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Indizes

Dax: Mitten im Loch

Über sommerlichen Handel – und Donald Trump..

Markus Fugmann

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Keine Frage: das ist schon derzeit so etwas wie ein Sommerloch, in dem sich der Dax, in dem sich die Aktienmärkte ingesamt befinden! Und vor allem charttechnisch ist der Dax auch in einem Loch, er krebst schon seit einigen Tagen vor sich hin und schafft es bislang nicht, die entscheidende Widerstandszone bei 12600 bis 12650 Punkte zu attackieren.

Heute sah es zunächst nach einem guten Start aus für den X-Dax, nachdem die US-Futures trotz der überwiegend negativen asiatischen Märkte zulegen konnten. Das ist ein Muster, das nun schon drei Handelstage hintereinander zu beobachten ist: die US-Futures im asiatischen Handel höher, aber dann wird das mit Beginn der europäischen Session wieder ausgepreist. So lief es auch heute wieder:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Gelänge der Sprung über die Zone 12600/12650 wäre der Weg frei bis zunächst 12760 Punkte und dann bis 12920 Punkte. So oder so würde der deutsche Leitindex dann die Gefahr bannen, die mit Unterschreiten der 12600er-Zone aktiviert wurde: nämlich dass das Spielfeld sich auf die Unterseite verschiebt mit dann deutlich tieferen Kurszielen, die unter dem Verlaufstief bei 12100 Punkten liegen!

Angesichts des schon sommerlich dünnen Handels kommen wenigstens Impulse durch die US-Berichtssaison (heute wichtig vor allem Bank of America um 12.50Uhr) und durch die US-Einzelhandelsumsätze, im Fokus naturgemäß das Treffen Trumps mit Putin (ab 12.20Uhr) – im Vorfeld hat Trump die Beziehungen zwischen den USA und Russland als so schlecht wie noch nie bezeichnet, dafür jedoch nicht Russland, sondern der US-Politik vor ihm die Schuld gegeben:

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Das spricht Bände – und dürfte das Schema markieren für das heutige Treffen mit Putin! Jedenfalls ist sein Ton gegenüber der EU deutlich unfreundlicher als gegen Russland..

Noch ist für den heutigen Handelstag keine klare Richtung erkennbar – das weird sich wohl erst durch die ersten Schlagzeilen des Treffens Trump mit Putins sowie durch die US-Konjunkturdaten und Zahlen der Bank of America ändern. Charttechnisch jedenfalls wäre ein Bruch der Unterstützung bei 12380/85 Punkten klar negativ und würde ein weiteres Abrutschen bis zunächst 12100 wahrscheinlich machen..


Im Präsidentenpalast von Helsinki treffen sich Trump und Putin
By Olaf Meister – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52801955

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Finanznews

Dax schwächer als Wall Street – Rotation vorbei? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Der Dax ist wieder erkennbar schwächer als die großen Indizes der Wall Street: während der deutsche Leitindex noch nicht einmal den Stand kurz vor dem Corona-Crash erreicht hat, steigen S&P 500 und Nasdaq auf neue Allzeithochs. Bereits gestern liefen die Tech-Werte besser als die „Corona-Verlierer“, die ab 09.November (Meldung von Pfizer) so stark steigen konnten – heute setzt sich dieses Muster weiter fort. Ist die Rotation damit schon wieder vorbei, weil der Glaube an eine schnelle Wiederauferstehung von Value-Aktien schwindet? Der Dax jedenfalls tut sich schwer im Bereich der 13400er-Marke – langsam muß der Ausbruch auf der Oberseite erfolgen, denn was nicht steigt, tendiert dann zu fallen. Ist es der starke Euro, der bremst?

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Gold/Silber

Goldpreis: Abverkauf als Vorbote für Crash der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Der Goldpreis ist zuletzt stark unter Druck gekommen – hat das auch etwas für die Aktienmärkte zu bedeuten? Derzeit herrscht an den Märkten bekanntlcih Impfstoff-Euphorie – die US-Indizes mit exztrem starker Performance im November, es waren vor allem die Aktien und Indizes, die in der Coronakrise am Stärksten verloren hatten, die massiv stiegen. Daher hatte etwa der US-Nebenwerte-Index Russell 2000 (wichtigstes ETF: IWM) seinen besten Monat der Geschichte, obwohl knapp die Hälfte der in diesem Index enthalenen Unternehmen Verluste schreiben und in der Coronakrise ihre Verschuldung massiv nach oben geschraubt hatten, um die Krise finanziell zu überstehen. Nicht zufällig ist daher der Russell 2000, der die breite Wirtschaft der USA abbildet, der mit Abstand „teuerste“ Index der Wall Street.

Goldpreis und Aktienmärkte: ein seltsamer Zusammenhang

Der Goldpreis ist bekanntlich nun zweistellig im Minus seit seinem Hoch im August knapp unter der 2100-Dollar-Marke, alleine im November verlor das gelbe Edelmetall 5%. Heute folgt eine kleien Gegen-Reaktion bei Gold mit einem Anstieg über die 1900er-Marke, aber eines ist doch auffällig: die Aktienmärkte erwarten durch die Impfstoffe eine baldige Lösung der Coronakrise nach dem Motto: im Jahr 2021 wird alles so wie früher, oder sogar besser (Allzeithoch vieler Aktien-Indizes). Mit anderen Worten: die Menschen leben wie früher, die Nachfrage zieht an, wodurch tendentiell Inflation entsteht. Das ist die Sicht der Aktienmärkte.

Aber einiges ist hier ungewöhnlich! Zunächst einmal, dass der Goldpreis fällt, obwohl der Dollar schwach ist. Weiterhin ist auffällig, dass die Anleihemärkte eine andere Botschaft senden: denn hier steigen die Renditen nicht, was ja eigentlich passieren müsste, wenn die Wirtschaft wieder stark anzieht nach Ende der Coronakrise (starke Wirtschaft geht tendentiell einher mit infaltionären Tendenzen). Die Anleihemärkte also sehen diese Rückkehr in die alte Welt also offenkundig nicht – und es ist kein Geheimnis, dass die Anleihemärkte als „smarter“ gelten als die Aktienmärkte. Jene Aktienmärkte, die lange die Dimension des Corona-Problems ignoriert und verdrängt hatten, um dann plötzlich in Panik zu verfallen.

Zurück zum Goldpreis: warum fällt Gold? Offenkundig gehen die Investoren nicht davon aus, dass eine von den Aktienmärkten bereits eingepreiste Rückkehr zur Vor-Corona-Realität bald eintreten wird  – sonst müsste Gold eigentlich als bewährter Schutz vor Inflation steigen. Auch die Anleihemärkte sehen das Positiv-Szenario der Aktienmärkte offenkundig nicht.

Wenn nun der Goldpreis deutlich fällt, ist darin eine Botschaft enthalten, wie in folgendem Video von „Game of Trade“ erklärt. Das Video beginnt mit einer Analyse der Aktienmärkte, zeigt dann die derzeit euphorische Stimmung der Investoren – und erklärt dann den zentralen Aspekt: dass der fallende Goldpreis ein Vorbote ist für fallende Renditen, was wiederum absehbar auf erheblichen Streß für die Aktienmärkte hindeutet:

 

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Fallender Goldpreis als Vorbote für einen Crash der Aktienmärkte?

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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