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George Soros wettet mit 764 Millionen Dollar gegen Donald Trump

Ja, so direkt kann man es wohl sagen, Soros wettet massiv gegen Trump. Nach der Wahl von Donald Trump waren die US-Aktienkurse kräftig gestiegen. Der breit angelegte…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Ja, so direkt kann man es wohl sagen, Soros wettet massiv gegen Trump. Nach der Wahl von Donald Trump waren die US-Aktienkurse kräftig gestiegen. Der S&P 500-Index, der den breiten US-Aktienmarkt gut darstellt, stieg seitdem um +13,5% von 2.100 auf 2.383 Punkte. Inkludiert ist all die Hoffnung auf die große Steuerreform von Donald Trump sowie die gigantischen Infrastrukturinvestitionen.


George Soros. Foto: WEF / Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Mit einem vorzeitigem Amtsende von Donald Trump würden diese Träume platzen oder zumindest größtenteils untergehen. Also kann man quasi gegen Trump wetten, wenn man auf fallende US-Aktienindizes wettet. Dies tut der von vielen so gehasste George Soros (warum eigentlich gehasst?) derzeit massiv. Wie aus einer Pflichtmitteilung (13F-Filing) von Soros hervorgeht, belaufen sich seine Shortpositionen (Wetten auf fallende Kurse) auf die beiden Aktienindizes S&P 500 sowie Russel 2000 auf jetzt insgesamt 764 Millionen Dollar.

Interessant dabei: Während der S&P 500 die 500 größten Werte wiederspiegelt, beinhaltet der Russel 2000 Nebenwerte, die vor allem von Trumps angekündigten Maßnahmen (Bau-Investitionen etc) seit seiner Wahl massiv profitiert hatten. So beläuft sich die Short-Wette auf den Russel auch auf 460 Millionen Dollar, und das Volumen auf den S&P 500 auf 304 Millionen Dollar.

Soros hatte direkt nach Trumps Wahl schon einmal massiv auf fallende Kurse gesetzt, und lag völlig falsch. Er verlor gut 500 Millionen Dollar. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse jetzt weiter kräftig steigen, dürfte deutlich geringer sein. Aber auch die Wette auf ein frühes Amtsende von Trump ist riskant. Aber so ist es eben. Nur wer große Risiken eingeht, kann auch massiv gewinnen (oder verlieren).

Es gab zwar vor Kurzem ein paar Stimmen zur Amtsenthebung von Donald Trump, und möglich ist das durchaus – auch wenn es momentan noch recht unwahrscheinlich ist! Von daher heißt es hier wie auch bei Wetten gegen das Pfund vor der Brexit-Wahl: Ausgang unklar, positiver Ausgang der Wette hochspekulativ und wenig wahrscheinlich, aber möglich.


Der S&P 500 seit 2014. Der blaue Kreis zeigt den Zeitpunkt der Trump-Wahl Ende 2016.

57 Kommentare

57 Comments

  1. Avatar

    milton

    22. Mai 2017 15:09 at 15:09

    „Warum eigentlich gehasst?“
    Diese Frage kann eigentlich auch nur einem Fugmann einfallen.
    Vllt recherchieren Sie einfach mal und legen Ihre rosa Brille ab!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. Mai 2017 15:12 at 15:12

      @milton, nur zur Info: der Artikel stammt von der FMW-Redaktion, nicht von mir.
      Und ich meine darüber hinaus, dass bei dem Hass auf Soros auch antisemitische Motive eine nicht geringe Rolle spielen, dafür scheint sich Soros besonders gut zu eignen als Spekulant jüdischer Herkunft!

      • Avatar

        milton

        22. Mai 2017 15:57 at 15:57

        Die Keule des Antisemitismus ist bei Soros denkbar ungeeignet. Natürlich ist das wieder bezeichnet für Ihre Kurzsichtigkeit und ihren Bias. Sie sehen halt nur was sie sehen wollen und in ihr Weltbild passt.
        Soros selbst erklärte in einem 60 Minutes Interview (Interview mit Steven Kroft CBS) er habe damals den Nazis geholfen die Juden zu enteignen und er fand das – lt. eigener Aussage – sogar lustig. Das Video findet sich auf YT. Ich überlasse es ihrem begnadeten Talent als – wie sagten sie kürzlich – als Historiker der wissenschaftlich Arbeiten lernte, die historischen Fakten zusammenzutragen.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          22. Mai 2017 16:04 at 16:04

          @milton, da würde mich mal der link zu dem Video interessieren!

          • Avatar

            milton

            22. Mai 2017 16:19 at 16:19

            Wie gesagt: Sie sind gelernter Historiker. Machen Sie selbst ihre Hausaufgaben.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            22. Mai 2017 16:20 at 16:20

            @milton, hab ich schon gemacht (siehe Kommentar vorhin von mir). Und das macht es für Sie nicht besser!

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          22. Mai 2017 16:19 at 16:19

          @milton, hier der link:

          https://www.youtube.com/watch?v=5fqm7CYggLE

          Und darin sagt Soros, wie er das damals erlebt hat, was eher anständig als widerwärtig ist; er sagt, er habe keine Schuldgefühle aus zwei Gründen: erstens sei er damals noch ein Kind gewesen, zweitens sei klar gewesen, dass die Gegenstände so oder so konfisziert werden würden, wenn nicht durch ihn, dann durch einen anderen; daraus auf den grundsätzlich üblen Charakter zu schließen halte ich für entlarvend; ich will Soros nicht grundsätzlich verteidigen, aber er ist nun einmal eine Zielscheibe, die für eine bestimmte Denkrichtung geradezu dankbar ist..

          • Avatar

            milton

            22. Mai 2017 17:09 at 17:09

            Uns Sie machen es schon wieder. Verharmlosen und passen die Zitate ihrem Relativismus an und lassen Dinge bewusst weg.

            Hier das Originalzitat:
            „Well, of course I c–I could be on the other side or I could be the one from whom the thing is being taken away. But there was no sense that I shouldn’t be there, because that was–well, actually, in a funny way, it’s just like in markets–that if I weren’t there–of course, I wasn’t doing it, but somebody else would–would–would be taking it away anyhow. And it was the–whether I was there or not, I was only a spectator, the property was being taken away. So the–I had no role in taking away that property. So I had no sense of guilt.“ (George Soros, 60 Minutes interview transcript, December 20, 1998)

            Lustigweise tat er nur, was andere ohnehin tun würden, wenn er sich nicht täte. Oder anders formuliert: Person A rechtfertig die Ethik der Handlung damit, dass ein Anderer es ohnehin tun würde. Das ist entlarvend und größenwahnsinnig.
            Die Handlung ist und bleibt unmoralisch und die Rechtfertigung ist der pure selbstgefällige Zynismus.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            22. Mai 2017 17:16 at 17:16

            @milton, und wie hätten Sie an seiner Stelle gehandelt? Wer auf den „bösen Juden“ Soros zeigt, der fühlt sich als Deutscher oder Österreicher (was ich bei Ihnen wegen der Mail-Adresse vermute) natürlich gleich viel besser, nicht wahr? Bei den Österreichern zumal, die waren ja alle Opfer der Nazis, wie wir natürlich wissen…hatten aber einen weit überdurchschnittlichen Anteil (gemäß Bevölkerung im Deutschen Reich damals) bei den KZ-Aufsehern – das hört man natürlich südlich der Alpen nicht so gerne..

        • Avatar

          isntit

          22. Mai 2017 18:19 at 18:19

          Soros war zur Zeit der Besetzung Ungarns durch Nazi-Deutschland 13 bis 14 Jahre alt … und wie leider die meisten Kinder vermutlich nicht so charakterstark und moralisch gefestigt wie das Ausnahmetalent milton 8-]

      • Avatar

        Unfug bezüglich des Hasses.

        14. Oktober 2018 23:35 at 23:35

        Wer – wie G. S. – bereit ist, eine Währung wie das Pfund zum Eigennutz in den Abgrund zu jagen, ist eindeutig kein Menschenfreund. Er nimmt viele, viele Selbstmorde in Kauf. Fazit: Ihm ist das Leben anderer nichts wert, basta.

        Zum Datenschutz (versteckt, aber klar!):

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      Schleswig-Holsteiner

      22. Mai 2017 16:57 at 16:57

      Herr Fugmanns Denken und Empfinden entspricht ganz dem rot-grünen Zeitgeist, und das obwohl er gelernter Historiker und auch kein Halbwüchsiger mehr ist.

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        Quintus

        22. Mai 2017 19:14 at 19:14

        Nun, Herrn Fugmann als rot-grünen Denker darzustellen ist zur Zeit eine ziemlich üble Beleidigung unter “ geistig Normalen, hier länger lebenden Menschen“?. Bei George Soros wird mir einfach nur übel….ich bin hier ausnahmsweise anderer Meinung als Sandra Navidi.

      • Avatar

        Lars

        23. Mai 2017 20:44 at 20:44

        @Schleswig-Holsteiner, Rot-grüner Zeitgeist? Haben Sie die letzten 12 Jahre verschlafen??

    • Avatar

      Lars

      23. Mai 2017 00:05 at 00:05

      @milton
      Wieso verbeißen Sie sich so in diese Floskel ganz oben („Warum eigentlich gehasst?“) und beleben daher eine erneute, seit 50 Jahren wiedergekäute und -ausgekotzte langweilige, uninteressante, längst vergangene und sinnlose antisemitische Nazipropaganda?

      @milton gegen Fugmann, den Judenfreund, was soll das jetzt? Soros ist ein Zocker, genau so wie Sie, so wie so viele es an den Börsen sind. Ein Betrüger, ein echt amerikanisch-ungarischer Zocker, nicht arisch, unrein, einfach amerikanisch, patriotisch, idiotisch…
      …wie so viele andere gewissenlose Milliardäre in Wonderland auch.

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    milton

    22. Mai 2017 17:49 at 17:49

    @Fugmann
    Was für ein selten dummer Kommentar soll denn das bitte sein?
    Wollen Sie jetzt an meine Erb- und Kollektivschuld appellieren? Gar eine Blendgranate? Soros ist bekennender und militanter Atheist. Der hat mit dem Judentum genau gar nichts gemeinsam. Soros – übrigens Eins mit allen Kommunisten – hasst Religion. Ich weiss auch nicht was für einen sonderbaren Fetisch sie haben um ständig Juden ins Gespräch zu bringen. Irgendwie ist das grotesk. Ich habe auch nie „vom bösen Juden“ geschrieben, das sind alles Schöpfungen die ihrem Hirn entspringen. Und dann tun Sie so als wäre das meine Denke. Schämen Sie sich nicht für so peinliches Gehabe? Ist Ihnen das gar nicht peinlich?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      22. Mai 2017 17:54 at 17:54

      @milton, natürlich haben Sie darüber nicht geschrieben, das schwingt eben nur im Subtext mit (so wie es in Ungarn bei Orban mitschwingt, ohne dass es ausgesprochen werden müsste)!
      Nochmal die Frage an Sie: wie können Sie sich anmaßen, zu wissen, wie Sie selbst in so einer Extremsituation gehandelt hätten? Das impliziert doch klar, dass Sie sich Soros moralisch unendlich überlegen fühlen, ohne jemals in einer derartigen Situation gewesen zu sein!
      Und warum Atheisten und Kommunisten unbedingt Religion hassen sollten, erschließt sich mir auch nicht – beide glauben nicht an einen Gott, na und?

      • Avatar

        rinzai

        22. Mai 2017 18:36 at 18:36

        Angenommen ein Nazi würde genau so Herr Soros Argumentation übernehmen, wären Sie dann auch so nachsichtig? Eine ganz ehrliche, einfache Frage. Oder bin ich jetzt schon ein Antisemit?

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          22. Mai 2017 18:41 at 18:41

          @rinzai, das ist doch absurd! Hier geht es um eine konkrete Verhaltensweise eines (jüdischen) Kindes in einer konkreten Situation. Wie da der Sprung zu der Argumentation eines Nazis gelingen soll (der sich mit ähnlicher Argumentation verteidigt, oder wie ist das gemeint?), erschließt sich mir nicht wirklich..

          • Avatar

            rinzai

            22. Mai 2017 18:58 at 18:58

            Na ja, dann war der Junge in dem Alter ja schon ziemlich abgebrüht, wenn er so dachte. Und das jetzt wirklich anerkennend gemeint. Absurd: Und ist das nicht der Grundvorwurf den man der ganzen deutschen Bevölkerung seit Jahrzehnten macht? Quod licet Jovi non licet bovi.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            22. Mai 2017 19:01 at 19:01

            @rinzai, ob abgebrüht oder nicht: das Perfide ist doch, dass die Nazis ihre Opfer systematisch zu Mittätern gemacht haben, so etwa die Kapos; viele erhofften sich dadurch ihre Überlebenschancen zu verbessern, meist vergeblich..

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            rinzai

            22. Mai 2017 19:06 at 19:06

            Wenn ich’s nicht getan hätte, dann halt ein anderer. Ich finde diese Argumentation nicht mal so anrüchig, wie Sie jetzt meinen mögen. Es ist so wie es ist und wir alle, deren höchster Gewissenskonflikt darin besteht, ob wir heute Abend zum Italiener oder Griechen essen gehen wollen, sollten in moralischen Aburteilung früherer Generationen sehr vorsichtig sein. Und dem Herrn danken, dass wir bisher nie in solchen unmenschliche Situationen gelandet sind.

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    leser

    22. Mai 2017 18:04 at 18:04

    Ich wünsche Herrn Soros, dass er sich bei seiner Wette finanziell das Genick bricht. Würde die Welt ein Stück besser machen.

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    rinzai

    22. Mai 2017 19:16 at 19:16

    Herr Fugmann, darin gebe ich Ihnen vollkommen recht. Und das Schlimme dabei, das selbe System funktionierte bei Stalin, Mao, Pol Pot, Spanien, Griechenland, Türkei usw. Und ohne irgendjemanden angreifen zu wollen: das jetzt ständig auf ein Deutsch/Jüdisches Problem zu reduzieren, wird dieses Grauen auch nicht verhindern.

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    frank.trg

    22. Mai 2017 20:06 at 20:06

    interessante Diskussion, da muss ich jetzt auch meinen Senf dazu geben. George Soros ist wohl eine der umstrittensten öffentlichen Personen, weltweit. Für die einen ist er der böse jüdische Spekulant, für die anderen ein Kämpfer für die Globalisierung. Andererseits ist es auch leicht jemanden Antisemitismus vorzuwerfen, nur weil er Soros kritisiert. Das ist die berüchtigte Nazikeule und die ist einfach nur dumm. Komisch finde ich aber schon, dass FMW ganz naiv fragt wieso Soros denn gehasst wird? Dafür gibt es zahlreiche Gründe, auch wenn man sie selbst nicht so sieht. Sein Verhalten als Jugendlicher als er den Nazis zugearbeitet hat bzw. sich am Elend und Enteignung seiner eigenen Leute bereichert hat ist zutiefst verwerflichlich. Da gibt es nichts zu relativieren, außer dass man sagen kann dass Soros nicht der einzige war und er sich dadurch evtl. gerettet hat. Fugmann hat es schon angesprochen, die Kapos waren oft selbst Juden und einige jüdische Geschäftemacher haben sich am Holocaust bereichert. Solche Personen wurden nach dem Krieg von Überlebenden zurecht verachtet. Und wenn man so will ist George Soros eben genau so eine Person, auch wenn er damals noch sehr jung war. Nach dem Krieg wanderte Soros nach Großbritannien aus und dann in die USA und wurde Spekulant. Er hat einen Milliardenfonds gegründet und wurde reich. Er hat auch viele interessante Bücher geschrieben, über Märkte, Spekulation etc. Durchaus lesenswert aber keine leichte Kost. Das kann man ihm nun zu Gute halten und ihn als Vorbild für Investoren/Spekulanten sehen. ABER neben seiner beruflichen Karriere engagiert sich George Soros auch privat und da gibt es auch sehr sehr viel zu kritisieren. Soros ist ein Architekt der Globalisierung, der neuen Weltordnung und nimmt massiv Einfluss auf die Weltpolitik. Die neue Weltordnung sieht in etwa so aus, dass es einen globalen staatlich gelenkten Turbokapitalismus gibt und alles aus dem Weg geräumt wird dass diesem Ziel entgegen steht. Nationen, Grenzen, Religionen, Kultur usw. all dem haben die Globalisten den Kampf angesagt. Das ist keine Verschwörung, er gibt das ganz offen zu. Soros ist gern gesehener Gast auf allen großen internationalen Foren. Er finanziert weltweit Projekte und Organisationen, Think-Tanks, NGOs die eben die Globalisierung voran treiben und in seinem Interesse arbeiten. Dabei unterstützt er auch viele radikale und gewalttätige Kräfte, bis hin zu Kriegen. Die sog. Farbrevolutionen in der Arabischen Welt wurden (auch) von George Soros mitfinanziert, der Aufstand in der Ukraine, usw. Und hier verstehe ich nicht dass man das nicht kritisieren darf, nur weil er angeblich jüdisch ist. Es ist doch idiotisch jegliche Kritik mit der Antisemitismuskeule abzubügeln.

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      rinzai

      22. Mai 2017 21:06 at 21:06

      ebenso dürften Goldman Sachs, Yellen, Draghi, Greenspan, Fischer nicht hinterfragen. Lieber Herr Fugmann, das Fass mit dem Antisemitismus haben Sie aufhemacht, Siehe Ihre Bemerkung „Subtext“, gerade Sie als Historiker sollten sich bewusst sein, dass Subtextinterpretationen sehr heikel sind. Vorallem wenn sie in pavlov’scher Reaktionszeit erfolgen. Und noch ein allerletztes Soros, der ältere, zitiert 40 Jahre später die Gedanken Soros des Jüngeren d.h. nach heutigem Stand der Psychologie, er schreibt subjektive Geschicht. D.h. wir haben nicht mit einer objektiv prüfbaren Aussage Soros des Jüngeren zu tun. Interssant wäre nun, die Haltung Soros des Ältern zu derAussage des Jüngeren zu erfahren. Kurz: Ist es noch heute sein Lebensmaxim. Viele, viele interessante Fragen. Schwierig, aber sicher gewinnbringender als millionfach kopierte Schwarz-Weiss Malerei

    • Avatar

      Feldmaen

      22. Mai 2017 21:47 at 21:47

      Da haben wir wohl zeitgleich an ähnliche Gedanken gearbeitet, siehe unten. Kann Ihnen nur zustimmen!

  6. Avatar

    Feldmaen

    22. Mai 2017 20:59 at 20:59

    @ Fugmann: Was halten Sie denn nun von Herrn Soros und seiner politischen Einflussnahme? Das ist mir noch nicht ganz klar geworden. Wenn man in die tiefen Sümpfe des Neoliberalismus abtaucht, dann erscheint Herr Soros doch eine nicht ganz unwichtige und sehr zweifelhafte Rolle zu spielen. Ich will gar nicht wissen bei wie vielen Regimewechsel Er seine Finger im Spiel hatte und hat. Durch seine vielen „Wohltätigkeitsstiftungen“ (NGOs, über 50 sind es) trägt er oft zu Gesellschaftlichen Spaltungen und Unruhen bei. Wir alle wissen doch was in der Ukraine abgelaufen ist und auch noch abläuft. Der vom Westen initiierte Putsch wurde teilweise von Soros Geld und Einfluss unterstützt. Dazu die Unterstützung der Clintons, die größten Kriegstreiber und Menschenrechtsverletzer überhaupt! Was die mit Gaddafi gemacht haben brauch ich nicht zu kommentieren. Und, was geht jetzt ab in Libyen? Herr Fugmann, ich halte Sie für einen sehr intelligenten Mann. Aber in diesem Fall sollten Sie vielleicht noch einmal tiefer hinter die Kulissen schauen…

    • Avatar

      frank.trg

      22. Mai 2017 23:23 at 23:23

      @Fugmann, ja das würde mich auch interessieren. Wie stehen sie nun zu Soros und seinen privaten Tätigkeiten?

    • Avatar

      Petkov

      23. Mai 2017 07:42 at 07:42

      Ganz richtig, er versucht ganze (angeschlagene oder schwach geführte) Länder zu destabilisieren, um aus den entstandenen Ungleichgewichten Profit zu schlagen. Ein Ansatz, der sich über Jahrtausende bewährt hat. Da ist Soros weder der Erste noch der Letzte. Sie sollten sich vielmehr eine andere Frage stellen: die deutschen Politiker, die die Krim-Tragödie maßgeblich durch Ahnungslosigkeit, Kurzsichtigkeit, Feigheit und vor allem politische Unfähigkeit „mitgestaltet“ haben, werden im kommenden September ein erneutes Mandat bekommen, das stärkste Land Europas zu führen. DIESES Thema verdient eine lange und tiefgreifende Diskussion und nicht die Jugendgeschichte eines alten Mannes. Auch wenn er kein guter Mensch sein mag.

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        Feldmaen

        23. Mai 2017 08:04 at 08:04

        Aber hier geht es doch nunmal um Soros. Was Sie jetzt schreiben ist ja völlig richtig, aber nunmal hier jetzt nicht Thema! Und glauben Sie mir, mit unseren politischen „Vertretern“ beschäftige ich mich jeden Tag!

  7. Avatar

    Petkov

    23. Mai 2017 00:05 at 00:05

    George Soros ist aufgrund seiner Herkunft und seines Berufs eine Reizfigur für viele Interessensgruppen, die witzigerweise grundsätzlich komplett konträre Weltanschauungen haben.

    Ansonsten deutet FMW völlig zurecht an, dass es objektiv gesehen keinen zwingenden Grund dafür gibt, den Soros in besonderem Maße zu verachten. Zu bewundern übrigens auch nicht. Aber nichts davon, was er gemacht hat, ist untypisch für Leute in seiner Lebenslage bzw. später in seiner Position. Übrigens: in einem Artikel in meinem Wirtschaftsdeutsch-Lehrbuch von Langenscheidt wird der Soros als Philanthrop beschrieben.

    Der Soros nimmt Einfluss auf die Politik? Na, guten Morgen, liebe Deutsche! Willkommen in der Realität. In unserer nächsten Lektion für Fortgeschrittene lernen wir, dass Geld Macht ist und… Aaaachtung, den nachfolgenden Satz können nur Hochbegabte verstehen: Macht wird oft von Menschen missbraucht. Und es gibt sogar mächtige Menschen, die Missbrauch von anderen Mitmenschen dulden, verschweigen und verschleiern, nur um ihre eigene politische Machtstellung zu erhalten. Gell, Frau Doktor Stiefmutti?

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      Feldmaen

      23. Mai 2017 07:09 at 07:09

      Was wollen Sie denn im Kern damit sagen? Etwa: „Soros hat Geld und somit Macht und missbraucht diese natürlich auch. Würde ja jeder von uns auch so machen, also in Ordnung.“?

      Es ist doch völlig in Ordnung wenn jemand „gehasst“ wird, weil er für sein eigenes Wohl über Leichen geht. Ich verabscheue Soros weil er für mich in diese Kategorie Mensch fällt. Man kann man ihm eventuell nur auf Grund seiner Vorgeschichte, keinen Vorwurf machen, weil er im wesentlichen das Verhalten, welches ihm von den Nazis als Jugendlicher aufgezwungen wurde, beibehalten hat…

      • Avatar

        Petkov

        23. Mai 2017 10:39 at 10:39

        Nein,ich will damit sagen, dass Typen wie Soros wie Raubtiere sind, ständig auf der Suche nach leichter Beute. Solches Verhalten ist nicht in Ordnung, liegt aber leider in der Natur des Menschen. Soros zu hassen bringt nichts. Vielmehr sollte man Angst vor ihm haben und alles daran setzen, dass das eigene Land nicht irgendwann ins Beuteschema solcher Individuen passt. Der von der merkel verursachte politische Notstand in Deutschland kann allerdings dazu führen, dass sogar dieses große Land angreifbar für Soros & Co. wird. Aus deutscher Sicht macht es mehr Sinn, merkel, Schulz und Komplizen zu hassen und unmoralische Opportunisten wie Soros lediglich zu fürchten.

        Aber bitte nicht falsch verstehen: alles, was Sie schreiben, ist richtig und durchaus meine Meinung. Ich bringe nur einen weiteren Aspekt ein, der uns alle betrifft.

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    milton

    23. Mai 2017 09:46 at 09:46

    @fugmann
    Sie als Historiker sollten sich mal mit Ideengeschichte befassen, dann wird ihnen auch klar weshalb Kommunisten die Religion hassen. Für einen selbsternannten Historiker sind sie denkbar ungebildet. Und in meinen Subtext schwimmt überhaupt kein Antisemitismus mit. Es ist ihre verstrahlte Art zu lesen, weil sie hirngewaschen sind und anstatt den Worten zu folgen und die Bedeutung der Syntax als solche zu verstehen wie sie ist, zwingen Sie ihr ihre eigene Bedeutung auf. Sie sind eben klassisch Linker der sich stümperhafter hegelscher Dialektik bedient. Auch Orban ist kein Antisemit, sondern hat soviel Hirn, der Bevölkerung keine kriminelle verfassungsfeindliche Völkerwanderung zuzumuten. Das schmeckt natürlich dem Mainstream nicht und daher werden alle Klischees bedient. Soros schmeckt das natürlich auch nicht, finanziert er doch einen Teil dieser Völkerwanderung.

    U.a. ist das eine seiner Kreationen: http://www.w2eu.info/

    Ich bin selbst jüdischen Glaubens und daher ist es ziemlich geschmacklos mir Antisemitismus vorzuwerfen. Aber das konnte Sie nicht wissen – daher geschenkt.
    George Soros scherrt sich einen Dreck um die Traditionen der jüdischen Religion, er macht nicht mal ein Geheimnis daraus.
    Und mir lautstark die Frage an den Kopf zu werfen ob ich denn nicht auch so gehandelt hätte wie George Soros, verrät mehr über ihre fadenscheinige mieselsüchtige Moral als meine. Davon abgesehen wissen sie genau gar nichts über mich. Also sparen Sie sich bitte ihre Blendgranaten und argumentieren Sie sauber.
    George Soros hat zig blutige Revolutionen angezettelt und finanzierte dabei meist beide Kriegsfronten. Der ganze Nahe Osten wurde von ihm und Clinton destabilisiert. Er ist ein opportuner Blutsauger. Das meinte er auch damit als er sagte: Die Situation wäre Charakterformend für ihn gewesen. Er erkannte, wenn man sich mit beiden Seiten verbündet, und das Leid der einen gegen die Gunst der anderen tauscht, dann kann man ordentlich Geld damit verdienen. Investieren ist relativ leicht, wenn man im Stande ist eine Nation ins Chaos zu stürzen. George Soros liebt das Chaos.

  9. Avatar

    Jabex

    23. Mai 2017 12:13 at 12:13

    @milton
    Wieso so unfreundlich und beleidigend ???
    Bleiben Sie doch einfach sachlich!!

  10. Avatar

    gerd

    23. Mai 2017 12:39 at 12:39

    Kleine Ursache -drei Worte- („warum eigentlich gehasst?“), große Wirkung -1001 Kommentare.

    Und als nächstes fragen wir uns mal, warum
    a u c h bei der Landtagswahl in NRW mal w i e d e r Stimmen für die AfD unterschlagen wurden.
    In manchen Wahlkreisen gab es einige Prozentpunkte an 1.Stimmen, aber 0% 2.Stimmen. Jetzt lässt der Landeswahlleiter nachzählen. In einem Wahlkreis schoss das Ergebnis für die AfD schon von 0 auf 8,6% hoch.
    Und da wird von einigen immer das Ergebnis der Volksabstimmung auf der Krim moniert. Das war wahrscheinlich ehrlicher als die jeweiligen Wahlergebnisse in Deutschland
    Um noch mal aufs Ursprungsthema zu kommen: niederträchtige Menschen wie Herr Soros wirken auch bei uns auf die eine oder andere Art und Weise.

  11. Avatar

    frank.trg

    23. Mai 2017 14:03 at 14:03

    @milton – ich finde den Beitrag von FMW zu George Soros auch nicht gut, aber das ist doch die Seite von FMW. Herr Fugmann antwortet hier sogar sehr oft und geht auf Kommentare ein. Das ist nicht selbstverständlich. Ihre Beleidigungen und ihr unverschämter Ton sind absolut unangebracht. Wenn sie hier unzufrieden sind, schreiben sie halt nicht mehr und es steht ihnen frei FMW zu lesen.

    • Avatar

      Feldmaen

      23. Mai 2017 14:27 at 14:27

      Leider gibt es immer wieder Zeitgenossen die über Foren Dampf ablassen und meinen, je schärfer der Ton, desto überzeugender der Inhalt. Da ich schon einige Diskussionen auf dieser Seite miterlebt habe behaupte ich mal, dass Herr Fugmann sich davon nicht wirklich beeindrucken lässt. Und genau das macht diese Seite auch zu etwas Besonderen! Ich bin auch nicht immer der gleichen Meinung wie FMW, umso besser wenn man dies dann äußern kann.

      In Bezug auf @milton bin ich absolut bei Ihnen. Aber auch mit solchen Leuten muss man fertig werden…

  12. Avatar

    Milton

    23. Mai 2017 18:46 at 18:46

    @alle
    Höflichkeit ist keine Einbahnstraße.
    Herr Fugmann ist eine – selbstgewählte – öffentliche Person.
    Wer derartige Unprofessionalität an den Tag legt indem man subtextuelle Nazisymphatien o.ä. unterstellt, hat sich nichts anderes als eine entsprechende Tonalität verdient. Moralische Überlegenheit für sich zu reklamieren und dabei zu derartigen faulen rethorischen Tricks zu greifen zeugt von niederen Charakter.
    Wer ein Problem mit meiner Tonalität hat, soll doch bei Dorian anrufen. Bei dem was euch Sozialisten und Linken noch bevorsteht, würdet ihr euch wünschen ihr hättet deutlichere Worte gehört.

    Mit freundlichen Grüßen,

    J.M.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      23. Mai 2017 18:49 at 18:49

      @Milton, „Bei dem was euch Sozialisten und Linken noch bevorsteht, würdet ihr euch wünschen ihr hättet deutlichere Worte gehört“ – das zeigt ja schon verräterisch eine latent rechtsradikale Gesinnung! Da haben Sie sich aber böse verplappert, nicht wahr @Milton?

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      berti001

      23. Mai 2017 19:07 at 19:07

      Schon seltsam das Sie sich die Unproffessionalität antun….

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      Lars

      23. Mai 2017 20:16 at 20:16

      @Milton, der Sprache und dem Schreibstil nach scheinen Sie ja eine gebildete Person zu sein. Den Inhalten und der kommunizierten Tonalität nach zu urteilen eher eingebildet, fehlgeleitet und verbittert.
      Fast jeder Rüpel respektiert zumindest in den Grundsätzen eine gewisse Netiquette. Was Sie hier zum Besten geben, passt so gar nicht zu dem feinen Schreibstil und lässt sich am Ende auf rechtsradikales Stammtischniveau übelster Couleur reduzieren.

      @Markus Fugmann, ich finde es erstaunlich und bewundernswert, dass Sie trotz komplett ignorierter Netiquette derart radikalen und beleidigenden Aussagen ein Forum bieten. @Gerd und @Walter Schmid sind ja meistens ganz amüsant, harmlos und erträglich, wenn auch etwas langweilig dogmatisch.
      @Bauer fehlt inzwischen sogar vielen (auch mir).

      Chapeau, Markus, Sie linksliberales Subjekt ;) mit niederem Charakter, der Sie auch den zweifelhaftesten Subjekten eine Chance eröffnen, sich dem Dialog zu stellen. Da erkennt man den Vater, der seinen Kindern nicht gleich von Anfang an alle Möglichkeiten rauben will.

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        Feldmaen

        23. Mai 2017 22:17 at 22:17

        Bauer ist in Thailand an Gammelfisch verendet, wollte er doch eigentlich der westlichen Apokalypse entfliehen. Schade aber auch…

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          Michael

          24. Mai 2017 00:18 at 00:18

          Schade, ich dachte, er wartet nur auf das das Allzeithoch bei Gold, um dann umso mehr zu rumoren. Seine Stellvertreter sind so viel blasser, langweiliger, fast schon zu vernachlässigen…

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          Lars

          24. Mai 2017 21:40 at 21:40

          Und ich hatte schon befürchtet, ein weißer Hai hat ihn verspeist. Der wäre dann jämmerlich an Gammelfleisch und Gold-Feinstaub verendet.
          Ich denke, es besteht aber noch Hoffnung: Vielleicht hat man ihn auch nur aufgrund fehlender Liquidität eingesperrt oder des Landes verwiesen und er segelt jetzt auf und mit einem Katamaran in der Karibik ;)

  13. Avatar

    Milton

    23. Mai 2017 19:46 at 19:46

    Nein, werter Herr Fugmann, ich habe mich nicht verplappert.
    Warum sollte ich rechtsradikal sein? Ich bezweifle auch, dass sie im Stande sind „Rechtsradikalismus“ sauber zu definieren. Falls Sie Nazis am rechten Rand zu finden glauben, dann offenbart das ihre ideeengrschichtliche als auch polithistorische Ahnungslosigkeit noch mehr. Und ja, sie tun es schon wieder. Sie schwingen mit der Nazikeule. Scheint wohl ein Fetisch zu sein oder die typisch deutsche notorische Störung. Kognitive dissonanzen sind heilbar. Aber lassen Sie uns ein Späschen machen: Definieren Sie Rechtsradikalismus! Damit alle in Zukunft wissen, worüber wir reden. Ich sehe mich ideengeschichtlich eher mit der schottischen Aufklärung verbunden, selfownership a la John Locke, stellenweise robert Nozick oder L.V.Mises. Sie eher der französischen – vermutlich weil sie es so gelernt haben und Wilhelm Röpke. Aber das ist Ihnen zu radikal. Sie wählen vermutlich CSU CDU und zu Schröders Zeiten SPD. In ihren ganz wilden Zeiten wählten sie vllt sogar mal Grün aber jetzt wo Mutti Schwarz zu Grün gemacht hat, fühlt sich schwarz irgendwie „More Adult“ an. Einkommensteuern erachten sie als unverzichtbar und als wichtigen Beitrag des Einzelnen für die Grsellschaft. Die Energiewende finden Sie toll, aber verbesserungswürdig. Ihnen gefällt der Sozialstaat, der Mindestlohn, Arbeitslosenversicherung, Hartz 4 und über Vermögenssteuern kann man diskutieren. Dem merkelschen Hybris „wir schaffen das“ Pflichten sie bei, wenn auch Sie skeptisch waren. Aber wir haben eine geerbte Bringschuld gegenüber eh allen, weil Kolonialzeit und etwas später Hitler. Für Religion interessieren sie sich nicht, vermutlich sind sie Protestant. Ach ja, und Bill Clinton und Obams finden Sie besonders klasse. Daher auch ihr inflationärer Anti-Trump-Bias.
    Und nein, ich wähle keine AFD oder FPÖ, da ist mir zu viel Russland drinnen und die sind mir zu links. Meine Drohung bezog sich auf den Zerfall des Westens. Wenn man in einer Seifenblase lebt, bekommt man das aber nur gefiltert mit fettem Timelag mit.

    Karl Popper würde sich im Grab umdrehen.

    Wild Wishes,

    J.M.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      23. Mai 2017 19:55 at 19:55

      @Milton, was meine Sie mit „ich wähle keine AFD oder FPÖ, da ist mir zu viel Russland drinnen und die sind mir zu links“? Ich vertrete auch keineswegs eine „historische“ Bringschuld oder Ähnliches. Ich halte Einkommenssteuern für verkehrt, eine Konsumsteuer für viel sinnvoller, weil menschliche Arbeit nur so nicht benachteiligt wird gegenüber Maschinen und menschliche Arbeit perspektivisch weniger wird in der Wertschöpfungskette (weshalb die bisherige Einkommenssteuer bald ohnehin nicht mehr funktionieren wird).
      Und ich interessiere mich sehr wohl für Religion, habe jahrelang nichts anderes gemacht als mich mit den alttestamentlichen und neutestamentlichen Schriften zu befassen, wofür ich Althebräisch und hellenistisches Griechisch gelernt hatte, um das anhand der Originaltexte tun zu können und nicht auf Übersetzungen angewiesen zu sein, in denen schon viel Interpretation steckt.
      Im übrigen würde ich mich nicht als „links“ bezeichnen..

      • Avatar

        Feldmaen

        23. Mai 2017 22:09 at 22:09

        @Fugmann: milton erinnert mich irgendwie an „a beautiful mind“. Allerdings eher das boshafte Pendant dazu…

      • Avatar

        milton

        24. Mai 2017 12:22 at 12:22

        Werter Herr Fugmann, Sie erstaunen mich. Sie beweisen soviel Ehrgeiz die Sprachen zu erlernen (davon ziehe ich meinen Hut) und schaffen es nicht den Kreis zu schließen weshalb Kommunisten und Sozialisten – neben der Familie – die Religion als größten Feind erachten? Das überrascht mich.
        Wieso glauben Sie relativiert Merkel bei jeder Gelegenheit den jüdisch-christlichen Wertekodex unserer Gesellschaft? Haben Sie schon mal die Rolle von Horst Kasner als evangelischer Pfarrer analysiert? Wissen Sie welche Rolle (geduldete) religiöse Einrichtungen in sozialistischen Staaten inne haben/hatten und welche Aufgaben ihnen zuteil ist/war? Glauben Sie es ist Zufall, dass die CSU/CDU sämtliche Grundpfeiler ihrer Wertepositionen am Altar der Perestroika geopfert hat? Das kann doch nicht ihr ernst sein?!

        Glauben Sie, es ist ein Zufall, dass sämtliche vermeintlich „rechte“ Parteien in Europa regelmäßig Reisen nach Moskau antreten? Russland ist ein Meister der Täuschung. Und nein, Donald Trump ist ein anderes Thema. Die „rechten konservativen Parteien“ in Europa unterliegen einer Täuschung wenn sie glauben, in Putin einen konservativen christlichen Verbündeten und Freund gefunden zu haben. Kein Leak aus dem Kreml ist dem Zufall überlassen. Die Positionierung Putins als wertekonservativen heterogenen Alpha-Christen ist natürlich eine Inszenierung. Dass die vermeintlich Konservativen das nicht durchschauen, ist traurig.
        Das ist übrigens kein neues Thema, aber leider eines welches keinen Einzug in den Mainstream finden kann. Ich erlaube mir daher Ihnen Literaturtipps zu geben um meine Thesen selbst zu überprüfen:

        Anatoliy Golitsyn New lies for old & the Perestroika Deception
        J.R.Nyquist http://www.jrnyquist.com/misreading-putin.html
        Torsten Mann https://www.youtube.com/watch?v=Wu0TIntFp3A

        Erstaunlich sind dabei die Vorhersagen und die Trefferquote von Anatoliy Golitsyn. Googlen Sie selbst.

        Weshalb die AFD, die FPÖ, Marine Le Pen et al keine Rechten sind, ist leicht zu erörtern. Werfen Sie doch mal einen Blick in die Parteiprogramme.
        Auch der künstlich konstruierte Konnex Rechts hätte irgendwas mit Braun (wie es oben irgendwann mal Anklang) zu tun ist ideengeschichtlich sowas von daneben und kann in diesem Sinne nur als boshafte Propaganda abgetan werden.

        Hier dazu etwas Ideengeschichte:

        Infolge der starken Industrialisierung Böhmens, Mährens und Sclesiens wurde früh eine tschechische sozialdemokratische Partei gegründet. Ende 19 Jhdt. spaltete sich eine Gruppe nationalistisch gesinnter Sozialisten von dieser Partei ab und gründete die tschechische national-sozialistische Partei. Sie folgten dabei explizit (!) den Traditionen von Jan Hus und den Taboriten. Im deutschen Teil Österreichs hatte sich die Alldeutsche Bewegung formiert (1892) und die entwarfen das antisemitische „Linzer Programm“. Autoren waren kein geringerer als Georg von Schönerer und Viktor Adler. Grüße an den Viktor Adler-Platz. Adler wurde später Führer der österreichischen Sozialdemokraten. Danach spalteten sich Arbeiter, denen die Deutschnationale Partei zu bürgerlich war, ab und gründeten die DAP, die Deutsche Arbeiterpartei. Die DAP verortet sich 1913 klar „links-liberal“:

        „Wir sind eine freiheitliche völkische Partei, die mit aller Schärfe bekämpft die rückschrittlichen Bestrebungen, die mittelalterlichen, kirchlichen und kapitalistischen Vorrechte und jeden fremdvölkischen Einfluss vor allem den überwuchernden Einfluss des jüdischen Geistes auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens.“

        … interessant…

        Später benennt sich die Partei in Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei um und verwendet gelegentlich das Hakenkreuz. (Hitler hatte damit nichts zu tun, wie oft fälschlicherweise dargestellt).
        Irgendwann (ca. 1919) trat Hitler bei. Hitler übernahm fast alle Ideen und Anschauungen von Rudolf Jung. Das Begriffspaar „Blut und Boden“ stammt vom Autor und SPD Politiker August Winning.

        Der Antisemitismus, der fälschlicherweise Rechten Strömungen zugeordnet wird, hat seinen Ursprung in Linken Bewegungen. Bei Revolten aufgrund von Inflation wurden jüdische Häuser mit den Worten „Freiheit oder Gleichheit“ gestürmt. Folgendes Zitat:

        „Die Neigung, das Judentum mit Geld und Macht in Verbindung zu seten, ja selbst mit den Mängeln des Kapitalismus, die man verurteilte und verabscheute, sollte in den sozialistischen Bewegungen Europas endemisch bleiben und nur zu oft sich knapp unter der Oberfläche verstecken. Häufig kam es in den größten sozialdemokratischen Parteien des Kontinents, der reichsdeutschen und der österreichisch-ungarischen, zu antisemitischen Aufwallungen. Im Jahre 1984 sprach August Bebel, der Führer der deutschen Sozialdemokratie, mit größtem Lob von den antisemitischen Lehren Karl Eugen Dürings.“

        Die NAZIS selbst rechneten sich auch den Linken zu. Gregor Strasser meinte in der Reichtagsrede, die NSDAP appeliere an die „große antikapitalistische Sehnsucht“ des Menschen. Goebbels O-Ton:“Woher aber wollen wir die sittliche Berechtigung nehmen, gegen den proletarischen Klassenkampfgedanken anzurennen, wenn nicht zuerst der bürgerlihce Klassenstattt grundsätzlich zertrümmert und abgelöst wird durch einen neue sozialistische Gliederung der deutschen Gemeinschaft? Der Nationalstaat ist ein Antisemit, weil er ein Sozialist ist.“

        Eichmann O-Ton:
        „Mein gefühlsmäßigen politischen Empfindungen lagen links, das Sozialistische mindestens ebenso betonend wie das Nationalistische.“
        Er hätte „Nationalsozialismus und Kommunismus als eine Art Geschwisterkinder“ angesehen.

        Hitler sprach oft vom „aufbau des sozialen Volksstaat“, eines „Sozialstaats“ der vorbildlich sein werde und in dem „alle sozialen Schranken immer mehr einzureißen seien“.

        Fun Fact: Die Nazis setzten 8 von 10 Forderungen des Kommunistischen Manifests um.

        Ich könnte mir jetzt noch die Finger wund tippen, aber das muss erstmal reichen.

        Ich empfehlen Ihnen sich das Interview mit Torsten Mann anzuhören.

        Vielleicht finden Sie ja etwas Inspiration.

        • Avatar

          milton

          24. Mai 2017 12:39 at 12:39

          Eine Korrektur:

          Das Zitat „Die Neigung, das Judentum mit Geld…“ stammt von Baumann, Zygmunt „Modernity and the Holocaust“ und die Jahreszahl lautet „1884, sprach August Bebel“.

          Danke!

    • Avatar

      Lars

      23. Mai 2017 20:25 at 20:25

      Warum sollte ich rechtsradikal sein?… Und nein, ich wähle keine AFD oder FPÖ, da ist mir zu viel Russland drinnen und die sind mir zu links.
      Jetzt wird es skurril!

    • Avatar

      Petkov

      23. Mai 2017 21:05 at 21:05

      Wenn alle Sozis wie Fugmann wären und alle Nazis wie Milton, würde ich mir die Hybris „Wir schaffen es“ auf die Stirn tätowieren lassen.

      Bitte mäßigt eure ungehaltenen Tiraden, es schmerzt mir, es macht mich traurig. So weit auseinander seid ihr gar nicht. Ein Bayer und ein Österreicher… Ich glaube, keiner von euch würde mit mir ne Maß auf einer Alm runterkippen wollen. Herr Fugmann, weil er mich kennt, der Milton, weil er mich nicht kennt. Und doch bin ich froh, euch beide virtuell zu kennen. Als Endergebnis stehen wir für gleiche Werte und gleiche Ideale.

    • Avatar

      Lars

      23. Mai 2017 21:17 at 21:17

      Karl Popper würde sich auch und gerade wegen Ihrer Argumente im Grab umdrehen:
      Popper beschreibt seinen „kritischen Rationalismus“ als Lebenseinstellung, „die zugibt, dass ich mich irren kann, dass du recht haben kannst und dass wir zusammen vielleicht der Wahrheit auf die Spur kommen werden“.

  14. Avatar

    leser

    23. Mai 2017 21:18 at 21:18

    Soros lebt von divide et impara. Scheint im selbst in diesem Forum (ganz ohne Wette) zu gelingen.

  15. Avatar

    Dieter G.

    24. Mai 2017 01:34 at 01:34

    Wo wir schon mal bei AfD, FPÖ und der Farbe braun sind. Toni Marshall hat sich beschwert. Er darf nicht im ZDF Fernsehgarten auftreten.

    • Avatar

      gerd

      24. Mai 2017 09:59 at 09:59

      Nur die Harten dürfen in den Garten.
      Dieter G., Ihre Antwort sollte auch lediglich von der Soros-Debatte ablenken?

      A u c h ablenken – weil ich diese Absicht dreihunderteinundzwanzig Kommentare zuvor nämlich in der Tat verfolgt hatte, mit meinem Kommentar ‚kleine Ursache-große Wirkung’. Ich wollte Herrn Fugmann ein wenig aus der Schusslinie bringen, auf dass der sich wieder intensiver um die Themen rund um die katastrophalen Wirtschaftsverhältnisse kümmern könnte.

      Das fehlte mir nämlich gerade noch, dass ich mal wegen des Soros-Themas auf einen Bären erfreuenden „Weltuntergangs“-Bericht von Herrn Fugmann verzichten müsste.

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Aktien

Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktien

Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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