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Deutsche Rentenversicherung: RentenlĂŒge Reloaded – noch krasser geht immer!

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Was ist der grĂ¶ĂŸte Kostenfaktor bei den Staatsausgaben? Nicht Hartz 4, nicht Bundeswehr, nein. Es ist die Deutsche Rentenversicherung! Aber halt. Wie kann das sein? Der Bundeshaushalt erhĂ€lt sein Geld doch aus Steuern, und die Gelder, die vom BĂŒrger in die Rentenversicherung fließen, werden doch separat zur Einkommensteuer vom Lohn direkt an die Rentenversicherung abgefĂŒhrt. Ja, das stimmt.

Aber dennoch ist die Überweisung der deutschen Steuerhaushalts (Bundeshaushalt) jedes Jahr der mit Abstand grĂ¶ĂŸte Ausgabenposten. Aber wie kann das sein? Ja, kaum jemand weiß es. Der Bundeshaushalt ĂŒberweist jedes Jahr einen stetig wachsenden gigantischen Betrag an die Deutsche Rentenversicherung. Und das nur aus einem Grund: Weil die RentenbeitrĂ€ge der Beitragszahler nicht annĂ€hernd reichen wĂŒrden um die aktuell ausgezahlten Renten bezahlen zu können.

Wir hatten bereits auf diese große RentenlĂŒge hingewiesen, wie wir es nennen möchten! Denn die LĂŒge entsteht dadurch, dass durch Bundesregierung wie auch durch Leitmedien (Tagesschau) stets öffentlich verkĂŒndet wird, dass die Rentenkassen prall gefĂŒllt seien, dank der hohen BeschĂ€ftigung und somit hohen Beitragseinnahmen. Das ist auch richtig, aber selbst diese hohen Einnahmen reichen nicht mal annĂ€hernd um die Ausgaben zu decken.

Wie wir bereits berichteten, flossen 2017 aus dem Bundeshaushalt (Steueraufkommen) 67,8 Milliarden Euro an die Deutsche Rentenversicherung um dort die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben auffangen zu können. Das waren 3 Milliarden Euro mehr als 2016. Und jetzt kommt der Knaller: Wie der letzte Woche verkĂŒndete Bundeshaushalt zeigt, soll diese Überweisung zum Löcher-Stopfen fĂŒr das Haushaltsjahr 2019 auf satte 98,1 Milliarden Euro steigen! Was fĂŒr ein Zuwachs. Zitat Bundesfinanzministerium (Seite 12 des ganz frisch veröffentlichten Haushaltsplans):

Im Haushaltsjahr 2019 leistet der Bund rund 98,1 Mrd. € an die Rentenversicherung. Dies entspricht einem Aufwuchs um rund 1,3 % bzw. 1,3 Mrd. € gegenĂŒber dem bisherigen Finanzplan. Die AnsĂ€tze bilden die Ergebnisse der Renten- und SteuerschĂ€tzung vom April bzw. Mai 2018 ab und legen fĂŒr das Jahr 2019 einen fortgeltenden Beitragssatz von 18,6 % in der allgemeinen Rentenversicherung zugrunde. Die Leistungen an die Rentenversicherung stellen den grĂ¶ĂŸten Ausgabenbereich im Bundeshaushalt dar.

Deutsche Rentenversicherung ohne kĂŒnstliche StĂŒtzung schon lange pleite

Ohne Steuer-ZuschĂŒsse wĂ€re die Rentenkasse schon lange total am Ende. BeitrĂ€ge mĂŒssten dramatisch steigen und Rentenzahlungen dramatisch gekĂŒrzt werden. Es wird dem BĂŒrger aber suggeriert, das alles in bester Ordnung sei (RentenlĂŒge). So schreibt die Deutsche Rentenversicherung in ihrer aktuellsten Publikation zur eigenen Finanzlage Zitat:

„Die finanzielle Lage der gesetzlichen Rentenversicherung ist nach wie vor sehr erfreulich. Die Löhne steigen seit Jahren krĂ€ftig und die BeschĂ€ftigung nimmt kontinuierlich zu“, so Alexander Gunkel, Vorsitzender des Bundesvorstandes, in seinem Bericht an die heute in Koblenz tagende Bundesvertreterversammlung. Das vergangene Jahr habe die Rentenversicherung daher mit einem Überschuss von rund 500 Millionen Euro abschließen können. Die positive Finanzentwicklung habe sich auch in den ersten fĂŒnf Monaten des laufenden Jahres fortgesetzt, so Gunkel. So seien die Beitragseinnahmen aus BeschĂ€ftigung in diesem Zeitraum um 4,6 Prozent gestiegen.

Dass die Deutsche Rentenversicherung ohne Zuschuss aus Steuergeldern einen Verlust von 67,3 Milliarden Euro statt einen Gewinn von 500 Millionen Euro gemacht hĂ€tte, wird gar nicht erst erwĂ€hnt. Die SteuerzuschĂŒsse an sich werden ĂŒberhaupt nicht erwĂ€hnt. Auch die Bundesregierung erweckt in ihrer aktuellsten Veröffentlichung fĂŒr den Bundeshaushalt den Eindruck, dass alles perfekt sei. Wer die komplette 26 Seiten lange Veröffentlichung zu den Detailangaben nicht liest, sondern nur die Kurz-Version fĂŒr die allgemeine Presse-Info, der sieht ein finanzpolitisch perfektes Bild.

Das Problem mit der RentenlĂŒge ist folgendes: Die Information ĂŒber die große RentenlĂŒcke ist vorhanden und allgemein zugĂ€nglich. Nur wer genau nachliest und gezielt danach sucht, der findet diese Info. Wer einfach nur Tagesschau guckt, wird diese Information so nicht finden. Durch eine Art passives Unterlassen von verschiedenen Seiten entgeht dem BĂŒrger eine wichtige Information, nĂ€mlich dass die Rentenkasse basierend auf den gezahlten RentenbeitrĂ€gen schon lĂ€ngst total pleite ist.

Auch wer etwas verschweigt oder absichtlich versteckt, kann lĂŒgen. Denn entscheidend ist die PrĂ€sentation des Gesamtbildes fĂŒr die Öffentlichkeit! Jetzt könnte man sagen: Was sollÂŽs, dann kommen eben die Rentengelder aus dem Steuertopf – ist doch egal. Das bedeutet in der RealitĂ€t aber: Die RentenbeitrĂ€ge steigen schon lĂ€ngst immer weiter an – man nennt es nur nicht Rentenbeitrag, sondern Einkommensteuer. Ohne die große RentenlĂŒcke könnten die Steuern drastisch gesenkt werden. Aber wer möchte unseren Rentnern hierzulande schon RentenkĂŒrzungen wie in Griechenland zumuten?

Deutsche Rentenversicherung RentenlĂŒge
Olaf Scholz letzte Woche bei der VerkĂŒndung des Bundeshaushalts in der Bundespressekonferenz. Foto: Bundesfinanzministerium

54 Kommentare

54 Comments

  1. asyoulike

    9. Juli 2018 11:40 at 11:40

    Moin, moin,

    so lÀuft es und das schon lÀnger. Nur verstehen tut es niemand. Das ist immer der Vorteil des etablierten Systems. Letztlich ist es dem aktuellem Rentner egal aus welchem Topf das Geld kommt, Hauptsache es kommt. Man kann deswegen sicher mit Recht sagen, dass in der Politik gelogen und betrogen wird, bis der Arzt kommt.
    Aber, alles hat irgendwann sein Ende, dann fallen die LĂŒgengebilde in sich zusammen. M.E. ist das auch den Blockparteien bekannt. Nur solange möglich wird weiter regiert bzw. die BRD verwaltet. Warten wir also gespannt auf die Dinge die da kommen werden. Quasi ein neuer Mauerfall etc. . Danach werden die Karten neu gemischt.

    • Dieter Ziemehl

      9. Juli 2018 16:58 at 16:58

      Wer hat die Wiedervereinigung bezahlt. Das Geld wurde aus der Rentenkasse gestohlen.

    • Leuschner Hartmut

      10. Juli 2018 03:20 at 03:20

      Da ist es kein Wunder,dass durch eine Rentenerhöhung von 3,22% die Rentnerinnen und Rentner gezwungen werden Steuern auf ihre Renten zu zahlen.
      Irgendwie muss die Kohle wieder rein kommen.
      Anders ausgedrĂŒckt, gibt der Staat dir 1 Cent,holt er sich 1000 Euro zurĂŒck.
      WĂŒrden derart unsinnige Projekte wie BER und Stuttgart 21 nicht mit Steuergelder finanziert und auch auf sonstige nachweisliche Steuerverschwendungen berĂŒcksichtigt, wĂ€re auch Geld fĂŒr die UnterstĂŒtzung der Rentenversicherung im Überschuss da.

    • Reiner

      10. Juli 2018 08:29 at 08:29

      Hallo
      Wir stellt sich der Autor eine RentenkĂŒrzung vor?
      Kennt er nicht die Höhe der Durschnittsrente?
      Komisch ist in dieser angeblichen freien Marktwirtschaft ,dass so ziemlich alle Preise steigen dĂŒrfen,nur die Löhne und das Rentenniveau nicht oder weniger von Steuergeldverschwendung
      und Fehlplanungen ganz zu schweigen(Flughafen Berlin Stuttgart 21 usw.)
      Wenn es in dieser B Republik zu wenig Kinder gibt,sollte sich der Gesetzgeber mal fragen woran das liegt.
      Befristete ArbeitsvertrÀge,zu wenig Verdienst zb.
      in der Pflege .
      Es geht nur noch da rum ,billig zu produzieren und viel einzustreichen.

      ,so etwas platzt bald.

      • asisi1

        10. Juli 2018 15:44 at 15:44

        Im so reichen Deutschland ist die Durchschnittsrente ca. 850 Euro. Im so armen Italien ist sie dagegen bei 2400 Euro.
        Nur der normale Deutsche versteht dies absolut nicht, deshalb wÀhlte er ja auch so weiter!

    • Birgit Langer-Wever

      10. Juli 2018 13:09 at 13:09

      Hallo,

      habt ihr schon mal darĂŒber nachgedacht, wo her die Kohle fĂŒr die PensionĂ€re kommt?
      Die Zahlen ĂŒberhaupt nichts ein und bekommen im Durchschnitt 70% ihrer letzten BezĂŒge und dazu noch ein 13. Gehalt. Die ehemaligen Arbeitnehmer haben mal eingezahlt und bekommen 48% Prozent. Woher kommt die Kohle der PensionĂ€re?
      Wer sagt uns das einmal und was Kosten dir den Steuerzahler?

      • Wilfried Alt

        11. Juli 2018 10:23 at 10:23

        Rente ist bei 41 %. 48%ist gelogen. Rentenkasse wird fĂŒr vieles verwendet, nur nicht fĂŒr die Rente. Kosten fĂŒr PensionĂ€re TrĂ€gt auch die Rentenkasse. Wir werden einfach nur verarscht. Die Politik spielt mit Zahlen, die nicht real sind.

        • knock

          18. Juli 2018 21:45 at 21:45

          Pflegt eine Person einen Beamten, Beamtenwitwe oder bei Bedarf Kinder erhĂ€lt die Person fĂŒr die Pflegezeit RentenansprĂŒche aus der (woher auch sonst) Rentenversicherung.

      • Gixxer

        13. Juli 2018 17:18 at 17:18

        Man kann ja ĂŒber Beamte viel meckern, aber hier muss ich mal eine Lanze fĂŒr sie brechen.
        Meines Wissen soll fĂŒr Beamte bereits seit den 60er Jahren auf jeden Fall aber seit 1982 immer wieder was fĂŒr die Pensionslasten zurĂŒckgelegt werden (VersorgungsrĂŒcklage). Wie das im Einzelnen aussieht, weiß ich allerdings nicht. Ab den 2000er Jahren auf jeden Fall wird Beamten aber bei einer Gehaltserhöhung ein Teil dieser fĂŒr PensionsrĂŒckstellungen einbehalten.
        Beamten zahlen demnach also wohl etwas ein, wie viel es ist und ob dies ausreichen wĂŒrde, kann ich allerdings nicht sagen, da ich nicht weiß, ob dieser Posten irgendwo eingesehen werden kann. WĂŒrde mich aber nicht wundern, wenn das Geld fĂŒr etwas anderes verbraucht wurde.

        Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass es den Staat einfach billiger kommt, wenn die Beamten nicht in die Rentenkasse einzahlen. Immerhin mĂŒsste hier der Arbeitgeber (also der Staat) die HĂ€lfte der BeitrĂ€ge ĂŒbernehmen. Wird aber ein Beamter pensioniert muss er der Staat ihm erst von da an eine Pension zahlen. Stirbt der Beamte frĂŒh genug, hat der Staat ein Plus gemacht im Vergleich dazu, wenn er ĂŒber das gesamte Arbeitsleben in einen Topf eingezahlt hĂ€tte. Sozial ist natĂŒrlich was anderes, das gebe ich zu.

  2. tm

    9. Juli 2018 11:59 at 11:59

    ok, nun werden aber die sog. versicherungsfremden Leistungen auf bis zu EUR 93 Mrd. p.a. geschĂ€tzt. Die Steuerzahlungen aus dem Bundeshaushalt als die Rentenversicherungen decken also letztlich – je nach Rechnugn nichtmal komplett – die Leistungen der RV, die eigentlich nicht aus der RV, sondern aus Steuermitteln bezahlt werden mĂŒssten.

    • Bernd Borkowski

      9. Juli 2018 20:56 at 20:56

      Ihr Hinweis, daß die gRV aus Steuermitteln subventioniert wird, entspricht zwar dem Mainstream, aber entbehrt bei genauem recherchieren, jeder Grundlage. Die fĂ€lschlicherweise BundeszuschĂŒsse genannten Zahlungen an die gRV , ersetzen nicht ansatzweise, was der Bundesfinanzminister aus der Rentenkasse nimmt. SteuerzuschĂŒsse aus dem Bundeshaushalt zur gesetzl. Rentenversicherung – Die etwa 80-100 Mrd. – der sogenannte [viel zu geringe] Bundeszuschuss – sind Ersatzleistungen, die der Bund zahlen muss [§213 SGB VI], weil der Finanzminister aus den RentenbeitrĂ€gen allgemeinstaatliche, gesamtgesellschaftliche Aufgaben finanziert! Und weil seit 1957 jedes Jahr zu wenig an die gRV zurĂŒck erstattet werden, schuldet der Bund der gRV, also den Rentenversicherten, bis heute rund 800 Mrd. Euro!!! Der Staat bedient sich, nicht umgekehrt. Die Ausgaben der Rentenversicherung sind nicht gleich Rentenausgaben! Eine transparente alle Ausgaben bilanzierende Buchhaltung mĂŒssen die Rentenverwalter nicht nachweisen! So muss man sich nicht wundern, wenn die GRV geschwĂ€cht ist, wenn ihr permanent Mittel entzogen werden durch direkten Zugriff bisher aller Finanzminister, damit ist die Selbstverwaltungsautonomie der GRV außer Kraft.
      NatĂŒrlich wissen die genau, was versicherungsfremd ist, das ist auch definiert. Nur soll mit allem Mitteln verhindert werden, dass die Verwalter wirklich alle Ausgaben bilanzieren mĂŒssen, so wie es jeder andere TreuhĂ€nder fremder Gelder muss.
      Die Tatsache, dass sowohl die Politik als auch die Justiz die Offenlegung von versicherungsfremden Leistungen praktisch verhindern, zwingt die Frage auf, wer von dem Zustand profitiert. So hat zum Beispiel die Bundesregierung zuletzt am 10.11.2005 in der Bundestagsdrucksache 16/65 (S. 331) bestĂ€tigt, dass die nicht durch Bundeszahlungen ersetzten versicherungsfremden Leistungen in Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung 65 Milliarden Euro pro Jahr betragen. Das ist praktisch ein Sondersteuertopf, fĂŒr den ausschließlich Beitragszahler und Rentner aufkommen. Umgekehrt heißt das, dass insbesondere Politiker, höhere Beamte und Richter erheblich davon profitieren, hierfĂŒr nicht zur Kasse gebeten zu werden.
      Wie schrieb die Neue ZĂŒricher Zeitung: „Was die deutsche Politik mit der Rentenversicherung macht, ist gesetzlich limitierter Versicherungsbetrug“. Ohne diesen Diebstahl hĂ€tten alle auskömmliche Renten.
      Wie stark ist der Druck, wenn Medienvertreter, deren Aufgabe die AufklĂ€rung der Öffentlichkeit sein sollte, nicht wagen, das Offensichtliche auszusprechen. Nachzulesen in dieser Woche auch im SPIEGEL, FAZ, SZ, Handelsblatt, Welt,Focus, etc..
      Wie muß man eigentlich drauf sein, wenn man so ein Verarmungssystem publizistisch unterstĂŒtzt und rechtfertigt ?

    • M. Domnick

      11. Juli 2018 10:34 at 10:34

      Am Rententopf haben sich alle Regierungen bedient. Alles Versicherungsfremde Leistungen. Unter anderem hat z.B. Franz Josef StraoĂŒ davon Panzer gekauft.

      Seit Bestehen der BRD sind es knapp 800 Milliarden Euro aus dem Topf entnommen.
      Also das Gejammer ist Augenwischerei.

      Wenn alle einzahlen, dann wĂŒrden auch mehr Gelder zur VerfĂŒgung stehen.

      • asisi1

        11. Juli 2018 12:30 at 12:30

        Nicht zu vergessen sind auch Reparationszahlungen!
        Kriege und Reparationszahlungen werden seit ewigen Zeiten aus den Sozialtöpfen bedient und nie aus Steuertöpfen. Leider macht hier die ganze Beamtenbrut mit. Dadurch auch die hohen Pensionszahlungen. Es ist Schweigegeld!

  3. Ketzerlehrling

    9. Juli 2018 12:25 at 12:25

    Das zeichnete sich schon lang vor der Ära Kohl ab. Denn der angebliche demografische Wandel oder besser die Überalterung der Gesellschaft war schon nach dem Pillenknick sichtbar. Seit dieser Zeit ist die Geburtenrate rĂŒcklĂ€ufig. Aber niemand hat es fĂŒr nötig befunden bzw. niemand war und ist da, willens und nicht in der Lage, ein anderes Rentensystem einzufĂŒhren, welches mehr auf private Vorsorge setzt bei ganz anderen Anlagemöglichkeiten, verwaltet von Profis, d. h. nicht von Deutschen. Das zweite Problem ist, dass der Staat dann weniger Zugriff auf die Spareinlagen, Anlagen und Renditen hĂ€tte und somit keine Kredite bzw. Entschuldung auf Kosten der BĂŒrger zum Nulltarif hĂ€tte. Das gesamte Sozialsystem in DE krankt seit den 70ern, und wenn es auf anderen, privaten Beinen ohne oder nur mit sehr eingeschrĂ€nktem Zugriff des Staates, stĂŒnde, gĂ€be es weitaus weniger menschliche Parasiten in DE, entweder aus den eigenen Reihen, aus Europa oder der dritten Welt. Auch H4 wĂ€re ĂŒberflĂŒssig, die Renten höher, damit die Kaufkraft, die Wirtschaftskraft Deutschlands und letztlich Europas.

    • tm

      9. Juli 2018 12:53 at 12:53

      „ein anderes Rentensystem einzufĂŒhren, welches mehr auf private Vorsorge“

      Das ist ein Irrglaube. Es gilt natĂŒrlich, dass nur das konsumiert werden kann, was auch produziert wurde. Ob der Konsum der Rentner finanziert wird aus Dividenden/Zinsen oder aus Zahlungen der arbeitenden Generation ist nur eine Verteilungsfrage.

      Theoretisch liesse sich das Problem ĂŒber Ersparnisse im Ausland lösen, die dann spĂ€ter aufgelöst werden – also erst hohe LeistungsbilanzĂŒberschĂŒsse, dann laufend Defizite. Das Problem daran ist, dass es den demograhpischen Wandel nahezu weltweit gibt. Wo sollten die deutschen Ersparnisse dann also angelegt werden?

      • Kopfkuchen

        9. Juli 2018 14:48 at 14:48

        In Robotik und Automatisierung… z.B.

        • tm

          9. Juli 2018 17:05 at 17:05

          Ne, nicht „wo“ im Sinne von Branche, sondern in welchen LĂ€ndern.

          Sie scheinen das Argument nicht verstanden zu haben. Eine sinkende Zahl an Erwerbspersonen fĂŒhrt zu einem langsamer wachsenden BIP und zwar völlig unabhĂ€ngig davon, ob die Renten ĂŒber Umnlage oder Kapital finanziert werden.

          • Kopfkuchen

            9. Juli 2018 17:59 at 17:59

            Ja, mag sein, dass ich das Argument nicht wirklich verstanden habe. Was ich aber wahrscheinlich verstehe ist, dass es zu so grundsĂ€tzlich strukturellen VerĂ€nderungen kommen muss, dass es eh wurscht ist, was der tatsĂ€chliche Zustand der RV ist ;). Und so wie es aussieht, werden Roboter einen großen Teil unserer Wertschöpfung ĂŒbernehmen. Was dann kommt… 🙂 wer weiß das schon außer R2D2 Precht

    • Leiner

      9. Juli 2018 13:04 at 13:04

      Hat mit Geburtenrate und Pillenknick nichts zu tun.
      Das Heer der Billiglöhner und HalbtagskrÀfte steigt stetig.
      ArbeitslÀtzer werden durch Computer ersetzt. Siehe Industrie 4.0

      Das Rentenversicherungsmodell ist das Problem.

      Neue Lösungen gibts hier: https://hanfpartei.org/

  4. Dreistein

    9. Juli 2018 12:55 at 12:55

    Ist es nicht auch so dass viele versicherungsfremde Leistungen aus der Rentenkasse bezahlt werden. Diese Leistungen betrugen 2015 81,3Milliarden Der Staat zahlte 62,4 Milliarden aus Steuermittel. Kann es sein das nun die sogenannten Minijobs und gering Verdiener (Zeitarbeit) usw. durchschlagen da hier so gut wie nichts in die Rentenkassen fliest. Das sind die Subventionen an die Konzerne und dem Mittelstand an gĂŒnstige ArbeitsplĂ€tze.

  5. Staazvaind

    9. Juli 2018 13:45 at 13:45

    Solange Wohlhabende, Politiker, Beamte, SelbststĂ€ndige & Co nicht in die Rentenkasse einzahlen mĂŒssen, wird das Problem bleiben. So wie es jetzt lĂ€uft ist das System schlicht asozial. Aber wie wir ja alle wissen, besteht Deutschland ja nur aus LeistungstrĂ€gern…

    • asisi1

      13. Juli 2018 07:28 at 07:28

      Vor x Jahren waren deutsche „Experten“ in der Schweiz und haben sich hier ĂŒber das Schweizer Rentenmodel schlau gemacht. Nach dieser „Experten“ Sichtung kamen sie zu dem Schluss , so etwas geht in Deutschland nicht. Was ist in der Schweiz anders?
      Das Model steht auf drei SĂ€ulen. Das wichtigste ist, alle Einkommen, ob gering oder hoch mĂŒssen 20% RentenbeitrĂ€ge leisten. Es gibt keine Obergrenze. Sprich, jemand der 1 million verdient, zahlt eben 200.000 Franken ein. Auch beamte und Staatsdiener zahlen ein und jeder bekommt dann eine Rente von der er leben kann. Das haben unsere „Experten“ eben nicht im Sinn gehabt.

  6. Pingback: Besucherzahlen explodieren! Baupreise, LV, Merkel, Familien-Nachzug, Kirche, Fiat-Geld, EC-Karte, Wendler! | das-bewegt-die-welt.de

  7. foxxly

    9. Juli 2018 14:04 at 14:04

    Der Schreiber schreibt von der RentenlĂŒge, weil ohne Zuschuss schon pleite. Damit lĂŒgt der Schreiber selbst, weil ohne den versicherungsfremden Leistungen, wĂ€re die Rentenversicherung nicht negativ, oder die Pleite-LĂŒge vorhanden.
    Dieser Beitrage ist auch eine bewusste Falschdarstellung!

    • admin

      9. Juli 2018 14:34 at 14:34

      Hallo foxxly, danke fĂŒr Ihren Kommentar. Wir freuen uns immer ĂŒber eine kritische Auseinandersetzung zu unseren Artikeln. Die Daten der Dt. Rentenversicherung fĂŒr 2017 zeigen, wenn man versicherungsfremde Leistungen herausrechnet, reine Rentenausgaben in Höhe von 254,9 Milliarden Euro. Dem stehen RentenbeitrĂ€ge von 224,6 Milliarden Euro gegenĂŒber. Also selbst mit dieser Betrachtungsweise lag das Defizit der Rentenkasse letztes Jahr bei 30,3 Milliarden Euro. Und da jede Institution auch immer Verwaltungskosten hat, ist es nur fair die „Verwaltungs- und Verfahrenskosten“ der Rentenkasse fĂŒr 2017 hinzuzurechnen in Höhe von 3,9 Milliarden Euro, womit das Defizit 34,2 Milliarden Euro betrĂ€gt.

      • tm

        9. Juli 2018 15:00 at 15:00

        Wobei „versicherungsfremde Leistungen“ nicht klar definiert sind. Je nach Definition sind es ca. 50 bis ĂŒber 90 Mrd. Aber gut, nach Ihrer Rechnung mĂŒsste der Beitragsatz 2,4 Prozentpunkte höher liegen – wobei die Steuern entsprechend gesenkt werden könnten, weil das Geld ja nur zwischen zwei staatlichen Haushalten anders verteilt wĂŒrde.

        • Bernd Borkowski

          9. Juli 2018 22:01 at 22:01

          Die Zahlen der Statistik zum Bundeszuschuss an die gRV sagen NICHT aus, dass die Ausgaben der Rentenversicherung gleich Rentenausgaben sind. Allein fĂŒr die Renten, auch höhere, wĂŒrden die BeitrĂ€ge locker reichen. Der Verwaltung ist keine alle Ausgaben bilanzierende Buchhaltung auferlegt, wie sich das eigentlich gehört fĂŒr TreuhĂ€nder fremder Gelder.
          Die etwa 80-100 Mrd. Euro – der sogenannte [viel zu geringe] Bundeszuschuss – sind Ersatzleistungen, die der Bund zahlen muss [§213 SGB VI], weil der Finanzminister aus den RentenbeitrĂ€gen allgemeinstaatliche, gesamtgesellschaftliche Aufgaben finanziert! Und weil seit 1957 jedes Jahr zu wenig an die gRV zurĂŒck erstattet wurde, schuldet der Bund der gRV, also den Rentenversicherten, bis heute rund 800 Mrd. Euro!!!
          Der Staat bedient sich, nicht umgekehrt.Und das BVerfG hat die RentenbeitrĂ€ge aus den Löhnen der gesetzl. Rentenversicherten zum Allgemeingut gemacht, woraus sich die Finanzminister munter bedienen können: https://www.bundesverfassungsgericht.de/…/bvg00-021.htmlVerwalten

          Bundesverfassungsgericht – Presse – Erfolglose

          bundesverfassungsgericht.dehttps://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2000/bvg00-021.html

      • Dieter Benen

        9. Juli 2018 20:26 at 20:26

        Von den 255 Mrd, gehen ca. 7,5% in die Kranken und 1,5% in die Pflege Versicherung.
        Das sind ca. 23 Mrd. die von der RV in die Kranken und Pflege bezahlt wird.
        Linke Tasche – Rechte Tasche
        Überschrift: Rentenkasse saniert die Krankenkasse

        nicht gerechnet die 9% die der Rentner alleine trÀgt, wie jeder Arbeitnehmer. Nicht gerechnet der volle Anteil von ca. 20% von Zusatzrenten, z.b. von Lebensversicherungen, Betriebsrenten, etc.

        dazu muss die Rente versteuert werden!!!! vergessen sie das nicht.
        aus der Rentenversicherung ins SteuersĂ€ckl, Linke Tasche – rechte Tasche-
        Überschrift: „Rentner machen die schwarze Null“.

        -die Zahl wÀre mal interessant, leider bekommen sie die nicht, aber evtl. eine SchÀtzung
        15-19% sind es allemale, weil mit jeder Rentenerhöhung macht das Finanzamt
        „Jagd auf die Rentner“, so lese ich es manchmal.

      • Bernd Borkowski

        9. Juli 2018 21:54 at 21:54

        Sehr geehrter Admin, Ihr Hinweis, daß die gRV aus Steuermitteln subventioniert wird, entspricht zwar dem Mainstream, aber entbehrt bei genauem recherchieren, jeder Grundlage. Die fĂ€lschlicherweise BundeszuschĂŒsse genannten Zahlungen an die gRV , ersetzen nicht ansatzweise, was der Bundesfinanzminister aus der Rentenkasse nimmt. SteuerzuschĂŒsse aus dem Bundeshaushalt zur gesetzl. Rentenversicherung – Die etwa 80-100 Mrd. – der sogenannte [viel zu geringe] Bundeszuschuss – sind Ersatzleistungen, die der Bund zahlen muss [§213 SGB VI], weil der Finanzminister aus den RentenbeitrĂ€gen allgemeinstaatliche, gesamtgesellschaftliche Aufgaben finanziert! Und weil seit 1957 jedes Jahr zu wenig an die gRV zurĂŒck erstattet werden, schuldet der Bund der gRV, also den Rentenversicherten, bis heute rund 800 Mrd. Euro!!! Der Staat bedient sich, nicht umgekehrt. Die Ausgaben der Rentenversicherung sind nicht gleich Rentenausgaben! Eine transparente alle Ausgaben bilanzierende Buchhaltung mĂŒssen die Rentenverwalter nicht nachweisen! So muss man sich nicht wundern, wenn die GRV geschwĂ€cht ist, wenn ihr permanent Mittel entzogen werden durch direkten Zugriff bisher aller Finanzminister, damit ist die Selbstverwaltungsautonomie der GRV außer Kraft.
        NatĂŒrlich wissen die genau, was versicherungsfremd ist, das ist auch definiert. Nur soll mit allem Mitteln verhindert werden, dass die Verwalter wirklich alle Ausgaben bilanzieren mĂŒssen, so wie es jeder andere TreuhĂ€nder fremder Gelder muss.
        Die Tatsache, dass sowohl die Politik als auch die Justiz die Offenlegung von versicherungsfremden Leistungen praktisch verhindern, zwingt die Frage auf, wer von dem Zustand profitiert. So hat zum Beispiel die Bundesregierung zuletzt am 10.11.2005 in der Bundestagsdrucksache 16/65 (S. 331) bestĂ€tigt, dass die nicht durch Bundeszahlungen ersetzten versicherungsfremden Leistungen in Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung 65 Milliarden Euro pro Jahr betragen. Das ist praktisch ein Sondersteuertopf, fĂŒr den ausschließlich Beitragszahler und Rentner aufkommen. Umgekehrt heißt das, dass insbesondere Politiker, höhere Beamte und Richter erheblich davon profitieren, hierfĂŒr nicht zur Kasse gebeten zu werden.
        Wie schrieb die Neue ZĂŒricher Zeitung: „Was die deutsche Politik mit der Rentenversicherung macht, ist gesetzlich limitierter Versicherungsbetrug“. Ohne diesen Diebstahl hĂ€tten alle auskömmliche Renten.
        Wie stark ist der Druck, wenn Medienvertreter, deren Aufgabe die AufklĂ€rung der Öffentlichkeit sein sollte, nicht wagen, das Offensichtliche auszusprechen. Nachzulesen in dieser Woche auch im SPIEGEL, FAZ, SZ, Handelsblatt, Welt,Focus, etc..
        Wie muß man eigentlich drauf sein, wenn man so ein Verarmungssystem publizistisch unterstĂŒtzt und rechtfertigt ?

        • Reiner

          10. Juli 2018 08:33 at 08:33

          Hallo
          Wir stellt sich der Autor eine RentenkĂŒrzung vor?
          Kennt er nicht die Höhe der Durschnittsrente?
          Komisch ist in dieser angeblichen freien Marktwirtschaft ,dass so ziemlich alle Preise steigen dĂŒrfen,nur die Löhne und das Rentenniveau nicht oder weniger von Steuergeldverschwendung
          und Fehlplanungen ganz zu schweigen(Flughafen Berlin Stuttgart 21 usw.)
          Wenn es in dieser B Republik zu wenig Kinder gibt,sollte sich der Gesetzgeber mal fragen woran das liegt.
          Befristete ArbeitsvertrÀge,zu wenig Verdienst zb.
          in der Pflege .
          Es geht nur noch da rum ,billig zu produzieren und viel einzustreichen.

          ,so etwas platzt bald.

    • Kopfkuchen

      9. Juli 2018 14:36 at 14:36

      Hallo foxxly, können Sie bitte Zahlen zu Ihren Behauptungen nennen, gerne mit Quellenangabe. In der Form hinterlĂ€sst Ihr Kommentar bei mir weitere Fragezeichen, welche Informationen ich wie bewerten soll ;). Danke und GrĂŒĂŸe

      • Bernd Borkowski

        9. Juli 2018 22:09 at 22:09

        http://www.houseofobjects.de/FotoPage/pages/Praesentationsdaten/2004/pluenderung_dokumentverweis.pdf
        Die Tatsache, dass sowohl die Politik als auch die Justiz die Offenlegung von versicherungsfremden Leistungen praktisch verhindern, zwingt die Frage auf, wer von dem Zustand profitiert. So hat zum Beispiel die Bundesregierung zuletzt am 10.11.2005 in der Bundestagsdrucksache 16/65 (S. 331) bestĂ€tigt, dass die nicht durch Bundeszahlungen ersetzten versicherungsfremden Leistungen in Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung 65 Milliarden Euro pro Jahr betragen. Das ist praktisch ein Sondersteuertopf, fĂŒr den ausschließlich Beitragszahler und Rentner aufkommen. Umgekehrt heißt das, dass insbesondere Politiker, höhere Beamte und Richter erheblich davon profitieren, hierfĂŒr nicht zur Kasse gebeten zu werden.

        Der Wirtschaftsweise Prof. Peter Bofinger hat Mitte 2011 in einem Interview u. a. die versicherungsfremden Leistungen angesprochen:[1] Ein zentrales Problem sei es, dass die sozialen Sicherungssysteme zur verdeckten Besteuerung verwendet wĂŒrden.
        Nach den Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund betrugen die versicherungsfremden Leistungen im Jahr 2009 nach der ursprĂŒnglichen Definition des VDR 47,3 Mrd. Euro. Unter Hinzunahme der Transferleistungen erhöht sich dieser Betrag sogar auf 61,6 Mrd. Euro.[2]. Haben die denn alle nach unwissenschaftlichen Methoden gearbeitet? 1] VDI-Nachrichten im Internet am 2.8.2011 unter
        vdi-nachrichten. com / artikel/ Die-Loehne-muessen-wieder-steigen/19726/1.
        [2] Deutsche Rentenversicherung, Heft 1, MĂ€rz/April 2012, S. 3.
        32

    • Bine Bit

      9. Juli 2018 20:30 at 20:30

      Das ist auch mein Gedanke gewesen

  8. Markus S

    9. Juli 2018 14:51 at 14:51

    Die Privaten Versicherungen Straucheln aber auch
    langsam mal zeit sich ein anderes Geld System anzuschauen 😉
    das System Kipt immer schneller (Exponetialfunktion)

  9. asisi1

    9. Juli 2018 15:14 at 15:14

    Und jetzt stelle man sich nur vor, wir wĂŒrden die „gerechte Rente“ von 100% bekommen!
    das was heute als Rente ausbezahlt wird, sind doch gerade einmal 50%. Davon werden nun wieder Steuern, KrankenkassenbeitrÀge und Pflegeversicherung bezahlt. Das ist doch höchst kriminel. Wer wÀhlt diese Verbrecher, die ein funktionierendes System in Grund und Boden gefahren haben???

    • Markus S

      9. Juli 2018 15:23 at 15:23

      Wir werden nur Belogen veraten und Verkauft
      man jammert es zahlen immer weniger ein glaub im momment 3,5 Arbeiten und Finanzieren einen Rentner aber die ProduktivitĂ€tssteigerung die in den Letzten Jahrzenten erreicht wurde sind zu 100 % in Private Taschen Gegangen aber was solls dem BĂŒrger kann man ja jede Halöbwarheit auftischen

      • asisi1

        9. Juli 2018 18:04 at 18:04

        Der grĂ¶ĂŸte Verschleuderer von Rentenvermögen war Willy Brandt, der „Große“ Sozi!
        Zu damaligen Zeit hatte die Rentenversicherung ein Vermögen von 400 Milliarden DM.
        Um seine Wiederwahl zu sichern, hat dieser Lump die Renten ĂŒbermĂ€ĂŸig erhöht. Die Rentner haben ihn dann natĂŒrlich wieder gewĂ€hlt. Es waren manches mal Anhebung um die 10%. Dieses tun mit fremden Geld hat sich bei den Sozis bis heute nicht geĂ€ndert. Aber heute haben wir noch die anderen Klugscheixxx dazu bekommen!

  10. Dieter Ziemehl

    9. Juli 2018 17:15 at 17:15

    Beamte und Politiker machen den Staat Arm mit der hohen Altersversorgung nicht der kleine Rentner.

  11. Geha

    9. Juli 2018 18:53 at 18:53

    Bitte nicht vergessen, dass RV Pflichtige eine Großteil des Steueraufkommen erwirtschaften. Damit zahlen sie doppelt. Die Renten sollten mit den Pensionen zusammen gelegt werden und komplett aus Steuermitteln finanziert, das wĂ€re gerechter.

  12. Columbo

    9. Juli 2018 18:53 at 18:53

    @asisi1,

    Falls gegenwĂ€rtiger oder zukĂŒnftiger Rentner sind, finde ich sehr schön von Ihnen, daß sie eine „von einem Lump ĂŒbermĂ€ĂŸig erhöhte“ Rente dem Staat wieder zurĂŒckzahlen wollen. Wenn alle so dĂ€chten…

  13. Bine Bit

    9. Juli 2018 20:26 at 20:26

    Hier muss ich Herrn Dieter Ziemer recht geben. Beamte / Politiker mĂŒssen auch endlich in die Kassen einzahlen. Es gab eine Zeit da wurde alles im ÖD verbeamtet die jetzt in Pension gehen. Mit diesem Artikel hier soll wieder mal eine anstehende RentenkĂŒrzung gerechtfertigt werden. Auch steht hier nicht, das ein großer Teil der Ökosteuer von Anfang an in die Rentenkassen fließen. Auch deswegen wurde die Ökosteuer eingefĂŒhrt. Von was werden denn unsere Millionen GĂ€ste finanziert ? Es wird auch schon wieder gegen den Osten Deutschlands in manchen Kommentare gehetzt. Merkt wirklich keiner was hier fĂŒr ein böses Spiel gespielt wird ? Sind hier der ĂŒberwiegendE Teil mit dem mitdenken so ĂŒberfordert ?

    • Bine Bit

      9. Juli 2018 20:33 at 20:33

      Ich meinte Herrn Ziemehl. …..

    • Bernd Borkowski

      9. Juli 2018 22:12 at 22:12

      Wir hĂ€tten eine völlig andere Rentenpolitik, wenn alle Einkommen einzuzahlen hĂ€tten. . . . Das Totschlagargument der Gegner: Wenn alle einzahlen dann haben ja auch alle AnsprĂŒche – ja klar haben alle die einzahlen auch AnsprĂŒche, aber wo ist das Problem? Dann wĂŒrden sich auch endlich alle an gesamtgesellschaftlichen Aufgaben beteiligen, was jetzt zu einem Großteil nur die gesetzl. Rentenversicherten mĂŒssen! Solange unser Zweiklassensystem nicht schnellst möglich in eine gesetzl. Rentenversicherung umgewandelt wird, die alle Einkommen zur Finanzierung heranzieht, ist weiterer Unfrieden programmiert. Demografische und sonstige Entwicklungen gehen offensichtlich an Beamten, anders berufstĂ€ndisch Versicherten, SelbstĂ€ndige und Politiker vorbei. In Deutschland dagegen sind Beamte, Politiker und SelbstĂ€ndige von den Verpflichtungen des Generationenvertrages ausgenommen. Diese Berufsgruppen ĂŒberlassen sogar die Altersversorgung ihrer eigenen Eltern den Pflichtversicherten der Rentenversicherung – wenn die Eltern nicht selbst Beamte oder SelbstĂ€ndige waren. Das gleiche gilt sinngemĂ€ĂŸ fĂŒr Landwirte und die Versicherten der sogenannten berufsstĂ€ndischen Versorgungswerke, etwa Ärzte, ZahnĂ€rzte, TierĂ€rzte, Apotheker, RechtsanwĂ€lte, Steuerberater, WirtschaftsprĂŒfer, Architekten und Seelotsen. Der Gesetzgeber ist zugleich der EmpfĂ€nger von Pensionen. Über Rentenfragen entscheiden nur Personen, die davon in keiner Weise betroffen sind. Das Grundgesetz hat mit dem Art. 33 Absatz 5, in sich selbst von Anfang an ungleiche Behandlung der BĂŒrger installiert, indem es BĂŒrger allein deshalb besser stellt, ab dem Moment wo sie Beamte sind. Das Beamtentum ist nach „hergebrachten“ GrundsĂ€tzen zu regeln. Welchen „hergebrachten“ GrundsĂ€tzen? Die aus der Zeit von 1933 bis 45? oder aus dem StĂ€ndestaat des 19. Jahrhunderts? Das BVerfG in einem Urteil v. 27.09.2005 2 BvR 1387/02; Hergebrachte GrundsĂ€tze des Beamtentums im Sinne des Art.33 Abs.5 GG und verweist hier in den Abs. 96/97 (von 148) auf den § 10 des preußischen Pensionsgesetzes vom 27.3.1872 – Das BVerfG hat zur Beamtenbesoldung befunden, dass fiskale Engen die Alimentationspflicht NICHT beeintrĂ€chtigen dĂŒrfen, besonders nicht die Angemessenheit!
      . . . Damit ist Art 3. alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, ad absurdum gefĂŒhrt und die dadurch entstandenen Ungleichbehandlungen systemimmanent. Ein derartiges Zweiklassenrecht kann niemals dauerhaft friedlich bleiben. Es bedarf einer ErwerbstĂ€tigenversicherung, die alle Einkommen erfasst, ohne private SaugnĂ€pfe dazwischen ohne Beitragsbemessungsgrenze, Auszahlungen nach unten wie oben gedeckelt. WĂ€re der Riester-RĂŒrupbetrug, die Teilprivatisierung der gRV und die vielen anderen RentenkĂŒrzungen durchgesetzt worden, wenn alle Einkommen gleichermaßen von rentenpolitischen Entscheidungen betroffen wĂ€ren? Ein wirkliches Solidarsystem erfordert die Einbindung aller BĂŒrger in allen drei Lebensphasen. Denn alle BĂŒrger profitieren in jungen Jahren von dieser SolidaritĂ€t (Schule, Ausbildung) ebenso wie im Alter (Rente, Pension), aber diejenigen, die im Alter am meisten von dieser SolidaritĂ€t profitieren, klinken sich wĂ€hrend ihres Berufslebens kraft eigener Entscheidungsbefugnis aus dem Solidarsystem aus.

      • Michael

        10. Juli 2018 00:14 at 00:14

        @Bernd Borkowski, was Politiker und Beamte angeht, stimme ich voll mit Ihnen ĂŒberein.
        Was SelbstÀndige angeht, haben Sie anscheinend nicht den geringsten Schimmer, was RealitÀt bedeutet.
        WÀhrend erstere im Schlaraffenland eines Quasi-AngestelltenverhÀltnisses mit allen Rechten und nur wenig Pflichten schmarotzen, scheint Ihnen der Unterschied zwischen Konzernbossen (Angestellte) und SelbstÀndigen nicht im Ansatz bewusst zu sein.
        Diese Berufsgruppen ĂŒberlassen sogar die Altersversorgung ihrer eigenen Eltern den Pflichtversicherten der Rentenversicherung. So einen Schwachsinn habe ich tatsĂ€chlich noch nie gelesen, seit ich auf diesem Planeten wandele.
        Wissen Sie eigentlich, wie viele SelbstÀndige kaum ihre Krankenversicherung bezahlen können? Wissen Sie, wie viele SelbstÀndige weniger verdienen als ein Hartz-4-EmpfÀnger?
        Wissen Sie, wie viele SelbstĂ€ndige sich keine Rentenversicherung leisten können und im Alter nichts außer Armut haben werden?

        • Bernd Borkowski

          10. Juli 2018 09:45 at 09:45

          Vorweg Michel,ich bin SelbststsĂ€ndig und bevor Sie anderen UnfĂ€higkeit vorwerfen, wĂŒrde ich mich erst mal informieren. Deutschland ist das einzige Land im demokratischen Europa, in dem es eine Zweiklassengesellschaft in den Sozialsystemen gibt. Solidarisch und unsolidarisch Versicherte. Von Generationengerechtigkeit und Generationenvertrag in der gRV sind wir weit weg: Z.B. in der Schweiz, Österreich sind alle Personen pflichtversichert, die dort ihren Wohnsitz haben oder eine ErwerbstĂ€tigkeit ausĂŒben – also ErwerbstĂ€tige und Nicht-ErwerbstĂ€tige. Hier kommt tatsĂ€chlich eine Generation fĂŒr die andere auf. In Deutschland dagegen sind Beamte, Politiker und SelbstĂ€ndige von den Verpflichtungen des Generationenvertrages ausgenommen. Diese Berufsgruppen ĂŒberlassen sogar die Altersversorgung ihrer eigenen Eltern den Pflichtversicherten der Rentenversicherung – wenn die Eltern nicht selbst Beamte oder SelbstĂ€ndige waren. Das gleiche gilt sinngemĂ€ĂŸ fĂŒr Landwirte und die Versicherten der sogenannten berufsstĂ€ndischen Versorgungswerke, etwa Ärzte, ZahnĂ€rzte, TierĂ€rzte, Apotheker, RechtsanwĂ€lte, Steuerberater, WirtschaftsprĂŒfer, Architekten und Seelotsen. Dies sollten Sie mal verinnerlichen, bevor Sie wieder die „Keule“ rausholen. Wie lange leben Sie auf diesem Planeten ? Und wen meinen Sie mit SelbststĂ€ndigen, die nicht ihre Krankenversicherung bezahlen können und weniger verdienen, als Hartz -4 EmpfĂ€nger. Doch wohl nicht die sogenannten ScheinselbststĂ€ndigen, die das neoliberale System hervorgebracht hat ?

          • Michael

            10. Juli 2018 12:05 at 12:05

            @Bernd Borkowski, Deutschland ist das einzige Land im demokratischen Europa, in dem es eine Zweiklassengesellschaft in den Sozialsystemen gibt. Solidarisch und unsolidarisch Versicherte. Sorry, aber das ist Quatsch!
            Niederlande: Sind Sie in den Niederlanden selbstĂ€ndig tĂ€tig, besteht fĂŒr Sie keine Versicherungspflicht und damit kein vergleichbarer Versicherungsschutz.
            Norwegen: Staatsbeamte und Lehrer sind in einem Sondersystem versichert.
            Spanien: Hier gibt es beitragsabhĂ€ngige Systeme fĂŒr Beamte, die sich hinsichtlich der Finanzierung und der Leistungen von den fĂŒr die allgemeinen Sozialversicherungssysteme geltenden Regelungen unterscheiden.
            Weiter will ich dahingehend jetzt gar nicht recherchieren.

            Wen oder was könnte ich mit SelbstĂ€ndigen an der Armutsgrenze wohl meinen? Nein, nicht die ScheinselbstĂ€ndigen! Ich rede von kleinen SelbstĂ€ndigen in der Land- und Forstwirtschaft, von Kreativberufen, von Programmierern, Webentwicklern, von Inhabern kleiner LĂ€den, von Imbissbudenbetreibern, von kleinen Handwerksbetrieben, von kleinen Immobilienmaklern, Physiotherapeuten… Siehe beispielsweise hier:
            https://www.heise.de/resale/artikel/Immer-mehr-Selbstaendige-von-Armut-bedroht-1361408.html
            https://www.impulse.de/unternehmen/selbststaendige-hartz-iv/2127175.html

            Nehmen wir einmal an, so ein kleiner SelbstĂ€ndiger erwirtschaftet einen Gewinn von 3.000,- EUR im Monat. Klingt erst einmal ganz passabel, nachdem ja bereits die utopische Miete fĂŒr den Laden in der Innenstadt oder im Einkaufszentrum und das Gehalt fĂŒr den Angestellten bezahlt ist.
            Von den 3.000,- muss er dann aber seine Krankenversicherung, BerufsunfĂ€higkeitsversicherung, Krankentagegeldversicherung und Altersvorsorge bezahlen. Da sind schnell mal 2.000,- EUR weg. Verbleiben noch sensationelle 1.000,- EUR, die dann noch zu versteuern sind. Leider interessieren sich die Finanzbehörden nicht fĂŒr die tatsĂ€chlichen Vorsorgeaufwendungen, sondern streichen die 2.000,- EUR in unserem Beispiel auf vielleicht 600,- EUR zusammen, die restlichen 1.400,- sind eine sog. zumutbare Eigenbelastung.
            Somit muss unser Beispiel-SelbstĂ€ndiger also nicht die tatsĂ€chlich zur VerfĂŒgung stehenden 1.000, sondern 2.400,- EUR versteuern. Macht bei etwa 20% demnach 480,- EUR.
            Somit verbleiben am Ende 520,- EUR fĂŒr Lebensunterhalt, Wohnungsmiete, Auto, Kleidung. Was bleibt unserem SelbstĂ€ndigen also anderes ĂŒbrig, als einen großen Teil seiner Vorsorgeaufwendungen zu streichen, um ĂŒberhaupt irgendwie ĂŒber die Runden zu kommen?

          • asisi1

            13. Juli 2018 07:35 at 07:35

            Habe aufgehört zu lesen, als ich das wort „Demokratisch“ im Zusammenhang mit Deutschland gelesen habe. Wenn sie es noch nicht mitbekommen haben, wir haben hier allenthalben nur Zwangssysteme und es wird kein Platz fĂŒr ein „SelbststĂ€ndisches Handeln“ gelassen! Warum sind diese Systeme Zwangssysteme? Weil hier große BeitrĂ€ge eingetrieben werden und die Leistungen minimiert werden. Jeder der einmal in eine Notsituation kommt und Hilfe braucht, wird mit minimalen Renten abgespeist. Beste Beispiele Krankheit, Berufsgenossenschaft etc.

  14. Walter Schwertner

    9. Juli 2018 22:33 at 22:33

    In den bisherigen Kommentaren kommt viel zu wenig zur Sprache, dass es sich fast ausschließlich um die Finanzierung der Beamtenpensionen handelt, die dann auch noch von der ĂŒbrigen Bevölkerung erarbeitet wird. Wenn man dann auch noch weiß, dass die Beamten dann bei gleicher Arbeitsleistung auch noch fast die doppelte Rente beziehen, kann einem eigentlich nur noch der Kaffee hoch kommen. Was soll dieser Volksverdummungsartikel eigentlich bewirken ???

  15. Sissi Malcharek

    10. Juli 2018 07:09 at 07:09

    Zahlt die Politik rente, Beamten,450 jobber,geht an die grosskonzerne , Banken und auslandsflĂŒchter, dann wird die rentenkasse gleich wieder voll sein.gebt nicht so viel ins Ausland.und so viele unsinnige Ausgaben wie eine durchsichtige Strasse, wo man den Fluss beobachten kann, usw.usw. Milliarden gehen einfach den Bach runter und dann will man den Rentnern auch noch fĂŒr 45 Jahre alles nehmen obwohl man immer sehr gut „gedient“ hat. Ich sage nur Schande fĂŒr Deutschland und grosskotzigen die nur allen etwas vormachen, wie man zb. mit 450 euro gut leben kann. Alle Politiker haben ne Leiche im Keller man muss sie nur finden.

  16. Bine Bit

    10. Juli 2018 07:46 at 07:46

    Hier im Text wurde auch vergessen die vielen Prozesse die die Rentenkassen fĂŒhren muss, weil die stĂ€ndig Ablehnungen fĂŒr die Erwerbsminderungen und Rehakuren versenden, auch gegen ihre Gutacher die die selber im Auftrag geben
    ( mĂŒssen auch zu Tausende und viel mehr bezahlt werden aus dem Rententopf ),zahlen muss, weil diese einen Großteil der Prozesse verlieren.

  17. Dieter Simon

    10. Juli 2018 08:30 at 08:30

    Hat denn die Rentenversicherung die „MĂŒtterrente“ gewollt? Nein! Diese Rente ist, wie andere Wahlegeschenke auch,rein politisch gewollt. Vor jeder Wahl werden großzĂŒgig solche Geschenke verteilt. Wer dir Finger nicht aus dem Rententopf lassen kann Muße auch einzahlen und ich bin ĂŒberzeugt die Bilanz sieht fĂŒr die Versicherung negativ aus. Dieser Artikel ist doch bloße Meinungsmache.

  18. Edgar Niklaus

    10. Juli 2018 10:40 at 10:40

    Das deutsche Rentensystem gehört immer noch zu den besten Rentensystemen dieser Welt. Der staatliche Zuschuss dient nur zur Kompensation der #versicherungsfremdenLeistungen, welche der Staat aus der Rentenkasse der gesetzlichen Versicherung entwendet. Der staatliche Zuschuss reicht nicht mal aus diese Entnahme vollstĂ€ndig zu kompensieren. Was die meisten Menschen nicht wissen, ist die Tatsache, dass der Staat sich schamlos aus der Rentenkasse bedient fĂŒr die MĂŒtterrente, die Rente mit 63, und viele andere #versicherungsfremdeLeistungen. Das aktuelle Rentenniveau betrĂ€gt 48 %.Das ist zu niedrig. An der Demografie sind die Menschen irgendwie selbst schuld.
    Das Finanzdienstleister, also Menschen, die sich um Altersvorsorge beruflich kĂŒmmern nicht wissen, ist im Prinzip unglaublich.

  19. Pingback: Rentenkasse fast leer? | AmFedersee.de

  20. Eidgenoss

    13. Juli 2018 12:43 at 12:43

    @ asisi 1, Das CH Rentensystem ist nicht ganz so wie Sie sagen, sondern :
    1. SĂ€ule AHV , alle Einkommen ohne Deckelung werden besteuert ( sozialer Ausgleich )
    2. SĂ€ule , Deckelung bei ca.90000 FR. Jahreslohn ,d.h. Rente entspricht der Einzahlung.
    3.SĂ€ule , freiwillige Vorsorge ĂŒber Banken oder Versicherungen oder Immobilien.
    Dass in DE die Mindestverdiener noch die Rente der privilegierten Beamten finanzieren geht einem Kuhschweizer auf keine Kuhhaut. Man ist anscheinend lieber solidarisch mit der ganzen Welt als mit der eigenen Bevölkerung.Die Schere öffnet sich immer weiter bis sie zuschnappt.Denn mit der Tiefzinspolitik,
    Griechenlandrettung ( EU Bankenrettung) hat die grosse Masse der Einzahler auch nochmals die Taschen der oberen 20% gefĂŒllt. ( steigende Aktien, tiefe Schuldzinsen,, steigende Immopreise )
    Übrigens das seit Tagen kommentierte Rentenproblem hat auch mit der extremen Tiefzinspolitik zu tun.
    Mich erstaunt es, dass das noch nie erwĂ€hnt wurde.Man sollte auch nicht Kohl oder frĂŒheren Politikern die Schuld geben,wenn die EZB seit Jahren die Zinsen = Renditen der Vorsorgegelder, kĂŒnstlich tief halten.

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Achtung, zwei Buden ohne Banklizenz sind unterwegs

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Der BaFin zwei „Unternehmen“ oder auch „Buden“ aufgefallen, die behaupten Standorte in Deutschland zu haben, und BankgeschĂ€fte zu betreiben. Die BaFin weist aktuell darauf hin, dass diese Anbieter keine Banklizenz in Deutschland haben, noch unter der Aufsicht der BaFin stehen. Sollte man als Anleger als per Telefon, Email oder sonst wie in Kontakt mit diesen Anbieternamen kommen, ist höchste Vorsicht geboten. Hier die BaFin im Wortlaut.

Zurich Private Capital Group

Die „Zurich Private Capital Group“ mit angeblichen GeschĂ€ftssitzen in Frankfurt am Main und Hong Kong sowie Kontaktadressen in London, Dubai, Singapur, Mauritius, Mahe (Seychellen) und Mumbai wirbt im Internet unter zurichprivatecapital.com fĂŒr Spareinlagen, Geldanlagen und Vermögensverwaltung („Savings, Investments, Capital Management“). Die BaFin stellt vorsorglich klar, dass sie der „Zurich Private Capital Group“ keine Erlaubnis gemĂ€ĂŸ § 32 des Kreditwesengesetzes (KWG) zum Betreiben von Bank- und FinanzdienstleistungsgeschĂ€ften erteilt hat. Ein Unternehmen dieses Namens steht nicht unter ihrer Aufsicht.

Helmuth Newin Group

Die „Helmuth Newin Group“ mit angeblichen GeschĂ€ftssitzen in Regensburg und ZĂŒrich bietet im Internet unter www.helmuth-newin.com und per Telefon BankgeschĂ€fte und Finanzdienstleistungen an. Die BaFin stellt vorsorglich klar, dass sie der „Helmuth Newin Group“ keine Erlaubnis gemĂ€ĂŸ § 32 des Kreditwesengesetzes (KWG) zum Betreiben von Bank- und FinanzdienstleistungsgeschĂ€ften erteilt hat. Ein Unternehmen dieses Namens steht nicht unter ihrer Aufsicht.

Klickt man sich auf der Homepage dieses Anbieters durch, fĂ€llt zum Beispiel auf: Es ist gar kein Impressum vorhanden. Und außer ein wenig Bla Bla und ein paar Fotos ist kein richtiger Inhalt erkennbar. Es wirkt so, als solle hier lediglich eine oberflĂ€chliche Webseiten-PrĂ€senz dargestellt werden.


Banken-Skyline in Frankfurt. Foto: Christian Wolf, www.c-w-design.de (CC BY-SA 3.0 de)

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EU folgt USA mit 25% Stahlzoll gegen den Rest der Welt – warum das sinnvoll und notwendig ist

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Die USA haben es vorgemacht. Man verhĂ€ngte unlĂ€ngst Importzölle auf Stahl in Höhe von 25% quasi gegen den Rest der Welt. Nun folgt die EU heute, und verhĂ€ngt ebenfalls gegen den Rest der Welt Stahlzölle in Höhe von 25%. Da könnte man auf den ersten Blick sagen: Wenn die EuropĂ€er wie die Amerikaner per Gießkanne auch alle LĂ€nder mit Stahlproduktion bestrafen, sind sie ja auch nicht besser als die USA in Sachen Protektionismus.

Aber dieser Eindruck tĂ€uscht. Denn egal wie man es dreht und wendet. Der Schuldige in diesem Fall sind eindeutig die USA. Sie haben einen Lawineneffekt in Gang getreten, der nun bei der EU angekommen ist. Denn es ist nur folgerichtig. Die Amerikaner beschwerten sich ĂŒber zu viele Stahlimporte vor allem aus China. Da diese Verschiffungen Richtung USA fĂŒr die Importeure dank der US-Zölle nun nicht mehr rentabel sind, werden die Produzenten andere AbsatzmĂ€rkte fĂŒr ihren Stahl suchen, den sie bislang in den USA verkauft hatten.

Da bleibt als zweiter großer Absatzmarkt die EU, die nun droht mit Stahl vom Weltmarkt ĂŒberschwemmt zu werden, der in den USA zu teuer ist, und nun woanders abgesetzt werden muss. Jetzt könnte man auch sagen, dass die EU ein freier Markt ist, und dass eben diese freien MarktkrĂ€fte doch machen sollen, was sie wollen. Aber so eine kĂŒnstlich herbeigefĂŒhrte Überschwemmung wĂŒrde den europĂ€ischen Stahlmarkt noch schneller und stĂ€rker kaputt machen, als er es ohnehin schon ist.

Von daher ist es nur mehr als sinnvoll und nachvollziehbar, dass die EU heute mit einem vorlĂ€ufigen Zoll von ebenfalls 25% nachzieht, der erstmal 200 Tage lang gelten soll. Und wichtig: Anders als die USA erhebt die EU ab morgen nur Strafzölle auf Einfuhrmengen, wenn die bisher ĂŒblichen Einfuhrmengen ĂŒberschritten werden. Zitat EU-Kommission:

„Die US-Zölle auf Stahlerzeugnisse fĂŒhren zu Handelsumlenkungen, die den Stahlerzeugern und Arbeitnehmern in der EU schweren Schaden zufĂŒgen können. Wir haben keine andere Wahl, als vorlĂ€ufige Schutzmaßnahmen einzufĂŒhren, um unsere heimische Industrie vor einem Anstieg der Einfuhren zu schĂŒtzen“, sagte Handelskommissarin Cecilia Malmström dazu.

„Diese Maßnahmen stellen jedoch sicher, dass der EU-Markt offen bleibt und die traditionellen Handelsströme erhalten bleiben. Ich bin ĂŒberzeugt, dass die Interessen der EU-Erzeuger und der Stahlverbraucher, wie der Automobilindustrie und des Bausektors, die auf Einfuhren angewiesen sind, in einem ausgewogenen VerhĂ€ltnis zueinander stehen. Wir werden die Stahlimporte weiter beobachten, um spĂ€testens Anfang nĂ€chsten Jahres eine endgĂŒltige Entscheidung zu treffen“, betonte Malmström weiter.

Die vorlĂ€ufigen Maßnahmen betreffen 23 Kategorien von Stahlerzeugnissen und werden in Form eines Zollkontingents (TRQ) durchgefĂŒhrt. FĂŒr jede der 23 Kategorien werden Zölle in Höhe von 25 Prozent erst dann erhoben, wenn die Einfuhren den Durchschnitt der Einfuhren der letzten drei Jahre ĂŒbersteigen. Die Quote wird nach dem Windhundverfahren zugeteilt, d.h. zum jetzigen Zeitpunkt nicht von den einzelnen AusfuhrlĂ€ndern. Diese Maßnahmen gelten fĂŒr alle LĂ€nder, mit Ausnahme einiger EntwicklungslĂ€nder mit begrenzten Ausfuhren in die EU. Aufgrund der engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und den LĂ€ndern des EuropĂ€ischen Wirtschaftsraums (EWR) (Norwegen, Island und Liechtenstein) wurden sie ebenfalls von den Maßnahmen ausgenommen. Diese Ausnahmen sind sowohl mit den bilateralen als auch mit den multilateralen Verpflichtungen der EU im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) vereinbar.


© European Union, 2015 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Christophe Maout

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Aktuell: Fed-Chef Powell vor dem US-Abgeordnetenhaus

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Gestern sorgte Fed-Chef Powell mit seinen „seid-rundum-sorglos-weil-alles-wunderbar-ist-und noch wunderbarer-wird“-Aussagen fĂŒr große Freude bei denjenigen, die gute Nachrichten fĂŒr gute Nachrichten halten (was eigentlich in den letzten Jahren nicht die vorherrschende Auffassung des Marktes war..). Faktisch aber hat Powell eben gestern vor dem Banken-Ausschuß des US-Senatsdauch klar gemacht, dass es wohl noch zwei Zinsanhebungen in 2018 geben werde.

Heute Powells Autritt vor dem US-Abgeordnetenhaus.

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