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Aktien

Im Fokus: JPM gießt Öl nach ins GE-Feuer, Schaeffler stürzt ab

Redaktion

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am

General Electric ist die negative Aktien-Nachricht des Tages in den USA. Den großen Dow Jones 30-Index beeinflusst das aber in keinster Weise negativ, weil die Aktie ja seit letztem Jahr nicht mehr dort enthalten ist. Aber zur Sache. Heute früh berichteten wir bereits über die extrem negative Aussage des Chefs von General Electric, wonach er im operativen Geschäft von einem negativen Free Cash Flow im laufenden Jahr ausgehe.

Nach diesen Aussagen war die Aktie von GE bereits auf 9,89 Dollar gefallen, was gestern einem Minus von 4,72% entsprach. Aktuell kurz vor Börsenstart in New York liegt die Aktie jetzt zusätzlich mit 5,36% im Minus bei 9,36 Dollar. Dort wird sie wohl gleich in den Handel starten. Denn vor wenigen Minuten hat JP Morgan erneut an sein bisheriges Kursziel von 6 Dollar in der Aktie von General Electric erinnert.

Dazu sagt man aktuell, dass man bei seinem Ziel von 6 Dollar bleibe (also weiter fallender Kurs), und dass dieses Ziel doch noch recht wohlwollend sei, wenn man die aktuellen Aussagen von GE berücksichtige. Denn diese Aussagen seien noch schlimmer als man es erwartet habe.

Schaeffler

Die im MDax vertretene Schaeffler-Aktie verliert heute 9% an Wert. Nicht nur, dass die Deutsche Börse gestern offiziell mitteilte, dass die Aktie am 18. März aus dem MDax rausfliegt. Nein, man krempelt den Laden kräftig um, und hat sich für sein heute verkündetes Restrukturierungsprogramm das neumodische Kürzel „RACE“ ausgedacht, was ausgesprochen „Regroup Automotive for higher Margin and Capital Efficiency“ bedeuten soll. Wichtiger als dieses Programm, durch welches auch 900 Arbeitsplätze wegfallen sollen, ist aber der Grund für das Programm.

Denn man hat heute verkündet, dass man die im letzten Herbst bereits abgesenkten Erwartungen für die Finanzdaten des Gesamtjahres 2018 verfehlt hat. Der Umsatz stieg um 4% auf 14,2 Milliarden Euro, und der Gewinn lag mit 881 Millionen Euro 10% unter dem Vorjahr. Auch Umsatz- und Renditeziele für das nächste Jahr seien nicht mehr erreichbar. Daher will man nicht nur Mitarbeiter entlassen, sondern auch Unternehmensteile verkaufen. Tja, dazu noch der Abstieg aus dem Mdax. Das führt dann zu diesem fetten Kursminus.

Schaeffler
Die Schaeffler-Aktie seit Sommer 2018.

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktien

Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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