Folgen Sie uns
Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Aktien

FMC Analyse: Zahlen hieven Aktie auf frisches Jahreshoch

Veröffentlicht

am

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat heute früh Zahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt und konnte sich prompt die Gunst der Aktionäre sichern. Doch beim erfolgsverwöhnten Unternehmen sind auch einige Haare in der Suppe aufzufinden. Aufs Gemüt drückt ein tendenziell schwaches Geschäft im wichtigen nordamerikanischen Markt. Im vierten Quartal sank der Umsatz um gut drei Prozent auf 4,3 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das bereinigte Konzernergebnis konnte jedoch um acht Prozent auf 353 Mio. Euro gesteigert werden. Das Wohlwollen der Aktionäre möchte der Konzern mit einer zehn prozentigen Dividendenerhöhung gewinnen, diese soll auf 1,17 Euro je Anteilsschein steigen. Zudem stellt FMC ein Aktienrückkaufprogramm in Aussicht.

Chartverlauf: In den Jahren bis Oktober 2018 befand sich das Wertpapier von FMC tendenziell in einer Aufwärtsphase, wenn diese auch nicht sehr stark aufgeprägt war. Dann stützte die Aktie regelrecht ab und fiel auf einen Wert von gerade einmal 55,44 Euro zurück – insgesamt verlor das Papier in der Spitze gut 40 Prozent an Wert. Seit Jahresanfang läuft aber eine ungemein dynamische Gegenbewegung, die im heutigen Handel sogar über die Widerstandszone von 70,69 Euro aufwärts geführt hat. Doch weitere Hürde warten auf FMC bereits – die gleitenden Durchschnitte auf Wochenbasis dürften noch eine harte Nuss werden. Bis dahin aber könnte sich ein kurzzeitiges Engagement durchaus noch lohnen.

Long-Chance bei FMC-Aktie

Gerade der Bereich um 70,69 Euro stellt ein neuralgisches Niveau dar. Gelingt es auf Tagesschlusskursbasis einen Durchbruch zu erzielen, könnte das Papier von FMC weiter zu seinen gleitenden Durchschnitten EMA 50/200 (Woche) zwischen 74,46 und 75,31 Euro hochlaufen. Vereinzelte Pullbackphasen sollte jedoch stets eingeplant werden, daher sollte ein Stop noch unter dem Niveau von 68,60 Euro angesetzt werden. Scheitert die Aktie hingegen mit einem nachhaltigen Ausbruch über 70,69 Euro auf Wochenbasis, so könnte sich ein Rücklauf zurück auf das Unterstützungsniveau von 67,54 Euro einstellen. Darunter müssten schließlich weitere Abgaben auf rund 65,00 Euro eingeplant werden.

Einstieg per Stop-Buy-Order : 70,80 Euro
Kursziel : 74,49 / 75,32 Euro
Stop : < 68,60 Euro
Risikogröße pro CFD : 2,20 Euro
Zeithorizont : 1 – 2 Monate

FMC




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Wirecard-Aktie: Stramm aufwärts, FT-Lücke fast geschlossen, 3 Gründe

Veröffentlicht

am

Die Wirecard-Aktie ist im Aufwärts-Fluss. So hatten wir es schon vorgestern geschrieben. Die Deutsche Bank erhöhte ihre Einstufung für die Aktie von Halten“ auf „Kaufen“. Das Kursziel erhöhte man vorgestern von 170 auf 200 Euro. Das brachte die Aktie weiter nach oben von Freitag Abend um 10 Euro auf 150 Euro gestern Abend.

FT-Lücke fast geschlossen

Im Chart sieht man den Verlauf der Wirecard-Aktie seit Oktober 2018. Im Januar und Februar brachten kurz nacheinander drei Artikel der Financial Times (FT) die Aktie arg ins Rutschen von 167 auf 86 Euro. Nach 150 Euro gestern Abend notiert die Aktie aktuell bei 156,85 Euro. Damit ist die „FT-Lücke“, also der Verlust, welcher durch die Artikel der Financial Times verursacht wurde, fast aufgeholt. Man vergesse nicht: Vor Kurzem lieferte Wirecard starke Zahlen und einen steigenden Ausblick. Und Ende März veröffentlichte das Unternehmen das für sie (zumindest oberflächlich) entlastende Gutachten einer Kanzlei aus Singapur. Dort sei alles im Großen und Ganzen mit rechten Dingen zugegangen (keine all zu schlimmen Buchhaltungstricks).

Aktuelle Gründe für den Anstieg in der Wirecard-Aktie

Aktuell hilft der Wirecard-Aktie unter anderem, dass sie gestern ihre 200 Tage-Linie nach oben durchbrechen konnte. Außerdem hat Wirecard heute mit dem indischen Staatsunternehmen UTIITSL eine Vereinbarung getroffen. Man soll in Indien über „lokale Agenten“ Unterlagen von Verbrauchern einsammeln. Sie werden digitalisiert und an UTITSL weitergereicht, wo dann sogenannte PAN-Karten erstellt werden sollen. Damit sollen die Bürger dann Finanztransaktionen durchführen können.

Sie sollen auch als Identitätsnachweise genutzt werden. Wirecard spricht selbst in seiner aktuellen Mitteilung von 15.000 lokalen Agenten in Indien. Zahlen werden nicht erwähnt, aber bei so einer Größenordnung man darf doch davon ausgehen, dass für Wirecard bei diesem Deal ein paar Rupien als Gewinn hängen bleiben! Und drittens gibt von der DZ Bank positive Aussagen zu Wirecard. Von den Manipulationsvorwürfen seien keine schädlichen Auswirkungen auf das Geschäft zu erwarten. Es brumme auf Hochtouren.

Also: Im Augenblick scheint es keine negativen Nachrichten zu geben. Die Wirecard-Aktie bleibt im Aufwärts-Fluss. Sollte man jetzt noch einsteigen? Da halten wir uns raus. Entscheiden Sie das bitte selbst. Die Aktie ist und bleibt eine volatile heiße Kiste. Aber wie gesagt, momentan sieht es gut aus.

Wirecard-Aktie seit Oktober 2018

weiterlesen

Aktien

Giovanni Cicivelli: Vorschau auf Dax, Cable-Trade und Einzelaktien

Veröffentlicht

am

An dieser Stelle nur eine kurze Vorschau auf mein heutiges Video vor dem Handelsstart in Frankfurt. Es gibt einiges zu besprechen zu Dax, Cable, und interessanten News bei Einzelaktien. Habt ihr euch schon registriert? Es ist völlig kostenfrei, einfach hier klicken. Dann könnt ihr täglich meine ausführlichen Videos anschauen, vor Markteröffnung!

weiterlesen

Aktien

Boeing mit staatlicher Schützenhilfe beim 737 Max-Problem?

Veröffentlicht

am

Von

Tja, wie kann Boeing sich vor einer Lawine von Schadenersatzansprüchen retten? Wie kann man die Fluggäste massenhaft wieder davon überzeugen, dass sie sicher mit der Boeing 737 Max fliegen können nach zwei Abstürzen in den letzten Monaten? Die Untersuchungen laufen immer noch. Kommt da (sicher rein zufällig?) von staatlicher Seite Schützenhilfe? Laut US-Medienberichten sollen Mitarbeiter der US-Flugaufsichtsbehörde „FAA“ der Meinung sein, dass möglicherweise Vogelschlag den Absturz in Äthiopien verursacht haben soll.

Das würde Boeing natürlich von A-Z entlasten. Und noch genauer: Der Vogelschlag soll die fehlerhaften Sensordaten verursacht haben. Ähhh? Wirklich? Wir bei FMW sind keine Flugzeugexperten. Aber wie können Vögel vor dem Flugzeug, oder Vögel die gerade ins Triebwerk fliegen, die Höhenanzeige des Flugzeugs beeinflussen? Haben die Vögel den Sensor abgerissen? Aber gut. Diese Vermutung der FAA steht im Raum. Verfestigt sich solch eine „Vermutung“, könnte Boeing natürlich irgendwann zur Aussage kommen, dass am Absturz einfach nur die höhere Gewalt (beziehungsweise die bösen Vögel) schulden gewesen seien. Tja, und daher eben kein Schadenersatz? Aber dafür ist es natürlich noch viel zu früh.

Gäbe es bei einem Airbus-Absturz auf US-Boden eine ebenso unterstützende Aussage der FAA? Gut, noch sind es Berichte. Die Boeing-Aktie stieg in der Vorbörse um 3%, und jetzt im laufenden Handel liegt sie mit 1,3% im Plus. Also scheint die Euphorie der Börsianer begrenzt zu sein, ob das nun wirklich schon die Wende für Boeing ist.

Boeing 737 Max
Boeing 737 MAX Roll-out im December 2015 mit der ersten 737 MAX 8. Foto: Aka The Beav CC BY 2.0

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen