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Griechenland: 30 Monate am Stück Deflation, aber es gibt Lebenszeichen

FMW-Redaktion

Wie heute veröffentlichte Daten zeigen, befindet sich Griechenland jetzt 30 Monate am Stück in der Deflation, d.h. die Preise sinken und sinken. Was auf den ersten Blick gut ist für Verbraucher, vernichtet auf den zweiten Blick deren Arbeitsplätze, wodurch sie selbst weniger bis gar nichts mehr konsumieren können. Zuletzt bewegen sich die Verbraucherpreise aber wieder Richtung Null-Linie (siehe Chart). Während es im Juli noch einen Rückgang von 1,3% gab, waren es im August „nur noch“ -0,4%. Man steht also kurz davor wieder steigende Preise hinzubekommen.

Griechenland Verbraucherpreise August
Griechische Verbraucherpreise (untere Linie) seit 2013. Ständig im Minusbereich, zuletzt bewegt man sich aber nach oben Richtung Null-Linie. Schon ein Erfolg? Grafik: statistics.gr

Ebenfalls heute wurde bekannt, dass von Juli 2014 bis 2015 die Industrieproduktion um 1,6% zurückgegangen ist – seit Anfang des Jahres waren es auf ein Jahr hochgerechnet nur -0,7%. Auch hier ist man was das Gesamtzahlenwerk angeht noch im Minus – es geht aber aufwärts. Schwer zu sagen, ob es ein wirkliches Wachstum ist, oder ob man nur Richtung Null-Linie steigt, weil man eh schon auf einem so erschreckend niedrigem Niveau liegt.

Griechenland Industrieproduktion
Grafik: statistics.gr



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