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Märkte

Erstes „Fracking“-Unternehmen in den USA pleite

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In den USA ist das erste Unternehmen der Shale-Industrie („Fracking“) pleite gegangen – das berichtet das Wall Street Journal. Demnach hat das texanische Unternehmen WBH Energy LP mit Sitz in Austin bereits am Sonntag Insolvenz angemeldet (in Deutschland wäre das an einem Sonntag gar nicht möglich!!). Der Grund der Pleite: ein Kreditgebeer des Unternehmens hat sich geweigert, weitere Gelder zur VerfĂĽgung zu stellen. Das Unternehmen hat eine Verschuldung im zweistelligen Millionenbereich, ist also kein „Dickfisch“ der Branche. Dennoch: das ist der erste, aller Wahrscheinlichkeit aber nicht der letzte Pleitefall in den USA aus dem „Fracking“-Sektor.

Seit 2010 haben die US-Unternehmen ihr Kreditvolumen um 55% erhöht. Bei dem aktuellen Ă–lpreis lohnt sich zwar fĂĽr viele Unternehmen die Förderung nicht mehr, doch mĂĽssen die Kredite weiter bedient werden – daher hat bislang kein Unternehmen die Ă–lförderung eingestellt.

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  1. Pingback: Fracking als Übergangslösung zum sauberen Energiezeitalter? Grünes Geld News

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Gold/Silber

Gold: Kommt der Befreiungsschlag?

Ăśber die Perspektiven des gelben Metalls..

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Wie ich es bereits in der letzten Ausgabe mit den Worten „Gold nervt“ titulierte hatte, konnte Gold mit der jüngsten Performance diesen Vorwurf nicht entkräften. Nach wie vor gleicht die Performance weder Fisch noch Fleisch. Dennoch halte ich an meiner kurzfristig verhalten positiven Einschätzung fest. Der Blick aus größerer Höhe weist da schon eine gänzlich andere Sichtweise auf. Langfristig sehe ich Gold in einer seit 2011 laufenden Korrektur, deren Abschluß auch noch nicht unmittelbar bevorsteht.

 

Ausblick:

 

Die aktuellen Preisabschläge dienen der Ausbildung von Welle (b) der abc-Formation. Mit dem Erreichen des 0.50 Retracements (1.201 $) könnte (b) bereits abgeschlossen sein. Doch solange sich der Trend noch unterhalb des 1.00 Retracements (1.235 $) aufhält, muß auch die Möglichkeit des Abgleitens, bis zur 0.62-Unterstützung (1.191 $) einkalkuliert werden. Der Bruch dieser sehr wichtigen Unterstützung mittels Schlußkurs sollte sich nach Möglichkeit nicht einstellen.

Diesem Szenario räume ich auch keine größeren Chancen auf Realisierung ein. Vielmehr sehe ich die Preise wieder deutlich steigen. Zumindest eine Stabilisierung an den kommenden Tagen sollte zu verzeichnen sein. Das fernere Ziel von (c) liegt auf dem 0.76 Retracement (1.313 $), doch sollte das Erreichen dieser Linie schon tief im kommenden Jahr liegen.


(Chart durch anklicken vergrößern)

Aufgrund der Tatsache, daß sich auf dem Niveau der 0.76-Linie auch die obere hellgraue Trendkanallinie zu finden ist, läßt ein ungehindertes weiterführendes Ansteigen unrealistisch erscheinen. Größere Gefahren für das beschriebene Bild würden sich erst durch einen Bruch des 0.62 (1.161 $) einstellen. Ein erstes Warnsignal würde diesbezüglich durch den Bruch des 0.62 Retracements (1.191 $) geliefert.

 

Fazit:

Gold bildet unter dem Deckmantel einer großen Korrektur eine aufwärtsgerichtete kleinere Korrektur aus. Ein kleines bis ca. 1.300 $ reichendes Kaufsignal wird erst über 1.235 $ (1.00 Retracement) gebildet. Sichern Sie auf dem 0.62 Retracement bei 1.191 $ ab.

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Märkte

Ă–lpreis: Drei Tage Mini-Erholung beendet – deswegen fällt er jetzt erneut

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Der Ă–lpreis war wochenlang gecrasht, aber richtig ĂĽbel! Von 77 Dollar ging es runter auf 55 Dollar letzte Woche im WTI-Ă–l. Die Panik wegen einem (aus dem nichts aufgetauchten?) Ăśberangebot an Ă–l und anschlieĂźende Folge-Panik lieĂź den Markt immer weiter durchrauschen. Bis letzten Mittwoch.

Im Chart sieht man den Ölpreis (WTI) seit dem 8. November. Von Mittwoch bis Freitag letzter Woche gab es eine Mini-Erholung von 55,70 auf 57 Dollar. Endlich mal kein weiterer Dauer-Absturz. Endlich mal konnte der Ölpreis ein klein weniger durchatmen. Und heute zu Wochenanfang wirkt es so, als würde diese kleine Erholung wieder zerstört werden.

Warum der Ölpreis aktuell wieder fällt

Eigentlich hatten die Saudis zuletzt versucht mit Kommentaren zu Fördermengen-Kürzungen von mehr als 1 Million Barrels pro Tag die Gemüter zu beruhigen. Aber auch das konnte den Ölpreis kaum am weiteren Fallen hindern. Diese kleine Erholung in den letzten drei Tagen wirkte eher wie ein winziges technisches Päuschen auf dem Weg nach unten.

Nun kommt heute verstärkend hinzu, dass es vermutlich keine echte Abstimmung zwischen OPEC und Russland gibt, obwohl die beiden doch seit gut zwei Jahren so eng zusammen agieren (OPEC+). Wie gesagt – die OPEC will die Mengen kĂĽrzen, um den Preis hochzubekommen. Wie man nun am Terminmarkt hört, soll Russlands Energieminister Novak heute gesagt haben, dass die Ă–lproduzenten doch erst einmal die aktuelle Lage sowie den Ausblick fĂĽr den Winter besser beurteilen sollten. Dies solle man tun, bevor man einer FördermengenkĂĽrzung zustimme.

Druck auf den Markt

Gibt es hier offenbar eine ernste Meinungsverschiedenheit zwischen Russen und Saudis, welche die Russen versuchen über eine nette, aber durchschaubare Formulierung zu überspielen? Pumpen die Russen also fleißig weiter, während die Golfstaaten kürzen? Das würde zumindest von russischer Seite bedeuten, dass der Druck auf den Ölmarkt erhalten bleibt.

Darauf reagiert der Terminmarkt natürlich. Aktuell fällt der Ölpreis (WTI) auf 55,60 Dollar. Wir nähern uns also gerade zügig dem Tief von 55 Dollar aus Mitte letzter Woche. Geht er unter diese Marke, sind weitere Abstürze aus Chart-Sicht natürlich möglich! Die kleinen zaghaften Gewinne der letzten drei Tage sind fast wieder verloren.

Ă–lpreis WTI seit 8. November

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Aktien

Hat die Deutsche Bank ein 150 Milliarden Dollar Geldwäsche-Problem?

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Rollt da ein gewaltiges Problem auf die Deutsche Bank zu? Eigentlich (!) waren doch alle Skandale abgearbeitet, so dachte man. Aber nach dem Skandal ist vor dem Skandal? Es geht um den Zeitraum von 2007 bis 2015. Die größte dänische Bank „Danske Bank“ wollte wohl unbedingt neues Geschäft im Baltikum und in Russland mitnehmen, und drĂĽckte wohl alle drei Augen zu.

Gigantische Geldbeträge wurden jahrelang aus Russland und angrenzenden ehemaligen Sowjetrepubliken auf die Dankse-Filiale in Estland eingezahlt. Estland ist ein winziges Land, und daher sollte eigentlich auch das Geschäftsvolumen in Estland bei Danske winzig sein? Aber nein. Ein Volumen von 234 Milliarden Dollar, welches dort durchgeschleust wurde, stammte nach Ermittlungen in Dänemark offenbar größtenteils aus dubiosen Quellen aus Russland. Es soll um Geldwäsche gehen.

Offensichtlich ging es darum dubiose Rubel zu waschen, und sie in sauberen Anlagen in Euroland und im Dollar-System unterzubringen. Die Danske Bank bediente sich beim Weiterleiten der Gelder nicht nur beim US-Giganten JP Morgan, der diesen Kontakt schon 2013 abbrach. Wie Berichte jetzt zeigen, soll die Deutsche Bank offenbar der Hauptabwickler dieser Aktivitäten gewesen sein, um die Gelder von der Danske weiterzuleiten in die große weite Welt.

Schlimmer wird es noch dadurch, dass wohl die Deutsche Bank-Tochter in den USA der Abwickler fĂĽr Danske gewesen sein soll, wobei es das Volumen 150 Milliarden Dollar erreicht habe. Damit wäre die US-Justiz fĂĽr diesen Fall wohl „mal wieder“ zuständig? Was kommt da noch auf die Deutsche Bank zu? Wieder Milliarden-BuĂźgelder? Wir wissen es nicht, dazu steht dieser Skandal zumindest in Sachen Deutsche Bank noch ganz am Anfang. Der Danske-Skandal an sich ist in Dänemark schon seit Monaten ein riesiges Politikum!

Puhhhhhh, da steht womöglich wieder was ins Haus für die Deutsche Bank. Was genau, wie schlimm es wird, das weiß noch niemand. Daher versuchen wir gar nicht erst zu mutmaßen. Ob das der Aktie gut tun wird? Da können Sie sich ja ihre eigenen Gedanken machen! Die Deutsche Bank-Aktie fällt heute insgesamt um 0,65%. Seitdem diese Nachricht vorhin raus kam, ist die Aktie nur um 5 Cents gefallen auf jetzt 8,55 Euro. Also, alles halb so wild? Kein echtes neues Problem? Wir haben da so unsere Zweifel.

Deutsche Bank
Die Deutsche Bank-TĂĽrme in Frankfurt. Foto: Nordenfan / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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