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Der Staat ist kein guter Unternehmer – Deshalb: Aktien für die Altersvorsorge

Kurse am Laptop

Lieber Börsianer,

wann sind Sie zum letzten Mal mit der Deutschen Bahn gefahren? Je nachdem, ob Ihr Zug pünktlich war oder nicht, war es für Sie wahrscheinlich eine positive oder negative Erfahrung. Wenn es nach unseren Politikern geht, soll die Bahn zum wichtigsten Baustein der Verkehrswende werden. Aber der Konzern ist chronisch pleite. Und das, obwohl Bund, Länder und Kommunen dem Unternehmen allein im Jahr 2020 rund 8,7 Milliarden Euro Investitionszuschüsse gezahlt haben. Zusätzlich wird der Bund das Eigenkapital der Bahn bis 2030 mit jährlich 1 Milliarde Euro stärken.

Trotz der gigantischen Geldspritzen verliert die Deutsche Bahn Marktanteile. 2019 wurde nur rund 19% des gesamten Güterverkehrs in Deutschland über die Schiene abgewickelt. Der privatwirtschaftlich organisierte LKW-Verkehr wickelt rund 71% des Güterverkehrs ab. Nach neusten Berechnungen ist der Anteil der Bahn 2020 sogar auf 17,5% gesunken – trotz Lockdown und zeitweiligen Fahrverboten für LKW-Spediteure aus dem Ausland.

Die Deutsche Bahn ist ein Paradebeispiel für ein Staatsunternehmen, das unter seinen Möglichkeiten arbeitet. Eigentlich müsste der Mobilitätskonzern in Zeiten der Energie- und Verkehrswende zu den Profiteuren gehören. Es ist allerdings nicht das einzige Beispiel für ein Versagen von Staatsbeteiligungen.

Der Staat scheitert im Bankgeschäft

Als die Commerzbank 2009 infolge der Finanzkrise in Schwierigkeiten geriet, stieg der Bund mit einem Anteil von 25% beim Geldinstitut ein, um das Unternehmen vor dem Untergang zu retten. Nach mehr als 10 Jahren hält der Bund immer noch 15% der Anteile.

Die Staatsbeteiligung ist keine Erfolgsgeschichte. Im Gegensatz zur Konkurrenz verschläft die Commerzbank gerade die Digitalisierung. Viel zu spät werden jetzt in hektischen Sparrunden zahlreiche Filialen geschlossen. Milliardensummen fließen in Abfindungsprogramme für altgediente und erfahrene Mitarbeiter. Die Bank wird nach der Sparrunde nur noch ein Schatten ihrer selbst sein.

Deutscher Impfstoffhersteller wartet auf Zulassung

Auch beim Thema Corona hat sich die Bundesregierung nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Neben der zögerlichen Impfstoffbeschaffung unter der Regie der EU-Kommission kann man dem Bund auch unternehmerische Fehlentscheidungen vorwerfen. Im Juni investierte die Bundesregierung 300 Millionen Euro in den Impfstoffhersteller CureVac. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen, wartet CureVac noch immer auf die Zulassung für…..

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1 Kommentar

  1. Moin, moin,

    stimmt, der Staat ist kein guter Unternehmer. Warum auch? Er hat nur 2 (Staats-)Aufgaben. Gelder für den „Verwaltungsapparat“ und Sozialausgaben zu besorgen. Mehr nicht.

    Altersvorsorge mit Aktien? Wie leicht kann der Staat in die Depots schauen und sich eine Sonderabgabe auf Wertpapierbesitz ausdenken (Stichwort: „Soziale Gerechtigkeit“ (was immer das auch ist)). Einfach oder? Hauptsache die beiden Staatsaufgaben (siehe oben) werden erledigt.

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