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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Devisen

Die EZB ist die größte Gefahr für die Aktienmärkte!

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am

Europa ist der „Problemherd der globalen Wirtschaft“, sagt der ehemalige Hedgefondmanager Florian Homm – gewissermaßen der kranke Mann der Weltwirtschaft. Trotz der massiven Interventionen kam gerade in den Peripherieländern der Eurozone die Wirtschaft nicht in Gang, nun hat die EZB den sklerotischen europäischen Banken neue Liquidität durch die ab September zur Verfügung stehende TLTROs versprochen – und damit das getan, was zuvor nach Worten von EZB-Mitgliedern nur im Falle eines „massiven Schocks“ passieren würde. Eines scheint doch klar: das Instrumentarium der EZB wird immer kleiner, die Krise ist der Dauer-Zustand bei gleichzeitig sich abnutzender medizinischer Gegenmaßnahmen!

Eines fällt doch auf: offenkundig sind wir nicht mehr in der Lage, eine doch an sich zyklisch völlig normale Rezession zu ertragen, von Zinsanhebungen haben wir uns wohl so oder so auf Nimmerwiedersehen verabschiedet. All das klingt sehr nach „Japanisierung“, zumal unsere Probleme (Vergreisung bei gleichzeitig immenser Verschuldung) sich eben auch auffallend ähneln.

Und so wirkt die EZB wie Don Quichotte im Kampf gegen Windmühlen..:


Foto: EZB

6 Kommentare

6 Comments

  1. Bärbel

    12. März 2019 14:00 at 14:00

    Das verstehe ich jetzt aber nicht. Monatelang, mit mindestens 100 Kommentaren, hat uns Marko eingetrichtert, dass die EZB die mächtigste Notenbank der Welt sei und jetzt soll sie hilflos vor einem taumelnden Europa stehen? Wer hat nun Recht, Analyst Marko oder Ex-Hedgefondsmanager Homm?🦊

    • Columbo

      12. März 2019 15:14 at 15:14

      @Bärbel
      Analyst @Marko??? ANALYST??? Aber vielleicht wars ja ironisch gemeint.

  2. Beobachter

    12. März 2019 15:38 at 15:38

    @ Columbo, Vorsicht bitte Marko nicht unterschätzen, er sagte selber einmal ,dass er Analyst war.
    Auch hat er sich einen Namen gemacht als DAX Permabulle, ( seit DAX 13600 bis 10200 in einem Jahr)
    u.mindestens 1 mal pro Monat die Bären verhöhnt.In letzter Zeit hat er sich als absoluter Brexit – Kenner
    hervorgetan.Eine solche Vielseitigkeit findet man selten, da kann Homm noch einiges lernen !

    • Columbo

      12. März 2019 16:10 at 16:10

      @Beobachter
      Ich bin in mich gegangen und plädiere jetzt für eine eigene Marko-Kolumne auf FMW.

      • Markus Fugmann

        12. März 2019 16:28 at 16:28

        @Columbo, sehr gute Idee! Der Text ist aber immer derselbe, das erleichtert uns Redakteuren ja nebenbei ungemein die Arbeit 🙂

  3. Beobachter

    12. März 2019 16:34 at 16:34

    @ Columbo, gute Idee, FMW ist in der Zwischenzeit so gross geworden, dass man auf verschiedene Ressorts aufteilen sollte. Mein Vorschlag:
    -Markus Fugmann für Allgemeines.
    – Marko , Spezialgebiet „ Brexit, EZB, u.Lehmann. „
    – TM , Spezialgebiet „STATISTIKEN“
    Den geschätzten Wolfgang M. soll man natürlich beibehalten.
    Ich weiss nicht was Herr Fugmann über diesen Vorschlag meint.

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Devisen

Aktuell: „Euphorie“ im Pfund nach May-Rücktritt schon wieder verpufft

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Es ist schon merkwürdig, warum das britische Pfund nach der Rücktrittsankündigung von Theresa May gestiegen ist. Es ging vorhin noch rauf von 1,2670 auf bis zu 1,2716 gegenüber dem US-Dollar. Aber dann war diese „Euphorie“ auch schon wieder vorbei, und jetzt notiert der Kurs bei 1,2663. Also alles wieder verpufft. Gut möglich, dass das Pfund noch weiter schwächelt. Denn womöglich wird den Devisenhändlern so langsam klar, was jetzt kommt. Boris Johnson dürfte wohl als Nachfolger von Theresa May bereit stehen. Und je mehr Stimmen die Tories an die Brexit-Partei verlieren, desto größer wird das Drängen sein mit einem Hardliner wie Boris Johnson diese Wähler wieder gedanklich in die Partei zurückzuholen.

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Die aktuelle Wahlteilnahme der Briten für das EU-Parlament ist inhaltlich bedeutungslos. Aber sie wirkt sich nun mal direkt auf die aktuelle Politik in London aus. Sie gibt den Parteien nämlich am Wochenende quasi vor, wie sie sich in Sachen Brexit positionieren werden. Ein wohl übermäßig großer Erfolg der Brexit-Partei von Nigel Farage lässt die Wahrscheinlichkeit stark steigen, dass die Tories sich voll und ganz auf einen harten Brexit konzentrieren.

Achten wir also bitte genau darauf, wie viele Prozente die Brexit-Partei bekommt, und wie stark Tories und Labour abgestraft werden. Boris Johnson als plumper Dampfplauderer in Brüssel, das könnte was werden. Die Zeichen würden stamm auf „Harter Brexit“ gestellt werden. Für das Pfund wäre das natürlich schlecht.

Pfund vs USD
Pfund vs USD seit Mittwoch.

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Aktien

Giovanni Cicivelli: Rückschau auf gute Trades und Vorschau auf neue Ideen

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An dieser Stelle nur eine ganz kurze Rückschau und auch Vorschau. Es gibt neue Forex-Ideen für den heutigen Freitag, und auch einiges bei Aktien zu beachten. Wollt ihr das vollständige Video von heute sowie für die kommenden Tage sehen, dann meldet euch einfach hier an. Es ist kostenlos.

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Devisen

Brexit-Chaos: Gleichzeitig EU-Wahl und May-Rücktritt – Pfund-Trader fest anschnallen bitte!

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Theresa May versuchte gerade erst mit einer erneuten Luftnummer die Parlamentarier in London in Sachen Brexit mehrheitlich für sich zu gewinnen. Obwohl sie unzählige Male in den letzten Jahren sagte, dass es keine neue Volksabstimmung geben werde, stellte sie diese Woche genau das in Aussicht. Aber eben nur, wenn das Parlament vorher ihrem Brexit-Deal zustimmen würde. Diese krumme Nummer der Premierministerin hat das Fass wohl endgültig zum Überlaufen gebracht.

Laut der Zeitung The Times wird Theresa May morgen zurücktreten. Unglaublich. Die Briten haben gestern schon angefangen ihre Stimmen für die EU-Wahl abzugeben. Und während sie das nun bis Sonntag tun, tritt die Premierministerin zurück. Was für ein Timing. Es gibt auch andere Medien in UK, die davon ausgehen, dass May noch bis kurz nach der Wahl wartet, und dann ihren Rücktritt verkündet.

Aber der Rücktritt an sich scheint ausgemachte Sache zu sein. Ihr Kabinett soll nach ihrem Angebot für ein zweites Brexit-Referendum endgültig gemeutert haben. Wie nun bekannt wurde, soll May´s „neuer“ Gesetzesentwurf auch nicht morgen vorgelegt werden. Auch dies scheint ein klares Indiz für ihren Rücktritt zu sein. Was dann nächste Woche passiert? Die Tories werden wohl, wenn ihre Wähler in der EU-Wahl in Scharen die Brexit-Partei gewählt haben, Boris Johnson (Brexit-Hardliner) zum neuen Premier machen. Das darf man zumindest vermuten.

Und dann folgt ein Chaos, dass sich im Vergleich zu Theresa May dramatisch steigern dürfte. Da fehlt uns sogar die Phantasie für das Basteln von Horror-Szenarien. Man muss es einfach auf sich zukommen lassen. Als Forex-Trader, der gerne das Pfund handelt, sollte man sich schon mal warm anziehen vor dem Wochenende. Fast zeitgleich stehen ein Wahldebakel für die etablierten Parteien und der Rücktritt der Premierministerin an. Mal sehen, wo dann am Montag das Pfund in die Woche startet!

Das britische Pfund preist die negativen Schwingungen der aktuellen Lage diese Woche schon ein, soweit man das überhaupt tun kann. Die Tendenz ist seit Wochen negativ. Aber immerhin ist das Pfund gegenüber gestern Mittag nicht weiter gefallen (GBPUSD aktuell 1,2646). Man sollte sich aber auf weitere Abstürze morgen und Montag gefasst machen (nichts genaues weiß man ja jetzt noch nicht).

Brexit-Chaos im House of Commons
Das House of Commons in London. Foto: UK Parliament CC BY 3.0

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