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Deutsche Börse: Geschäft läuft auch Hochtouren – schlechtes Omen für Dax?

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Das Geschäft der Deutschen Börse brummt richtig kräftig. Wie man vermeldet, liefen die Umsätze am Kassamarkt (Aktien und sonstige Originalprodukte) im abgelaufenen Jahr 2018 so gut wie seit 2008 nicht mehr. Also genau das Jahr der Finanzkrise! Und man bedenke, dass die letzten Monate des abgelaufenen Jahres auch schon extrem schlecht waren in Sachen Aktienmarkt-Performance. Also: Hohe Umsätze bei einem bereits fallenden Markt – sind wir jetzt schon im Crash, und merken es nur noch nicht? Hier die Aussagen der Deutschen Börse zu ihren Umsätzen:

Der Kassamarkt der Deutschen Börse hat 2018 einen Orderbuchumsatz von 1,72 Billionen Euro erzielt – das höchste Handelsvolumen seit 2008 und ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1,47 Bio. Euro). Davon entfielen 1,57 Bio. Euro auf den Xetra-Handel, 40,11 Mrd. Euro auf den Handelsplatz Börse Frankfurt und 105,81 Mrd. Euro auf die Tradegate Exchange.

Die umsatzstärksten Aktien der deutschen Hauptindizes im Xetra-Handel waren 2018 Bayer AG mit 75,43 Mrd. Euro (DAX-Index), Osram Licht AG mit 7,41 Mrd. Euro (MDAX-Index), Puma SE mit 1,92 Mrd. Euro (SDAX-Index) und Wirecard AG mit 26,16 Mrd. Euro (TecDAX-Index). Im Scale 30-Index lag die Fintech Group AG mit einem Umsatz von 267,34 Mio. Euro vorne.

Auch das Produkt „Xetra Gold“ läuft bestens. Auffällig ist hier die Aussage, dass gerade im 4. Quartal die Nachfrage nach diesem Gold-Produkt besonders hoch war (fallender Aktienmarkt, hohe Gold-Nachfrage…). Die Deutsche Börse dazu aktuell Zitat:

Der Goldbestand der börsengehandelten Inhaberschuldverschreibung Xetra-Gold (ISIN: DE000A0S9GB0) ist zum Jahresende auf 181,47 Tonnen angestiegen. Das ist ein Plus von über sieben Tonnen im Jahresverlauf. Anfang Januar 2018 waren noch 174,2 Tonnen Gold im Zentraltresor für deutsche Wertpapiere in Frankfurt eingelagert. Xetra-Gold ist damit das führende physisch hinterlegte Gold-Wertpapier in Europa.

Der Bestand erhöht sich immer dann, wenn Anleger Xetra-Gold-Anteile über die Börse kaufen. Für jeden Anteilschein wird im Zentraltresor genau ein Gramm Gold hinterlegt. Das verwaltete Vermögen von Xetra-Gold beläuft sich aktuell auf 6,6 Milliarden Euro.

„Insbesondere im vierten Quartal ist die Nachfrage nach Xetra-Gold deutlich gestiegen“, sagt Steffen Orben, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH, der Emittentin von Xetra-Gold. Ende September hatte der Kurs des Edelmetalls eine Kehrtwende gemacht, der Goldpreis in Euro hat sich seitdem um mehr als zehn Prozent verteuert. „Die Unsicherheit an den Märkten bleibt erstmal bestehen, deshalb rechnen wir weiterhin mit regem Interesse an Gold. Hinzu kommt, dass immer mehr Vermögensverwalter, Family Offices und Privatanleger Interesse an Gold als eigener Anlageklasse zeigen“, so Orben weiter.

Von allen über den Börsenplatz Xetra gehandelten Rohstoffen (Exchange Traded Commodities, ETC) ist Xetra-Gold das umsatzstärkste Wertpapier. 2018 lag der Orderbuchumsatz bei rund 2,66 Milliarden Euro, im Dezember war der Handel mit einem Volumen von 335 Millionen Euro besonders beliebt.

Xetra-Gold-Anleger haben Anspruch auf die Auslieferung des verbrieften physischen Goldes. Seit der Einführung von Xetra-Gold im Jahr 2007 haben Anleger davon mehr als 1.000 Mal Gebrauch gemacht. Dabei wurden insgesamt 4,95 Tonnen Gold ausgeliefert.

Deutsche Börse
Handelssaal der Deutschen Börse. Foto: Deutsche Börse AG

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FedEx-Quartalszahlen: Umsatz und Gewinn schwach, Aktie -5%

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Die Quartalszahlen von FedEx wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,0 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 16,5/erwartet 17,7).

Der Gewinn (Non GAAP) liegt bei 3,03 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 3,72/erwartet 3,10). Der nicht bereinigte Gewinn sinkt sogar von 7,59 auf 2,80 Dollar.

Der operative Gewinn (Non GAAP) steigt von 964 auf 984 Millionen Dollar.

Die Aktie notiert nachbörslich mit -5%

FedEx gibt sich im eigenen Statement auch enttäuscht. Zitat:

“Our third quarter financial results were below our expectations and we are focused on initiatives to improve our performance,” said Frederick W. Smith, FedEx Corp. chairman and chief executive officer. “Our investments in innovation, network infrastructure and automation will increase our competitiveness and drive long-term earnings growth. FedEx built and operates the preeminent global parcel and logistics network, and we have a lengthy track record of success.”

Wichtig: Die Konjunktur sieht man bei FedEx schwächeln. Aktuelles Zitat:

“Slowing international macroeconomic conditions and weaker global trade growth trends continue, as seen in the year-over-year decline in our FedEx Express international revenue“.

FedEx
Foto: Tomás Del Coro from Las Vegas, Nevada, USA CC BY-SA 2.0

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United Health Group Analyse: Dow-Wert auffällig stark!

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Seit den markanten Verlaufstiefs aus 2009 gab es nur wenig Einstiegspunkte in einer Korrektur, solche gab es nämlich kaum. Bis Ende 2018, als die Aktie des US-Gesundheitsdienstleisters United Health Group bis auf ein Rekordhoch bei 287,94 US-Dollar zugelegt hatte. Erst dort kam es zu einem größeren Rücksetzer auf das Unterstützungsniveau von 233,00 US-Dollar. Aber nur wenig später startete schon eine volatile Stabilisierungsphase mit einem entscheidenden Zwischenhoch bei 272,50 US-Dollar. In den letzten Wochen gaben die Notierungen jedoch wieder auf die Dezembertiefs nach, konnten sich aber wenig später zur Oberseite wieder lösen. Damit deutet sich nun ein klarer Doppelboden an, der allerdings noch mit einem weiteren Kursanstieg bestätigt werden muss. Bis dahin könnte ein Investment aber schon bare Münze ins Depot spülen.

Long-Chance bei United Health

Für einen erfolgreichen Abschluss des Doppelbodens um 233,00 US-Dollar muss das Papier der United Health Group mindestens über seine Zwischenhochs aus Anfang dieses Jahres bei 272,50 US-Dollar zulegen. Bis dahin ließe sich aber über Long-Positionen kleineren Umfangs bereits an dieser Wegstrecke partizipieren. Darüber dürften schließlich die Jahreshochs bei 287,94 und darüber das Niveau von grob 320,00 US-Dollar in den Fokus der Käufer geraten und einen mittelfristigen Strategieansatz erlauben. Sollte der aktuelle Aufschwung vorzeitig abgebrochen werden, findet die Aktie eine erste Unterstützung um 248,75 US-Dollar. Merklich eintrüben dürfte sich das Chartbild aber erst darunter, in diesem Fall könnte ein Rücklauf zurück an die Jahrestiefs bei 234,51 US-Dollar einsetzen. Fällt die UnitedHealth Group darunter ab, würde der potenzielle Doppelboden sofort negiert werden, weitere Kursverluste entsprechend folgen.

Einstieg per Market-Buy-Order : 257,75 US-Dollar
Kursziel : 272,50 / 287,94 / 300,00 US-Dollar
Stop : < 250,00 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 7,75 US-D

United Health




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Fusion Deutsche Bank-Commerzbank: Finanzminister Olaf Scholz hält sich plötzlich auffallend zurück

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Es schien ein persönliches Anliegen unseres Finanzministers zu sein, die Fusion der Deutschen Bank mit der Commerzbank. Um einen schlagkräftigen nationalen Bankenchampion zu schaffen, gerade im Vorfeld eines sich abzeichnenden wirtschaftlichen Abschwungs. Aber der Finanzminister ist zugleich SPD-Vizekanzler und da dürfte ihm jetzt bewusst geworden sein, dass bei den beiden Instituten, die zusammen 140000 Beschäftigte haben, ein Stellenabbau in Höhe bis zu 30 Tausend Mitarbeiter im Raume steht, ansonsten käme es nicht zu den avisierten Synergieeffekten. Auf der anderen Seite ist ein Stellenabbau nicht zu verhindern – wegen der Digitalisierung und Deutschland gilt immer noch als „overbanked“. Deshalb sieht die Bundesregierung die Fusion immer noch als positiv.

Der Druck lastet auf der Deutschen Bank

Bei einer Strategiesitzung des Aufsichtsrats der DB kam die Fusion mit der Commerzbank unter ökonomischen Gesichtspunkten nicht allzu gut weg, wie Finanzkreise berichteten. Manch einer spekuliert, dass Deutsche Bank-Chef Sewing mit seinem Einlenken kaschieren will, dass sein Plan die Bank auf stabile Beine zu stellen, nicht aufgeht.

Wie geht es weiter?

Die Commerzbank drängt auf ein zügiges Fortführen der Verhandlungen. Die Bank, die von Goldman Sachs und Rotschild beraten wird, will in zwei bis drei Wochen die Entscheidung, ob man sich in die Bücher schauen kann, so die Aussage von Chef Zielke. Dies könne weitere sechs bis acht Wochen dauern.


Banktürme in Frankfurt. Foto: Thomas Wolf (Der Wolf im Wald) CC BY-SA 3.0

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