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Euro-USD: Der Euro wahrt sich die Chance auf eine goldene Zukunft!

Der Euro befindet sich gegenüber dem USD am Fuße eines sehr langen Aufwärtstrends. Für den langfristigen Anlagehorizont wird oberhalb von 1.2029 $ (0.50 Retracement) ein entsprechendes Signal generiert. Das sich öffnende Potenzial reicht zunächst bis 1.30 $ und weiterführend bis in den 1.50 $-Bereich hinein..

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Eine Analyse von Henrik Becker

Ausblick:
Der Euro befindet sich in Welle (E) eines Triangles (A-B-C-D-E), welches sich als übergeordnete Welle (B) ausformt. Wie Sie es dem Chart entnehmen können, liegt der Ursprung dieser Formation über 30 Jahre zurück, in den 80er Jahren. Anmerken möchte ich noch, daß der Chart halblogarithmisch skaliert ist und dadurch ein leicht verzerrtes Bild liefert.
Besonders positiv ist der ausgebliebene Schlußkurs unterhalb des 1.00 Retracements (1.0408 $) hervorzuheben. Dadurch wurde dem Euro der Boden für die aktuell noch laufende Rallye geebnet.


(Alle Charts durch Anlicken vergrößern)

Deren Zielbereich liegt, wie im Chart dargestellt, auf dem 0.62 Retracement, bei ca 1.52 $. Die regeltechnische Bestätigung hierfür wird indes erst durch einen nachhaltigen Schlußkurs über der 0.76-Linie bei 1.3029 $, erbracht. Bis dahin bleibt die Situation vakant, wenngleich ein Sprung über die 0.50-Linie bei 1.2029 $, ein sehr positives Signal und dadurch eine gewisse Entspannung mit sich bringen würde.

Das unterhalb liegende Zeitlineal gibt als frühesten Termin, für den Abschluß der wahrscheinlich fünfteiligen (1-2-3-4-5) Welle (E), Anfang 2022 an. Damit ist klar, daß diese Welle eine sehr ausgeprägte interne Struktur ausbilden und sich somit nicht im Wesentlichen von den anderen Trianglewellen unterscheiden wird. Die ersten ernst zu nehmenden Widerstände liegen mit den beiden 0.50 und 0.76 Retracements (1.2029 / 1.3029 $) bereits, aus größerer Höhe betrachtet, in greifbarer Nähe. Gefahren für dieses Szenario entstehen sofort, sollte das Währungspaar das eingangs erwähnte 1.00 Retracement (1.0408 $) auf Schlusskursbasis brechen.

Kurzfristig betrachtet bildet der Euro aktuell noch Welle (1) von (E) aus. An den kommenden Wochen wird die Gemeinschaftswährung das 0.50 Retracement bei 1.2029 $ überwinden und damit Welle (1) regeltechnisch bestätigen. Die darauffolgende (2) wird noch einmal für leichte aber unbegründete Unruhe sorgen. Denn maximal kann sich (2) bis zur Unterstützung bei aktuell 1.0697 $ erstrecken und damit schon für etwas Nervosität einstehen.

Ganz so dramatisch sehe die anberaumte Korrektur dann aber doch nicht. Häufig läuft eine „2“ lediglich bis zum 0.62 Retracement, hier bei 1.0925 $. Der Startschuß für diese Bewegung fällt indes erst mit Unterschreiten des 0.24 Retracements bei aktuell 1.1543 $. Welle (2) dürfte sich ähnlich dynamisch entfalten wie (1), sodaß, besonders in der ersten Phase, von einem sehr hohen Verkaufsdruck auszugehen ist.

Solange sich das Währungspaar oberhalb (auf Schlusskursbasis) des 0.76 Retracements (1.0697 $) aufhält, besteht für das im Chart dargestellte Szenario keine Gefahr. Gesetzt den Fall, daß diese Unterstützung bricht, ist auch der Bruch der existenziell wichtigen 1.00-Linie (1.0408 $) zu erwarten. Meiner Lesart folgend ist das Eintreten dieser Variante nicht allzu wahrscheinlich. Die sich anschließende Welle (3) wird schlussendlich durch das hohe zur Verfügung stehende Potenzial reichlich Entschädigung bieten.

Fazit:

Noch ist es zu früh um Entwarnung zu geben, noch fehlt, speziell für den langfristigen Horizont, die charttechnische Bestätigung über die Nachhaltigkeit der Bodenbildung. Doch bin ich angesichts der sehr dynamischen Performance sowie weiterer Indikationen, sehr optimistisch für den weiteren Chartverlauf.

Der Euro befindet sich gegenüber dem USD am Fuße eines sehr langen Aufwärtstrends. Für den langfristigen Anlagehorizont wird oberhalb von 1.2029 $ (0.50 Retracement) ein entsprechendes Signal generiert. Das sich öffnende Potenzial reicht zunächst bis 1.30 $ und weiterführend bis in den 1.50 $-Bereich hinein.

Diese Bewegung ist der finale Teil einer seit über 30 Jahren währenden Korrektur (B), welche sich, wie im Text beschrieben, als Triangle (A-B-C-D-E) ausformt. Übergreifend auf alle Zeitebenen sollte das 0.76, spätestens aber das 1.00 Retracement (1.0697/1.0408 $) zur Absicherung herangezogen werden. Kurzfristige Positionen können hierfür auf die Unterstützung bei aktuell 1.1543 $ (0.24 Retracement) zurückgreifen.

Mehr von Henrik Becker unter neo-wave.de

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    V

    12. Oktober 2017 11:46 at 11:46

    Die EZB wird einen zu schnellen Anstieg zu verhindern versuchen !

  2. Avatar

    Mulinski

    12. Oktober 2017 15:30 at 15:30

    Mehr als 1,20 lässt Draghi nicht zu.

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Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Devisen

Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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Anleihen

Woher die aktuelle Euro-Stärke kommt – ein Analyst gibt Hinweise

Claudio Kummerfeld

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Das Euro-Symbol

Der Euro steigt seit genau zwei Tagen gegen den US-Dollar spürbar an von 1,1700 auf aktuell 1,1865. Dafür könnte es einen interessanten Grund geben. Man schaue auf den gestrigen Tag. Quasi unbemerkt von der breiten medialen Öffentlichkeit hat die EU ihre erste eigene Anleihetranche am freien Anleihemarkt platziert. Laut Berichten (siehe beispielsweise Bondguide) sei die Attraktivität dieses Angebots an EU-Anleihen schwer zu übersehen gewesen. Denn Moody’s habe die EU-Anleihen mit „Aaa“ bewertet. Und der Emissionspreis sei so festgesetzt worden, dass die Emission vom Markt gut aufgenommen wurde. Eine Nachfrage von 233 Milliarden Euro traf auf gerade mal 17 Milliarden Euro Angebot! Das zeigt, wie groß die Nachfrage der Institutionellen nach den Anleihen der EU war. Und wo soll da noch das Risiko sein, wenn Brüssel selbst die Anleihen ausgibt, und nicht ein Einzelstaat?

EU-Anleihen als Grund für aktuell steigenden Euro?

Eben dieser Drang in ein neues Anleihevehikel, nämlich eine zentrale Emission von EU-Anleihen, könnte bei den großen global agierenden Investoren (Fonds, Versicherungen, Pensionskassen etc) einen verstärkten Drang in den Euro verursachen. Der Deutsche Bank-Analyst George Saravelos hat ganz aktuell einige sehr interessante Aussagen zum Euro veröffentlicht mit der Headline „Someone likes Europe“, also übersetzt „Irgendwer mag Europa“. Über das große Auftragsbuch im Vorfeld der Emission sei ausführlich berichtet worden, aber weniger über die große Nachfrage seitens der Notenbanken, so seine Aussage. Nahezu 40 Prozent der gestrigen zehnjährigen Emission der EU wurden laut George Saravelos von den Notenbanken aufgenommen, was fast doppelt so viel sei wie die durchschnittliche Inanspruchnahme bei früheren europäischen Emissionen.

Warum das wichtig sei? Erstens seien Notenbanken in der Regel nicht abgesicherte Investoren, so dass eine starke Nachfrage von dieser Seite nach den neuen EU-Anleihen eine direkte Nachfrage für den Euro gegenüber dem US-Dollar bedeute, so George Saravelos. Zweitens sei die hohe Nachfrage von Notenbanken für diese neuen EU-Anleihen ein Vertrauensvotum für den Euro als Reservewährung, insbesondere in einer Zeit, in der die dominierende Rolle des Dollars in Frage gestellt werde.

Aber George Saravelos sagt auch, dass dieses aktuelle Ereignis nicht als alleiniger Grund für die aktuelle Euro-Stärke gesehen werden soll. Es solle auch in den Kontext größerer struktureller Verschiebungen gestellt werden. Es gehe um einen extrem starken negativen Policy-Mix für den US-Dollar. Die großes US-Haushaltsdefizite, eine sehr lockere Geldpolitik der Fed und sich verschlechternde Außenhandelskonten der USA. Schon vor den Wahlen in den USA verschlechtern sich diese Trends, so George Saravelos. Schauen wir an dieser Stelle mal auf den Chart. Er zeigt Euro gegen US-Dollar im Verlauf der letzten 30 Tage. Ist das neue „Aufnahmevehikel“ der EU (meine Wortkreation) für internationale Investorengelder aktuell ein zusätzlicher Impuls, der den Euro-Anstieg befeuert? Gut möglich.

Chart zeigt Kursverlauf von Euro gegen US-Dollar

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