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Krypto-Währungen

Dirk Müller über die Notenbanken und den digitalen Ersatz zum US-Dollar

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Dirk Müller erwähnt in einem aktuellen Kurzkommentar eine Aussage des Chefs der Bank of England. Man solle sich vom US-Dollar verabschieden. Die Notenbanken sollten sich um eine gemeinsame Kryptowährung kümmern. Dazu hier Müllers Kommentar. Er glaubt daran, dass es neue staatlich regulierte Kryptowährungen geben wird, was dem ursprünglichen Sinn von Kryptos (weg von staatlicher Kontrolle) ja nicht mehr entspreche. Es gehe um Kontrolle über das Geld.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Jim Panse

    28. August 2019 18:01 at 18:01

    Dirk Müller wirkt immer verwirrter.
    Jetzt behauptet er sogar, dass Bitcoin von den Eliten eingeführt wurde um die Menschen auf eine transparente und voll-kontrollierbare FIAT-Krypto vorzubereiten.

  2. Columbo

    28. August 2019 18:15 at 18:15

    Warum verwirrt? Hat ja nicht er, sondern der Notenbanker vorgeschlagen. Verwirrung würde ich da doch eher einem Notenbanker zutrauen, als Dirk Müller.

    • Utang Oran

      28. August 2019 23:34 at 23:34

      @Columbo, führe dir die Lautsprache des Namens deines Vorredners vor Ohren: Tschimpanse, ein weiterer origineller Troll, dem die Bildung und die Zeit fehlt, 5 Zeilen zu lesen oder 80 Sekunden Video zu schauen und zu hören.

      Alleine der Name Dirk Müller, die Rezeptoren schalten auf Vorsicht, brennen durch, wechseln auf Fehlschaltung, Wechselschaltung, Gleichschaltung. Von Mark Carney als Ganzes hat James vermutlich noch nie gehört, der Vorname hingegen spitzt ihn sicher ziemlich an.

      Und ja, natürlich, ich bin es, leftutti unter falschem Namen. Wird ja langsam en vogue im brennenden Dschungel der Finanzmarktwelt. Wollte auch mal sehen, wie sich eine neue Identität anfühlt. 3 primaten icons

  3. Jim Panse

    29. August 2019 09:45 at 09:45

    @Columbo @Utang Oran
    Bitte richtig hören und lesen. Anscheinend sind Sie nicht in der kurze Texte zu verstehen.
    Dirk Müller ist Verschwörungstheoretiker par excellence.
    Ab 0:36 sagt er selber, dass er bereits die Theorien in seienem Buch „Machtbeben“ niedergeschrieben hat.

    Die Theorie, dass der Bitcoin von den Eliten stammt und ein Marketing- und Testinstrument sind um die Menschen auf eine richtige Einführung einer kontrollierten Kryptowährung vorzubereiten.

    Wer auf solche Gedanken kommt, gehört vom Verfassungsschutz überwacht.

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Krypto-Währungen

Libra die revolutionäre Kryptowährung? Hier die Sichtweise der Deutschen Bank

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Ist Facebooks neue Kryptowährung Libra der große Durchbruch? Alle Welt redet darüber. Noch ist sie gar nicht erhältlich, von daher ist es für den außenstehenden Beobachter eine unklare Geschichte. Klar ist: Facebook hat den riesigen Vorteil einer Nutzerbasis von Milliarden Menschen, die man mit einer wohl praktischen und kinderleicht zu bedienenden Verknüpfung an Libra andocken kann. Und wie es von den Libra-Initiatoren bereits erwähnt wurde – vor allem für Menschen ohne Bankkonto soll die Kryptowährung einen einfachen Zugang zum globalen Finanzverkehr bieten. Was man aber nicht außer Acht lassen sollte: Eine vom aktuellen Geldsystem unabhängige Alternative ist Libra überhaupt nicht. Man achte auf die Details. Aktuell hat das Research der Deutschen Bank sich zu Libra geäußert in Form eines hausinternen Interviews. Hier die nach unserer Meinung wichtigsten Aussagen der DB-Analystin Heike Mai im Wortlaut.

Libra
Foto: pixabay / geralt

Für wen könnte Libra vor allem interessant sein?
In Europa in erster Linie für Leute, die oft auch außerhalb ihres eigenen Landes unterwegs sind. Denn Libra wird eine Möglichkeit bieten, grenzüberschreitend – also europaweit – zu zahlen, sei es beim Einkauf im Internet oder auf der Auslandsreise an der Ladenkasse. Dies kann ein echter Wettbewerbsvorteil sein; denn auch wenn in vielen europäischen Ländern Karten-, Internet- oder mobile Zahlungen weit verbreitet sind, stößt das digitale Bezahlen in Europa oft an nationale Grenzen. In Schwellenländern kann Libra Menschen, die von Banken und Finanzdienstleistern nicht als Kunden akzeptiert werden, überhaupt erst das digitale Bezahlen und Sparen ermöglichen. Um es etwas formaler zu sagen: Libra kann die finanzielle Teilhabe erhöhen. Voraussetzung ist natürlich der Zugang zum Internet.

Libra hat einige Vorteile gegenüber den bereits existierenden privaten Kryptowährungen. Sie kann auf einen potenziell riesigen Nutzerstamm zugreifen, was eine erfolgreiche Verbreitung dank des Netzwerkeffekts viel wahrscheinlicher macht. Es soll zudem Transaktionen in großer Zahl abwickeln können. Drittens will das Libra-System die eingenommenen Mittel in harte Währungen wie Euro und US-Dollar investieren, so dass der Wert der Libra, also quasi der Wechselkurs, deutlich weniger schwanken dürfte. Bevor Sie mich nach Bitcoin und Libra fragen: Zwischen diesen Kryptowährungen gibt es neben der Deckung durch harte Währungen einen weiteren fundamentalen Unterschied. Im Gegensatz zum Bitcoin, der direkt ohne Finanzintermediäre übertragen werden kann, soll Libra auf einem System laufen, das in seinem organisatorischen Aufbau eher dem jetzigen Bankensystem ähnelt. Denn das Libra-System stützt sich auf Intermediäre, die zudem vorab eine Zulassung von der Libra Association benötigen.

Für wen könnte Libra vor allem interessant sein?
In Europa in erster Linie für Leute, die oft auch außerhalb ihres eigenen Landes unterwegs sind. Denn Libra wird eine Möglichkeit bieten, grenzüberschreitend – also europaweit – zu zahlen, sei es beim Einkauf im Internet oder auf der Auslandsreise an der Ladenkasse. Dies kann ein echter Wettbewerbsvorteil sein; denn auch wenn in vielen europäischen Ländern Karten-, Internet- oder mobile Zahlungen weit verbreitet sind, stößt das digitale Bezahlen in Europa oft an nationale Grenzen. In Schwellenländern kann Libra Menschen, die von Banken und Finanzdienstleistern nicht als Kunden akzeptiert werden, überhaupt erst das digitale Bezahlen und Sparen ermöglichen. Um es etwas formaler zu sagen: Libra kann die finanzielle Teilhabe erhöhen. Voraussetzung ist natürlich der Zugang zum Internet.

Was spricht für und was gegen einen Erfolg der Facebook-Währung?
Der große Vorteil von Libra ist natürlich der riesige Netzwerkeffekt von Facebook und die gewaltige Marktmacht. Die Libra-Wallet kann in bestehende Facebook-Konten einschließlich WhatsApp, Messenger und Instagram eingebunden und so Milliarden von Nutzern bequem zugänglich gemacht werden. Auf Libra-Guthaben soll kein Zins gezahlt werden. Aber gerade dies könnte in den Industrieländern Libra interessant machen, falls die Notenbanken die Zinsen immer weiter ins Negative drücken – und damit Sparer förmlich bestrafen würden. In Schwellenländern schließlich könnte Libra zum Ersatz für eine weiche, instabile einheimische Währung werden. Gegen Libra spricht jedoch das Wechselkursrisiko, da der Kurs zwischen Libra und heimischer Währung flexibel sein wird. Auch die regulatorischen Hürden sind, wie bereits angedeutet, hoch.

Libra bedroht die etablierten Hüter des Geldes, also die Notenbanken, und jene Regierungen, die die Notenbanken durch ihre Verschuldungspolitik und fehlenden Strukturreformen der vergangenen Jahre praktisch in Geiselhaft genommen und die niedrigen Zinsen notwendig gemacht haben. Auch Banken sind potenziell gefährdet, denn Libra könnte ihnen einen Teil der Refinanzierung durch Kundeneinlagen entziehen. Daher werden gerade die Aufsichtsbehörden und die Regulierer sehr kritisch auf Libra schauen und es wird nicht einfach sein, sie zu überzeugen, dass Libra überhaupt an den Start gehen darf. Das sehen wir heute schon in der vielfältigen Kritik, die in der Öffentlichkeit geäußert wird.

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Bitcoin

Bitcoin vs Handelskrieg traden, funktioniert das? Worauf man noch achten sollte

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Bitcoin als mit Abstand wichtigste Kryptowährung. Nachdem der Kurs von März bis Juni deutlich gestiegen war von 4.000 auf 13.800 Dollar, kam es in den letzten Wochen zu einer Beruhigung auf aktuell 10.430 Dollar. Wir wollen an dieser Stelle mal schauen, ob im gegenwärtigen Auf und Ab der Nachrichtenlage rund um den Handelskrieg auch ein Trading im Bitcoin sinnvoll sein könnte.

Bitcoin vs US-Markt

Gestern Nachmittag wurde durch chinesische Quellen veröffentlicht, dass man mit den USA nun wieder spricht in Sachen Handelskrieg. Gleichzeitig verkündeten die Amerikaner, dass bestimmte neue Zölle gegen China vom Datum 1. September auf den 15. Dezember verschoben werden. Dies interpretierten die Märkte gestern als deutliches Zeichen der Entspannung. Also ein extrem bullisches Signal für Aktien! Dementsprechend knallte der Dow gestern Nachmittag in sehr kurzer Zeit um gut 500 Punkte nach oben (sichtbar im folgenden Chart).

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Dow Aufwärtsschub von gestern

Im folgenden Chart sieht man den gestrigen Verlauf im Bitcoin. Der Stern markiert den Zeitpunkt, wo der Dow gestern nach oben schoss. Bitcoin fiel deutlich von 11.246 auf 10.800 Dollar. Hier kann man also sagen: Die Trader zog es ganz eilig in Aktien, und raus aus dem Bitcoin. Oder sind die Trader lediglich im Bitcoin von Long gewechselt, und haben doppelt verkauft, sozusagen der direkte Schwenk auf fallende Kurse? Das ist natürlich wahrscheinlicher, wenn man bedenkt, dass manche Trader sich vorwiegend auf den Krypto-Handel konzentrieren.

Bitcoin fällt während der Dow steigt

Geht es auch andersrum?

Schauen wir mal auf die letzte Woche. Da war die Lage genau andersrum. Am Montag den 5. August gab es Turbulenzen um den chinesischen Yuan, welche in Zusammenhang mit dem Handelskrieg standen. Die Aktienmärkte rauschten nach unten. Der Dow verlor vom 5. auf den 6. August mal eben schlappe 1.200 Punkte! Dies ist gut sichtbar im folgenden Chart.

Dow letzte Woche

Und der Bitcoin? Der stieg (während der Dow übel nach unten krachte) von 10.450 auf 12.200 Dollar an (im rechten Teil des Charts sichtbar).

Bitcoin steigt kräftig, während Aktien deutlich fallen

Was lernt man daraus? Bitcoin ist derzeit offenbar gut handelbar als Gegenpart zum US-Aktienmarkt. In Sachen Handelskrieg kann man die entgegengesetzte Position wie am Aktienmarkt einnehmen. Eine Garantie für zukünftige Kursbewegungen oder Spekulationsgewinne ist das natürlich nicht!

Worauf man beim Trading von Bitcoin und Co immer achten sollte

Ein wichtiger Hinweis, der bei Kryptowährungen wie dem Bitcoin deutlich wichtiger ist als bei Futures oder zum Beispiel CFDs auf EURUSD oder den Dax: Viele Anbieter am Markt bieten ihren Privatkunden sehr breite Spreads an. Damit ist die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs gemeint. Selbst wenn man im Intraday- oder Wochenhandel einen netten Gewinn macht, kann es passieren, dass Teile oder große Teile davon durch die zu große Spanne aufgefressen werden. Verluste werden durch diese Spanne natürlich noch vergrößert. Also, Augen auf bei der Brokerwahl, wenn man Bitcoin, Ripple, Ethereum und Co über CFD-Broker handelt. Der CFD-Handel von Kryptowährungen ist für Privatkunden deutlich einfacher, verständlicher und vor allem sicherer als der tatsächliche Handel mit den Kryptos, aber man muss eben darauf achten den richtigen Broker mit vor allem geringen Spreads zu finden. Auch ist natürlich eine stabile technische Handelsplattform mit verlässlichen Trading-Ausführungen wichtig!

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Bitcoin

Bitcoin mittelfristig auf dem Sprung

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Ist er eine Währung oder ist er ein Investment? Die Welt ist sich immer noch nicht einig. Der Bitcoin (BTC) polarisiert schon seit Jahren die Finanzwelt. Die einen fürchten ihn, die anderen sehen darin die Unabhängigkeit vom „Finanz-Establishment“. Viele Marktteilnehmer sehen im Bitcoin ein langfristiges Investment. Aber in was wird investiert? Es ist der „Prospect“ (Ausblick) real gesehen auf eine Blockchain Technologie, die schon hundertfach in ähnlicher oder modernerer Weise kopiert worden ist.

Dennoch ist und bleibt der BTC (Bitcoin) das Maß aller kryptischen Währungen. Eine direkte Korrelation zwischen Bitcoin, Ripple, Ethereum und Co. ist nicht zu übersehen. Steigt der BTC, steigen die anderen Kryptos mit einer kleinen Verzögerung. Ein kurzfristiger Handel ist für den Privatmann aufgrund des Spreads (Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis) fast nicht möglich, dennoch sind auf mittelfristiger Sicht enorme Kurssprünge zu verzeichnen, die genutzt werden können. Eines ist aber sicher. Die Kritiker versuchen den Bitcoin schon seit Jahren verbal zu töten, da er für das bisherige Finanzsystem eine Bedrohung darstellt. Bisher hat sich aber der Bitcoin als unverwüstlich dargestellt, auch wenn es viele Durststrecken gab und der Glaube ein großer sein musste. Es ist nicht leicht Kapital in ein Instrument zu binden, während es in zahlreichen Medien ständig schlecht geredet wird. Jetzt hat sich die Marktlage erneut aufgehellt.

Wie geht es weiter im Bitcoin?

Es hat sich immer als ratsam erwiesen Bitcoin als längerfristiges Investment mit der Möglichkeit zur Bezahlung zu sehen. Betrachtet man die Situation in einem Tageschart aus technischer Sicht, dann ist nach dieser herben Korrektur von 13.809 auf 9.005 US-Dollar wieder neue Hoffnung in den Kryptomarkt eingekehrt. Dies macht sich auch sofort in der Markttechnik bemerkbar. Betrachtet man die Indikatorenlage, dann sind die ersten bestätigten Kaufsignale (rote Kreise) kreiert worden. Es darf auch nicht vergessen werden, dass sich der BTC mittlerweile zu einer Fluchtwährung entwickelt hat. Je kritischer es weltweit aussieht, desto größer das Kaufinteresse am Markt.

Spitzt sich die Lage zwischen dem Iran und der USA zu, von Japan und Südkorea, von China und den USA weiter zu, dann sind diese Spannungen ein wahrer Nährboden für weiter steigende Preise. Aus charttechnischer Sicht befindet sich der erste Widerstand und somit auch Kursziel bei 11.039 USD. Sollte diese Marke gebrochen werden, dann ist der Weg frei bis zum letzten High bei 13.133 USD. Prozentual gesehen sind das enorme Sprünge, aber diese sind in diesem Markt normal und als realistisch anzusehen. Jedoch sollte es immer einen Plan B geben. Die letzte Unterstützung wurde bei ca. 9.000 USD doppelt ausgebildet. Diese Marke darf auf keinen Fall mehr unterboten werden, ansonsten liegen die nächsten Unterstützungen erst wieder bei ca. 7.300 USD.

Bitcoin Charttechnik

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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