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Fed an Märkte: Ihr sollt Geld verlieren! Videoausblick

Faktisch hat die Fed den Märkten nun wiederholt klar gemacht: die Vermögenspreise müssen sinken, weil nur so die massive Inflation bekämpft werden kann. Bill Dudley, Ex-Chef der New Yorker Fed, hat es am Deutlichsten ausgesprochen: die Märkte sollten „kooperieren“, was übersetzt bedeutet: ihr sollt und werdet Geld verlieren, weil die Preise für Aktien und Immobilien sinken werden! Inzwischen haben die großen „Dickfische“ wie die Bank of America und ihre großen institutionellen Kunden die Botschaft der Fed offenkundig verstanden! Ebenso die Anleihemärkte: die Renditen steigen heute morgen weiter, die 10-jährige US-Rendite fast bei 2,8%. Heute wieder Aussagen zahlreicher Fed-Mitglieder vor den morgigen US-Daten zur Inflation..

Hinweis aus Video: Globaler Aktienmarkt: In den Startlöchern?



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7 Kommentare

  1. Wenn bei steigender Inflation die Preise für Immobilien, Aktien usw. fallen, dann geht es in Richtung Neustart noch schneller.
    Bin mal gespannt wo die Edeletallpreise dann hingehen.
    Ich denke, die erste gewaltige Klemme wird bei den Hausbesitzern auftreten, wenn ihre Aktien (mit denen die Hauskredite teilweise abgesichert sind) fallen, die Häuserpreise fallen, und die Lebenshaltungskosten weiter steigen. Da werden die kreditgebenden Banken genau so in der Falle sein, wie die Notenbanken.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Young Global Leader

    Wer den „täglichen Wahnsinn“ (Fugmann) schätzt, der wird seine Freude daran haben, sich den Bailout dieses Ladens hier vorzustellen:

    https://www.bloomberg.com/news/features/2022-04-08/greenwood-banking-app-wants-to-undo-racist-financing

    Ihn nicht zu retten wäre rassistisch.

  3. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Bei einer Inflation von fast 8 Prozent,müssten die Leitzinsen auf über 10 Prozent steigen, um der Inflation zu begegnen.

    Über 10 Prozent! Das muss man sich mal vergegenwärtigen! Warum ist das so? Nun weil anders eine Inflation nicht zu stoppen ist!

    Das zeigen uns die gegenwärtigen Erzeugerpreise und das zeigt uns vor allem die Geschichte!

    Als Paul Volcker ,Anfang der Achtziger ,die Inflation bekämpft, erhöht er die FED Funds Rate auf 21 Prozent bei „nur“ 13 Prozent Inflation.
    Wobei die 13 Prozent …die haben wir heute schon lange, siehe Erzeugerpreise. Der kreative Berechnung des Warenkorbes ist es zu verdanken, dass „offiziell“ nur knapp 8 Prozent angezeigt werden, aber in Wirklichkeit ist sie viel höher.

    1. Wir müssen davon ausgehen, dass die EZB die Inflation von Anfang an nicht bekämpfen wollte und dies auch nicht tun wird.
      Das hatte ich schon Ende 2021 vermutet und ich habe mich tendenziell auf einen schwächer werdenden, kaufkraftverlierenden etc. Euro eingestellt. Gott sei Dank.

      Wer würde bei einer galoppierenden Inflation am meisten profitieren?

      Antwort: Die am höchsten verschuldeten Länder, da deren Schulden weginflationiert werden.

      Wer hat das Sagen in der EZB?

      Antwort: Die am höchsten verschuldeten Länder.

      Wer wird am Meisten verlieren?

      Antwort: Die Gläubigerländer und in erster Linie Deutschland. Unsere in Euro lautenden Forderungen werden weginflationiert und sind bald nicht mehr viel wert. Und sinnvolle Investitionen haben wir vernachlässigt, um ja keine Schulden zu machen.

      Wird die EZB daran was ändern?

      Antwort: Warum sollte sie? Die haben doch ihre Gläubiger gefunden, die sich mit einer schwarzen Null auch noch selbst gegeißelt haben ohne Werte geschaffen zu haben ;-)
      Es kann nur einen Gewinner geben. Entweder Schuldner oder Gläubiger. Die Schuldner werden bei steigender Inflation gewinnen.

      Und wer glaubt den bitte schön noch daran, dass wir jemals wieder eine Austeritätspolitik haben werden? Zumindest nicht im Euro, so wie wir ihn (noch) kennen.

      1. 👍🏻👍🏻👍🏻 So ist es

    2. Ich denke es gibt keine feste mathemathische Abhängigkeit zwischen Inflationsrate und Leitzins, um diese zu stoppen. Die Abhängigkeit ist psychologisch. Könnte mir vorstellen, dass ein Leitzins von 4% (also 50% der offiziellen Rate, 20% der realen…) so dermaßen für Panik bei den Amis sorgt, dass die dadurch getriggerte Rezession die Inflation schon einbremst. Meine Fantasie geht sogar so weit um es für möglich zu halten, dass der USD die nächsten Jahre übersteht. Trotz Weltwährungswechsel hin in Richtung Rohstoffe, ich denke das ist nicht aufzuhalten.

      Völlig konsterniert kann ich nur die EZB anschauen. Was geht das vor, was rauchen die? Wenn der Euro in 3 Jahren noch vorhanden ist würde es mich schon wundern…

  4. Wenn Finnland und Schweden der NATO beitreten, packt Putin die Keule aus… Wieder bester Fugi-Stil… :-))

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