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Die EZB lässt den Euro crashen! Marktgeflüster (Video)

Kaum einer spricht darüber: der Euro handelt zum US-Dollar auf dem tiefsten Stand seit fünf Jahren – und ist absehbar auf dem Weg zur Parität mit dem Dollar. Warum? Vor allem weil die Differenz zwischen Inflation und Geldpolitik der EZB so groß ist wie bei wohl keiner Notenbank der Geschichte bisher. Ein schwacher Euro aber bedeutet noch mehr Inflation, weil Rohstoffe etc. in Dollar eingekauft werden und so die Preise weiter steigen werden! Dass die EZB nicht wirklich etwas gegen die Inflation tut, spüren Unternehmen und Konsumenten – also horten sie Güter in der Erwartung einer weitere steigenden Inflation. So entsteht eine Dynamik, die den Euro crashen lassen kann – und wird, wenn die europäische Notenbank nicht schnell umsteuert..

Hinweise aus Video:

1. Der Ausverkauf des Euro und das Versagen der EZB

2. Elon Musk und Twitter: Geht es ihm wirklich um „freie Rede“?



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1 Kommentar

  1. Was treibt denn die Inflation wirklich?
    Wo liegen prozentual zum verfügbaren Einkommen die relevanten Ausgaben der meisten Menschen?
    Zu etwa 50 bis 60% bei Miete und Nebenkosten, Strom und Sprit.

    Die Mieten stiegen im Großteil Deutschlands seit ewiger Zeit wesentlich schneller an als die Löhne, und das völlig abgekoppelt von Erzeuger- oder Endverbraucherpreisen, die ewig um die Nulllinie pendelten.
    Nebenkosten und Strom waren bei den Erzeuger- und Einkaufspreisen im aktuellen Jahrtausend nie billiger, als im letzten Jahrzehnt. Doch die großen Energieversorger haben hier abgeschöpft, was der Rahmlöffel hergab.

    Zeit, den generationenübergreifenden Abräumern die Rechnung zu präsentieren und einen kleinen Teil der Abzocke zurück zu fordern. Ein Hauch von Solidarität gerade von den Vermögenden, Reichen und Immobilienerben wäre angebracht.

    Bei den Vermietern eine Erklärung, wirtschaftliche Berechnung und ggf. Rückerstattung willkürlich und viel zu teuer eingekaufter Energie für Heizung und Warmwasser in den letzten 10 bis 15 Jahren wegen Desinteresse und völliger Verantwortungsfreiheit, nach dem Motto: Kann ich alles auf den Mieter umlegen.
    Bei der Kaltmiete die Rechtfertigung einer marktüblichen Mieterhöhung nur bei entsprechender energetischer Sanierung und entsprechender Verrechnung fallender Energiekosten.

    Bei den Energieversorgern eine Rückerstattung von Mondpreisen bei Strom trotz minimaler Börsenpreise.
    Dazu eine völlige Transparenz und Offenlegung folgender Kernthemen von öffentlichem Interesse:
    • Einkaufspreise
    • Verkaufspreise
    • Lobby-Aktivitäten
    • Teilnahme und Einfluss an Gesetzesvorhaben
    • Einsparungen und Energieeffizienz
    • Langfristiger und nachhaltiger Umstieg auf Erneuerbare Energien

    Mit anderen Worten: Wer uralte Buden und Löcher zu Mondpreisen vermietet oder Billigstrom zu Aldebaranpreisen verkauft und Milliardengewinne trotz eigener Null-Leistung in guten Zeiten erzielt, muss in Krisenzeiten seine Melkkühe und Wollschafe auch pflegen.

    Steigende Supermarktpreise bei Nahrung sind aktuell soweit ok und angemessen, wenn auch nicht aus den eigentlichen Gründen von Nachhaltigkeit, Tier-, Umwelt- und Klimaschutz veranlasst.
    Steigende Konsumgüterpreise bei shopping goods oder im Luxusbereich sind mehr als absolut in Ordnung.
    Globaler Billig-Urlaub, eine Weltreise oder in modernen Zeiten ein ballistischer Abschuss ins Weltall und hoffentlich zurück, sollte Stand April 2022 ganz unten auf der Prioritätenliste stehen. Eher ein Kapitel im Traum-Album noch zu erfüllender Wünsche frei denkender Menschen ganz oben auf der Nahrungskette, die prinzipiell von Inflation profitieren und daraus ihre Lebensenergie saugen.

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