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Fed – Ehemalige Notenbankchefs weisen Trump in die Schranken

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Das dürfte dem US-Präsidenten nicht gefallen haben. Nach zahllosen verbalen Attacken auf die Fed und dabei insbesondere auf ihren Chairman Jerome Powell gerichtet, schlossen sich jetzt die noch lebenden ehemaligen Chefs der Notenbank zusammen, um sich ganz vehement für die Unabhängigkeit der Fed, der Hüterin von Zinsen und Geldwertstabilität, einzusetzen.

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Die Angriffe auf die Unabhängigkeit der Fed

Jetzt haben sich die vier noch lebenden ehemaligen Notenbankchefs der Fed, Paul Volcker, Alan Greenspan, Ben Bernanke und Janet Yellen aufgerafft, um in einem Gastbeitrag im „Wall Street Journal“ eine gemeinsame Erklärung für die Unabhängigkeit der Federal Reserve abzugeben. Auslöser waren natürlich die immer heftiger werdenden Attacken Donald Trumps gegenüber der US-Notenbank in Gestalt von Chairman Jerome Powell, „der einen lausigen Job mache und von großer Ahnungslosigkeit geprägt sei.“

„Die Fed und ihr Vorsitzender müssten unabhängig und im besten Interesse der Wirtschaft handeln dürfen, frei von kurzfristigem politischem Druck und insbesondere ohne die Gefahr einer Absetzung oder Degradierung von Führungskräften aus politischen Gründen. Es ist wichtig, die Fähigkeit der Federal Reserve zu erhalten, Entscheidungen im besten Interesse der Nation zu treffen, nicht auf Basis der Interessen einer kleinen Gruppe von Politikern.“

Ein einmaliger Vorgang in den USA, der den Präsidenten bestimmt sauer aufgestoßen ist. Aber wie sagten schon einige der geschassten Regierungsmitgliedern des Präsidenten? Er sei von einer außergewöhnlichen Beratungsresistenz geprägt, wenn die Vorschläge nicht in sein Weltbild passten. Demzufolge sollte der Appell der erfahrenen Geldpolitiker im Sande verlaufen.

 

Die Fed müsse vom politischen Druck befreit werden, so die ehemaligen Chefs der Fed

Paul Volcker, Alan Greenspan und Ben Bernanke

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Forexmonkey

    7. August 2019 12:38 at 12:38

    Seit wann ist die FED unabhängig? Ist sie nicht die einzige National/Zentralbank in vollständig im privatem Besitz ist?

    • Avatar

      tm

      7. August 2019 12:59 at 12:59

      Wie oft wird dieser Unsinnn noch in den verschiedenen Foren wiederholt?

      Die Fed ist öffentlich-rechtlich organisiert. Die privaten Banken, die mit der Fed Geschäfte machen wollen, müssen zwangsweise Anteile halten, die aber praktisch keine Mitspracherechte und keinen Anspruch auf Gewinnbeteiligung mit sich bringen.

      • Avatar

        Shong09

        7. August 2019 13:22 at 13:22

        Eine öffentlich-rechtliche Rechtsform steht dem doch nicht im Wege. Stichpunkt PPP, nichts ist unmöglich ;)
        Sind Sie sich bei den Mitspracherechten und insbesondere bei der Gewinnbeteiligung sicher?
        Haben Sie da Quallen zu?

    • Avatar

      Shong09

      7. August 2019 13:18 at 13:18

      Lassen Sie doch bitte das im und das zweite ist weg, dann führt dies zu sehr viel besserer Leserlichkeit. Danke

  2. Avatar

    Alex Kreis

    7. August 2019 13:16 at 13:16

    Die FED ist Teil des Sumpfes und der Sumpf ist nicht trocken … ich halte die Theorie von Peter Schiff am wahrscheinlichsten. Man wartet seitens der Demokraten noch etwas ab, so ca. bis 6 Monate vor der Präsidentschafts-Wahl, d.h. so ca. bis Frühjahr 2020. Dann fängt man an sich vom Narrativ der „strong US economy“ zu verabschieden und Trump wird der blame guy, der Sündenbock, für ein „überraschend“ (haha) starkes Haushaltsdefizit und die steigenden Schulden sein. Plötzlich wird dann das Geld in den USA knapp werden und die Steuerentlastungen werden plötzlich wieder die üblichen „Geschenke“ an die Reichen gewesen sein. Dann kommen auch in den USA Negativ-Zinsen und QE4 mit schätzungsweise 250Mrd. USD/Monat. Das ist dann der Moment der Wahrheit.

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DAX dailx: Der Dax ist heute auf sich allein gestellt

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Die US-Anleger beschäftigen sich heute eher mit ihrem Truthahn als mit den Märkten, daher dürfte es im Dax eher gemächlich zugehen. Im gestrigen Handel tat sich der deutsche Leitindex erneut schwer die 13.300er Marke nachhaltig zu bezwingen. Zwar gelang es dem Index zur Börseneröffnung kurzzeitig den Widerstand zu überwinden, aber für mehr als einen Fehlausbruch hat es dann doch nicht gereicht. Auch im weiteren Handelsverlauf konnte er die Hürde bei 13.300 nicht mehr überschreiten. Schließlich ist der deutsche Leitindex unverändert zum Vortag bei 13.289 aus dem Handel gegangen.

Von den sonst so euphorischen US-Börsen erhielt der Dax auch keine Unterstützung. Nachdem der Dow Jones am Dienstag erstmals über der Rekordmarke von 30.000 Punkten geschlossen hatte, legte dieser eine Verschnaufpause ein. Wahrscheinlich haben ein paar Anleger ihre Gewinne vor dem verlängerten Wochenende eingesammelt. Am heutigen Tag ist der US-Aktienhandel geschlossen, daher ist mit geringer Volatilität zu rechnen. Schauen wir mal wie sich der Dax heute ohne die Hilfe der US-Börsen schlägt, meist enden solche Handelstage in einer gähnenden Seitwärtsbewegung. Zudem dürfte sich die derzeitige Risikofreude hierzulande aufgrund der Corona-Situation in Grenzen halten.

News und fundamentale Daten

Aufgrund des Thanksgiving Feiertags sind die US-Börsen wie Dow Jones und Nasdaq heute geschlossen, somit können keine US-Aktien gehandelt werden. Die Terminbörsen laufen allerdings auch am Feiertag weiter. Der Handel findet jedoch unter dünnstem Volumen statt, daher ist der Dax heute auf sich allein gestellt.

Bei ein paar institutionellen Anlegern hat der gestern veröffentlichte Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank gegebenenfalls zu Gewinnmitnahmen geführt. In dem Bericht wurde zwar hervorgehoben, dass die Banken heute solider als noch zur Zeit der Finanzkrise aufgestellt seien, aber man dennoch von einer Welle an Firmenpleiten und Kreditausfällen infolge der Pandemie ausgeht. In dem aktuell hohen Kursniveau ist ein derartiges Szenario sicherlich nicht eingepreist.

Datenseitig steht heute auch nicht viel auf dem Programm. Aus Deutschland wurde vor wenigen Minuten der GfK-Konsumklimaindex veröffentlicht. Dieser gilt als Frühindikator für die Verbraucherausgaben und kann zudem konjunkturelle Wendepunkte anzeigen. Der Index notiert wie erwartet weiterhin im negativen Bereich, hat aber sogar die niedrigen Erwartungen mit einem Wert von -6,7 enttäuscht (Prognose -5,0; Vormonat -3,1). Zuletzt konnte der Index im April einen positiven Wert anzeigen. Zur Mittagszeit um 12:30 Uhr erscheint dann noch das EZB Sitzungsprotokoll sowie um 13:30 Uhr der Geldpolitische Begleittext.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im frühen Handel notiert der Dax leicht über der 13.300er Marke. Auch heute stellt sich wieder die Frage, ob ihm der nachhaltige Ausbruch gelingt oder er wieder in die Range zurückfällt. Ein positives Signal wäre, wenn der Dax das gestrige Hoch bei 13.346 überwindet. Dann stehen die Chance gut, dass er auch das außerbörsliche Hoch bei 13.373 rausnimmt. Darüber wäre der Weg frei zur 13.460. Fällt der Dax unter die 13.300, dann befindet sich im Bereich von 13.275 eine erste Unterstützung. Die zweite folgt am gestrigen Tagestief bei 13.235. Weitere Unterstützungen befinden sich bei 13.200 und 13.140. Am wahrscheinlichsten ist, dass der Dax um den Pivot Punkt bei 13.303 hin und her pendelt.

Der Börsen Jäger

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Dax daily: Tagesausblick 26.11. - H1-Chart - Thanksgiving-Handel

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.442 – Pivot Punkt R2

13.371 – Pivot Punkt R1

13.303 – Pivot Punkt

13.232 – Pivot Punk.t S1

13.163 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.270 – M15-Chart

13.192 – Tagestief 24.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.300 – neuralgischer Punkt

13.336 – Nachbörsliches Hoch

13.373 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktienmärkte: Überdosis an Rotation! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte zeigen in der Erwartung eines Impfstoff eine Art massive Überdosis an Rotation: man erwartet eine Erholung der Wirtschaft und damit vieler von der Coronakrise stark betroffener Unternehmen, die so sehr wahrscheinlich gar nicht stattfinden wird. Dementsprechend sind viele Aktien vor allem aus dem Energiesektor sowie viele „Small Caps“ hoffnungslos überbewertet, zumal deren Verschuldung in den letzten Monaten geradezu explodiert ist. Heute zeigen die Aktienmärkte erste kleine Gewinntmitnahmen vor allem gerade in jenen Sektoren, die zuletzt geradezu explodiert sind. Wie geht die Wall Street angesichts des morgigen Feiertags aus dem Handel? Die gehandeltne Volumina sind schon deutlich ausgedünnt..

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Indizes

Rüdiger Born: Bullenmarkt in Frage gestellt

Rüdiger Born

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Der Bullenmarkt für Aktien ist erst einmal in Frage gestellt. Dies schaue ich mir im Video am Dow-Chart genauer an. Auch blicke ich auf eine mögliche Idee bei Gold.

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