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Facebook-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen, Aktie kräftig im Plus – UPDATE 22:40 Uhr

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Facebook-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

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Der Umsatz liegt bei 16,91 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,97/erwartet 16,4).

Der Gewinn liegt bei 2,38 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,44/erwartet 2,19). Im Vorjahr war der Gewinn allerdings um 77 Cents gekürzt worden wegen steuerlichen Gründen.

Die Aktie notiert nachbörslich mit +11%.

UPDATE 22:15 Uhr:

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer liegt bei 1,52 Milliarden (vor einem Jahr 1,4/erwartet 1,52).

Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer liegt bei 2,32 Milliarden (vor einem Jahr 2,13/erwartet 2,3).

Die Mitarbeiterzahl lag bei 35.587 Ende Dezember, ein Anstieg von 42% in nur 12 Monaten!

Die gesamten Kosten steigen um 62% auf 9 Milliarden Dollar. Was für ein Zuwachs!

UPDATE 22:40 Uhr:

Der Umsatz pro Nutzer liegt bei 7,37 Dollar (vor einem Jahr 6,13 Dollar/erwartet 7,11).

Die operative Marge sinkt im Jahresvergleich von 57% auf 46%.

Facebook-Quartalszahlen - Mark Zuckerberg
Mark Zuckerberg. Foto: Anthony Quintano from Honolulu, HI, United States CC BY 2.0

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Warnsignal

    30. Januar 2019 22:22 at 22:22

    Wenn ich das richtig sehe, hat vor allem die niedrigere Steuerrate den Gewinn nach oben getrieben (Steuersatz sank von 43% auf nur noch 14%). Um diesen Effekt bereinigt stieg der operative Gewinn nur um magere 6% (bedingt durch die Kostenexplosion). Mit dem Vergleichsquartal Q1´2018 sieht es dann in Sachen Steuereffekt wieder ganz anders aus – aber die Zahlen zum Q1´2019 kommen ja erst im April – so lange kann man noch feiern.

  2. Avatar

    leftutti

    30. Januar 2019 22:37 at 22:37

    Wofür genau nochmal ist Facebook eigentlich wichtig für diesen Planeten? Ich bitte, meine naive Ahnungslosigkeit zu entschuldigen, diese ist meinen langen Abwesenheitszeiten von der Zivilisation geschuldet.
    Soweit ich mich erinnere, geht es um das Sammeln und Verkaufen von Daten, um den freiwillig gläsernen Menschen, um eine neue und hippe Art des Stalking, darum, ob man jemanden leiden kann oder nicht. Und um die Fähigkeit, diese elementaren subjektiven Einschätzungen möglichst weit und effektiv zu verbreiten. Und dass man möglichst viele andere Stalker und Liker findet, die einem folgen.
    Die gesamten Kosten steigen um 62% auf 9 Milliarden Dollar. Was für ein Zuwachs! für was für einen nutzlosen Unsinn!

    • Avatar

      Jan

      31. Januar 2019 09:10 at 09:10

      Hallo Leftutti!
      Da ist kein cent von mir bei. Obwohl ich mitten in der Zivilisation fest stecke gelingt mein Leben wunderbar ohne Facebook. Es geht!
      Was ich sehrbedenklich finde, ist, das die Nachrichten über Facebook die Weltwirtschaft scheinen zu beeinflüssen. War das auch nicht mit Unterhaltungswerte so? Wirtschaft runter, Unterhaltung floriert? Ist Facebook da auch ein Indize?
      Ach so, da Thrma Exhibitionismus fehle noch in Ihre Auflistung!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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