Folgen Sie uns

Aktien

Deutsche Industrie-Perle „Knorr-Bremse“ mit größten IPO des Jahres am 12. Oktober

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Das Unternehmen „Knorr-Bremse“ dürften dem normalen Privat-Konsumenten in Deutschland kein Begriff sein. Die Firma aus München machte aber in 2017 einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro bei einem Gewinn von 580 Millionen Euro (Tabelle mit Vorjahren und weiteren Kennzahlen am Ende des Artikels).

Nach eigenen Angaben hat Knorr-Bremse 29.000 Mitarbeiter an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern. Man produziert Bremsen für Züge und Lastwagen. Wer es genauer wissen will: Brems-, Einstiegs-, Steuer- und Hilfsenergieversorgungssysteme, Klima- und Fahrerassistenzsysteme für Schienenfahrzeuge sowie Brems-, Lenk-, Antriebs- und Getriebesteuerungs- und Fahrerassistenzsysteme für Nutzfahrzeuge.

Die Nachfrage der Anleger in der aktuell laufenden Zeichnungsphase scheint so hoch zu sein, dass Knorr Bremse heute verkündete die Zeichnungsfrist um einen Tag zu verkürzen bis zum 10. Oktober um 12 Uhr. Der Börsengang soll aber weiterhin an diesem Freitag den 12. Oktober stattfinden. Die Zeichnungsspanne liegt bei 72-87 Euro, und aktuell liegt der außerbörsliche Kurs um die 85,50 Euro.

Der Eigentümer Hermann Thiele will bis zu 30% seiner Firma verkaufen, und damit offenbar richtig gut Kasse machen. Der gesamte Firmenwert läge bei bis zu 14 Milliarden Euro, wenn die 87 Euro als IPO-Preis erzielt werden. Die Wertpapierkennnummer (WKN) lautet KBX100, und der internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) wird die DE000KBX1006 sein.

Ob man in die Firma investieren kann? Das Zahlenwerk kann sich sehen lassen. Sicher wird dies keine sensationelle Wachstumsstory wie bei Wirecard werden. Aber Knorr-Bremse ist ein etabliertes Industrieunternehmen, wo der Aktionär schon beim Einstieg weiß, woran er ist – also völlig anders als bei ganz neuen Firmen, die Geld ansaugen müssen für weiteres Wachstum und/oder das Überleben der Firma.

Mit einem Verkaufsvolumen von wohl 4,2 Milliarden Euro könnte Knorr-Bremse knapp vor Siemens Healthineers das größte IPO des Jahres werden. Knorr-Bremse will nachhaltig weiter wachsen, so die aktuellen Aussagen bei „Euro am Sonntag“. Akquisitionen seien Bestandteil dieser Strategie. Mit seiner Kapitalausstattung sei Knorr-Bremse jederzeit auch zu größeren Zukäufen fähig.

Knorr-Bremse Zahlen

Knorr-Bremse Eigentümer Thiele
Heinz Hermann Thiele, Firmeneigentümer und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats. Bildquelle: Knorr-Bremse AG

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

 

Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage