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Finanznews

Draghis letzter Bluff! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Heute hat Draghi das letzte Mal in seiner Amtszeit einen ganz großen Bluff versucht: angeblich endloses QE bis die Inflation knapp unter 2% erreicht, aber gleichzeitig kann die EZB noch maximal neun Monate in dem Tempo weiter machen mit ihrem QE (dann ist das Potential ausgeschöpft: sie kann maximal 33% einer Anleihelaufzeit kaufen und Draghi hat selbst eingestanden, dass über diese Obergrenze nicht diskutiert werden könne). Die EZB erreicht – das sieht man heute – das Gegenteil davon, was sie erreichen will: sie drückt die Anleiherenditen nach unten und damit auch die Inflationserwartungen – die sie doch eigentlich nach oben bringen will. Der Devisenmarkt scheint den Bluff durschaut zu haben, oder warum sonst kann der Euro nach anfänglichem Fall wieder deutlich steigen?

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Hinweis: Das heutige Webinar EZB-Schicksalsentscheidung – und jetzt? (12.09., 20.00Uhr) können Sie unter folgendem Link live verfolgen:

https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=LPKCODzTOhI&feature=player_embedded

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Spassvogel

    13. September 2019 07:39 at 07:39

    Warum machen die das? In der Spassendung „Asyl für Alle“ hat der Spassvogel mit 2Sätzen erklärt ,warum das Vorgehen der EZB Nichts mehr bringt, u.gesagt JEDER DEPP WEISS DAS u. trotzdem machen sie es.
    Die Schlussfolgerung war also: IN BRÜSSEL HAT ES ZUWENIG DEPPEN.!

  2. Avatar

    Spassvogel

    13. September 2019 07:44 at 07:44

    Korrigenda. Die Sendung heisst, Asül für Alle
    u.bei der EZB hat es zuwenig Deppen, in Brüssel hat es genug.

  3. Avatar

    fakir

    13. September 2019 10:12 at 10:12

    Wer bei der Pressekonferenz gut zugehört hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass das zentrale Inflationsziel von 2% als solches wackelt. Meiner Meinung nach wird mit Christine Lagarde das langjährige Ziel gesenkt werden und zwar auf einen Wert, der es der EZB erlauben wird, gerade noch rechtzeitig aus dem Anleihenkaufprogramm auszusteigen, bevor die 33% Grenze erreicht wird. Zumindest deute ich es so.
    Wenn das passiert, wird die EZB ihre eigene Rolle erweitern können von der reinen Aufgabe „Hüterin der Währungsstabilitat“ zu einer deutlich erweiterten europäischen Steuerungs-Rolle für die sehr komplexen Aufgaben, die noch auf uns zukommen werden:
    – vorsichtiger Bilanzabbau durch Geld-Entwertung
    – Integration der unterschiedlichen nationalen Fiskal- und Wirtschaftsinteressen
    – Grundlagen schaffen für ein europäisches BGE (bedingungsloses Grundeinkommen) mit einer national unterschiedlicher Ausschüttungs-Höhe
    – Einführung einer Art von Tobin-Steuer auf EU Ebene

    Die Aufgaben werden also nicht einfacher werden. Allerdings kann unter der Führung einer klug geleiteten EZB das gelingen, was derzeit leider nicht gut aussieht – nämlich, dass das Ansehen der EU als sinnvolle Institution von deren Bewohnern als solche wahrgenommen und geschätzt wird.

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Aktienmärkte: Warum fallen sie denn? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Ja warum fallen sie denn, die Aktienmärkte? Dass die so verwöhnte Wall Street (und auch der Dax) heute unter Druck kommt, hat mehrere Gründe: erstens Zweifel, ob Biden wirklich sein Stimulus-Programm verwirklichen kann. Dann, zweitens, wieder schwache US-Einzelhandelsumsätze – und schließlich die Nachricht, dass Pfizer deutlich weniger Impfstoff in den nächsten Wochen für die EU liefern wird. Im Grunde sind angesichts der absehbaren Verschärfungen der Lockdowns in Europa die Prognosen für ein starkes wirtschaftliches Jahr 2021 schon jetzt obsolet. Aber ein Rücksetzer der Aktienmärkte war ohnehin überfällig, zuletzt fehlte es deutlich an Dynamik auf der Oberseite. Vielleicht spielt auch die Unruhe vor der Amtsübernahme von Biden schon eine Rolle, man fürchtet erneute Ausschreitungen..

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Aktienmärkte: Buy the rumor, sell the fact? Videoausblick

Die Aktienmärkte heute morgen leicht schwächer, nachdem Biden seinen Stimulus-Plan vorgstellt hat. Buy the rumor, sell the fact?

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte heute morgen leicht schwächer, nachdem der neue US-Präsident Biden seinen Stimulus-Plan vorgestellt hat. Ist die Reaktion auf Bidens Plan das klassische „buy the rumor, sell the fact“-Schema? Man kauft also die Hoffnung, und verkauft dann, wenn die Hoffnung eintritt? Heute dürfte für die Aktienmärkte auch der kleine Verfall eine Rolle spielen, denn der Bestand an Call-Optionen ist gigantisch. Die Fed hat in Gestalt von Jerome Powell klar gestellt, dass die Zinsen nur dann angehoben würden, wenn die Inflation deutlich über 2% schießen würde. Und in Deutschland drohen Verschärfungen des Lockdowns, was den Dax aber bisher nicht wirklich interessiert – obwohl damit die optimistischen Wirtschafts-Prognosen obsolet wären..

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Aktienmärkte: Euphorie – aber das ist die größte Gefahr! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte weiter in Euphorie: viele Indizes mit neuen Allzeithochs. Aber da ist eine Gefahr, die die Märkte vielleicht nicht auf dem Zettel haben..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte sind weiter in Euphorie: der Dax, aber auch die viele Indizes der Wall Street heute mit neuen Allzeithochs. Was soll schon schief gehen: die Fed und andere Notenbanken bleiben auf dem Gaspedal, dazu nun noch das erwartete große Stimulus-Paket der neuen US-Regierung unter Biden. Wo also ist das Risiko für die Aktienmärkte, speziell für die über-bullische Wall Street? Das größte Risiko dürfte der neue US-Präsident sein, der zwar viel Stimulus verspricht, aber der eben auch (anders als Trump) einem viel härteren Lockdown auch in den USA den Weg bereiten könnte. Noch härtere Lockdowns nämlich sind der aktuelle Trend schlechthin: Frankreich verhängt eine Ausgangssperre ab 18Uhr, in Deutschland überlegt man gar, den Nah-und Fernverkehr einzustellen aus Sorge um die aggressive Corona-Mutation..

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