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Anleihen

Dollar-Aufwärts-Crash, Anstieg der Renditen – und die Folgen..

Kredite werden teurer, Schulden drückender – was sich abspielt jenseits der schalen Freude über steigende Aktienkurse..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wie heißt der neue US-Präsident? Die Antwort lautet: Ronald Trump! Denn was Trump vorhat, das erinnert sehr stark an das Programm Ronald Reagans. Damals boomte die Wirtschaft aufgrund der stimulierten Inlands-Nachfrage, der Dollar wurde immer stärker – bis 1985, als das Plaza-Abkommen den Höhenflug des Greenback radikal ins Gegenteil verkehrte. Denn mit Reagans Politik war die Verschuldung massiv gestiegen, das Handelsbilanzdefizit ebenso. Eine Party auf Pump also! Der Unterschied zwischen Reagan und Trump: Reagan glaubte noch an Freihandel und Globalisierung, Trump nicht – eher das Gegenteil..

1980, als bevor Reagan US-Präsident wurde (1981-1989), sagte er in Chicago folgende Worte:

„Wir können ohne eine starke Wirtschaftspolitik, die im Inland und auf dem Weltmarkt erfolgreich ist, unseren Verpflichtungen in der Welt nicht nachkommen. Wir können der Regierung nicht weiter gestatten, Geld auszugeben, das sie nicht hat.. Wir müssen unsere Wirtschaft in Ordnung bringen, damit wir der Welt einmal mehr als Beispiel vor Augen halten können, daß unser System das Beste ist für alle diejenigen, die Sicherheit und Freiheit wollen… Die Welt muß erkennen, daß wir noch immer an den amerikanischen Traum glauben.“

Könnte auch genau so von Trump stammen, nicht wahr? Jedenfalls stieg die Verschuldung drastisch, nicht wie von Reagan angekündigt, und auch Trump meinte ja, die Schulden der USA seien zu hoch, die Zinsen zu niedrig. Sobald aber Trump Präsident ist, wird er die Schulden für zu niedrig halten, und die Zinsen für zu hoch!

Sehen wir uns die 10-jährige US-Staatsanleihe an, deren Kurs weiter im freien Fall ist, die Rendite steigt auf 2,2%:

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Der Anstieg der Rendite hat unmittelbare Auswirkungen zum Beispiel auf den US-Immobilienmarkt, weil die Hypothekenzinsen an die Anleiherenditen gekoppelt sind. So stieg etwa der Zinssatz für einen 30-jährigen Immobilienkredit um 0,25% an nur zwei Tagen nach dem Wahlsieg Trumps – das ist in der Kürze der Zeit gewaltig. Kredite werden also, nicht nur für Immobilien, absehbar teurer! Und das bedeutet: der Anstieg der Hauspreise in den USA dürfte bald enden, weniger Amerikaner werden sich eine Immobilien leisten können! Und diejenigen, die Kredite für Autos, Studiendarlehen etc. mit flexiblem Zinssatz haben, werden schwer unter Druck geraten!

Und der Dollar steigt munter weiter – der Dollar-Index nähert sich nun schon dem Hoch aus Anfang 2015:

dollar-index14-11-16

Euro-Dollar im freien Fall:

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Und schwer unter Druck wieder die Emerging Markets – hier beispielhaft Dollar zur türkischen Lira:

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All das bedeutet: Geld fließt aus den Emerging Markets ab, was insbesondere für jene Länder ein Problem ist, die in Dollar verschuldet sind (Unternehmen/Konsumenten) und ein starkes Handelsbilanzdefizit haben – so wie die Türkei. Jetzt droht also eine zuvor lange anhaltende Entwicklung sich genau umzudrehen: die Fed machte das Dollar-Geld billig, daher kauften Investoren aus dem Dollar-Raum für das praktisch kostenlose Dollar-Geld Assets in den Emerging Markets, die eine deutlich höhere Verzinsung hatten. Und jetzt sind sie dabei, genau das wieder rück-abzuwickeln! Die Folgen? Gewaltig!

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Juke

    14. November 2016 12:20 at 12:20

    Schreit es nicht alles gradezu nach QE4??? Anders geht es doch gar nicht mehr

  2. Avatar

    Wissender

    14. November 2016 15:14 at 15:14

    Tja,… wie auch sollte es in einem Ponzieschema denn auch anders ablaufen?
    Die wenigsten verstehn dieses System. Letztendlich ist dies der Weg in die geplante Weltwährung einiger Globalisten und ihrer feuchten Träume von Weltherrschaft.
    An dieser Systematik kann auch ein D(r)ump nichts ändern. Dieses System aus dem Nichts wird auch im Nichts verschwinden. Die meisten Menschen stehen jeden morgen auf um einem wertigen Mythos hinterher zu laufen. Das Aufwachen wird in der Panik enden, so wie man es gerne hätte.
    „Ordo ad Chao“ steht schon auf dem grünen Klopapier, gewußt warum;-)

  3. Avatar

    Marko

    14. November 2016 18:02 at 18:02

    Hallo,

    aber wenn wir mal ganz, ganz ehrlich sind.

    Wieso war der EUR so stark, seit seinem Tief bei 1,04 – die ganze Zeit ?

    Die Amis haben von der EUR-Stärke profitiert, die Zinsanhebung in Ami-Land steht bald an ? Worüber beschweren die sich ?

    Ist doch super mit demTrump, der Technolgie-Index Nasdaq schmiert ab (unbestritten die Nummer EINS weltweit), wegen dem Donald und dem gemeinen Volk (dem produzierten Gewerbe) gehts gut.
    Wann darf ich einen GMC, FORD usw kaufen, damit America great again werden kann ? ;) :D

    VG

    Marko

  4. Avatar

    Marko

    14. November 2016 18:23 at 18:23

    Und darum gehts doch, die Amis sind unbestritten die Technologie – Nation Nummer 1.
    Google, facebook usw…
    Aber , wie das mit dem „make America great“ gehen soll (unter den Prämissen , die ein Neinsager wie Trump („ein Mann des Volkes“ :D ) vorgibt, soll mir einer mal erklären?

    Wie will man in amerika z.B: auf dem Autosektor eine Chance haben gegen die knallharte Konkurrenz aus Japan, Korea usw ?

    Oder stärken wir mal (zur Abwechslung) im Amiland unsere Fracking-Industrie – Alaska und Natur das war gestern (Obama) ?

    Klimawandel , welcher Kilmawandel ? wie wärs mit geskten Benzinsteuern im Amiland , damit es der SUV – Industrie dort besser geht ? Das Volk dankt dem großen Meister, man fühlt sich besser ?

    Das amerikanische Volk hat gewählt…

    VG

    Marko

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Allgemein

EZB ebnet argumentativen Weg für lang anhaltende Rettungsmaßnahmen

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Seit der Finanzkrise 2008 veranstaltet die EZB ein Anleihekaufprogramm nach dem nächsten. Die Zinsen sinken im großen Bild gesehen immer weiter. Egal wie gut es der Konjunktur in der Eurozone zwischen 2008 und 2020 wieder ging. Die EZB druckte immer weiter Geld, kaufte immer weiter Anleihen. Länder wie Italien wurden mit EZB-Geld und immer weiter sinkenden Zinsen am Leben erhalten. Nach der Krise war vor der Krise.

Und nun, kommt nach der Coronakrise (die Impfstoffe kommen ja bald) wieder die nächste Krise, nämlich die Rettung der überschuldeten Unternehmen? Deswegen muss die EZB (wie es auch die Fed macht) zusammen mit den Regierungen der Mitgliedsstaaten immer weiter retten, retten und retten. Denn ja, wir wissen es alle. Mit gigantischen Kreditprogrammen, Zuschüssen, Kurzarbeitergeld uvm werden in Europa die Nöte der Coronakrise gemildert, und Probleme optisch versteckt. Am besten erkennt man das beim Thema Kurzarbeitergeld. In Deutschland wurde die ausgeweitete Funktion dieses Instruments erst letzten Freitag im Bundestag bis Ende 2021 verlängert – welch ein Zufall, bis zur Bundestagswahl kann die Kurzarbeit in ihrer jetzigen Form also weiterhin als neuer Dauerzustand für eigentlich arbeitslose Arbeitnehmer genutzt werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

EZB kommt mit „Nicht zu früh aufhören“-Argumentation

Aber zurück zur EZB. Die einfache wie auch clevere Aussage der EZB lautet am heutigen Montag (frei und sinngemäß zusammengefasst): „Wenn wir die Hilfen zu früh einstellen, gefährden wir den Erfolg“. Tja, und wann das Ende der Hilfen angebracht ist, das ist bei der EZB bekanntermaßen eine sehr dehnbare Ansichtssache (siehe Anleihekäufe seit 2008 bis heute – hier eine wunderschöne historische Übersicht zu dem Thema). Im Rahmen ihres heute veröffentlichten Finanzstabilitätsberichts hat die EZB auch einen einzelnen Artikel veröffentlicht, bei dem es um die „Bewertung von Schwachstellen von Unternehmen“ in der Eurozone geht.

Und die Schwachstelle scheint offenbar darin zu bestehen, dass EZB und Regierungen ihre Hilfsprogramme zu früh auslaufen lassen könnten. Man sieht die Probleme wohl auch vor allem beim Zugang zu Krediten und bei steigenden Finanzierungskosten. Die Unterstützung durch die Geldpolitik der EZB habe dazu beigetragen, die tatsächlichen Insolvenzen bisher unter Kontrolle zu halten. Staatliche Kreditgarantien und Konkursmoratorien hätten eine groß angelegte Welle Unternehmenspleiten verhindert. Aber eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen könnte gezwungen sein Konkurs anzumelden, wenn diese Maßnahmen zu früh aufgehoben werden oder die Kreditvergabebedingungen der Banken verschärft werden, so die heutige Aussage der EZB. Tatsächlich deute die historische Ko-Bewegung des Anfälligkeitsindikators mit den Unternehmensinsolvenzen und dem BIP-Wachstum darauf hin, dass sowohl die Regierungspolitik als auch die niedrigen Fremdfinanzierungskosten dazu beigetragen hätten, die Auswirkungen der Verschlechterung des Gesundheitszustands der Unternehmen auf die tatsächliche Zahl der Insolvenzen zu dämpfen – auch wenn die Auswirkungen je nach Land, Sektor und Unternehmensgröße unterschiedlich seien.

Dieser neu entwickelte Indikator mache laut EZB deutlich, dass die Anfälligkeit des Unternehmenssektors auf ein Niveau gestiegen ist, das zuletzt während der Staatsschuldenkrise im Euroraum beobachtet wurde. Finanzierungsrisiken hätten sich dank verschiedener Unterstützungsmaßnahmen bisher nicht materialisiert, aber die Anfälligkeit der Unternehmen könne weiter ansteigen und ein Niveau erreichen, das während der globalen Finanzkrise beobachtet wurde. Insbesondere wenn die zweite Welle der Pandemie die wirtschaftliche Erholung zum Stillstand bringe und das Wachstum schwächer ausfällt als prognostiziert, könnte ein frühzeitiger Ausstieg aus den Stützungsmaßnahmen schließlich zu einem deutlichen Anstieg der Unternehmenskonkurse führen, mit Auswirkungen auf die Finanzstabilität auch für die Banken im Euroraum, so die EZB.

Aus Rettung wird Dauerzustand

Tja, haben sie es auch rausgelesen? Diese Aussagen (wie auch jüngst die Warnung von Christine Lagarde vor der Rezession) bieten die perfekte Vorlage, damit KfW-Kredite, Null- und Negatzvinsen, Kurzarbeitergeld, Anleihekäufe in Billionenhöhe etc immer so weitergehen, Jahr für Jahr. Nicht denkbar? Nochmal, ich möchte erinnern an die letzten zwölf Jahre seit der Finanzkrise! Natürlich sind viele Maßnahmen sicherlich gut und richtig wie die KfW-Kredite, Zuschussprogramme etc. Aber vor allem was die EZB da anrichtet mit ihren Kaufprogrammen und abgeschafften Zinsen. Diese Maßnahmen, wenn sie jahrelang immer weiter beibehalten werden, schaffen ein Gesamtumfeld, das nicht mehr ohne zinslose Kredite leben kann, und Staaten die nicht mehr ohne negative Anleiherenditen leben können. Man gewöhnt sich an diese schöne neue Welt sehr schnell – oder besser gesagt, man hat sich längst daran gewöhnt. Ein Ende dieser Geldpolitik der EZB, ist die überhaupt noch vorstellbar bei der Schuldenexplosion bei Staaten und Unternehmen? Entweder immer so weitermachen, oder man riskiert einen großen Knall.

EZB-Grafik zur Verwundbarkeit der Unternehmen
Grafik: EZB

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Anleihen

China hält immer weniger US-Staatsanleihen – warum das kein Problem ist

Claudio Kummerfeld

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US-Flagge

China hält immer weniger US-Staatsanleihen. Laut aktueller Veröffentlichung des US-Finanzministeriums hielt China im Monat September ein Volumen von 1,061 Billionen US-Dollar. Vor genau einem Jahr waren es noch 1,102 Billionen Dollar. Der aktuelle Stand ist der niedrigste Wert seit drei Jahren. Der folgende Chart  zeigt, dass die Tendenz seitdem stetig fallend ist. Will sich da jemand unabhängig vom US-Dollar machen?

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Man kann gleich aus zwei Gründen sagen, dass diese Entwicklung für die USA als gigantischer Neuschulden-Aufnehmer kein echtes Drama darstellt. Denn die folgende Detailgrafik mit den aktuellsten Daten zeigt, dass das Volumen von US-Staatsanleihen, das durch ausländische Eigentümer gehalten wird, binnen Jahresfrist sogar gestiegen ist von 6,92 auf 7,07 Billionen Dollar.

Und zweitens kauft die US-Notenbank Federal Reserve genau wie die EZB und zahlreiche andere Notenbanken derzeit ja in gigantischem Ausmaß die Schulden des eigenen Landes auf. Nur so können die Länder in dieser Coronakrise massiv neue Schulden machen, und das auch noch mit traumhaft günstigen Konditionen. Seit Beginn der Coronakrise im März hat die Fed für 2 Billionen Dollar US-Staatsanleihen aufgekauft. Noch Mitte Februar lag die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen bei 1,57 Prozent. Jetzt sind es 0,86 Prozent.

Grafik zeigt die größten ausländischen Eigentümer von US-Staatsanleihen

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Allgemein

Logik der Transferunion: Fünf-Sterne fordern EZB zu Schuldenerlass für Italien auf

Claudio Kummerfeld

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Geld aus dem nichts von der EZB?

Die mit in der italienischen Regierung sitzende Fünf-Sterne-Bewegung hat heute in einem Blog-Eintrag die Europäische Zentralbank dazu aufgefordert, dass sie Italien einfach Schulden erlassen solle. Aber halt. Wie, was, warum? Die EZB kauft seit Jahren in Billionen-Höhe Anleihen von Euro-Mitgliedsstaaten auf, so auch die von Italien. Offiziell nicht, aber de facto werden die Regierungen von der EZB durchgefüttert (Staatsfinanzierung), mit oft nicht mehr vorhandenen Zinsen.

Und in der Coronakrise hat die EZB nochmal kräftig nachgelegt mit neuen Aufkaufprogrammen in Höhe von 1,35 Billionen Euro. So konnten die Länder in der Eurozone sich in der Coronakrise weiter kräftig verschulden, und die EZB stand als Aufkäufer am Anleihemarkt stets parat. Nun soll die EZB laut Fünf-Sterne-Bewegung Italien doch bitte diejenigen Schulden erlassen, die mit der Schuldenaufnahme für die Bewältigung der Coronakrise zu tun haben. Laut dem Blog-Eintrag gehe es um eine Summe von 140 Milliarden Euro, die bis Jahresende noch auf 200 Milliarden Euro steigen werde.

Die Fünf-Sterne-Bewegung deutet auch an, dass man sich am liebsten die Streichung aller italienischen Schulden wünscht, die von der EZB gehalten werden. Aber doch auf jeden Fall diejenigen, die mit Corona zusammenhängen. Denn das wäre leicht machbar und fair. Tja, so ist das im sozialistischen Märchenland. Man nimmt Kredite auf, die man eh nicht zurückzahlen will. Und in diesem Fall… was soll´s, die EZB gehört ja eh den Mitgliedsstaaten, also auch Italien? Daher kann man praktisch selbst Geld drucken, es an sich selbst verleihen, und dann sich selbst (über das Vehikel der EZB) die eigenen Schulden erlassen?

So einfach geht Politik im linken Märchenland, wo Geld aus dem Nichts entsteht, wo es nicht erwirtschaftet werden muss, und wo aus so einer Vorgehensweise keinerlei Probleme entstehen. Und natürlich, da kann man sich sicher sein… selbst wenn die EZB diese Forderungen gegenüber Italien wirklich streichen würde (was nicht passieren wird), dann wäre dies nicht die letzte derartige Forderung. Dann würde es heißen: Schaut her, es geht doch. Dann kann die EZB von nun an auch als Dauer-Einrichtung neue Anleihen kaufen, und danach auf die Rückzahlung der Forderungen verzichten. Dass die EZB dann selbst Verluste in Billionenhöhe anhäufen würde, welche wiederum Italien und alle anderen Eigentümer der EZB zu bezahlen hätten… egal.

Der Chefvolkswirt der Commerzbank twitterte zu dieser Forderung aus Italien vor wenigen Minuten, dass dies die politische Logik der Transferunion sei. Ja, was soll man dazu noch sagen? Erst das Geld nehmen, und dann nicht zurückzahlen wollen, weil man es sowieso nie vor hatte. Das Geld entsteht ja irgendwo im luftleeren Raum. Aus der Illusion wird eine Wirklichkeit. Wo ist also das Problem, wenn man diese Schulden einfach streicht? So einfach und angenehm ist diese linke Sichtweise auf komplexe finanzielle Zusammenhänge.

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