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Das Smart Money verkauft in die Rally – oder warum ein Deal USA-China erst nach einem Crash kommen wird

Große Investoren verkaufen in die Rally – und sind stark abgesichert gegen einen Abverkauf an der Wall Street

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Trump verbreitet wieder Optimismus in Sachen Handelskrieg – also wird jetzt wieder alles gut an den Aktienmärkten? Das Smart Money – also große institutionelle Investoren – scheinen das anders zu sehen!

Das zumindest sagt Nigam Arora, der sich spezialisiert hat auf Geldflüsse an der Wall Street. Folgender Chart bringt das auf den Punkt:

Sehen Sie hier den Chart

Dazu kommentiert Arora:

„The chart shows that the smart money — professional investors — was also selling into the rally.
The rally was caused by aggressive buying by the momo (momentum) crowd. The momo crowd is not known for deep analysis. The momo crowd bought shares obliviously.“

Auffallend ist, dass das Smart Money – anders als bei den Abverkäufen des Jahres 2018 – nun stark gehedged ist für einen stärkeren Fall an den Märkten, wie sich aus der Umfrage der Bank of America Merill Lynch ergiebt:

Gleichwohl seien die Investoren nicht auf einen kompletten Abbruch der Gespräche zwischen den USA und China positioniert, auch nicht auf einen lange anhaltenden Handelskrieg, so Michael Hartnett, der die Umfrage auswertet. Jedenfalls hat es kürzlich einen starken Anstieg gegeben bei der Frage, was aus Sicht der  befragten Großinvestoren das größte Risiko sei – nämlich der Handelskrieg als Gefahr Nummer eins für die Märkte (+17% der Befragten im Vergleich zur letzten Umfrage).

Was wir kürzlich gesehen haben, war übrigens die 24. Korrektur von mindestens -5% beim S&P 500 seit dem März 2009, also dem Tief aus der Finanzkrise (mit dem S&P 500 bei 666 Punkten):

 

 

Paradoxerweise dürfte erst ein Crash die Chance auf einen Handelsdeal zwischen den USA und China deutlich erhöhen – denn Trump sieht sich derzeit in einer Position der Stärke (Aktienmärkte und Wirtschaft der USA) und würde wohl erst weitgehende Kompromisse eingehen, wenn es einen Crash an der Wall Street geben würde. So formuliert Jim Bianco luzide: es wird nicht eine Rally zu neuen Allzeithochs an den US-Aktienmärkten sein, die einen Deal ermöglicht:

„In 1968, an unidentified American military officer in Vietnam famously said it became necessary to destroy a town to save it. So how much lower do financial markets have to decline to get a trade deal — a few percentage points, or something akin to a repeat of December’s plunge? One thing seems sure: A rally to new highs will not get a deal done“.

 

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Dax und Wall Street: Neue Allzeithochs voraus?

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Steigt der Dax zeitnah über die Marke von 14.000 Punkten – trotz der Sorgen über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus in China? Chris Zwermann meint: der deutsche Leitinex könnte noch bis 14040 Punkte steigen, zumaal der Dax derzeit noch nicht wirklich überkauft sei. Danach aber stehe eine deutliche Korrektur an. Ähnliches gilt laut Zwermann auch für den Leitindex dr Wall Street, den S&P 500, der bis 3420 Punkte ssteigen dürfte – und dann ebenfalls zu einer Korrektur ansetzen dürfte. Der Markt steige, aber gleichzeitig ziehen die Gweinne nicht mit, das werde die Wall Street schließlich einpreisen müssen mit einer Korrektur bis in den Bereich von 3200 Punkten.

Die besten Perspektiven sieht Zwermann aber für den italienischen Leitindex MIB 40. Aber vieles werde auf die weitere Entwicklung des Euro ankommen – denn wenn der Dollar noch weiter aufwertet, werde das zunehmend ein Problem für die amerikanische Wirtschaft (und damit für die amerikanische Unternehmen, die international tätig sind). Derzeit profitiert der Dollar von den Coronavirus-Sorgen: Kapitalströme fließen in den Greenback wegen der zuletzt guten US-Konjunkturdaten (heute der starke Philly Fed Index) – und weil in den USA mit Staatsanleihen zumindest noch etwas Renditen zu erwirtschaften sind (siehe dazu: „US-Dollar: warum er derzeit so unglaublich stark ist!“).

Chris Zwermann wirft darüber hinaus noch einen Blick auf die Wasserstoff-Aktien:

 

Überwindet der Dax noch die 14.000er-Marke?

Foto: Deutsche Börse AG

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Rüdiger Born: Chance im Nasdaq, Öl tapfer nach oben

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Bei den meisten Indizes sind wir derzeit in einer Seitwärtsrange gefangen. Beim Nasdaq sieht die Lage anders aus. Fürs aktive Trading bietet sich hier wohl eine Chance. Öl geht tapfer nach oben. Wie könnte der nächste Schritt für Trader aussehen? Auch mehr zum Euro im folgenden Video. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“  (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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Sophie Schimansky LIVE zum Handelsstart in New York

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Sophie Schimansky bespricht im folgenden Video die aktuelle Lage direkt vor dem Handelsstart in New York. Morgan Stanley kauft E-Trade. Das ist ganz aktuell das Thema Nummer 1.

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