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Die Deckelung der Weltbörsen durch Trumps Handelsstreit

Es gibt eine Gegenkraft, die den (so trügerischen) Wohlstandseffekt durch hohe Börsenkurse gedeckelt hat – Trumps globaler Handelsstreit..

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Auch wenn viele Marktbeobachter das Gefühl haben, die Aktienkurse schössen durch die Niedrigzinspolitik der Notenbanken, durch Aktienrückkäufe und kreditfinanzierte Spekulation durch die Decke, so täuscht der Eindruck. Es gibt eine Gegenkraft, die den (so trügerischen) Wohlstandseffekt durch hohe Börsenkurse gedeckelt hat – Trumps globaler Handelsstreit.

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Die Marktkapitalisierung der Weltbörsen: Der Handelsstreit und die Folgen

Nachdem die Märkte Trumps konjunkturfreundliche Politik seit 2017 zunächst bejubelt hatten, vor allem durch die massive Senkung der Unternehmenssteuern, so preisen sie etwa seit einem Jahr mehr und mehr die schädlichen Folgen des Protektionismus ein. Die Marktkapitalisierung der Weltbörsen hatte Ende 2017 ihr Allzeithoch bei 86 Billionen Dollar erreicht.

Inzwischen hat sich so etwas wie ein Wohlstandslimit gebildet, denn zum ersten Mal seit der Finanzkrise steigt die globale Marktkapitalisierung aller Aktienunternehmen nicht mehr. Betrachtet man den Chart der Weltbörsen, so liegt bei rund 80 Billionen Dollar so etwas wie ein Deckel darauf. Als Anzeichen für die reduzierte Entwicklung der globalen Wirtschaft, aufgrund des erkennbaren Protektionismus.

Der Wert der Staatsanleihen hat hingegen zuletzt den Rekord von 55 Billionen Dollar erreicht, auch im Zuge der Umschichtung der Investoren in (vermeintliche) Sicherheit vor den Folgen des Handelskrieges.

 

Das ultimative Rezessionsszenario und der Handelsstreit

Es wurde vorerst abgewendet beim G20-Gipfel in Osaka, die Umsetzung der Zölle auf weitere 300 Milliarden Dollar an Einfuhren aus China. Diese Summe wäre höher gewesen, als die bisher erhobenen Zwangsabgaben in den schon über ein Jahr andauernden Handelsstreit. Über die bereits entstandenen Schäden für die Weltwirtschaft, dokumentiert durch IWF und Weltbank, haben wir hier schon mehrfach berichtet. Aber die verhängten Zölle sind es nicht allein.

„Viel schlimmer als die tatsächlich verhängten Zölle im Handel zwischen den USA und China wirkt die weltweit grassierende Unsicherheit“, beschreibt Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), die Lage. Dies beeinflusse zahllose Unternehmen in vielen Ländern. „Jeder Exporteur muss damit rechnen, dass die nächste Eskalation eines Handelskonflikts auch sein Geschäft treffen kann“, sagte der Ökonom in einem Interview. Investitionen würde aufgeschoben, Produktionen nicht ausgeweitet, Leute nicht eingestellt.

In Europa hinterlässt vor allem die schwächelnde deutsche Wirtschaft als wichtiger Handelspartner Bremsspuren bei den Nachbarstaaten. Die Industrie in Deutschland befindet sich bereits in einer Rezession. Das Wachstum werde allein noch von der Binnenkonjunktur getragen.

Zölle der USA gegenüber der EU und speziell Deutschland mit seiner Schlüsselindustrie, dem Automobilsektor, wären so etwas wie ein Dolchstoß für die Konjunktur.

 

Fazit

Es scheint so, als dass Donald Trump mit seiner „America first“-Politik und seinem Protektionismus vor allem eines erreicht: Er begrenzt den Welthandel und bereitet mit seinem Handelsstreit den Boden für eine Rezession vor, die aus zyklischen Gründen in Marktwirtschaften sowieso kommen muss.

Zu Beginn des aktuellen Wirtschaftzyklus am Ende der Finanzkrise 2009 lag die Marktkapitalisierung der Weltbörsen deutlich unter 30 Billionen Dollar, das Hoch sahen wir Ende 2017 bei den erwähnten 86 Billionen Dollar. Ein Rückgang der weltweiten Aktienindizes, ablesbar am MSCI World, könnte im moderaten Fall 30 Prozent betragen oder auch über 45 Prozent wie nach der Ölkrise von 1973 oder sogar 59 Prozent, wie nach der Finanzkrise 2009, als es mit der Welt-Marktkapitalisierung so stark nach unten ging. Es könnte also durchaus sein, dass der US-Präsident mit seinem Handelskrieg gegen den Rest der Welt genau diesen zyklischen Fall der Aktienkurse weltweit initiiert.

Hatte er nicht kürzlich gedroht Länder wie Vietnam oder Indien stärker bezollen zu wollen, nachdem die Produktion aus China zur Verhinderung von Zöllen eben in diese Regionen abgewandert war?

Die Exporte von Vietnam in die USA waren jüngst um 40 Prozent gestiegen. Wer die Globalisierung rückgängig machen will, zerschießt die Weltwirtschaft.

 

Trumps Handelsstreit und die Folgen

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    1. Juli 2019 12:47 at 12:47

    Nur ist es halt so, daß Trump Rückzieher macht, wenns brenzlig wird und völlig unberechenbar plötzlich auf seine erbittersten Gegner zugeht und mit ihnen redet. Bei ihm weiß man nie, ob ein Streit, der heute eskaliert, morgen beigelegt ist. Ist ja nicht schlecht. Er hätte möglicherweise im letzten Augenblick auch den Irakkrieg abgeblasen. Was immer Trump tut, am Ende ist es bullisch.

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      Wolfgang M.

      1. Juli 2019 13:34 at 13:34

      @Columbo. Auch wenn das mit den Rückziehern stimmt. Was war denn für die Hausse in den letzten beiden Jahren verantwortlich? Die gigantische, von der Wall Street initiierte und von Steven Mnuchin umgesetzte Steuerreform, die die Unternehmensgewinne explodieren ließ, die gigantischen Buybacks, auch wegen der Steueramnestie – und die Fed-Politik. Jerome Powell hat durch seine dovishe Wende im Dezember für den momentanen Spurt gesorgt und im Mai noch einen draufgesetzt mit seinen Hoffungen auf Zinssenkungen. Es wurde doch schon mehrfach durchgerechnet, was für die Kursanstiege hauptverantwortlich war, billionenschwere Rückkäufe. Die Trumpsche Zollpolitik hat hingegen nur Einbrüche generiert, die er mit Tweets immer wieder korrigiert, aber der Grund für die bullishen Märkte sind Sie nicht, sondern die eben genannten Gründe. Meine Ansicht
      Gruß

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      Katja Wohmann

      1. Juli 2019 14:05 at 14:05

      Am Ende ist es dank den Wahnsinn der Nationalbanken immer bullisch. Es gibt bei einer Situation von inversen Zinsen und allgmein Negativ-Konto-Zinsen und der schamlosen Staatenverschuldung keine Möglichkeiten mehr, als sein Geld in Aktien zu parken.
      Sämtliche Kreditvergaben sind praktisch nur noch in Ramschpapieren möglich und alle sinnvollen Assets wie Betongold etc. sind preislich schon längstens in überhitzten Höhen gelandet.
      Es bleibt nur noch der Prozess zur Normalisierung und DER wird über uns hereinbrechen mit Draghischer Zerstörung, sobald dieser endlich von seinem Posten sich in seine Villa zurückgezogen hat.

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    Zimmermann

    1. Juli 2019 14:52 at 14:52

    Lese ich den Beitrag jetzt richtig, dass die Märkte 30% und mehr fallen müssten? Das glaube ich niemals. Spätestens nach 10, max. 15% Korrektur springen die Notenbanken den Märkten zur Seite.

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      Wolfgang M.

      1. Juli 2019 15:08 at 15:08

      @Zimmermann. Hallo. Die Märkte werden mind. um 30 Prozent korrigieren, die Frage ist nur wann? Es gibt keinen unendlichen Wirtschaftszyklus, man betrachte nur die letzten 120 Jahre Dow Jones. Die Frage ist nur, wie lange Notenbanken und der Wahltermin 2020 mit seinen Maßnahmen noch gegenhalten können.
      Dieses Mal ist alles anders, ein immer wiederkehrender Irrtum!
      Viele Grüße

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    Hesterberg

    1. Juli 2019 16:05 at 16:05

    @Wolfgang Müller
    Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Die Marktkapitalisierung ist übrigens ein interessanter Gradmesser.

    Die Verunsicherung nimmt auch unter den Privatanlegern immer mehr zu. Alle spüren oder wissen, dass das Ende permanent steigender Aktienkurse eingeläutet ist und der Fall brutal werden könnte.

  4. Avatar

    Koch

    1. Juli 2019 22:38 at 22:38

    Der alternativlos endsiegartige Satz:Scheitert der Euro,dann scheitert Europa wird der Führerin noch massiv auf die Füsse fallen!Neuestens zittert sie,angesichts der militärisch-finanziell ausweglosen Lage ja schon wie ihr österreichischer Amtsvorgänger.Eigentlich wollte ich ja mein Rentnerdasein geniessen,nun scheint mir eine Trümmermannkarriere vor zu stehen.Deutschland 0.2 bis?Wo ist :Let Made in Germany there where it ever has been:greater than in America!

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      Columbo

      2. Juli 2019 10:06 at 10:06

      @Koch
      Einen Menschen aufgrund gesundheitlicher Probleme zu verhöhnen, wie geschmacklos!

  5. Avatar

    Alki

    2. Juli 2019 13:22 at 13:22

    @Columbo, wurde der scheidende EU Boss nicht schon oft verhöhnt ? Oder gilt Alkoholsucht nicht als Krankheit ? Es wird oft mit 2 Ellen gemessen, auch gegenüber Parteien u.Personen.

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      Columbo

      2. Juli 2019 14:01 at 14:01

      @Alki
      Man macht man sich über körperliche Gebrechen oder Krankheiten nicht lustig. Sollte dieses Prinzip abhanden kommen, ist der Weg zu „nicht lebenswert“ nicht mehr weit.
      PS: Der scheidende EU Boss wurde hier auch einmal von mir wegen seiner Krankheit mit Satire bedacht. Das nehme ich zurück und entschuldige mich dafür.

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      Kiffi-Bong09

      2. Juli 2019 19:52 at 19:52

      @Alki, die alte Suffbirne besitzt allerdings genug Geld und zudem das Privileg des kostenlosen via steuerfinanzierten Zugangs zu Top-Medizinern, um einen Entzug mit anschließender Erholungskur in den weltbesten Resorts zu absolvieren. Er dürfte offensichtlich auch nicht aus Verzweiflung oder Existenzangst zum hochpreisigen Cabernet Sauvignon, Chardonnay oder gar zum veritablen Single Malt greifen. Sie vergleichen hier Apfelkorn mit Williams-Christ-Birnen.

      Am Ende kommt es noch soweit, dass wir die drogenabhängigen Grünen verstehen und akzeptieren müssen. Oder einen geistig behinderten POTUS, der heute nicht mehr weiß, was er gestern getwittert hat.

      @Koch, wie dem auch sei, Ihr Vokabular und das dahinterstehende Gedankengut ist irgendwie seltsam. Und das nicht zum ersten Mal in diesem Kommentar.

      P.S. Ihr Englisch ist zudem der vollkommene Horror, bitte schreiben Sie künftig lieber wieder deutsch, sobald Sie dieses von den erwähnten seltsamen Begriffen wie Führer/in, Trümmermänner und Endsieg bereinigt haben.

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Aktienmärkte: Rally – es ist genug für alle da! Videoausblick

Heute der Leitindex S&P 500 wieder auf dem Stand vom 09.11 nach der Pfizer-Meldung – aber die Euphorie ist seitdem noch größer geworden!

Markus Fugmann

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am

Eigentlich ist ja der Montag für die Aktienmärkte der Tag für besonderen Optimismus (normalerweise Impfstoff-Optimismus) – aber der gestrige Montag konnte nicht liefern, vor allem die zuletzt so massiv gestiegenen Energie-Werte waren unter Druck. Nach den gestrigen eher leichtne Kursverlusten verschiebt man offenkundig den Montags-Optimismus einfach auf den Dienstag – Taktgeber heute sind Asiens starke Aktienmärkte nach guten Zahlen aus China. Auffallend ist: das Angstbarometer VIX steht nun genau dort, wo es vor dem Einbruch durch die Coronakrise war. Und der Leitindex S&P 500 steht jetzt da, wo er im Hoch nach der Pfizer/BioNTech-Meldung vom 09.November stand. Seit dem 09.November ist in diesem Sinne eigentlich nichts mehr passiert, aber die Euphorie ist gigantisch..

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DAX daily: Freundliche Asien-Börsen lassen den Dax wieder steigen

Stefan Jäger

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am

Was ein Hin und Her im Dax – gestern drückten die US-Börsen auf die Laune, in der Nacht ziehen die asiatischen Börsen die Kurse wieder hoch. Bereits im gestrigen Handel ging es wild Hin und Her. Zunächst beflügelten wie jeden Montag die Impfstoff-Hoffnungen den Dax, doch anschließend kam Gegenwind auf. Zum Wochenstart sah es gut aus für den deutschen Leitindex, dieser konnte das erste Mal seit September wieder über die Marke von 13.400 Punkten ansteigen. Mit einem Tageshoch bei 13.445 durfte der Dax sogar am September Hoch schnuppern, danach hat sich das Blatt jedoch gewendet. Auslöser für die Dax-Rally war erneut eine Impfstoff-Meldung, diesmal von Moderna. Der US-Pharmakonzern gab bekannt, dass man als erstes Unternehmen seinen Impfstoff in der EU beantragen will. Damit wurde die Hoffnung auf eine baldige Normalisierung auch hierzulande weiter angetrieben.

Die US-Börsen haben sich diesmal aber nicht von der Impfstoff-Euphorie anstecken lassen. Während die US-Futures am Montagvormittag bereits Schwäche andeuteten, hat der Dax den Anstieg im Alleingang absolviert. Mit der Eröffnung der US-Börsen ist ihm schließlich die Puste ausgegangen. An der Wall Street setzten nämlich zum Ende eines sehr erfolgreichen Börsenmonats November deutliche Gewinnmitnahmen ein. Dem konnte sich der Dax auch nicht entziehen und gab seine Gewinne vollends wieder ab. Zum Handelsschluss musste der deutsche Leitindex letztendlich einen Verlust von 44 Punkten (-0,33%) verbuchen und schloss bei 13.291 Punkten. Unter dem Strich bleibt ein Kursgewinn von historisch einmaligen 15 % für den November. Für einen Schlusskurs über 13.300 hat es allerdings nicht gereicht. Aber starke Wirtschaftsdaten aus China und gut aufgelegte asiatische Börsen machen es für den Dax möglich das September-Hoch anzupeilen.

News und fundamentale Daten

Nachdem gestern bereits der Einkaufsmanagerindizes für die Industrie (EMI) aus China für eine positive Überraschung sorgte, konnte auch der heute Morgen veröffentlichte HSBC Einkaufsmanagerindex die Erwartungen übertreffen. Dieser ist mit einem Wert von 54,9 um 1,4 Punkte höher als erwartet ausgefallen (Prognose 53,5; Vormonat 53,6). Von den guten Zahlen konnten auch die Börsen in China und Hongkong profitieren, die allesamt Gewinne verzeichnen. Um 9:55 Uhr folgen dann die deutschen EMI-Daten für das verarbeitende Gewerbe. Zudem erscheinen gleichzeitig die Daten zur Veränderung der Arbeitslosigkeit und die Arbeitslosenquote für den November. Danach geht es mit den  Konjunkturdaten aus der Eurozone weiter. Um 10:00 sehen wir zuerst den EMI der Industrie, anschließend folgt um 11:00 Uhr der Verbraucherpreisindex. Die zahlreichen Daten aus Deutschland und der Eurozone könnten folglich Bewegung in den Dax bringen.

Außerdem werden am Nachmittag Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht. Den Auftakt machen die EMI-Daten um 15:45 Uhr sowie der ISM Einkaufsmanagerindex um 16:00 Uhr. Zeitgleich findet um 16:00 Uhr die Stellungnahme von Fed-Chef Powell vor dem Kongress statt. Sollte der Fed-Vorsitzende Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik geben, dann dürfte es zu Volatilität an den Märkten kommen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Nachdem der Dax im gestrigen nachbörslichen Handel Abgaben zu verzeichnen hatte, konnte er diese während der Asien-Rampe wieder zurückgewinnen. Im frühen Handel notiert der Leitindex nahe der 13.400. Darüber erstreckt sich eine breite Widerstandszone. Zuerst kommt das Nachthoch bei 13.423, danach folgt des gestrige Tageshoch bei 13.445 und zuletzt befindet sich das September-Hoch bei 13.460. Dieses Bollwerk muss der Dax überwinden, um den Anstieg fortzusetzen.  Dadurch würden sich weitere Ziele bei 13.530 und 13.600 ergeben. Mit dem Erreichen der 13.600 hätte der Dax die vorherige Seitwärtsrange nach oben abgearbeitet, dann wäre der Index

Ein Scheitern an dem Bollwerk könnte den Dax wieder unter die 13.300er Marke befördern. Zuvor könnte er aber an dem Unterstützungsbereich bei 13.340/320 Halt finden. Durchbricht der Dax auch diese Zone, dann folgen bei 13.256 und 13.235 weitere Unterstützungen. Ein Unterschreiten der Tiefs würde Abwärtspotenzial bis 13.140 freisetzen. Darunter bietet die Unterkante der vorherigen Range bei 13.020/004 weiteren Halt.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 01.12. - H1-Chart - asiatische Märkte unterstützen

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.551 – Pivot Punkt R2

13.434 – Pivot Punkt R1

13.330 – Pivot Punkt

13.213 – Pivot Punk.t S1

13.108 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.330 – vormals WS

13.235 – Tagestief 25.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.423 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.530 – 261,8 % Extension

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktienmärkte: Trotz Impfstoff-Hoffnung Verluste – warum? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute trotz neuer Impfstoff-Hoffnungen im Minus – und das an einem Montag, dem Wochentag, an dem eigentlich Gewinne fast garantiert waren in den letzten Wochen. Warum also steigen die Aktienmärkte nicht mehr trotz guter Nachrichten? Dafür gibt es wohl zwei Antworten: die erste ist, dass alle schon drin sind – wer soll also noch kaufen? Und die zweite Antwort dürfte sein, dass Profi-Investoren (Pensionsfonds, Investmentfonds etc.) in Aktien übergewichtet und in Anleihen untergewichtet sind und nun ihre Portfolios adjustieren müssen (siehe den heutigen Videoausblick) – sie treten daher bis Jahresende tendentiell als Verkäufer und nicht als Käufer auf. Trotz guter Saisonalität für die Märkte besteht also weiteres Korrektur-Potential..

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