Devisen

Die EZB ist die größte Gefahr für die Aktienmärkte!

Europa ist der „Problemherd der globalen Wirtschaft“, sagt der ehemalige Hedgefondmanager Florian Homm – gewissermaßen der kranke Mann der Weltwirtschaft. Trotz der massiven Interventionen kam gerade in den Peripherieländern der Eurozone die Wirtschaft nicht in Gang, nun hat die EZB den sklerotischen europäischen Banken neue Liquidität durch die ab September zur Verfügung stehende TLTROs versprochen – und damit das getan, was zuvor nach Worten von EZB-Mitgliedern nur im Falle eines „massiven Schocks“ passieren würde. Eines scheint doch klar: das Instrumentarium der EZB wird immer kleiner, die Krise ist der Dauer-Zustand bei gleichzeitig sich abnutzender medizinischer Gegenmaßnahmen!

Eines fällt doch auf: offenkundig sind wir nicht mehr in der Lage, eine doch an sich zyklisch völlig normale Rezession zu ertragen, von Zinsanhebungen haben wir uns wohl so oder so auf Nimmerwiedersehen verabschiedet. All das klingt sehr nach „Japanisierung“, zumal unsere Probleme (Vergreisung bei gleichzeitig immenser Verschuldung) sich eben auch auffallend ähneln.

Und so wirkt die EZB wie Don Quichotte im Kampf gegen Windmühlen..:


Foto: EZB



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6 Kommentare

  1. Das verstehe ich jetzt aber nicht. Monatelang, mit mindestens 100 Kommentaren, hat uns Marko eingetrichtert, dass die EZB die mächtigste Notenbank der Welt sei und jetzt soll sie hilflos vor einem taumelnden Europa stehen? Wer hat nun Recht, Analyst Marko oder Ex-Hedgefondsmanager Homm??

    1. @Bärbel
      Analyst @Marko??? ANALYST??? Aber vielleicht wars ja ironisch gemeint.

  2. @ Columbo, Vorsicht bitte Marko nicht unterschätzen, er sagte selber einmal ,dass er Analyst war.
    Auch hat er sich einen Namen gemacht als DAX Permabulle, ( seit DAX 13600 bis 10200 in einem Jahr)
    u.mindestens 1 mal pro Monat die Bären verhöhnt.In letzter Zeit hat er sich als absoluter Brexit – Kenner
    hervorgetan.Eine solche Vielseitigkeit findet man selten, da kann Homm noch einiges lernen !

    1. @Beobachter
      Ich bin in mich gegangen und plädiere jetzt für eine eigene Marko-Kolumne auf FMW.

      1. @Columbo, sehr gute Idee! Der Text ist aber immer derselbe, das erleichtert uns Redakteuren ja nebenbei ungemein die Arbeit :)

  3. @ Columbo, gute Idee, FMW ist in der Zwischenzeit so gross geworden, dass man auf verschiedene Ressorts aufteilen sollte. Mein Vorschlag:
    -Markus Fugmann für Allgemeines.
    – Marko , Spezialgebiet „ Brexit, EZB, u.Lehmann. „
    – TM , Spezialgebiet „STATISTIKEN“
    Den geschätzten Wolfgang M. soll man natürlich beibehalten.
    Ich weiss nicht was Herr Fugmann über diesen Vorschlag meint.

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