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Inflation: Wie lange wirkt die Beruhigungspille? Videoausblick

Die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag haben die Sorgen der Märkte vor einer dauerhaft hohen Inflation erst einmal beruhigt – aber wie lange wird diese Beruhigung anhalten? Schließlich waren die US-Stundenlöhne deutlich stärker gestiegen als erwartet – am Donnerstag aber kommen dann die neuen Daten zu den US-Verbruaucherpreisen (die vermutlich höher ausfallen werden als derzeit prognostiziert und damit die Sorgen vor Inflation erneut schüren könnten). Am Freitag fielen die Renditen für US-Staatsanleihen und barchten damit den Dollar unter Druck, während die Tech-Werte besonders stark stiegen. Insbesondere der weiter steigende Ölpreis könnte – anders als die Notenbanken glauben – die Verbraucherpreise dauerhaft statt vorübergehend steigen lassen..

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1 Kommentar

  1. Die Zeiten nach der Inflationsphase nach den 70-igern, waren ja geprägt durch Inflationsexporte dank der Globalisierung. Vor uns liegt nun eine Zeit in der das Pendel der Deflation langsam wieder Richtung Inflation umschwenken wird. D.h. der aktuell sich etablierende Zinsbuckel aus der Coronakrise wird sich in eine längerfristige Zinsphase mit moderaten Zinsen von ca. 2-3% in den nächsten 10 Jahren entwickeln. Dadurch werden einige Staatsschulden etwas abgebaut und daher von den Notenbanken sogar unterstützt obwohl eigentlich deren Aufgabe (gewesen) wäre, Inflation zu verhindern. Im Zusammenhang der exorbitanten Umweltmassnahmen (heute schon über 1700 Klagen gegen Unternehmen etc.) wird mit einer hohen Preissteigerung gerechnet, aber nicht unbedingt mit einer Hyperinflation. So oder so werden die Bürger massiv zur Kasse gebeten und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen eine höhere Herausforderung darstellen als heute. Da lacht natürlich China und wird hilfsbereit mit Aufkäufen und Investitionen der EU zur Hilfe eilen, wie sie es bereits aktuell mit Ungarn macht und sich dann das Veto bei EU-Beschlüssen gegen China sichert. Die Bürger Europas werden summa summarum trotz höheren Löhnen eine weitaus höheren Kaufkraftverlust erleiden als in der bisher eher deflatorischen Phase. Eine Hyperinflation werden die Notenbanker auf jeden Fall verhindern (müssen), weil nicht nur die Staatsschulden es nicht zulassen, sondern das gesamte Alterskapital der Welt ohne echte Wertabsicherung in die Börsen angelegt wurde.

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