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Headlines der PK von Mario Draghi: nicht über Tapering diskutiert, aber auch nicht über Verlängerung des QE

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die PK ist beendet.

(Zur Interpretation dessen, was Draghi gesagt hat, lesen Sie bitte den aktuellen Artikel „Kurzkommentar zur PK Draghis“!

– erwarten weiterhin, dass die Zinsen länger niedrig bleiben

– Anleihekäufe im Volumen von 80 Milliarden Euro bis März 2017 oder länger

– EZB sorgt weiter für günstige Finanzierungsbedingungen

– werden weitere Maßnahmen beschließen, wenn nötig

– wenn im Dezember die Projektionen des „stuffs“ vorliegen, werden wir weitere Richtung der Geldpolitik bestimmen (FMW: also eben jetzt nicht..)

– sehen im 3.Quartal ähnliches Wachstum wie im 2.Quartal

– Risiken bleiben abwärtstgerichtet

– Inflation hat angezogen und wird sich vor allem wegeen Basiseffekten demnächst noch verstärken

– Inflation aber noch nicht hoch genug

– Nachfrage und Volumen von Firmenkrediten hat zugenommen (FMW: No Sir!)

– Strukturreformen nötig in allen Ländern, Investitionen in die Infrastruktur

Statement Draghis beendet, jetzt folgen Fragen

– haben nicht über Ausweitung (zeitlich) von QE diskutiert

– unsere unterstützende Geldpolitik kann nicht für immer fortbestehen (FMW: das hören die Märkte aber gar nicht gerne!!)

– haben nicht über Tapering diskutiert

– haben noch nicht diskutiert über die Dezember-Sitzung (was dort beschlossen werden könnte)

– abruptes Ende von QE unwahrscheinlich

– Negativzinsen funktionieren (FMW: echt??)

(FMW: Draghi liest teilweise Texte ab, die belegen sollen, dass die Geldpolitik der EZB funktioniert, dabei „schimmt“ er etwas, wirkt gelegentlich leicht fahrig..)

mario-draghi-ezb
Mario Draghi
Foto: EZB

16 Kommentare

16 Comments

  1. Avatar

    Zinsangst

    20. Oktober 2016 14:43 at 14:43

    Tapering? Bullshit!

  2. Avatar

    sascha

    20. Oktober 2016 14:44 at 14:44

    Erklärt mir doch mal einer, was das nun aussagen soll? Wir machen weiter wie bisher und fälschen alles was negativ ist für den Markt?

  3. Avatar

    Zinsangst

    20. Oktober 2016 14:49 at 14:49

    Draghi: „we didn’t discussed tapering“!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      20. Oktober 2016 14:50 at 14:50

      @Zinsangst, ja schon, aber eben auch nicht die Verlängerung von QE- und daher reagieren die Märkte negativ (und der Euro steigt)

      • Avatar

        KSchubert

        20. Oktober 2016 14:58 at 14:58

        Ja, der DAX hat einen schönen Drop nach unten auf das Parkett gelegt. Allerdings hat er auch das Tagestief von gestern angetestet…und aktuell gehalten. Schauen wir mal, was 15.30 Uhr die Amis so bringen…bin für heute ab jetzt eher bullisch!

        • Avatar

          KSchubert

          20. Oktober 2016 15:00 at 15:00

          Witzloser Kommenar meinerseits – in dem Moment, in dem ich das schrieb hat der DAX einen guten Teil seines Drops wieder aufgeholt :-)

    • Avatar

      Wolfgang Koch

      20. Oktober 2016 15:04 at 15:04

      Mir graut vor dem Zeitpunkt,wenn der erste schreit“Der Kaiser hat ja gar keine Kleider an“!Nero Draghi,was dann?Die klassische Szene mit Sir Peter Ustinov:€uropa brennt,wie schön?

  4. Avatar

    Jörg

    20. Oktober 2016 14:50 at 14:50

    FMW-Redaktion:
    Ihr macht das klasse!

  5. Avatar

    Toni_Trade

    20. Oktober 2016 14:54 at 14:54

    Mario begreift wohl endlich das sein Patient nicht heilbar krank ist und die Verabreichnung seiner Drogen nur ein Spiel auf Zeit ist/war!

  6. Avatar

    Zinsangst

    20. Oktober 2016 14:57 at 14:57

    Okay, spielen wir doch das Szenario der restrigtiveren Geldpolitik bei gleichzeitig explodierender Verschuldung mal durch: dann handeln wir in Jahresfrist wieder mit Kokosnüssen. Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen, es sei denn, der Dreisatz (Zinsrechnung) verliert seinen Status als Naturgesetz.

  7. Avatar

    gerd

    20. Oktober 2016 15:01 at 15:01

    Mein Brief an die Deutsche Bundesbank

    Mein WORD-Anhang wurde anscheinend nicht mal gelesen. Man bat mich um Verständnis, dass die Experten der Bank bei einer Vielzahl von Anfragen nicht die Kapazitäten hätten, sich mit den Gedankengängen von Bürgern zu beschäftigen.
    Evtl. könne ich ihn direkt an die EZB weiterleiten. Was ich tat.

    Da habe ich meine Hinweise direkt auf meine E-Mail-Seite gedruckt und nicht als Anlage.
    Zudem habe ich das Wichtigste sofort ins Auge fallend oben angestellt. Und das Ganze nicht als Vorschlag sondern als Anfrage dargestellt.
    Unmittelbar gab es eine automatisierte Eingangsbestätigung. Das wars bis jetzt – und dabei wird es womöglich bleiben. (@Bauer kannst aufatmen)

    Nachfolgend der Brief. Empfängerpipapo und Verabschiedungszeile lasse ich hier weg. Wäre schön, wenn ein paar sachdienstliche Hinweise zur Ergreifung der meinem Hirn entsprungenen Gedanken gemacht würden.
    Vielleicht erkennt der eine oder andere auf Anhieb die Unmöglichkeit
    meines Vorschlags – oder aber auch das Gegenteil.
    Oder hat Verbesserungsvorschläge, ggf. habe ich nämlich noch ein paar Adressaten in petto.
    _____________________________________________________

    Frage zur EZB-Geldpolitik
    „Austausch“ der geltenden Zinssätze.

    Also neu:
    Einlagenfazilität: 0%,
    Haupt-Refinanzierung: -0,40% (Minus!),
    und zwar mehr oder weniger unbegrenzt.
    Ohne besondere Ausschreibung von „Tendern“

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bitte um Nachsicht. Bevor Sie aus Mangel an Zeitkapazitäten nicht weiterlesen, habe ich den Tenor meiner fragenden Überlegung bereits unterhalb des Betreffs platziert.

    Wäre es nicht wirksamer den Einen zu geben, ohne es gleichzeitig den Anderen zu nehmen? Unterläuft die EZB mit der momentanen Geldpolitik nicht ihre Ziele selber?

    „Ärmeren“ Wirtschaftssubjekten wird es erleichtert, Konsum und Investitionen aufrechtzuerhalten bzw. hochzufahren.

    Da aber diejenigen, die dafür keinen Kredit benötigen, um eine sichere Einnahmequelle gebracht werden, wirken doch die niedrigen Guthaben-Zinsen der EZB-Absicht eigentlich kontraproduktiv entgegen.
    Viele aus der Mittelschicht haben ihr Ausgabenvolumen doch darauf abgestimmt, dass sie Zinseinnahmen erzielen. Oder sie zahlen Beträge in eine Lebensversicherung, die jetzt aber bei gleicher Versicherungssumme höher sein müssen, wodurch weniger für den Konsum verbleibt. So wirken auch die neuerdings eingeführten Gebühren für Kontoführung und sonstige Bankdienstleistungen.

    Für Unternehmen gilt Ähnliches. Es gibt genügend Unternehmer, die keine Fremdfinanzierung in Anspruch nehmen müssen. Also keinen Vorteil durch niedrige Kreditzinsen haben. Gleichzeitig steigen aber die Belastungen aus Rückstellungen für etwaige Betriebsrenten.
    Insbesondere die Unternehmen der Versicherungswirtschaft und Bausparkassen haben zudem zusätzlich noch ihre spezifischen Probleme mit den niedrigen Anlagezinsen. Zu den Banken kommt unten noch ein Extrasatz.

    Mein ganz oben gemachter Hinweis auf die Zinssätze ist lediglich grob.
    Ich könnte mir vorstellen, dass noch drastische Maßnahmen natürlich auch noch wirksamer wären. z.B.
    Einlagenfazilität: o,50%,
    Hauptrefinanzierung: -1,00%(Minus)
    Dazu Verzicht auf den Ankauf von Staatsanleihen mit negativer Rendite.
    Evtl. sogar Mindestrendite-Anforderung von 0,5% oder weitaus höher. Bei Unternehmensanleihen sowieso. Wahrscheinlich erübrigt sich der Ankauf zumindest von Letzteren dann ohnehin.

    Mir ist klar, dass so eine Umstellung einer behutsamen Hinführung bedarf, weil sonst die „Blase“ an den Rentenmärkten all zu schnell platzen würde.

    Neben positiven Auswirkungen auf die Konjunktur ergibt sich m.E. als hilfreicher Begleiteffekt, dass die Banken in die Lage versetzt werden, wieder befriedigende Margen zu erzielen.
    Geeignete Überwachungsmöglichkeiten können doch sicherstellen, dass diese Billigstliquidität von den Banken verpflichtend in der Hauptsache zur Vergabe von Krediten an die Realwirtschaftssubjekte verwendet wird. Und nicht für Finanzspekulationen.

    Ich würde mich freuen, wenn sie Gelegenheit finden könnten, mir eine kurze Erläuterung zukommen zu lassen, ob ich einigermaßen richtig oder ggf. warum ich total falsch liege

    Falls Sie meine Überlegungen als fundamental brauchbar einstufen, bitte ich Sie natürlich diese an die zuständigen Gremien weiterzuleiten.

    • Avatar

      Gixxer

      20. Oktober 2016 15:19 at 15:19

      Vielen Dank für das Einstellen des Briefes.

    • Avatar

      bauer

      20. Oktober 2016 15:41 at 15:41

      Hallo @Gerd…,
      schön,daß du an mich gedacht hast… und ich atme jeden Tag immer mehr Goldstaub ein.
      Alles im LOT.
      MfG

  8. Avatar

    Jörg

    20. Oktober 2016 15:21 at 15:21

    Beim letzten Fragenden hat Draghi dessen erste Frage NICHT BEANTWORTET (nur dessen zweite)!
    Und diese erst Frage lautete, warum die EZB Anleihen gerade sehr vieler Schweizer Fimen (Nestle usw.) kauft, obwohl die Schweiz doch nicht zur EU gehört

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      20. Oktober 2016 15:27 at 15:27

      @Jörg, so ist es. Die Käufe würden, so antwortete Draghi, Kapazitäten bei den Banken freischaufeln – das ist schon fast Humor!

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Aktuell: Lufthansa veröffentlicht Maßnahmen für weiteren Kahlschlag

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der Lufthansa A380 wird wohl nicht mehr fliegen

Die Lufthansa hatte bereits Maßnahmen zum Kahlschlag angekündigt. Aber es ist wie es ist. Die Fluggastzahlen erholen sich nicht V-förmig wie (auf den ersten Blick) die Gesamtkonjunktur. Weltweit gibt es ständig neue Corona-Restriktionen und viele Unklarheiten. Und offenkundig haben zu viele potenzielle Flugreisende wohl einfach keine Lust auf diese ganze Unsicherheit und dazu noch auf stundenlanges Maskentragen an Flughäfen und im Flugzeug. Jetzt hat die Lufthansa vor wenigen Minuten die nächsten Maßnahmen zum Kahlschlag verkündet. Weiter Runter-Schrumpfen, um nicht in den Kosten zu versinken, so könnte man es ausdrücken. Hier drucken wir die wichtigsten Infos von der Lufthansa im Wortlaut ab. Die Headline-Aussagen:

– Erholung des Luftverkehrs deutlich langsamer als noch im Sommer erwartet
– Tiefere Einschnitte bei Flottengröße und für Personal
– Langfristig geparkte sowie zur Ausflottung vorgesehene Flugzeuge werden im dritten Quartal mit bis zu 1,1 Mrd. EUR wertberichtigt
– Operative Mittelabflüsse sollen um 100 Mio. EUR pro Monat reduziert werden

Details:

Der Kapazitätsausblick für die Passagierairlines wird deutlich nach unten korrigiert; die bisherige Annahme, im vierten Quartal des Jahres ein durchschnittliches Produktionsniveau von 50 Prozent des Vorjahreswertes zu erreichen, erscheint nicht mehr realistisch. Bei Fortsetzung des aktuellen Trends werden die angebotenen Sitzkilometer im Vorjahres-vergleich voraussichtlich nur noch in einer Spanne zwischen 20 und 30 Prozent liegen.

Die mittelfristige Flottenplanung wird angepasst und sieht aktuell ab Mitte des Jahrzehnts eine dauerhafte, konzernweite Kapazitätsreduktion von 150 Flugzeugen vor .

In Ergänzung der bereits kommunizierten Flottenentscheidungen wurde folgendes beschlossen: Nachdem bereits im Frühjahr sechs Airbus A380 endgültig außer Dienst gestellt worden sind, werden die verbleibenden acht Flugzeuge vom Typ A380 sowie zehn Flugzeuge vom Typ A340-600, die bislang noch für den Flugdienst vorgesehen waren, in einen sogenannten Langzeitparkmodus (long-term storage) überführt und aus der Planung genommen.

Aus den vorgenannten Flottenentscheidungen werden sich weitere Wertberichtigungen in einer Größenordnung von bis zu 1,1 Mrd. EUR ergeben. Der Betrag soll noch im dritten Quartal des laufenden Jahres verbucht werden.

Der bisher avisierte rechnerische Personalüberhang von 22.000 Vollzeitstellen erhöht sich in Folge der Entscheidungen für das dritte Paket des Restrukturierungsprogramms. Die Anpassung der dauerhaften Personalstärke in den Flugbetrieben wird an die weitere Marktentwicklung angepasst.

Die überarbeitete Finanzplanung sieht trotz des eingetrübten Ausblicks vor, die Mittelabflüsse durch striktes Kostenmanagement weiter zu senken. Der Liquiditätsabfluss soll von aktuell rund 500 Mio. EUR pro Monat auf durchschnittlich 400 Mio. EUR pro Monat im Winter 2020/21 gesenkt werden. Das kommunizierte Konzernziel, im Jahresverlauf 2021 wieder operativ positive Mittelzuflüsse zu erwirtschaften, wird bekräftigt.

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Markus Koch vor dem Handelsstart in New York – Abverkauf bei Tech geht weiter

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video vor dem Handelsstart in New York. Der Abverkauf bei Tech geht weiter, und der Value-Bereich profitiert.

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Deutsche Bank: Übernahme durch UBS? Geldwäsche in Russland? Aktie dick im Minus

Claudio Kummerfeld

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Deutsche Bank Hochhäuser in Frankfurt

Die Deutsche Bank könnte heute mit einem kräftigen Plus in den Handel gehen. Würde man meinen, wenn man die Nachricht betrachtet, dass die große Schweizer UBS womöglich die Deutsche Bank kaufen will. So zumindest sagte es am Samstag die Schweizer „Sonntagszeitung“. Aber beim zweiten Blick weiß man: Die UBS wollte ja auch mit der Credit Suisse fusionieren – diese Idee sll offenbar schon gescheitert sein. Und auch die Commerzbank wie die Lloyds Banking Group sollen für die UBS interessante Kaufkandidaten sein. Also ist dies doch eher eine ziemlich unklare Lage. Außerdem wären die Hürden, die größte Bank Deutschlands kaufen zu können, wohl ziemlich groß. Aber dennoch, die Deutsche Bank-Aktie könnte heute aufgrund dieser Meldung gut im Plus eröffnen.

Deutsche Bank mit neuem Geldwäsche-Horror in Moskau?

Aber sie geht mit minus 3,6 Prozent in den Handel. Denn gestern gab es neue konkrete Berichte zu möglichen Geldwäsche-Vorgängen in Russland. Konkrete Auswertungen (hier die Details) sollen zeigen, dass die Deutsche Bank-Filiale in Moskau wohl eine Art Wild-West-Filiale gewesen sein soll, und dass trotz Aufsehern in Sachen Geldwäsche wohl kaum Kontrolle stattfand. Man wollte wohl nicht hinsehen und ließ viel womöglich mehr zweifelhafte Transaktionen zu als bislang bekannt. Pikant dabei ist, dass im betreffenden Zeitraum auch der heutige Deutsche Bank-Chef Sewing als Chef der Revision für die Kontrolle zuständig war, aber dass trotz Prüfungen sogenannte Mirror Trades nicht entdeckt wurden. Dabei wurden für Kunden Aktien in Rubel gekauft, und danach gleich wieder in US-Dollar verkauft.

Drohen der Deutschen Bank nach diesen neuen Enthüllungen weitere Geldstrafen? Fängt auch der Stuhl vom angeblich so sauberen Herrn Sewing an zu wackeln? Auf jeden Fall könnte der geneigte Börsianer das Grausen kriegen, dass diese jahrelange Horror-Show mit nicht enden wollenden Geldstrafen, Verfahren und Prüfungen weiter geht. Die Deutsche Bank-Aktie jedenfalls, die notiert heute wie gesagt mit mit minus 3,6 Prozent bei 7,41 Euro. Die Deutsche Bank hat dazu folgendes Statement veröffentlicht. Zitat:

„Die Bekämpfung von Finanzkriminalität, Geldwäsche und Kapitalflucht hat für die Ermittlungsbehörden und Finanzinstitute gleichermaßen Priorität. Die weltweit führenden Finanzinstitute, einschließlich der Deutschen Bank, haben Milliarden von Dollar investiert, um die Behörden bei diesen Bemühungen effektiver zu unterstützen. Dies führt natürlich zu einer höheren Zahl von Feststellungen.

Wir bei der Deutschen Bank haben in den letzten Jahren massiv in die Verbesserung der Kontrollen investiert, und wir konzentrieren uns mit Nachdruck darauf, unseren Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen nachzukommen. Dazu gehört auch, dass wir Maßnahmen ergreifen, um Risiken zu minimieren, und Beziehungen zu Kunden oder Korrespondenzbanken beenden, wenn dies angezeigt ist.

Das ICIJ hat über eine Reihe historischer Themen berichtet. Soweit sie sich auf die Deutsche Bank beziehen, sind sie den Aufsichtsbehörden bekannt. Die Themen wurden bereits untersucht und führten zu Einigungen mit den Behörden, in denen die Zusammenarbeit und die Mängelbeseitigung der Bank öffentlich anerkannt wurden. Wo nötig und angemessen, haben wir Konsequenzen gezogen. Soweit die vom ICIJ verwendeten Informationen aus Verdachtsmeldungen (sogenannten SARs) stammen, wurden diese Informationen von einer Bank gemäß der gesetzlichen Regelung aktiv identifiziert und den Behörden mitgeteilt. SARs enthalten Warnungen vor möglichen Probleme, können aber nicht mit einer Tatsachenbehauptung gleichgesetzt werden.“

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