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Handelskrieg: China besteht auf Abbau der Zölle, stellt Käufe von US-Sojabohnen vorerst ein!

Die neuesten Entwicklungen zwischen den USA und China – und die Lage in Hongkong

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China hat heute erneut darauf bestanden, dass der Handelskrieg nur dann beendet werden könne, wenn es zu einem Abbau der bereits bestehenden Zölle komme – dies sei die Voraussetzung für den Abschluß des Phase1-Deals. Der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums Gao Feng betonte heute während einer Pressekonferenz, dass der Umfang des Abbaus der Zölle die Bedeutung des Phase1-Deals reflektieren müsse:

Gestern hatte Chinas Präsident Xi Jinping indirekt die USA kritisiert mit der Aussage, dass der zunehmende Protektionismus zu einem Abschwung der globalen Wirtschaft führe:

Nach Insiderberichten hat China den Kauf von US-Sojabohnen vorerst eingestellt angesichts der „Unsicherheiten“ im Rahmen der Gespräche mit den USA. So waren zwar in dieser Woche von privaten Firmen in China einige Sojabohnen-Bestellungen erfolgt, allerdings seien diese viel geringer ausgefallen als erwartet (nur ca. 10 bis 15% der erwarteten Menge). Offenkunig ist eine der zentralen Probleme in den Verhandlungen die von den USA geforderte Menge an Käufen durch China – eigentlich doch einer der leichtesten Punkte, könnte man meinen.

Die heute veröffentlichten Konjunkturdaten aus China waren enttäuschend – der Handelskrieg hinterläßt offenkundig seine Spuren in der chinesischen Wirtschaft: das Wachstum des Einzelhandelsumsatzes war so schwach wie seit dem Jahr 2003 nicht mehr, die Investionen mit dem geringsten Wachstum seit dem Jahr 1998.

Einer der zentralen Punkte im Handelskrieg sind die Ereignisse in Hongkong: auch heute Nacht kam es dort zu schweren Ausschreitungen. Die Schulen in der Stadt sind aus Sicherheitsgründen bis einschließlich Sonntag geschlossen, und die Universität hat den Lehrbetrieb für das ganze restliche Semester eingestellt (Unterricht erfolgt nur noch online). Offenkundig soll das Campus-Gelände der Universität nun geräumt werden – das Gelände war der zentrale Versammlungsort der Protestierer in den letzten Wochen.

Die der Kommunistischen Partei Chinas nahestehende „Global Times“ hatte zuvor berichtet, dass an diesem Wochenende eine Ausgangssperre in Hongkong verhängt werden würde – hat diesen Bericht dann aber wieder gelöscht:

So oder so: die Stimmung zwischen den USA und China scheint weiter angespannt zu sein, ein Deal alles andere als nahe. Das steht in deutlichem Widerspruch zu den jüngsten Aussagen von Larry Kudlow, der sich immer wieder bemüht, Optimismus in Sachen Phase1-Deal zu verbreiten:

Im Handelskrieg ist der Phase1-Deal weiter nicht in Sicht

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    berti

    14. November 2019 10:04 at 10:04

    und die Futures zucken nicht mal *crazy*

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Finanznews

Aktienmärkte: Wenn China still steht! Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte heute mit Verlusten, aber bislang noch keine Anzeichen von Panikverkäufen. Das Grundproblem ist: noch ist nicht absehbar, welche Auswirkungen das Coronavirus auf Chians Wirtschaft und die globale Konjunktur haben wird. Wichtige Firmen in China und damit auch Zulieferer von westlichen Unternehmen wie Foxconn bleiben länger geschlossen nach dem Neujahresfest – wenn die Schließungen noch länger andauern, dürften die Auswirkungen immer größer werden. Dass Peking diese drastischen Maßnahmen ergreift, deutet daraufhin, dass die Ausmaße der Epidemie größer sind als die Zahlen der Regierung suggerieren. Die globalen Anleihemärkte reagieren deutlich stärker als damals beim SARS-Virus – ist die Erzählung vom globalen Konjunkturaufschwung auserzählt? Der deutsche ifo Index heute war ein Rückschlag..

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Dirk Müller: Lage um Coronavirus dramatischer als dargestellt

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Die Lage um das Coronavirus ist dramatischer als offiziell dargestellt – das sagt Dirk Müller. Der als „Mr. Dax“ bekannte Dirk Müller faßt die bisherige Fakten-Lage zusammen und geht davon aus, dass die Maßnahmen, die Peking getroffen hat, drastischer sind als die gemeldeten Infefktionszahlen eiegntlich rechtfertigen würden. Mithin also auch hier: Taten sind wichtgier als Worte!

Für Dirk Müller steht vor allem für Xi Jinping viel auf dem Spiel: wenn er die Krise nicht lösen kann, verliert er an Autorität und Nimbus. Daher die Entsendung von Premierminister Li Keqiang nach Wuhan, der dort mit der Verbreitung von Optimismus glänzt. Unterdessen tauchen über die „Global Times“ skurrile Bilder aus Wuhan aus: die Bewohner der Stadt rufen sich Durchhalteparolen aus den Fenstern der Hochhäuser zu:

Dirk Müller wundert sich über die vergleichsweise geringe mediale Berichterstattung in Deutschland – diese liege auf der Linie der offiziellen Verlautbarungen der Bundesregierung: es gebe kein Grund zur Panik oder gar zur Sorge für die Bewohner in Deutschland.

Daher, so sagt „Mr. Dax“, würden derzeit an den Finanzmärkten die Privatanleger die Sache nicht allzu ernst nehmen und den Dax kaufen – anders als die Profi-Investoren, die sich aktuell stark am Markt absichern würden. Gleichwohl versucht auch Dirk Müller, besonnen zu bleiben und nicht – wie in manchen sozialen Medien – Panik zu schüren:

Dir Müller über den in Wuhan ausgebrochenen Cornovirus und die Finanzmärkte

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Aktien

Sophie Schimansky (in Vertretung von Markus Koch) zum Börsenstart in New York

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Markus Koch lässt sich diese Woche bei seinen täglichen Videos zum Börsenstart von seiner Kollegin Sophie Schimansky vertreten. Das Corona-Virus drückt massiv auf die Stimmung an der New Yorker Börse.

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