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Inflation und Aktien: was kaufen, was verkaufen? Videoausblick

Wir leben nach langen Jahren der Deflation nun in einem Jahrzehnt der Inflation (ähnlich wie in den 1970er-Jahren) mit dauerhaft hohen Preisen (vor allem für Energie) – welche Aktien sind in diesem Umfeld ein Kauf, welche ein Verkauf? Man könnte es auf diese Formel bringen: die hohe Inflation zwingt viele Menschen, den Gürtel enger zu schnallen – sie werden daher auf das verzichten, was verzichtbar ist. Dementsprechend ist es eine wahrscheinlich aussichtsreiche Strategie, Aktien von Unternehmen zu kaufen, die Dinge herstellen, die die Menschen zwingend brauchen (Nahrung etc., Consumer Staples), während man diejenigen Aktien verkaufen sollte, die Dinge herstellen oder Dienstleistungen anbieten, die man nicht zwingend braucht (Consumer Discretionary)!

Hinweise aus Video:

1. Der Goldpreis bricht um 60 USD ein – neue Kaufchance?

2. https://finanzmarktwelt.de/stromversorgung-sicher-auch-ohne-russland-gas-und-atomstrom-232141/



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10 Kommentare

  1. Der Tesla Kurs erfreut seit 2012.
    Trotz dem er bleibt für mich ein Hoch stabler.
    . 2 mal vor Gericht Anhörung.
    Es gibt Menschen die………..und die kommen und gehen, und die Schafe laufen hinterher.
    Seine Erschaffung einer eigenen elektrofahrzeug AG ist richtig gewesen. Die Konzepte oder Ladestationen scheinen richtig zu sein. Ober für mich schaut der aus wie a Wind……….
    Trotzdem erfreue ich mich der Gewinne. Die KUNST liegt am VERKAUFEN DER AKTIEN UND DER MENSCHEN.

  2. Guten Tag Herr Fugmann.
    Zuerst mal Danke für Ihre großartigen Analysen!
    Meine Frage an Sie: ,, Ist es besser im Amerikanischen Markt zu investieren als im Europäischen? In Europa versagt die EZB ja in allen Richtungen, andererseits ist der Amerikanische Markt sehr überteuert…
    Vielen Dank für Ihr Feedback
    Mfg dave

    1. @Dave, gute Frage! Europa ist stärker betroffen durch den Ukraine-Krieg, aber eben auch deutlich billiger als die meisten US-Aktien. Wenn man investiert sein will, sollte man wohl meiner Sicht entweder sich ganz breit aufstellen (etwa den ACWI als ETF kaufen) – oder eben selektiv Sektoren auswählen (etwa Rohstoffe oder eben defensive Aktien wie Consumer Staples). Ist aber nur meine Meinung :)

      1. @ Markus Fugmann

        Okay, das ist bekannt. Außer Europa. Es ist Mainstream, dass Europa billiger ist. Fugmann ist aber normalerweise nicht Mainstream, oder?

        Ich denke, es hat gute Gründe, warum Europa billiger ist. Wir haben den Euro und die Bürokratie und eine sehr alte Bevölkerung, deren Jugend sehr verwöhnt ist. Die Einwanderung wird von der Suche nach Schutz und Hilfe dominiert, nicht von der Idee, hier großartige Unternehmen zu gründen. Wir haben auch Stärken in Form unserer Industrie und ausgebauten, wenn auch schon etwas maroden Infrastruktur, aber diese wiegen die Nachteile immer weniger auf.

        1. Wechselkurse in die Strategie einbeziehen, jetzt in Amerika investieren kann bei Erhöhung des Euro bedeuten ggf. alle Kursgewinne in US durch den Wechselkurs einzubüßen.
          Ich würde als langfristiger Euro Anleger im Euroraum bleiben.

    2. @ Dave & Markus Fugmann

      Ich schließe mich der Meinung an. Ich finde den Punkt sehr wichtig und würde mich auch über Ihre Erläuterungen dazu freuen.

      Für mich persönlich gilt: nichts in der derzeitigen EU, und nichts aus den USA, was unvernünftig teuer ist. Ich bin vor allem in den „Rohstoffländern“, Canada, Australien und Brasilen. Ich gebe dem UK gute Chancen, weil sie ohne EU wieder schneller und individueller Handeln können. Fernost hat aufgrund seiner Bevölkerung gute Aussichten. In RIO TINTO kommt das alles zusammen: Rohstoffaktie nach britischem Recht mit 70% Kundschaft in Asien.

    3. Kein Anlageberater

      Vielleicht sind auch Regionen wie Kanada (Rohstoffe) und Großbritannien ( moderate Bewertungen von Valueaktien) eine Überlegung wert.
      Vor allem auch deshalb, weil Investitionen in diesen Regionen vor einem tendenziell schwächer werdenden Euro schützen könnten.

  3. Bevor den Märkten nicht endlich Liquidität entzogen wird bleibt es beim Rotieren des Geldes und der Überbewertung von Aktien.

    Liebe Fed lass es regnen, aber bitte so das keiner nass wird,

  4. 8% im Durchschnitt sollen die Dickfische gefallen sein obwohl nur drei dieser Werte über 8% waren, das scheint doch wenig plausibel zu sein, insbesondere da die grössten alle deutlich unter 8% liegen, ohne Nachgerechnet zu haben geht dies vorne und hinten nicht auf, da nur zwei Werte zwischen 8-10 lagen und nur Nvidia (der eigentlich ja nicht mal zu den Dickfischen gehört) 20% verloren hat…..als einziger Wert wie nun der Durchschnitt auf 8% gekommen sein solle, das weiss wohl nur der fälscher dieser Statistik

  5. @ John

    Interessanter Hinweis! ich habe es mir nochmal aufgerufen. Sie haben Recht, dass es nicht der gewichtete Durchschnitt ist, sondern das Mittel des prozentualen Verlustes der acht Aktien. Das ist nicht falsch, aber es verstärkt natürlich das Argument in eine Richtung.

    Danke, dass Sie darauf hingewiesen haben. Mit Statistiken und ihre optischen Darstellungen kann man soviel machen. Und es wird auch soviel damit gemacht.

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