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Der echte „Wolf of Wall Street“ sagt: Bitcoin 50.000 Dollar, danach unausweichlicher Zusammenbruch

Schon letztes Jahr verglich Belfort Bitcoin mit der Tulpen-Blase in den Niederlanden vor 600 Jahren. Jetzt, nach dem aktuellen kräftigen Absturz im Bitcoin, erwartet er, dass Bitcoin sogar auf 50.000 Dollar oder mehr steigen könne. Es sollte zu einem...

FMW-Redaktion

Sie kennen sicherlich den Film „Wolf of Wall Street“? Die Hauptfigur Jordan Belfort gibt es auch im wirklichen Leben. Seine Wall Street-Story wurde im Film weitestgehend realistisch dargestellt. Derzeit soll er sein Geld mit hochbezahlten Verkaufs-Seminaren vor Managern rund um den Globus verdienen. Aktuell äußert er seine Meinung zum Bitcoin-Hype, der in den letzten Tagen abgeflacht war.

Schon letztes Jahr verglich Belfort Bitcoin mit der Tulpen-Blase in den Niederlanden vor 600 Jahren. Jetzt, nach dem aktuellen kräftigen Absturz im Bitcoin, erwartet er, dass Bitcoin sogar auf 50.000 Dollar oder mehr steigen könne. Es sollte zu einem massiven Short Squeeze kommen, also der schnellen Gegenbewegung nach übertriebenen Wetten auf fallende Kurse.

Der Kurs könne also massiv steigen, um dann später völlig in sich zusammenzubrechen. Das sei unausweichlich, so Belfort. Er selbst halte übrigens keinerlei Investments in Bitcoins. An anderer Stelle sagte er bereits, dass die allermeisten Investoren keine schlechten Absichten hätten, wenn sie ihr Geld in Bitcoins stecken. Aber es reiche, wenn 5-10% der Marktteilnehmer in betrügerischer Absicht agieren. Beim Bitcoin würde ein massiver Betrug gegen die Masse der Anleger laufen, um es vereinfacht wiederzugeben. Bitcoin sei sogar zu dem Zweck erfunden worden um den Durchschnittsbürger zu betrügen, so seine Meinung.

Bitcoin sei der Wolf im Schafspelz. Wie gesagt: Aktuell geht er von einem drastischen Anstieg aus, und danach von einem völligen Zusammenbruch. Bitcoin sei wie geschaffen für hohe Schwankungen und Manipulation. In welchen Zeiträumen sich der Mega-Hype und danach der Zusammenbruch abspielen soll? Diese Glaskugel hat Belfort wohl auch nicht. Offenbar möchte er Tradern einen wichtigen Rat auf den Weg geben. Wer extrem diszipliniert sei, könne beim bevorstehenden Anstieg dabei sein, und noch vor dem Zusammenbruch wieder aussteigen. Diese Trader hätten ein kurzes Zeitfenster um Geld zu machen.

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Damit spielt er wohl auf die Gier der Masse von Tradern an, die den Hals nicht voll kriegen können. Man sah das ja sehr gut beim Mega-Hype um die Telekom-Aktie. Der liebe Manfred Krug mit der T-Aktien-Werbung trieb ganz normale Menschen zum ersten Mal an die Börse, und die Aktie stieg, und stieg, und stieg. Viele Menschen stiegen so hoch ein, dass sie ihren Einstand wohl nie wieder erreichen werden. Ähnliches könnte auch mit denjenigen passieren, die beim Bitcoin vielleicht bei 45.000 Dollar einsteigen, und auf 60.000 oder 70.000 Dollar im Bitcoin-Kurs hoffen, auch wenn er danach wieder auf 1.000 Dollar zurückfällt (natürlich Stand heute ein rein hypothetisches Szenario).

Aber nachvollziehbar ist das Szenario. Viele Trader kriegen den Hals nicht voll, und können es nicht verkraften, dass der Kurs nach ihrem Einstieg nicht weiter steigt. Die oft logische Folge: Sie behalten ihren Wert im Depot, und zwar so lange, bis er eben über ihren Einstandskurs steigt. Diese Sturheit kostet viele Anleger jede Menge Geld (siehe T-Aktie). Man sah es auch im Bitcoin-Hype um die Jahreswende. Viele neue Trader sprangen im Hoch des Hypes auf den Bitcoin, und kauften bei 16.000, 17.000 oder 18.000 Dollar. Jetzt sitzen sie auf ihren Verlusten bei Bitcoin unter 8000 Dollar. Verluste akzeptieren, und sie dann begrenzen – das fällt der Masse der Anleger sehr schwer.


Ralph Zuranski – Flickr: DSC05738 / Wikipedia (CC BY 2.0)



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2 Kommentare

  1. Wer ist Peter Krug??

    1. Man sah das ja sehr gut beim Mega-Hype um die Telekom-Aktie. Der liebe
      Manfred Krug
      mit der T-Aktien-Werbung trieb ganz normale Menschen zum ersten Mal an die Börse

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