Aktien

Der heiße Januar – vom Franken über die EZB nach Griechenland

Was für ein Monat an der Börse. Die gestrige Aufgabe der 1,20-Schwelle durch die Schweizer Nationalbank hatte die gesamte Börsenwelt kalt erwischt. In Folge dessen sackt der Euro auch gegen den US-Dollar weiter ab; aktuell notiert er bei 1,1535.

Wenn man bedenkt… die EZB beschließt nächsten Donnerstag mit großer Wahrscheinlichkeit den Aufkauf von Staatsanleihen. Das dürfte noch mehr Druck auf den Euro ausüben. Um die EURCHF 1,20 Schwelle zu halten, hätte die SNB noch mehr Euros kaufen und die Bilanz massiv ausweiten müssen. Dann hat man wohl besser vorher noch das Ende dieser künstlichen Barriere beschlossen. Der Aktienmarkt (abgesehen vom Schweizerischen) zeigt sich in aufgeregter Vorfreude auf Donnerstag (Dax schloss bei 10.167) und erhofft sich schöne große Milliardensummen, damit der europäische Markt mit frischen EZB-Geld überschwemmt werden und die Aktien-Hausse weitergehen kann.

Vier Tage später schon erleben wir am 25.01. Europäer das nächste große Highlight, die Parlamentswahl in Griechenland. Die Fronten scheinen auf den ersten Blick verhärtet. Alexis Tsipras von der wahrscheinlich neuen Regierungskraft Syriza will im Euro bleiben, aber auch den Schuldenschnitt durchziehen. Wie wir in unserem Artikel vom 12.01.2015 bereits berichteten, tippen wir auf ein Schulden- und Zins-Moratorium, damit beide Seiten ihr Gesicht wahren können. Also, der Januar wird jetzt noch heißer, und im Februar kann es dann noch viel heißer an der Börse werden.



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