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Aktien

Deutsche Bank-Aktie aktuell: Bevorstehender monatelanger Verkaufsdruck?

Redaktion

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Die Deutsche Bank-Aktie könnte vor einem monatelang anhaltenden realen Verkaufsdruck stehen. Als wäre das gerade erst verkündete Rausfliegen aus dem Eurostoxx 50-Index noch nicht schlimm genug, kommt nun auch noch die aktuelle Meldung im WSJ auf den Tisch, dass der chinesische Großaktionär der Deutschen Bank „HNA“ plane seinen noch vorhandenen Deutsche Bank-Anteil von 7,6% in den nächsten 18 Monaten nach und nach zu verkaufen.

Als Grund wird angeführt, dass die KP in Peking den gigantischen Mischkonzern HNA dazu dränge endlich Schulden abzubauen, die in den letzten Jahren entstanden, weil der Konzern sich mit Übernahmen enorm aufgebläht hat. Die Firma solle sich auf ihre Kernbereiche wie Logistik, Touristik und Luftfahrt konzentrieren – und dies wolle man offensichtlich auch tun. Daher spricht in der Tat alles dafür, dass HNA aus einer Beteiligung wie der Deutschen Bank aussteigt.

Zumal: Die Deutsche Bank-Aktie wirkt dieser Tage nicht gerade so, also sei sie langfristig eine erfolgversprechende Kapitalanlage. Warum schmeißt HNA dann nicht einfach hier und jetzt alle Aktien auf den Markt? Nun, was passiert, wenn ein Bauer seine gesamte Jahresernte an Kartoffeln an einem einzigen Tag auf dem Wochenmarkt anbietet? Richtig, die Angebotsmenge ist derart drastisch höher als die Nachfrage, dass er mit seinem Preiswunsch deutlich runtergehen muss. Nur dann sind die Käufer bereit mehr Kartoffeln zu kaufen.

Ähnlich wäre es auch bei der Deutsche Bank-Aktie. Schnell große Mengen der Aktien anzubieten, würde den Preis massiv drücken. Also dürfte es nun monatelang nach und nach immer etwas mehr Angebotsmenge an der Börse geben als bislang. Auch das dürfte dem Kurs tendenziell nicht besonders gut tun. Verschonen könnte HNA den Kurs der DB-Aktie nur, wenn man außerbörslich finanzstarke Käufer findet, die große Stückzahlen abnehmen. Dann gäbe es an der Börse keinen zusätzlichen Verkaufsdruck, der den Kurs weiter runterbringt. Der WSJ-Artikel ist gerade mal zwei Stunden alt. Die DB-Aktie ist seitdem nur um 10 Cent gefallen. Aber gemäß aktuellem Chart ist die Tendenz weiter fallend. Hier haben wir mal eine extrem lange Zeitspanne dargestellt, welche den Niedergang der Aktie zeigt.

Die Deutsche Bank-Aktie seit 2002
Die Deutsche Bank-Aktie seit 2002.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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