Folgen Sie uns

Allgemein

Erdogan´s Mega-Flughafen in Istanbul öffnet: 200 Millionen Passagiere, 6 Landebahnen – die Kampfansage!

Redaktion

Veröffentlicht

am

Ein Präsident wie Herr Erdogan denkt groß, ganz groß. Da passt es super ins Bild, dass heute der neue Mega-Airport Istanbul eröffnet. Man munkelt sogar, dass er den Namen „Erdogan“ tragen soll. Es ist ein Mega-Projekt, mit dem der Flughafen der größte der Welt werden soll. In dem Zusammenhang darf schon mal fragen, warum in Berlin so ein winziger Zwerg namens BER immer noch nicht an den Start geht.

Aber gut, in Istanbul achtete man auch nicht auf Details wie diverse gestorbene Arbeiter uvm. Aber egal, wen interessiert`s? Da konnten Arbeitsabläufe sicherlich beschleunigt werden! 11 Milliarden Dollar soll das Projekt gekostet haben, mindestens. 200 Millionen Passagiere pro Jahr soll die Kapazität des Flughafens betragen, wenn er in ca 10 Jahren seine endgültige Ausdehnung erreicht hat.

Heute geht vor den Toren von Istanbul der erste Teilabschnitt an den Start mit einer Kapazität von „nur“ 90 Millionen Passagieren und nur zwei Landebahnen. Bei 200 Millionen Passagieren sollen dann auch sechs Landebahnen geöffnet sein. Zum Vergleich: Frankfurt hatte letztes Jahr 64 Millionen Passagiere, und der größte Flughafen der Welt Atlanta in den USA hatte 103 Millionen Passagiere.

In der Türkei plant man also langfristig das ganz große Ding! Das strategische Ziel scheint klar zu sein. Geographisch liegt man wohl noch günstiger als Dubai, wo man bisher schon fleißig dabei war den etablierten Airlines in Europa Passagiere wegzunehmen. Man liegt am Schnittpunkt zwischen Europa, Asien und Afrika.

Das Ziel wird wohl sein den etablierten Airlines und Drehkreuzen in Europa (Paris, London, Frankfurt, Amsterdam) Umsteige-Passagiere wegzunehmen. Dazu hat man mit der schnell wachsenden Staats-Airline Turkish Airlines auch das passende Vehikel an der Hand. Präsident Erdogan wird versuchen die Airline weiter zu pushen, damit man zusammen mit diesem neuen Mega-Airport allen Konkurrenten (auch Dubai) die Umsteiger streitig machen kann.

Das bedeutet für Frankfurt, aber auch München eine Erhöhung der Schlagzahl im Konkurrenzkampf. Auch für die Langstrecken-Anbieter wie Lufthansa, Air France etc wird es damit noch schwieriger zu bestehen, wenn die Türkei als Staat Turkish Airlines nach Kräften beim Wachstum unterstützt. Mehr Umsteiger bedeuten letztlich auch mehr Arbeitsplätze in der Türkei. Der neue Flughafen soll angeblich 200.000 Arbeitsplätze bringen. Impression von der Dimension des Projekts sieht man im folgenden Video.

Neuer Flughafen in Istanbul
Luftaufnahme des neuen Mega-Airports. Foto: Jekader CC0

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    md

    29. Oktober 2018 19:58 at 19:58

  2. Avatar

    md

    29. Oktober 2018 20:16 at 20:16

    4 1/2 Jahre für den Bau eines Flughafens.
    Bei BER dauern die Nachbesserungen mehr als neun Jahre. Die Eröffnung war für 2011 geplant.

    Baubeginn BER war am 5. September 2006, also vor 12 Jahren. Beginn der Planung war der Konsensbeschluss aus dem Jahr 1996. 24 Jahre für einen Flughafen…. Tegel ging übrigens (während der Luftbrücke) bereits nach 90 Tagen Bauzeit in Betrieb. :-)

    P.S.
    Der Beijing Daxing International Airport, der neue Grossflughafen wird im Oktober nächsten Jahr nach 5 Jahren Bauzeit eröffnet. Daran sieht man, wie weit D. schon abgehängt ist.

  3. Avatar

    Steven

    30. Oktober 2018 08:47 at 08:47

    Dazu ein radio Bericht den ich nur mit einem Ohr hörte.

    Der alte Flughafen soll wohl bald geschlossen werden. Der Weg zum neuen Flughafen führt über eine neugebaute Brücke. Und die überfahrt kostet Maut.

    Die Begeisterung vor ort ist begrenzt.
    Ob man 11mrd in einer Krisenzeit reinfliegrn kann …mal sehn.

    Ob 90 oder 200 mio Gäste realistisch ist, abwarten. Dann müsste es ja plötzlich ganz schön ruhig werden in muc und ffm

  4. Avatar

    md

    30. Oktober 2018 12:12 at 12:12

    @steven, ehrlich gesagt glaube ich das der neue flughafen ein flop wird. aber für den ersten moment ist man schon stolz auf dieses megaprojekt.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Zinskosten: So gigantisch sind die Ersparnisse für Kreditnehmer im Langzeitvergleich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Dass Kreditnehmer in einem jahrelangen Umfeld immer weiter fallenden Zinsen die großen Gewinner sind, das ist kein Geheimnis. Aber es ist mal interessant zu sehen, wie viel Zinsen ein Häuslebauer vor 20 Jahren gezahlt hat, im Vergleich zu einem heutigen Abschluss, bei selber Kreditsumme und Tilgungshöhe. Die Interhyp AG hat aktuell einen Vergleich veröffentlicht, der die tatsächliche Dimension aufzeigt, wie viel Geld man heutzutage spart.

Hat man im Jahr 2000 abgeschlossen, entstanden bei einer Darlehenssumme für einen Immobilienkredit über 300.000 Euro und 2 Prozent Tilgung in 10 Jahren insgesamt 172.000 Euro an Zinskosten. Damals lagen die Zinsen bei 6,5 Prozent. Mit heute nur noch 0,8 Prozent hat man gerade mal noch 22.000 Euro Zinskosten! Das lohnt sich natürlich besonders für Häuslebauer, weil die Darlehenssummen hier so hoch sind, so möchten wir anmerken – aber die Sache hat einen Haken. Wo man als Kreditnehmer für Häuschen oder Eigentumswohnung extrem stark bei den Zinskosten spart, da zahlt man auf der anderen Seite drauf bei den in den letzten Jahren explodierten Immobilienpreisen.

Sicherlich sind die aktuellen Informationen der Interhyp AG auch eine schlecht versteckte Eigenwerbung, aber sei es drum. Die Experten sagen, auszugsweise im Wortlaut:

Auch wenn vielerorts die gestiegenen Immobilienpreise höhere Darlehenssummen erfordern, bleiben die Raten für viele Menschen leistbar. Der Zinsvorteil ermöglicht in vielen Fällen eine höhere Tilgung als früher. Die Expertin rät Eigenheimbesitzern, die Sparchancen für ihre Anschlussfinanzierung zu nutzen und sich schneller zu entschulden. Bauherren und Käufer sollten die Finanzierung wohlüberlegt angehen. Wichtig sei, bei der Finanzierung einen möglichen Zinsanstieg in Zukunft einzukalkulieren und mit langen Zinsbindungen und hohen Tilgungen vorzusorgen.

Hier auszugsweise weitere Aussagen von Interhyp. Zitat:

Im März 2020 sind die Zinsen auf ein neues Allzeittief von rund 0,7 Prozent im Mittel gefallen und auch jetzt liegen sie nur knapp darüber, berichtet Interhyp. Zum Teil sind sogar Bestzinsen von unter 0,5 Prozent möglich. Die Monatsrate für einen Musterkredit über 300.000 Euro (0,8 Prozent) beträgt im Herbst 2020 bei einer zweiprozentigen Anfangstilgung nur noch 700 Euro. Die Zinskosten über 10 Jahre liegen dafür heute nur bei 22.000 Euro – einem Bruchteil der Kosten bei Abschluss im Jahr 2000.

Rat der Experten: Sparchancen für schnelle Entschuldung nutzen

Um die Zinsersparnis zu verdeutlichen, hat Interhyp in der Beispielrechnung immer mit der gleichen Anfangstilgung gerechnet. Der Rat der Finanzierungsexperten ist jedoch, heute eine höhere Tilgung zu wählen. Das sei möglich mit Raten, die nicht wesentlich über denen früherer Jahre liegen. Mirjam Mohr: „Unsere Daten zeigen, dass Kreditnehmer ihre Entschuldung im Blick behalten. Die anfängliche Tilgung bei Bauherren und Käufern ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von unter zwei im Mittel auf über drei Prozent gestiegen. Bei der Anschlussfinanzierung ist sie sogar von unter drei Prozent auf rund sechs Prozent gestiegen.“ Viel sparen im Vergleich zu früher könnten vor allem Eigenheimbesitzer mit Bedarf für eine Anschlussfinanzierung. Bauherren und Käufer sollten mit Blick auf hohe Kaufpreise und Darlehenssummen auf Sicherheit achten, zum Beispiel, indem sie günstige Zinsen mit langen Zinsbindungen festschreiben oder viel tilgen. „Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich das Zinsniveau über die Jahre deutlich ändern kann“, sagt Mirjam Mohr.

Grafik zeigt im Langfristvergleich sehr stark gesunkene Zinskosten

Chart zeigt langfristig extrem stark sinkende Zinsen

Grafiken und Daten: Quelle Interhyp

weiterlesen

Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

weiterlesen

Allgemein

Aktuell: Pelosi schürt wieder Stimulus-Optimismus, Aktienmärkte mit Erholung

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben Nancy Pelosi auf ihrer Pressekonferenz: man habe Fortschritte gemacht bei den Gesprächen mit den US-Repubikanern, man sei fast am Ziel („progress has been made this week“; „we are just about there“).

Und die Aktienmärkte wieder mit einer Erholung, nachdem der Leitindex S&P 500 das Tief vom Montag unterschritten hat..

Aber Vorsicht: möglich ist, dass sich Pelosi nicht auf das gesamte Stimulus-Paket bezieht, sondern nur auf einen kleinen Teil davon:

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen