, Twitter, Facebook und Instagram direkt verantwortlich gemacht werden d√ľrfen, wenn von Usern hochgeladene Texte, Fotos oder Videos gegen Urheberrechte von Dritten versto√üen.

In der Praxis ist die Verhinderung einer Klagewelle gegen die Konzerne nur m√∂glich, wenn sie einen Uploadfilter einbauen. Es wird also aller Wahrscheinlichkeit nach einen Filter geben, der alles was hochgeladen wird, vor dem Ver√∂ffentlichten scannt, ob da irgendwas zu sehen, zu lesen oder zu h√∂ren ist, das irgendwer anders erstellt hat, und daf√ľr keine Genehmigung zur freien Verwendung gegeben hat.

Also werden die Anbieter wohl aus Vorsicht viel zu viel Inhalte gar nicht erst zu Ver√∂ffentlichten zulassen. Au√üerdem haben die „√ľberschlauen“ Gesetzgeber in Br√ľssel √ľberhaupt nicht bedacht, woher die Plattform-Anbieter √ľberhaupt wissen sollen, welche Inhalte gesch√ľtzt werden m√ľssen, und wem die Rechte √ľberhaupt geh√∂ren. Oder soll jeder Mensch auf dem Planeten, der irgendwas postet, jedes Mal eine Erkl√§rung abgeben, dass er der Rechteinhaber ist? Und wie wollen Facebook und Co den Wahrheitsgehalt dieser Erkl√§rung √ľberpr√ľfen?

Aktuell ist das Gesetz in einer Phase, wo es zwischen den Gremien in Br√ľssel und den Mitgliedsstaaten abgestimmt wird. Es kann also noch √Ąnderungen geben. Ob ja, und welche genau, ist unklar. Daher macht aktuell der Hauptbetroffene Google mit seiner Plattform YouTube weiter Druck, und versucht nat√ľrlich die betroffenen Videoproduzenten mit einzuspannen.

Dieses Gesetz bringt Chaos und vermutlich eine drastische Zensurmaschine, auch wenn nat√ľrlich kein Bef√ľrworter dieses Gesetzes das jemals zugeben w√ľrde. Am Ende k√∂nnen sie es ja immer auf die Anbieter schieben. Denn die seien ja verantwortlich daf√ľr, wie sie die Urheberrechte in Zukunft pr√ľfen und sicherstellen wollen, das alles mit rechten Dingen zugeht. Nur das ist unm√∂glich. Es sei denn ein Gro√üteil der Inhalte wird gar nicht erst freigeschaltet zum Ver√∂ffentlichen.

YouTube macht Stimmung gegen Artikel 13

YouTube selbst geht aktuell erneut in die Offensive. Nicht nur k√§mpft man mit eigenen Videos und einer Kampagnen-Webseite gegen diese neue „Zensurmaschine“, die man selbst einf√ľhren m√ľsste zum Eigenschutz. YouTube hat auch alle Ersteller von Inhalten angemailt (auch uns von FMW). Hier Ausschnitte des Anschreibens von YouTube, sowie von der Kampagnen-Webseite. Zitat:

Artikel 13 ist Teil einer neuen Urheberrechtsrichtlinie der Europ√§ischen Union, die f√ľr Onlineinhalte einen besseren Schutz der Kreativit√§t und eine effektivere Verwaltung von Urheberrechten durch die Rechteinhaber erm√∂glichen soll. Grunds√§tzlich bef√ľrworten wir diese Ziele, die mit Artikel 13 angestrebt werden. Der aktuelle Vorschlag des Europ√§ischen Parlaments zu Artikel 13 wird jedoch erhebliche, unerw√ľnschte Folgen haben. Millionen von Menschen in Europa k√∂nnten daran gehindert werden, Inhalte auf Plattformen wie YouTube hochzuladen und zugleich w√ľrden die europ√§ischen Zuschauer den Zugang zu Milliarden von Videos aus der ganzen Welt verlieren. YouTuber w√§ren besonders betroffen. Zu den betroffenen Videos geh√∂ren: Lehrvideos (von Kan√§len wie Kurzgesagt in Deutschland und C.G.P. Grey in Gro√übritannien), zahlreiche offizielle Musikvideos (wie Despacito von Luis Fonsi oder Mafioso von Lartiste), Coverversionen von Fans, Mashups, Parodien und mehr. Daher gef√§hrdet Artikel 13 hunderttausende Arbeitspl√§tze, YouTuber in Europa, Unternehmen, K√ľnstler und deren Mitarbeiter. YouTube und andere Plattformen sind m√∂glicherweise gezwungen, deine vorhandenen Videos zu sperren und dir das Hochladen neuer Videos zu verweigern, wenn du nicht nachweisen kannst, dass du die Rechte an allen Inhalten deiner Videos (inkl. Bild und Ton) h√§ltst.

YouTube w√ľnscht sich, dass es in Zukunft folgenderma√üen laufen soll. Zitat:

Die Rechteinhaber m√ľssen mit den Plattformen kooperieren, um die Inhalte, an denen sie Rechte halten, zu identifizieren. Dann wissen die Plattformen, was urheberrechtlich gesch√ľtzt ist, und k√∂nnen den Rechteinhabern erm√∂glichen, die Inhalte auf Wunsch zu sperren.¬†Plattformen d√ľrfen nur f√ľr Inhalte haftbar gemacht werden, die ihnen √ľber Tools wie Content ID oder durch das Melde- und Deaktivierungsverfahren gemeldet wurden.

Hier finden Sie eine externe Kampagnen-Webseite gegen Artikel 13, und hier finden Sie eine Online-Petition, an der sich schon Millionen Menschen beteiligt haben.

Hier das offizielle Video von YouTube zu dem Thema. YouTube erwartet, dass man bei Inkrafttreten von Artikel 13 gro√üe Teile der Inhalte in Europa wird blocken m√ľssen.

Zensurmaschine Uploadfilter EU
Hier das Abstimmungsergebnis zur „Zensurmaschine“ aus dem EU-Parlament vom 12. September.

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Aktuell: EU-Kommission lehnt Haushalt Italiens f√ľr 2019 ab und will Strafverfahren einleiten – UPDATE 12:35 Uhr

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Die EU-Kommission lehnt den Haushalt Italiens f√ľr das Jahr 2019 ab. Wegen der hohen Verschuldung Italiens will die EU-Kommission ein Strafverfahren gegen das Land einleiten. Die Entscheidung ist nicht sehr √ľberraschend, daher f√§llt die Reaktion der M√§rkte auch sehr verhalten aus. Der Euro f√§llt leicht gegen den Dollar.

Hier ganz aktuell offizielle Aussagen der EU-Kommission:

Im Falle Italiens best√§tigt die Kommission nach Bewertung der am 13. November vorgelegten √ľberarbeiteten √úbersicht √ľber die Haushaltsplanung, dass ein besonders schwerwiegender Versto√ü gegen die an Italien gerichtete Empfehlung des Rates vom 13. Juli 2018 vorliegt. Schon in ihrer am 23. Oktober 2018 verabschiedeten Stellungnahme zur urspr√ľnglichen √úbersicht √ľber die Haushaltsplanung, die Italien am 16. Oktober 2018 √ľbermittelt hatte, hatte die Kommission auf einen besonders schwerwiegenden Versto√ü hingewiesen.

F√ľr Italien hat die Kommission eine Neubewertung des auf den ersten Blick nicht erf√ľllten Schuldenstandskriteriums vorgenommen. Mit 131,2 % des BIP im Jahr 2017, was 37 000 EUR je Einwohner entspricht, liegt der √∂ffentliche Schuldenstand Italiens √ľber dem im Vertrag festgelegten Referenzwert von 60 % des BIP. Die Neubewertung war notwendig, da die Haushaltsplanung Italiens f√ľr 2019 eine wesentliche √Ąnderung der von der Kommission im Mai analysierten ma√ügeblichen Faktoren bedeutet. Die Analyse, die in diesem neuen Bericht nach Artikel 126 Absatz 3 des Vertrags √ľber die Arbeitsweise der Europ√§ischen Union vorgestellt wurde, umfasst die Bewertung aller ma√ügeblichen Faktoren, insbesondere i) der Tatsache, dass die erheblichen M√§ngel Italiens bei der Einhaltung des Richtwerts f√ľr den Schuldenabbau angesichts eines nominalen BIP-Wachstums von √ľber 2 % seit 2016 und trotz der in letzter Zeit verst√§rkten Abw√§rtsrisiken nicht auf die makro√∂konomischen Bedingungen zur√ľckgef√ľhrt werden k√∂nnen, ii) der Tatsache, dass den Pl√§nen der Regierung zufolge in der Vergangenheit vorgenommene wachstumsf√∂rdernde Strukturreformen, insbesondere die Rentenreform, in erheblichem Ma√üe zur√ľckgenommen werden sollen, und vor allem iii) der festgestellten Risiken einer erheblichen Abweichung vom empfohlenen, auf das mittelfristige Haushaltsziel ausgerichteten Anpassungspfad im Jahr 2018 und der besonders schwerwiegenden Nichteinhaltung der vom Rat am 13. Juli 2018 an Italien gerichteten Empfehlung im Jahr 2019 unter Zugrundelegung sowohl der Regierungspl√§ne als auch der Herbstprognose 2018 der Kommission. Insgesamt legt die Analyse nahe, dass das Schuldenstandskriterium im Sinne des Vertrags und der Verordnung (EG) Nr. 1467/1997 als nicht erf√ľllt angesehen werden sollte und ein Defizitverfahren auf Grundlage des Schuldenstandes daher angebracht ist.

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