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Goldman Sachs: Deswegen laufen europäische Aktien 2017 besser als US-Aktien

Eine klare Ansagen von Goldman Sachs, der US-Investmentbank mit dem legendären Ruf mit seinen Prognosen niemals falsch zu liegen (Satire). Jetzt aber im Ernst. Kommen wir zu den…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Eine klare Ansagen von Goldman Sachs, der US-Investmentbank mit dem legendären Ruf mit seinen Prognosen niemals falsch zu liegen (Satire). Jetzt aber im Ernst. Kommen wir zu den Argumenten, warum Goldman glaubt, dass europäische Aktien in 2017 besser laufen werden als US-Aktien. Es gäbe momentan eine großartige Kombination von Gründen. Da gäbe das Wachstum – Europa sei offen, und seine Aktien seien mehr repräsentativ für das weltweite Wirtschaftswachstum als US-Aktien, so äußert sich der Goldman-Banker Francesco Garzarelli bei CNBC. Damit will er wohl andeuten, dass die USA in der Konjunkturkurve ein paar Jahre vor dem Rest der Welt liegen, also schon länger gut gelaufen sind. Und vor allem will er damit wohl andeuten, dass US-Aktien ab 2017 mehr denn je auf die Binnenwirtschaft fokussiert sein werden.

In der Börsianer-Logik bedeutet das, dass man mit seinen Geldanlagen nun dorthin wechseln muss, wo noch Aussicht auf gute Gewinne besteht. Laut Goldman werde das aktuelle wirtschaftliche Umfeld in Europa für steigende Unternehmensgewinne in 2017 sorgen, und damit Aktienanlagen in Europa attraktiver machen in Relation zu US-Anlagen. Damit könnte er sogar Recht haben, denn die Geldschwemme-Aktionen der Federal Reserve sind schon einige Zeit her, während Geldschwemme + Negativzinsen durch die EZB, Schweizerische Nationalbank usw noch voll in Gange sind. Der schwache Euro unterstütze das positive Szenario in Europa noch. Zitat:

„We have the currency down, so the mix seems to us between real growth, better global growth, low inflation, easy (monetary) policy.“

Trotz dem Aufstieg populistischer Bewegungen in Europa sehe man eher die Chancen in Europa. Und außerdem so Goldman, ein rechtskonservativer Präsident in Frankreich könne sogar zu besseren Reformanstrengungen im Rest Europas führen. Wenn Frankreich mit Reformen ein positives Beispiel gebe, könnte das Ansporn für Italien, Griechenland etc sein den selben Weg zu gehen, so Goldman. Da möchten wir die Euphorie des guten Goldmannes etwas zügeln. Man darf getrost davon ausgehen, dass die Gewerkschaften so oder so richtig auf die Pauke hauen werden, egal wer der neue Präsident/in in Frankreich wird. Und Anstecken lassen von Sozialkürzungen, weniger Rechte für Arbeitnehmer etc, das ist in Südeuropa gerade nicht so angesagt.

Weiter mit Goldman´s Argumenten. Die Eurozone habe sich bisher extrem belastbar gegenüber Krisen gezeigt. Das werde so bleiben. Auch wichtig sei: Man gehe davon aus, dass es in Europa keine weiter anziehenden Kapitalanforderungen für Banken geben werde – in diese Annahme habe man Vertrauen , was sehr wichtig für Europa sei! Weiß da etwa jemand schon mehr, was den Verlauf der nächsten Wochen angeht? Na gut, gefühlt wechselt ja in 11 Tagen die ganze Bank den Standort nach Washington, von daher wird man ja über den Basel-Ausschuss die Wünsche vor allem der Bundesbank und von Wolfgang Schäuble erfüllen können: Keine erhöhten Kapitalanforderungen für Banken weltweit – auf sicher!

Goldman könnte aber in der Gesamtbetrachtung Recht haben, dass die Aktienmärkte in Europa die Politik ausblenden, und positive Faktoren in den Vordergrund rücken wie Geldschwemme + Niedrigzinsen, wirtschaftlicher Aufschwung usw.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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