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Dax: Nicht wirklich beeindruckend!

Was der Dax derzeit veranstaltet, ist nicht wirklich beeindruckend! Die US-Indizes wie fast jeden Tag mit neuen Allzeithochs, der Dax bleibt mehr oder weniger stehen, mußte gestern sogar einen Rückschlag verkraften mit dem Fall auf die 11720er-Unterstützung. Wenn der Dax die Aufwärts-Dynamik der US-Indizes überhaupt nicht mitmacht, stellt sich die Frage: was passiert mit dem Index, wenn die US-Indizes einmal fallen sollten?

Redaktion

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FMW-Redaktion

Was der Dax derzeit veranstaltet, ist nicht wirklich beeindruckend! Die US-Indizes wie fast jeden Tag mit neuen Allzeithochs, der Dax bleibt mehr oder weniger stehen, mußte gestern sogar einen Rückschlag verkraften mit dem Fall auf die 11720er-Unterstützung. Wenn der Dax die Aufwärts-Dynamik der US-Indizes überhaupt nicht mitmacht, stellt sich die Frage: was passiert mit dem Index, wenn die US-Indizes einmal fallen sollten (okay, das ist natürlich eine absurde Vorstellung..)?

In Asien die Vorgaben gemischt, der Nikkei wieder schwächer, weil Dollar-Yen zurück kommt, Toshiba wird langsam vom schwarzen zu einem weißen Schwan:

Shanghai Composite +0,52%
CSI300 +0,55%
ChiNext +0,28%
Nikkei -0,47%

An der Wall Street singt man derzeit das Lied „so was hat man lange nicht gesehen, so schön, so schön!“. Der S&P500 nun erstmals seit September 2013 wieder sieben Handelstage in Folge im Plus, weil Trump „maximale“ Steuersenkungen versprochen hat nach zuvor „phänomenalen“ Steuerplänen. Trump verspricht allen alles (ähnlich wie beim Besuch Netanjahus), und das wird dann ein Problem, wenn man diese Versprechen einlösen muß. Auf diesem Auge ist die Wall Street noch völlig blind, man geht davon aus, dass Trump das, was er verspricht, 1:1 umsetzen kann. Die politische Realität sowie die Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt, dass das mehr als unwahrscheinlich ist. Am 28.Februar spricht Trump vor dem US-Kongreß – da sollte er diese „phänomenalen“ Steuerpläne vorstellen. Wer die Latte so hoch legt wie Trump, kann fast nur enttäuschen.

Bis dahin aber sind die US-Bullen erst einmal weiter am Drücker. Solange der Hoffnungsmodus alles andere ausblendet (Zinsanhebungen durch die Fed nach den gestrigen US-Verbraucherpreisen und hawkishen Aussagen von Harker und Rosengren) leben die Bären gefährlich. Allerdings weniger beim Dax, der sich zunehmend schwächer entwickelt als die US-Indizes.

Schon die X-Dax-Eröffnung nach der gestrigen Bullen-Stampede in den USA ist nicht so furchtbar beeindruckend:

Der Dax fällt deutlich hinter den Dow Jones zurück:


(Dax schwarz, Dow orange)

Für den Dax wird nun zentral, dass die gestern erreichte Unterstützung bei 11720 Punkten hält. Wenn nicht, sieht alles nach der Komplettierung einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation aus. Nur wenn der Index über die Widerstandszone 11850/57 steigt, wäre dieses Szenario obsolet, zumal wenn dann das Jahreshoch knapp unter der 11900er-Marke überboten würde..

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