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Der Aktien-Schröder

Dieses Dax-Szenario sollten Sie kennen

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

In der zurückliegenden Handelswoche gab der DAX 3,15 % nach. Die letzte vergleichbare Handelswoche in dieser Größenordnung sahen wir in der zweiten Juli-Woche als der DAX zum wiederholten Mal an der 10.000 Punkte Marke scheiterte und 3,43 % verlor. Droht jetzt eine ähnlich starke Abwärtsbewegung wie Mitte Juli bis Anfang August?

Meine letzte öffentliche Analyse zum DAX “10.000 Punkte sind abgearbeitet! Und nun?” vom 18. Juli ging voll auf. Die skizzierte und prognostizierte Marke von 8.900 wurde ausgehend von 9.758 am 8. August mit dem neuen Jahrestief 8.903,49 de facto erreicht. Anschließend ging es bis zum 19. September aufwärts bis 9.891. Über den weiteren Verlauf ab 8.900 hatte ich mich aber nicht geäußert.

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Dieser Anstieg seit Anfang August wurde nun abrupt gestoppt. Verantwortlich dafür ist charttechnisch gesehen ein Widerstand, der ehemals als Aufwärtstrend fungierte. An diesem ist der DAX im Wochen-Chart deutlich nach unten abgeprallt. Dieser Pullback war so heftig, dass der DAX jetzt meiner Meinung nach wieder ähnlich stark zurückfallen kann wie im Zeitraum Mitte Juli bis Anfang August. Als Kursziel ergibt sich erneut die Marke von ca. 8.900. Dort verläuft eine mehrmonatige wichtige Unterstützungszone, an der sich wohl der weitere mittel- und langfristige Verlauf des DAX entscheiden wird!

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Rutschen wir hier per Wochenclose unter den Bereich 9.068/8.913, wird es schon richtig eng und der bis dato intakte Aufwärtstrend gerät erneut in Gefahr. In diesem Fall lautet das nächste Kursziel in Kombination mit der nächstgrößeren Unterstützung ca. 7.500 Punkte. Auf der anderen Seite hat der DAX nach einer erfolgreichen Verteidigung der Unterstützung natürlich aber auch erneut die Chance in den 5-stelligen Bereich vorzudringen.

Nageln sich mich jetzt bitte nicht auf konkrete Marken à la “unter 8.899 geht’s Richtung 7.500″ und “über 8.901 sehen wir 10.000″ fest. So einfach ist das leider nicht!

Im Tages-Chart hat der DAX sogar noch etwas mehr Platz nach unten. Bei ca. 8.880 verläuft hier eine wichtige Unterstützung und bei 8.744 haben wir seit dem Jahreshoch zwei punktemäßig gleich lange Abwärtsbewegungen (Stichwort: ABC-Korrektur) vorliegen.

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Fazit: Der DAX kann erneut ohne Weiteres auf 8.900 fallen, ohne, dass Anleger gleich nervös werden müssen. Dieser Bereich muss dann aber genau beobachtet und analysiert werden, da es hier, wie beschrieben, sowohl eine größere Abwärtsbewegung Richtung 7.500 also auch eine neue Aufwärtsbewegung Richtung 10.000 starten könnte.

Analysen zum DAX und vielen anderen Märkten erhalten Sie unverbindlich über meinen kostenfreien Newsletter!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Elliott-Waves.com

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Der Aktien-Schröder

Aktienmärkte: Zukunftsprognose – oder nur noch bullshit? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Was sagen uns die Aktienmärkte eigentlich noch über die Zukunft? Bis zur Finanzkrise waren die Aktienmärkte ein guter Indikator für das, was in der Zukunft passieren wird: sie sagten oft zutreffend Rezessionen oder auch starke Zeiten der Wirtschaft voraus – aber das scheint nun vorbei zu sein. Denn die Aktienmärkte sind zu einer Art Wette auf die Liquidität der Notenbanken degeneriert, die – wenn überhaupt – nur noch sehr eingeschränkt versuchen, in der Gegenwart zukünftige Entwicklungen zu bepreisen. Ursache dafür ist die Abschaffung des Zinses als Signalfunktion für Risiken durch die Notenbanken, deren finanzielle Repression die Herde der Investoren in Risiko-Assets zwingt. Das kommt auch heute wieder beispielhaft zum Ausdruck:  an der Wall Street wieder neue Allzeithochs, und das vor allem deshalb, weil der Staat China offenkundig hochverschuldete, kurz vor dem Kollaps stehende Unternehmen wie die HNA Group retten will. Macht diese Party noch Sinn? Wäre es nicht vielleicht besser, wenn diese Unternehmen nicht gerettet werden müßten?

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Aktien

Absturz des Tages: KTG – ein Menetekel für Kommendes?

KTG Agrar hat fällige Zinsen für eine Anleihe nicht bezahlt, nun läuft am Montag eine Frist aus. Ist das nur die Spitze des Eisbergs – also für weitere Zahlungsausfälle mittelständischer Unternehmen?

Redaktion

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Von

FMW-Redaktion

Zugegeben: KGT Agrar ist kein wirklich großes Unternehmen, aber doch vielleicht der Auftakt für eine unschöne Entwicklung! Das Hamburger Unternehmen ist im Entry Standard gelistet – und hat offenkundig ein kleines Liquidätsproblem. Nur so ist erklärbar, dass KTG eine schon am 06.Juni fällig gewesene Zinszahlung für eine Anleihe mit Laufzeit 2017 nicht geleistet hat. Und das wiederum könnte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn viele mittelständische Unternehmen haben sich stark verschuldet über solche Anleihen. Kippt ein Dominostein, könnten andere bald folgen!

Die Aktien von KTG verlieren heute weitere 14%, die Anleihen (Laufzeit 2019) rauschen gut 30% in die Tiefe, diejenigen mit Laufzeit 2018 fallen um 22%:

KTG
Aktie von KTG Agrar

Vor zwei Wochen hatte KTG versprochen, in zwei Wochen die fälligen Zinsen zu bezahlen. Bislang aber ist nichts passiert – am Montag läuft die selbst gesetzte Frist aus. Innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit muss KTG Agrar die Zinsen zahlen, sonst können die Inhaber der Anleihe ihr Geld von den Hamburgern zurück fordern (also die Anleihe fällig stellen) – und das würde wohl den „sudden death“ des Unternehmens bedeuten.

Darüber hinus gibt es auch bilanzielle Fragwürdfikeiten bei dem Unternehmen. So rückt, wie „FINANCE“ berichtet, „ein Bilanzposten von KTG Agrar in den Mittelpunkt des Interesses, dessen Größe erheblich ist: Es geht um Forderungen in Höhe von 213,8 Millionen Euro, die KTG Agrar als Vermögen bilanziert. Substanz und Herkunft dieser Forderungen sind jedoch hochgradig diffus. Die geschäftsüblichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in diesem Bilanzposten nicht enthalten“.

Nachtigall – ick hör dir trapsen!

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Aktien

Paion – Ist jetzt alles zu spät?

Markus Fugmann

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Von Robert Schröder, www.Der-Aktientrader.de

Nach den politischen Ereignissen am Wochenende, wird heute alles und besonders das was mit Griechenland zu tun hat verkauft. Auch die Biotech-Aktie Paion, deren Name zurückzuführen ist auf eine Figur der griechischen Mythologie, verliert marktkonform über 4 %. Müssen sich Aktionäre jetzt Sorgen machen? Immerhin hat die Aktie seit dem Jahreshoch schon gut 25 % verloren.

Paion AG – ISIN: DE000A0B65S3 – Börse: Xetra – Symbol: PA8 – Währung: EUR

Das sieht auf den ersten Blick dramatisch aus. Ist es aber nicht. Denn Paion läuft nach meinen Einschätzungen vom 28. Mai und 16. Juni wie erwartet. Die Aktie fällt entsprechend und kommt im Rahmen des seit März 2014 zusammenlaufenden Dreiecks den genannten 2 EUR immer näher.

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Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit und es ergeben sich im Bereich der unteren Dreieckslinie bei eben ca. 2 EUR Kaufkurse. Haben Sie also noch ein wenig Geduld!

Sie sind von Paion überzeugt, glauben an das Unternehmen und möchten den hier angedeuteten Einstieg bei ca. 2 EUR nicht verpassen? Dann melden Sie sich jetzt für 30 Tage kostenfrei und unverbindlich für “Der Aktientrader” an!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Der-Aktientrader.de

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