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Donald Trump und Hedgefonds: mäßig erfolgreich

Redaktion

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FMW-Redaktion

Donald Trump will US-Präsident werden – weil er nach eigenen Angaben ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann sei. Seine Steuererklärung hingegen möchte er nicht öffentlich machen. Kritiker sagen, Trump sei deutlich weniger reich als behauptet.

Wie auch immer: am Hungertuch nagt Trump sicher nicht. Gleichwohl sind seine eigenen Investments in Hedgfonds nicht wirklich erfolgreich verlaufen zuletzt. Mit 18 von 21 Investments in Hedgefonds und Mutual Funds hat Trump im Vorjahr Verluste gemacht, 17 davon sind auch in 2016 im Minus, die Gesamtperformance beträgt derzeit -8,5%. Zu den Hauptinvestments von Trump gehören Anlagen bei Fonds von Paulson & Co, BlackRock, Baron Capital und einigen anderen. Vor allem mit den Fonds von Paulson mussten er dabei herbe Verluste einstecken – Paulson hatte zu früh auf eine Erholung des Ölpreises gewettet und dabei erhebliche Verluste erlitten, ähnlich das Bild eines Hedgefonds von BlackRock.

Donald-Trump
Mäßig erfolgreich mit seinen Hedgefonds-INvestments: Donald Trump
Foto: Gage Skidmore / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Gegenüber einer Nachrichtenagentur erklärte Trump, er habe einigen Freunden Geld gegeben – Namen nannte er nicht. Er selbst wisse gar nicht, ob seine Investments derzeit ertragreich seien oder nicht – er wisse nur, dass diese Fonds, in die er investiert habe, in den letzten Jahren eine gute Performance erzielt hätten. Und überhaupt machten seine Investments in Hedgfonds nur einen kleinen Teil seiner Gesamtinvestments aus – er mache da eher sehr wenig in diesem Bereich, weil er nicht so recht an Hedgefonds glaube.

Soso. Dagegen sieht sich Trump als extrem erfolgreich, was sein eigenes Aktientrading angeht. Er habe viele Aktien günstig gekauft, und dann wieder teuer verkauft – da habe er ein exzellentes Timing gehabt, so Trump. Nachprüfbar sind diese Angeben leider nicht.

Beobachter, die Einsicht in das Hedgefond-Portfolio hatten, halten Trumps Investments für „ziemlich hemdsärmelig“. Das Portfolio sei wenig diversifiziert, und für jemanden, der behaupte, er umgebe sich mit den besten Experten, sei die Zahl der erfolgreichen Hedgefonds überraschend gering..

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    24. März 2016 17:13 at 17:13

    Ich bin der Meinung,dass die prozentuale Mehrheit der Yankees sich nicht übermässig intellektuell von denen der Nordkoreaner abhebt!Was ich als Demokrat aber partout nicht dulde,ist eine(n)Kandidatin(en) vorab zu disqualifizieren!Das stellt Blödzeitungsniveau dar.Die FMW-Redaktion sollte dies berücksichtigen!Die affige Mimik von Hillary spricht mich nämlich überhaupt nicht an,vielleicht weil ich eigentlich Bernieman bin?

  2. Avatar

    klack

    24. März 2016 17:40 at 17:40

    Bitte teilen Sie doch mal mit wie erfolgreich die Finanzmarktredaktion bei ihren
    finanziellen Aktivitäten war,bei ihrem medialen Guru dem Herrn Riße ist der diesbezügliche Leistungsnachweis mit seinen RIO-Fonds ja grottig ausgefallen.
    Daß Journalisten immer meinen sie könnten die Häme über andere rauslassen nur will
    sie angeblich das richtige humanistische Weltbild vertreten und alle andern nicht weiter ernstzunehmende rückwärtsgewande Steinzeitgeröllheimer sind.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      24. März 2016 18:02 at 18:02

      @klack, spricht aus Ihnen die Sehnsucht nach dem großen Führer? Da muß man dann wohl so etwas wie die Errungenschaften unserer Zivilisation mal eben vergessen (bei Trump Folter und andere inhumane Ideen)! Nein, dafür habe ich kein Verständnis.. die Welt wird sicher nicht besser durch Leute wie Trump!

      • Avatar

        Wolfgang Koch

        24. März 2016 18:11 at 18:11

        Bescheidene Frage Herr Fugmann!Dass Donald ein Haudrauf ist &Sache der Us-Wähler steht für uns wohl fest!Die Frage lautet:Sagt&erfüllt er lediglich das,was Barack nur angekündigt hat?

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          24. März 2016 18:13 at 18:13

          @Wolfgang Koch, eine geradezu sophistische Frage..

      • Avatar

        klack

        24. März 2016 18:52 at 18:52

        Die verbalen Rundumschläge mit solchen Phrasen „Sehnsucht nach dem großen
        Führer“ zeigt nur mit welcher Verbissenheit von den Bildungsbürgern mit einem
        großen historischen Sachverstand die aktuellen Probleme bagatellisiert werden.
        Lieber einen nassen Islamisten als einen heißen versengten Hintern durch eine Islamistenbombe oder wollen Sie sich ins humanistische Nirwana pusten lassen

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          24. März 2016 19:08 at 19:08

          @klack, Trump appelliert an die niederen Instinkte, da ist es vollkommen egal, um welches Feindbild es konkret geht; faktisch betreibt Trump einen Zivilisationsbruch, das hat zuletzt – sicher viel radikaler und noch viel inhumaner – ein Österreicher in Deutschland gemacht. Fakt ist: die Amis interessieren sich nicht für die Islamisten – es gibt arabische Organisationen, die alle Informationen über den IS haben – wer was wann wie wo. Diese Leute haben mehrfach den Amerikanern und anderen westlichen Geheimdiensten das Material angeboten. Diese haben das abgelehnt, warum auch immer. Man verpulvert lieber Milliarden, als effizient vorzugehen (genau das haben interessanterweise die Russen gemacht, indem sie die IS-Öl-Lieferungen in die Türkei unterbunden und damit den IS entscheidend geschwächt haben). Unter Trump würde die ganze Vorgehensweise der Amerikaner noch dümmer, noch arroganter – mit der Folge, dass der Terror sicher nicht weniger wird. Daher heißt für Trump zu sein eben nicht weniger Terrorismus zu haben. Trump wiederum sind die Terroristen nützlich, weil neben der Wut der weißen Technologie-Verlierer dann noch die Angst und damit die Sehnsucht nach dem starken Mann oben drauf kommt. Trump heißt Krieg, heißt Handelsbarrieren mit China und anderen Ländern, heißt damit weniger Handel, mehr Job-Verluste etc. Davon betroffen sind vor allem seine Wähler – aber die machen sich nicht die Mühe mal nachzukucken, was Trump erklärtermaßen vorhat..

          • Avatar

            klack

            24. März 2016 19:42 at 19:42

            Die Technologieverlierer befinden sich in Deutschland eher in den geisteswissentschaftlichen Berufen, mangels arbeitsmarkttauglicher Qualifikation gebärden sie sich als visionäre Seher oder als Berater,Betreuer und Helfer mit staatlicher Alimentation.
            In Amerika gilt immer die Devise „America fist“ und nicht die selbstzerstörende
            humanitäre Gefühlsduselei von durchgeknallten Pfarrerstöchtern.
            So what,Trump it up,go on men get them.

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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