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Ein Streik mit gravierenden Folgen Inflation: Das nächste große Ding? Videoausblick

Am Dienstag schockten die August-Daten zur Inflation die Märkte – und nun droht das „nächste große Ding“! Denn in den USA zeichnet sich ein landesweiter Streik bei Eisenbahnen ab – und das hätte gravierende Folgen für das Land. Vor allem würden die Preise stark steigen, ergo also die Inflation einen neuen Schub bekommen. Damit wiederum müsset die Fed noch mehr auf die Bremse treten – auch wenn die Erwartung einiger Investoren, dass die US-Notenbank nächste Woche die Zinsen um 100 Basispunkte anheben wird, wohl übertrieben ist. Die Aktienmärkte mit einer bisher eher zaghaften Erholung nach dem Abverkauf am Dienstag – heute eine Menge wichtiger US-Konjunkturdaten..

Hinweise aus Video:

1. Europa bereitet Blackout-Pläne vor gegen Energiechaos im Winter

2. Cathie Wood mit größtem Dip-Kaufrausch seit Februar



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3 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Die größte Sorge für die Aktienmärkte sind attraktive Zinsen. Wir reden hier nicht über die Kleckerbeträge die es heute gibt, sondern von den 6,5 Prozent der Jahrtausendwende.

    Es wurde ja viel spekuliert, was den Börsenboom der Jahrtausendwende den Garaus gemacht haben könnte, Überbewertung, zu hohe Hebelung bla bla bla…der wichtigste Grund wird immer wieder vergessen: Die hohen Zinsen!
    Zinsen wie wir sie zur Jahrtausendwende gesehen haben, würden jede Blase zum Platzen bringen. Jede!
    Deshalb beobachten die Märkte die FED ganz genau. Im Augenblick können die sich immer wieder erholen, weil die Renditen der Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, etc immer noch sehr milde sind, im Vergleich zum Niveau der Jahrtausendwende.
    Ich bin überzeugt, würde die FED heute in die Hände klatschen und über Nacht, das gleiche 6,5 Prozent Zinsniveau des Jahres 2000 wiederherstellen, dann würde die Blase genau so platzen wie damals.
    Davon bin ich felsenfest überzeugt.

    1. Vielleicht müssen es gar nicht 6,6 Prozent Zinsen sein, welche eine Blase platzen lassen.

      Wenn man sich die Verschuldung und Preisniveaus heute anschaut, dann reichen vielleicht auch schon 3-4 Prozent.

      Die FED tappt da genauso im Dunkeln, wie bei der Inflationsprognose im letzten Jahr. Es gibt zu viele Variablen und undurchsichtige Bilanzen.

  2. Gilt hier wieder das Prinzip: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Wenn ich es richtig verstanden habe, so kommen diese „Übergewinne“ bei den Stromerzeugern durch die Merit-Order zustande. Nun sollen diese Übergewinne mit einer Extra-Steuer abgegriffen werden. Aber warum schafft man diese Merit-Order nicht einfach ab – oder setzt diese zumindestens für eine gewisse Zeit aus? Dann sollten die Strompreise doch zusammenfallen wie ein Souffle, und irgendwelche Übergewinne gäbe es gar nicht. Aber nein, das wäre ja viel zu einfach! Lieber eine Übergewinnsteuer jetzt einführen! Das Verrückte dabei: Diese Merit-Order ist im Prinzip schon ein Eingriff in den freien Markt, und jetzt soll ein zweiter Eingriff in den freien Markt (Übergewinnsteuer) die Sache wieder richten. Man-o-man-o-man – geht’s noch bescheuerter?

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