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Deutsche Bank: Möglicherweise weitere 10.000 Entlassungen + nervöser Hauptaktionär

Oha, wird etwa das Emirat Katar als extrem wichtiger Ankeraktionär der Deutschen Bank nervös? Mit fast 10% ist Katar jetzt der wichtigste Aktionär, und könnte bei einer möglichen…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Oha, wird etwa das Emirat Katar als extrem wichtiger Ankeraktionär der Deutschen Bank nervös? Mit fast 10% ist Katar jetzt der wichtigste Aktionär, und könnte bei einer möglichen Kapitalerhöhung, die ja offiziell noch nicht nötig sein soll, als wichtiger Geldgeber eine Rolle spielen. Ursprünglich war man mal mit 29,20 Euro bei der Deutschen Bank eingestiegen, hat also schon gut verloren. Also geht es jetzt um Vertrauen. Laut WSJ soll das für Katar fungierende Investmentvehikel seine Bedenken zum Ausdruck gebracht haben über die Rechtsstreitigkeiten mit den USA. Man frage sich, ob die Deutsche Bank wirklich alles tue um fokussiert seine Langfrist-Strategie umzusetzen (gibt es die überhaupt?).

Scheich Hamad bin Jassim Al-Thani soll danach gefragt haben welche Zusicherungen man ihm seitens der Bank geben kann, dass man auch wirklich alles tue um die Probleme mit den USA zu beseitigen. Die Araber gelten in der Regel als extrem ruhige und verlässliche Investoren. Wenn die schon nach Zusicherungen fragen, naja… bisher geht man davon aus, dass Katar und auch andere sehr langfristige Investoren eine mögliche Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank als gute Möglichkeit ansehen, langfristig ihren Anteil kräftig aufzustocken. Das könnte sich bei zunehmender Unsicherheit ändern. 10 Euro als runde Kursmarke sind ja schließlich keine in Stein gemeißelte Kurs-Untergrenze!

Auch hört man als konkretes, aber noch nicht bestätigtes Gerücht aus Finanzkreisen, dass die Deutsche Bank derzeit plane jetzt nochmal 10.000 weitere Mitarbeiter zu entlassen. Angeblich soll dies vor allem als Zeichen für Investoren gedacht sein, dass man wirklich hart daran arbeite Kosten einzusparen. Wir meinen: Einfach nochmal das Filialnetz kräftig ausdünnen, denn beim Investmentbanking kann man ja nicht sparen. Woher sollten sonst die zukünftigen spannenden Rechtsstreitigkeiten kommen? Die Deutsche Bank-Aktie zeigt sich aktuell kurz vorm Wochenende unbeeindruckt – fast regungslos steht sie seit heute Mittag bei 12,37 Euro. Ist der Trader bezüglich dieser Aktie schon ganz abgestumpft?

16 Kommentare

16 Comments

  1. Avatar

    leser

    14. Oktober 2016 17:19 at 17:19

    Hatte nicht die Türkei Interesse angemeldet, http://www.focus.de/finanzen/videos/tuerkei-berater-yigit-bulut-kauft-erdogan-die-deutsche-bank_id_6006941.html?
    Islamic-Banking hat doch hier echtes Potential. Und oben auf die beiden Türme könnte man prima Minarette drauf setzen. Und Murksel kommt dann in den Aufsichtsrat.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      14. Oktober 2016 17:25 at 17:25

      jep @Leser, sehr starker Vorschlag :)

      • Avatar

        Paul Müller

        14. Oktober 2016 17:56 at 17:56

        Sanierungsvorschlag meinerseits,… die Filialen in Dönerbuden mit Finanzcasino umwandeln, Umschulungkosten übernehmen die Anteilseigner bestimmt gern.
        Gefressen und gezockt wird immer,… ;-))

        • Avatar

          Paul Müller

          14. Oktober 2016 18:00 at 18:00

          DB = DönerBude,… paßt doch schon mal:-)

    • Avatar

      gerd

      14. Oktober 2016 17:49 at 17:49

      Genau. Aus Loyalität und Liebe zu Sultan Erdogan dem Großprächtigen verlegen alle Türken Ihre Bankverbindung zur Deutschen Bank (etwas abgewandelt hier schon mal gelesen)
      – dann klappts auch mit dem Aktienkurs.

      Und vor allem der DAX wird dadurch endlich doch noch mal wieder auf die 10701 katapultiert.

      • Avatar

        bauer

        14. Oktober 2016 21:16 at 21:16

        never ever 10700…
        GN8

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      Wolfgang Koch

      14. Oktober 2016 17:54 at 17:54

      Ihr alter Kumpel Josef hat ihr irgendwann mal sicherlich gesteckt,dass man auch ene Bank nur mit tollen Sprüchen wie:Wir schaffen das,Passion to Perform,der Anspruch der DB,sowie den Krönungsspruch:Leistung aus(eher die)Leiden(schafft!)ähnlich in den Abgrund führen kann,wie eine westdeutsche Volkspartei.Der Josef ist,nachdem er noch einen verdienten Zurichmitarbeiter in den Tod getrieben hat im Schweizer Exil verschwunden.Und das ist auch gut so,ohne schwul!Raute,bitte nimm dir ein Beispiel an Jupp,nur ohne Toten.Wenn nicht möglich,dann so einen Heuler wie bspw.Pofalla.Starker Tobak,fürwahr.Die hyperkriminellen der DB haben mir aber auch ein schönes Erbsümmchen innerhalb kürzester Zeit,abgeluchst.Fahrt zum Beelzebub ihr…Deutschbankster!

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    gerd

    14. Oktober 2016 17:40 at 17:40

    Alles Hauptsächliche kommentiere ich an dieser Stelle mal nicht.

    Was mich nebenbei wundert,
    Siemens (nur als Beispiel, gab noch ein paar andere Firmen).
    hat im letzten Jahr angekündigt, übern Daumen 1000 Stellen in bestimmten Geschäftsbereichen zu streichen (die meisten in München und Erlangen, wo aber absolute Vollbeschäftigung herrscht), da hat das bei Gewerkschaft und Politik für Schnappatmung gesorgt.

    Bei Tingelmann/Edeka fallen schlimmstenfalls auch „nur“
    ein paar Tausend weg. Wenn überhaupt, weil dafür bei anderen Läden die Fachkräfte ja wieder gebraucht werden. Die Bürger essen ja nicht auf einmal wenige nur weils kein Tengelmann mehr gibt. Aber immer große Aktivitäten von seiten der Politik.

    Bei Air Berlin wurden die Mitarbeiter reihenweise krank als ein Paar Stellen ausgelagert werden sollten.

    Commerzbank und Deutsche müssen ein Vielfaches an Arbeitsplätzen abbauen. Das aber wird stillschweigend zur Kennntnis genommen!?

    Fragt sich die Politik wohl, was sollen wir uns da noch für Arbeitsplätze einsetzen, wenn wir eh bald das gesamte Institut retten müssen?

    • Avatar

      bauer

      14. Oktober 2016 20:08 at 20:08

      DER DEUTSCHE ist zum BLECHEN auf der Welt….@gerd,daß müsstest du doch bereits spüren…
      hallo Gerd,wie gehts dier heute?

  3. Avatar

    Marcus

    14. Oktober 2016 17:40 at 17:40

    Katar hat ein berechtigtes Interesse daran die Deutsche Bank zu stützen, da sie sonst einen Haufen Geld verlieren. Zum anderen hat Katar die letzten Jahre bei der Credit Suisse und Barclays schon gewaltig Geld versenkt, das werden die nicht nochmal erleben wollen. So hofft man eben auf eine wundersame Kurserholung…

    Von daher wird, -so denke ich- Katar eine mögliche Kapitalerhöhung notfalls alleine zeichnen, also noch mehr gutes Geld schlechtem hinterher werfen.

  4. Avatar

    Charllie Brown

    14. Oktober 2016 18:10 at 18:10

    Hört endlich mit eurem besch… Türkei-Bashing auf! Was hat das Ganze mit Minaretten, Islam, Döner etc. zu tun? Für einen rassistischen Seitenhieb auf Türken, Erdogan, und Moslems ist man sich nicht zu schade – was stimmt mit Euch Deutschen nicht? Fas lässt tief blicken auch im Hinblick auf die Vergangenheit.2

    • Avatar

      Charllie Brown

      14. Oktober 2016 19:02 at 19:02

      Sorry Leute, ich wolte niemanden beleidigen oder zu nahe treten. Als Türke kann ich eben einfach dieses ständige oft unterschwellige Bashing meines Volkes und meiner Religion nicht mehr hören..

      • Avatar

        Marko

        14. Oktober 2016 20:49 at 20:49

        Hallo Charlie Brown,

        ich glaube nicht dass das rassistisch gemeint war. Deutschland ist mit eines des liberalsten Länder in Sachen Ausländerpolitik, man werfe man einen Blick auf unserer Nachbarn von der Insel ?

        VG

        Marko

  5. Avatar

    Marko

    14. Oktober 2016 18:13 at 18:13

    Hallo,

    na ja, die Deutsche Bank ist doch bisher „vom signifikankten Tief“ ein braver Bub gewesen. :tatschel:

    Nur weiter drauf herumhacken,auf der größten Bank Deutschlands, ich mag das… :D

    Wenn Ihr wirklich glaubt, dass die US-Regierung so blöd ist, die „Deutsche“ auf 14 Mrd USD zu verklagen, der soll Hoffnung haben,na ja jeder hat seine Meinung…

    VG

    Marko

  6. Avatar

    bauer

    14. Oktober 2016 20:06 at 20:06

    Als nächstes kommt die Pleite,weil se dann keine Mitarbeiter mehr haben und dann kommt Goldman Sachs und bietet nen DOLLAR für die Klitsche,haa,ha

  7. Avatar

    Marko

    16. Oktober 2016 15:35 at 15:35

    Nö, Herr bauer,

    das letzte Woche war wirklich erstaunlich ruhig….
    Sebstverständlich ist die DB ein „High-Risk-Asset“, der Fall unter die 10 Eur Marke ist trotzdem ein signifikantes Tief, wenn ich mir die ach-so-tollen französischen Banken anschaue ?

    Vg

    Marko

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Deutsche Bank-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Deutsche Bank-Hochhäuser in Frankfurt

Die Deutsche Bank hat ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Ertrag (Umsatz) liegt bei 5,94 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 5,26).

Der Gewinn nach Steuern liegt bei 309 Millionen Euro (Vorjahresquartal -832). Der den Aktionären letztlich zuzurechnende Gewinn liegt bei 182 Millionen Euro (Vorjahr -942 Millionen Euro). Für heute waren auch negative Zahlen erwartet worden.

Die harte Kernkapitalquote sinkt leicht von 13,4 Prozent auf 13,3 Prozent.

Die Deutsche Bank-Aktie notiert mit +2 Prozent.

Finden Sie beim Klick an dieser Stelle den offenen Brief von Deutsche Bank-Chef Christian Sewing an seine Mitarbeiter bezüglich der Quartalszahlen.

Key Facts auszugsweise im Wortlaut von der Deutschen Bank:

Erträge wachsen im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro

Die Erträge in der Kernbank legten im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro zu.
Die Erträge in der Investmentbank stiegen um 43 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.
Die Privatkundenbank war stabil, da ein wachsendes Geschäftsvolumen die negativen Effekte des Niedrigzinsumfelds ausgleichen konnte.
Die Erträge in der Unternehmensbank fielen um 5 Prozent bzw. 2 Prozent ohne Währungseffekte; der Bereich konnte negative Zinseffekte durch Preisanpassungen bei Einlagen teilweise kompensieren.
In der Vermögensverwaltung (Asset Management) stiegen die Erträge um 4 Prozent, die Nettozuflüsse betrugen 11 Milliarden Euro.

Elftes Quartal in Folge mit Fortschritten bei den Kosten

Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.
Die bereinigten Kosten ohne Umbaukosten1 sanken im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, wenn erstattungsfähige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Hedgefonds-Geschäfts nicht berücksichtigt werden.
Die Deutsche Bank liegt weiterhin im Plan, ihr Kostenziel von 19,5 Milliarden Euro für 2020 zu erreichen.

Die Kernbank erzielte im Quartal einen Vorsteuergewinn von 909 Millionen Euro

Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.
In den ersten neun Monaten betrug der Vorsteuergewinn 2,6 Milliarden Euro; der bereinigte Vorsteuergewinn1 stieg um 40 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Grafik zeigt Deutsche Bank-Quartalszahlen im Detail

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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