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Indizes

Freigabe zum shorten – Review

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Von Michael Leist

Seit letzter Woche steht die charttechnische Ampel beim DAX als auch beim Dow Jones auf rot. (siehe Beitrag vom 04.02.2015). In der Nachbetrachtung zeigt sich jedoch ein uneinheitliches Bild bei den Indizes. Während es letzte Woche gut gewesen wäre, im DAX short zu gehen (siehe Abb.1 / 15min Chart), lief der Dow zunächst in die Widerstandzone von 179xx Punkten hinein und wurde erst am Montag abverkauft.

Review Abb.1

Hieran erkennt man, dass es grundsätzlich nicht einfach ist für zwei Indices einen gemeinsamen Zeitpunkt für eine Bewegung festzulegen, denn Divergenzen der Indizes sind grundsätzlich immer denkbar. Sobald sich jedoch die gemeinsamen Schwankungen harmonisieren, ist die Zeit für eine große Bewegung gekommen. Dies ist besonders wahrscheinlich, wenn das Vorankommen hier des Dow durch eine Vielzahl von Widerständen blockiert ist und sich ein Doppeltop formieren würde, sollte diese Zone nicht genommen werden (siehe Abb.2 / Tageschart).

Review Abb.2

Dennoch machen wir uns eine Stellungnahme nicht leicht. Daher war es noch am letzten Donnerstag unklar, ob der Artikel zusätzlich bei einem Börsenportal wie Wallstreet-Online veröffentlicht werden würde.

Fugmann: „Die Märkte scheinen nach oben zu wollen – trotzdem auf WO veröffentlichen, was meinen Sie?“

Leist: „Bisher gibt es im DAX kein neues Hoch. Ich denke auch nicht, dass wir morgen [Freitag 06.02.2015] eins sehen werden. Im Anschluss sollte sich am Montag die Bewegung nach unten ergeben. Beim Dow könnte sich morgen noch einmal das Zwischenhoch bei 17923 zeigen. Ich rechne dann aber nicht mit einem Überspringen der 17950er Marke. Aber die Zukunft ist ja niemals sicher.“

In diesem Sinne, gutes Handeln
Ihr Michael Leist

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    GN

    12. Februar 2015 10:38 at 10:38

    ….der Schuß ging dann voll in die Hose….Börse hat halt derzeit nichts mehr mit der Abbildung der wirtschaftlichen Lage zu tun…..Schweden senkt auf -0,1% und alles schreit „Hurra“….warum die das tun wirtd nicht hinterfragt….in Schweden brummt es halt, wie überall…und Short ist derzeit ein finanzieller Selbstmord….

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Finanznews

Aktienmärkte: Wall Street immer noch viel zu teuer! Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte nach drei Handelstagen mit Gewinnen heute wieder im Rückwärtsgang – in den USA war schon wieder die Rede von einem neuen Bullenmarkt, nachdem der Dow Jones vom Corona-Tief um 21% gestiegen war (nach einem vorherigen Abverkauf von 37%). Aber gerade die Wall Street-Aktien sind für das, was der shutdown wegen des Coronavirus bedeutet, nach wie vor deutlich zu teuer: so ist derzeit lediglich ein Rückgang des Gewinns pro Aktie im S&P 500 von lediglich 15% eingepreist für das zweite Quartal. Da aber die Folgewirkungen des shutdowns deutlich größer ausfallen dürften, sind die Aktienmärkte der USA nach wie vor zu teuer (der Dax dagegen ist viel günstiger und handelte bereits in der Nähe seines Buchwerts)…

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Allgemein

Achtung vor der zweiten Abwärtswelle am Aktienmarkt!

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Manuel Koch bespricht im folgenden Video die wirtschaftlichen Aussichten in Folge des Coronavirus. Die Regierungen stützen die Volkswirtschaften mit jeder Menge neue Schulden. Was bedeutet das für die Märkte? Im Interview bezieht der Profi Andre´ Stagge klar Position. Die aktuelle Erholung an den Aktienmärkten sei keine Bodenbildung. Die Kurse seien deutlich schneller gefallen als in den vorigen großen Börsenabstürzen. Daher sei es jetzt völlig normal, dass die Kurse erstmal etwas nach oben laufen. Im Sommer gehe da noch was auf der Abwärtsseite. Wer die nächsten Monate in Aktien investiere, werde keine Gewinne erzielen. Den April solle man eher nutzen um Aktienbestände abzubauen. Ab Ende des Jahres könne man überlegen günstiger in den Aktienmarkt einzusteigen.

Der Rentenmarkt wird von Andre´ Stagge sehr kritisch betrachtet. Man müsse die Haftungsfrage stellen bei den gigantischen Aufkäufen der Schulden durch die EZB. Die Anleihemärkte würden signalisieren, dass noch eine zweite Abwärtswelle bei Aktien anstehe! Liquidität sei ein entscheidender Punkt, weswegen die Notenbanken derzeit so aktiv seien. Maredo, Vapiano etc seien aktuell schon pleite. Man stehe am Anfang einer großen Pleitewelle. Und man könne nicht alle Zombieunternehmen retten. In den guten Jahren sei das große Schuldenproblem bei Unternehmen bereits entstanden. Auch im Video gibt es zwei konkrete Handelsempfehlungen der trading-house Börsenakademie. Die Aktie von Alphabet (Google) könne man jetzt zu aktuellen Kursen kaufen. Auch bei den Aktien von Volkswagen könne man aktuell einsteigen.

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Indizes

Rüdiger Born: Corona-Impressionen aus Japan, und Szenarien für den Dow

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Im folgenden Video möchte ich mal aus eigener Beobachtung vor Ort zeigen, dass jüngst in Japan ganze Regalreihen in Supermärkten komplett leergefegt waren. Aber das ist nur eine Ausnahme. In Vororten sind die Regale gut gefüllt. Einen echten Ausnahmezustand gibt es in Japan nicht. Die japanischen Aktienmärkte waren nicht zu sehr gestört. Direkt am Chart möchte ich Szenarien für den weiteren Verlauf im Dow Jones ansprechen. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“ (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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