Folgen Sie uns
jetzt kostenfrei anmelden für das Die Einstiegs-Chance

Aktien

Deutscher Einzelhandel im Krisenmodus: Erst Zalando, jetzt Media Markt und Saturn

Veröffentlicht

am

Zalando als Online-Riese für Bekleidung in Deutschland schwächelt vom Kurs her immer weiter. Mehrmals schon gab es Gewinnwarnungen und sonstige schlechte Nachrichten in den letzten Monaten. Die Aktie hat sich in den letzten Monaten mehr als halbiert.

Heute nun zeigen Media Markt und Saturn als größter Elektronik-Einzelhändler in Europa, dass die Branche im Krisenmodus ist. Die Dachgesellschaft beider Ladenketten namens „Ceconomy“ (welcher überteuerter Brand-Designer denkt sich solche Namen aus?) hat heute Jahreszahlen veröffentlicht. Der Umsatz sinkt geringfügig, und der Nettogewinn sinkt von 206 auf 23 Millionen Euro im beendeten Geschäftsjahr. Man zeigt sich selbst eindeutig unzufrieden mit dem Geschäftsverlauf.

Aber darüber hinaus gibt man heute auch bekannt, dass man die Dividende komplett streicht. Das Eigenkapital soll gestärkt werden, damit man Luft hat für Gegenmaßnahmen. Auch sieht die kurzfristige Perspektive erstmal wenig rosig aus. Für das startende Geschäftsjahr 2018/2019 solle der operative Ertrag leicht zurückgehen. Also momentan keine guten Nachrichten. Die Ceconomy-Aktie fällt dementsprechend heute um 14%. Der Chart seit Ende letzten Jahres zeigt auch nur nach unten. Im letzten Dezember noch bei über 12 Euro, liegt die Aktie jetzt bei 3,07 Euro. Der Chart steht symptomatisch für eine branchenweite Krise.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Kerstin Bachmann

    19. Dezember 2018 17:35 at 17:35

    Könnte da ein Fehler sein in den Zahlen? „Der Umsatz sinkt geringfügig, und der Nettogewinn sinkt von 206 auf 23 Millionen Euro im beendeten Geschäftsjahr.“

    • Claudio Kummerfeld

      19. Dezember 2018 19:06 at 19:06

      Im Artikel ist der Unternehmensbericht verlinkt. Dort finden Sie die Daten, wie im Artikel beschrieben. Viele Grüße. Ihr FMW-Team

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Deutsche Bank, Danske Bank, und die Amerikaner

Veröffentlicht

am

Die Deutsche Bank-Aktie hat Glück, dass der Gesamtmarkt heute positiv tendiert. Sonst hätte es sein können, dass die Aktie heute stärker abrauscht. Aber so ist der Dax leicht im Plus, und auch die Deutsche Bank-Aktie notiert aktuell mit +1,7% gegenüber gestern Abend. Aber vor allem hilft der Aktie ein aktuelles Dementi der Bank.

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

Ermittelt die Fed gegen die Deutsche Bank?

Aber erst mal ein Schritt zurück. Heute früh kamen Presseberichte auf, wonach die US-Notenbank Federal Reserve derzeit prüfe, ob die Deutsche Bank-Niederlassung in den USA bei der Durchleitung gigantischer Milliarden-Summen keine richtigen Kontrollen durchgeführt habe. Es geht dabei um den 200 Milliarden Euro-Skandal rund um die dänische „Danske Bank“ und ihre estnische Niederlassung, die offenbar als Ausgangspunkt diente um mutmaßlich Schwarzgeld aus Russland zu waschen.

Noch ist alles unklar, und noch laufen die Ermittlungen, vor allem in Dänemark. Denn immerhin ist die Danske die größte Bank des Landes. Wir hatten schon darüber berichtet und unsere Meinung kund getan. Sollten die USA sich für „zuständig“ erklären, weil Gelder auch in die USA überwiesen wurden, wäre die Deutsche Bank mit im Visier bei Ermittlungen durch US-Behörden. Und es hört sich mal wieder so an, als stünden neue Milliarden-Strafen an, in den USA!

Aber noch weiß man nichts Genaues! Die Deutsche Bank hat nur wenige Stunden nach den Gerüchten um eine Fed-Untersuchung dementiert. Es gebe zwar Anfragen von Regulierungs- und Strafverfolgungsbehörden von überall auf der Welt. Aber eine Fed-Untersuchung gebe es nicht, so die Bank. Man kooperiere mit den Behörden, und gebe Informationen. Ist damit das mögliche Problem gelöst? Wir als außenstehende Beobachter sind da sehr kritisch. Denn wo jetzt noch keine Untersuchung vorhanden ist, kann noch einiges auf die Bank zukommen!

Ruhe vor dem Sturm?

Zumal es sich hier um sehr große Geldsummen handeln dürfte! Und man erinnere sich an diverse deftige Geldstrafen der US-Behörden gegen Banken seit der Finanzkrise, auch sehr gerne gegen Banken aus dem Ausland. Warum sollte man sich eine weitere Milliarden-Einnahme entgehen lassen? Aber nochmal: Noch steht nichts fest! Nach wie vor steht die Deutsche Bank auf dem Standpunkt, dass sie als (abwickelnde) Korrespondenzbank der Danske Bank keinerlei Kenntnis von dem Geschäftsgebaren der Danske-Kunden hatte. Argumentativ ist diese Behauptung natürlich nachvollziehbar. Wenn man von einer anderen Bank nur Geld bekommt, und es irgendwohin weiterzuleiten, kann man natürlich behaupten, dass die absendende Bank die Verantwortung für eine Prüfung zu tragen hat.

Man könnte (so meinen wir) aber genau so die Meinung vertreten, dass alle beteiligten Banken irgendeine Art von Mitwirkungspflicht bei einer Prüfung haben – und erst recht, wenn es sich um so große Summen handelt, die von der (im globalen Maßstab) relativ kleinen Danske Bank abgesendet wurden. Die Anleger scheinen aktuell wohl der Beteuerung der Deutschen Bank zu glauben, dass es keine Fed-Untersuchung gibt. Fertig aus, das reicht fürs Erste. Die Deutsche Bank-Aktie steigt wie gesagt heute unterm Strich um 1,7%. Ist das nur eine trügerische Ruhe vor dem Sturm?

Die Deutsche Bank-Aktie seit Mai 2018
Die Deutsche Bank-Aktie seit Mai 2018.

Deutsche Bank in Frankfurt
Die Deutsche Bank-Türme in Frankfurt. Foto: Nordenfan / Wikipedia (CC BY-SA 4.0) – Ausschnitt aus Originalfoto

weiterlesen

Aktien

Aktuell: Zwei Dow-Konzerne mit sehr guten Quartalszahlen

Veröffentlicht

am

Die beiden Dow Jones 30-Titel „United Technologies“ und „Procter & Gamble“ haben soeben ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

United Technologies

Der Umsatz liegt bei 18,04 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 15,68/erwartet 16,6).

Der Gewinn liegt bei 1,95 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,60/erwartet 1,51).

Die Aktie notiert vorbörslich mit +4,4%.

Und dazu noch gute Aussichten. Die aktuelle Aussage im Zitat:

Hayes continued, „Looking to 2019, our segment profit is expected to grow faster than sales, and free cash flow, excluding separation costs, is expected to grow faster than earnings. We remain laser focused on executing our strategic plans for our businesses, each of which is expected to drive sustained growth, lead the industry in innovation and customer focus, and maximize value creation over the long-term.“

Procter & Gamble

Der Umsatz liegt bei 17,44 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 17,4/erwartet 17,2).

Der Gewinn liegt bei 1,25 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,93/erwartet 1,21).

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,9%.

weiterlesen

Aktien

Aktuell: Quartalszahlen von zwei Dow-Konzernen

Veröffentlicht

am

Aktuell haben mit Johnson&Johnson und Travelers zwei Dow-Konzerne ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Kennzahlen.

Johnson & Johnson

Der Umsatz liegt bei 20,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 20,2/erwartet 20).

Der Gewinn liegt bei 1,97 Dollar pro Aktie (Vorjahreswert 1,75/erwartet 1,95).

Die Jahresprognose beim Umsatz (bisher 82,7) liegt jetzt bei 81,2 Milliarden Dollar. Die Jahresprognose beim Gewinn pro Aktie (bisher 8,60) liegt jetzt bei 8,50-8,65 Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit 0,2% im Plus.

Travelers

Der Umsatz liegt bei 6,69 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 6,42 /erwartet 7,7).

Der Gewinn liegt bei 2,32 Dollar pro Aktie (Vorjahreswert 1,98/erwartet 2,20).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -0,4%.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen