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BIP auf der Null-Linie Industrie-Sprecher: Zeichen für deutsche Wirtschaft auf Stagnation

Der DIHK sagt, dass die Zeichen für die deutsche Wirtschaft auf Stagnation stehen. Hier die Aussagen und Vorschläge gegen die drohende Krise.

Industrieproduktion und Windrad

Das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts ist im zweiten Quartal exakt bei 0,00 Prozent angekommen, so hat es das Statistische Bundesamt heute veröffentlicht. Dazu hat der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) Martin Wansleben einen Kommentar veröffentlicht.

„Zeichen stehen auf Stagnation“

Diese aktuellen Zahlen zeigen laut Martin Wansleben, was dem DIHK aus vielen Unternehmen schon seit Monaten gemeldet wird. Die wirtschaftliche Lage und die Rahmenbedingungen hätten sich massiv verändert. Nichts werde von selbst wieder so wie es war. Dramatisch gestiegene Energiepreise, Inflation, anhaltende Lieferkettenstörungen und eine sich eintrübende Weltkonjunktur treffen seiner Aussage nach die deutsche Wirtschaft hart. „Die Zeichen stehen auf Stagnation“, so wird er zitiert. Es könne aber noch schlimmer kommen. Umso wichtiger sei es, dass sich Deutschland und Europa dagegen stemmen und auf die neuen Herausforderungen reagieren.

DIHK mit Ideen gegen die drohende Krise

Was kann Deutschland gegen die drohende Rezession und eine veränderte geopolitische Lage tun? Martin Wansleben sagt dazu, dass die deutschen Unternehmen nur mit mehr Spielräumen wieder auf einen Wachstumskurs gelangen können. Es seien andere Zeiten, und man müsse umschalten. Dazu gehört seiner Aussage nach ein ganzes Set an Maßnahmen, um Engpässe aufzulösen und die von der Kostenexplosion betroffenen Betriebe an anderer Stelle zu entlasten. Beispielsweise müsse man schnell neue Handelsabkommen abschließen, um die deutschen Lieferketten zu diversifizieren. Genauso wichtig sei es Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Denn gerade jetzt brauchen man mehr Tempo und keine neuen Bremsen. Die Unternehmen müssten auch steuerlich entlastet werden, damit sie notwendige Investitionen finanzieren können.



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