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Dax: Rückenwind aus China, Aufwärts-Gap – und „dovishe Zinsanhebung“..

Der Dax bekommt heute Rückenwind aus China – aber die nahende Fed-Entscheidung dürfte für Zurückhaltung sorgen..

Markus Fugmann

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am

Der Dax bekommt heute Rückenwind aus China, dessen Aktienmärkte heut durchschnittlich +1,5% zulegen können – schon weil Peking eben ein Interesse daran hat, dass seine Aktienmärkte nicht länger als Zeichen der Schwäche gegenüber den USA gewertet werden. Das zieht die US-Futures nach oben und hilft dem Dax zu einem Aufwärtsgap über der 12400er-Marke. Damit kann sich der deutsche Leitindex von seiner Abwärtstrendlinie, an der er sich gestern entlang gehangelt hatte, absetzen:

 


Chart durch anklicken vergrößern)

 

Nächstes Ziel auf der Oberseite ist nun der Bereich des bisherigen Verlaufshochs vom 21.September bei 12460/65 Punkten. Schafft der Dax den Sprung über diesen leichten Widerstand, dann wartet die Zone bei 12500/12510 als nächstes Hindernis. Darüber dann – wohl eher als Fernziel – die 12600er-Marke als Ziel des gebrochenen Abwärtstrends.

In der Vergangenheit waren Fed-Tage meist sehr positiv und hatten eine statistisch absolut signifikante Chance, positiv zu verlaufen. Aber das stammt eher aus den Zeiten, als die Fed den Märkten Gutes tat, mithin also frohe Botschaften in Sachen Liquidität verkündete – oder zusicherte, die Märkte zu unterstützen durch die Geldpolitik. Nun aber zieht die Fed die Zügel an: heute vermutlich die dritte Zinsanhebung in diesem Jahr, dazu wird ab Oktober die Notenbank so stark ihre Bilanz reduzieren wie noch nie zuvor. Das sind Faktoren, die derzeit die US-Anleiherenditen nach oben treiben – Geld wird teurer, und vor allem entsteht mit steigenden Renditen eine Alternative zu den Aktienmärkten bzw. Dividenden der US-Unternehmen.

Zu vermuten ist, dass die Aktienmärkte heute vor der Fed keine allzu großen Sprünge machen werden – man wartet erst einmal ab, ob durch die Fed eher Rückenwind kommt („dovishe Zinsanhebung“, also die Versicherung der Fed, den Märkten nicht weh tun zu wollen trotz Zinsanhebung) – oder die Fed vor allem in Sache Inflation Alarm schlägt. Zuletzt lagen die US-Verbraucherpreise und die US-Erzeugerpreise unter den Erwartungen – aber erst jetzt ist mit den Zöllen im Volumen von 200 Milliarden Dollar gegen chinesische Waren ein Faktor in Kraft, der sich dynamisch entwickeln kann (wenn dann alle Waren aus China bezollt werden bzw. die bestehenden Zölle von 10% auf 25% angehoben werden ab dem 01.Januar 2019).

Das gilt umso mehr, wenn es keinen Nachfolge-NAFTA-Deal zwischen den USA und Kanada geben sollte, und derzeit steigt das Risiko, dass die Frist bis zum 01.Oktober ohne Einigung verstreichen wird. Dann gäbe es auch gegen den größten Handelspartner der USA, also Kanada, Zölle – und dann wiederum dürften die Dinge schnell aus dem Ruder laufen. All das wird die Fed heute bedenken müssen – und daher vermutlich die Unsicherheit betonen, die derzeit über jeder Prognose liegt..

 


Heute starke Märkte in China..(hier einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt, Guangzhou)
Von Azwari Nugraha – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27585080

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Gold & Silber, nächster Rush nach…

Rüdiger Born

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am

Gold und Silber erhitzen die Gemüter, das war schon immer so und zwar völlig zu recht. Doch jetzt gibt es neuen Grund, denn eine neue schnelle Bewegung steht an. Ob diese allerdings allen Marktteilnehmern schmecken wird und wie man als Händler auf diese Bewegung sinnvoll reagieren kann, wollen wir uns in diesem Beitrag einmal genauer anschauen, denn die Wahrscheinlichkeiten stehen hier aktuell recht günstig.

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Dax: Euphoire abgebaut, die Rally kommt ins Stocken

Immer wieder startet der DAX im Minus, rauscht noch ein wenig tiefer, um sich dann im Tagesverlauf wieder zu erholen. Die Euphorie läßt nach

Stephan Heibel

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Wir befinden uns weiterhin in der Verarbeitung der Kursgewinne der vergangenen Wochen: Wie angekündigt pendelt der DAX kräftig hin und her, wenngleich diese Bewegung im Wochenvergleich mit +0,8% kaum zu sehen ist.

Immer wieder startet der DAX im Minus, rauscht noch ein wenig tiefer, um sich dann im Tagesverlauf wieder zu erholen. Ich vermute, dass Gewinnmitnahmen zum Börsenstart zunächst für Verunsicherung sorgen, so dass sich ein Abwärtstrend verstärkt, bis dann langfristig optimistisch gestimmte Anleger Aktien einsammeln, denen sie eine rosige Zukunft ausmalen.

So ist das Anlegersentiment diese Woche leicht gegenüber der Vorwoche angestiegen (+0,8 auf 2,0). Auch die Selbstzufriedenheit konnte leicht auf 2,5 zulegen.

Den größten Sprung gab es bei der Zukunftserwartung, die um 1,9 auf 2,8 angesprungen ist. Die Bullen haben also wieder klar die Oberhand. Und besser noch, sie wollen ihre optimistische Überzeugung auch durch Käufe zum Ausdruck bringen: Die Investitionsbereitschaft ist auf 1,4 gestiegen.

Damit hat die Seitwärtsbewegung im DAX der vergangenen zwei Wochen die Partylaune, den Überschwang beseitigt. Eine positive Grundstimmung bleibt. Für die Zukunft sehen Anleger nach diesen zwei Wochen der Bereinigung wieder positiver. Damit haben wir eine konstruktive Entwicklung im Anlegersentiment. Die Euphorie ist abgebaut, es besteht jedoch auf der anderen Seite noch kein Druck für bald steigende Kurse. Die Situation ist derzeit als neutral zu bezeichnen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger stieg erstmals seit September über Null an: Erstmals spekulieren wieder mehr Anleger auf steigende Kurse, als dass man sich gegen Kursverluste absichert.

Profis, die sich über die Eurex absichern, haben ihre Put-Positionen hingegen hochgefahren: Das Put/Call-Verhältnis zeigt eine gestiegene Absicherungstätigkeit der Profis an.

Dies steht im Widerspruch zu den US-Anlegern, deren Put/Call-Verhältnis weiterhin extrem niedrig ist: In den USA spekuliert man offensichtlich auf eine Fortsetzung der Rallye.

US-Fondsmanager haben ihre Investitionsquote sogar auf das höchste Niveau der vergangenen zwei Jahre gehievt: Über Hebelprodukte ist die Investitionsquote auf 113% des verwalteten Kapitals gestiegen.

Das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger steht bei 8% und zeigt einen nur noch leichten Bullenüberhang auf. Seit November ist der Bullenüberhang somit von 28% kontinuierlich zurückgegangen. Ein ähnliches Bild gibt auch die AAII-Umfrage unter Privatanlegern der USA wider. Das Bärenlager erhält Zulauf, wenngleich auf niedrigem Niveau.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 67% eine neutrale Marktverfassung an.

Dax: Interpretation des Sentiments

Sowohl in Deutschland als auch in den USA haben wir eine deutliche Stimmungsabkühlung gesehen, während gleichzeitig der Zukunftsoptimismus angestiegen ist. Eigentlich eine gute Voraussetzung für den nächsten Kursanstieg. Es ist in meinen Augen daher nur die Frage, wann die Rallye beim Dax wieder aufgenommen wird, nicht ob.

Doch das „wann“ lässt sich schwer beantworten. Die USA haben die Amtsübergabe ihres Präsidenten erfolgreich hinter sich gebracht. Nun könnte man meinen, die Aktienmärkte sprengen die Ketten, in die sie zuvor gelegt worden waren.

Doch es wäre nicht das erste Mal, dass mit „sell the news“ Anleger zunächst Kasse machen, bevor die Rallye wieder aufgenommen werden kann. Und nach den exorbitanten Kursgewinnen der vergangenen Wochen und Monate kann dieser Prozess der Gewinnmitnahmen noch ein wenig länger dauern.

Somit bleibt die Grundaussage der vergangenen Wochen weiter bestehen: Stop Loss Marken sollten beachtet werden. An schwachen Tagen können Sie ihre Lieblinge einsammeln. Doch es gibt noch keinen Grund zur Eile.

Die Euphorie im Dax ist abgebaut

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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