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Fed Fund-Futures verjagen die letzten Ängste vor US-Zinsanhebung

FMW-Redaktion

Das „CME FedWatch tool“ der Chicago Mercantile Exchange basierend auf den Fed Funds-Futures zeigt die Wahrscheinlichkeit, ob in Zukunft durch die Fed die Zinsen angehoben oder gesenkt werden. Basierend hierauf wurde das „Gespenst“ der Zinsanhebung erst einmal verjagt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen anhebt, liegen für die meisten Fed-Entscheidungen sogar im Minus:

März 2016: -2%
April 2016: 0%
Juni 2016: -3%
Juli 2016: -3%
September 2016: -10%
November 2016: -10%
Dezember 2016: -4%
Februar 2017: +2%

Siehe da, basierend auf diesem Indikator (recht zuverlässig!) besteht derzeit die Wahrscheinlichkeit von 2%, dass die Fed im Februar 2017 das nächste Mal die Zinsen anhebt. Aber man beachte: Die makroökonomischen Daten können sich bis dahin ja ändern, und die Fed Fund-Future sind ja nicht in Stein gemeißelt.

Gestern hatte sich Janet Yellen unsicher gezeigt, ob Negativzinsen in den USA überhaupt machbar seien vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen. Im Gespräch sind Negativzinsen aber bereits. Fed-Vize Stanley Fisher verwies bereits darauf, dass es in Europa positive Erfahrungen mit Negativzinsen gebe. Kurzfristig ist wohl realistisch, dass im März gar nichts passiert. Es wäre mehr als abenteuerlich sofort nach einer Zinsanhebung gleich wieder zu senken. Damit würde die Fed endgültig zugeben: Ja, wir sind Getriebene!



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