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Jerome Powell: Headlines seiner Pressekonferenz

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die zentralen Aussagen der (virtuellen) PK von Powell:

– Powell dankt den Menschen an der „Corona-Front“

– Folgen für die Wirtschaft sind gravierend, Arbeitslosigkeit wird zweistellig sein

– Wirtschaft wird so stark leiden wie noch nie, es kommt nun auf die richtigen Maßnahmen an

– sind bereit, alle Instrumente einzusetzen

– Kredite sind zentral, um weiteren Absturz zu vermeiden

– Märkte sind teilweise stark unter Streß geraten, wir werden daher weiter agieren

– werden so lange agieren, bis wir sehen dass Wirtschaft sich erholt

– wir müssen hoffen, dass Kredite auch zurück gezahlt werden, es könnte weiterer fiskalischer Stimulus notwendig sein

Powell endet, nun Fragen..


– es wird wohl noch mehr getan werden müssen, der US-Kongreß hat schon viel Hilfe geleistet

– wir versuchen, die Hilfe an diejenigen zu geben, die sie wirklich brauchen

– es gibt einige Dinge, für die wir nicht autorisiert sind als US-Notenbank, es könnte aber notwenig werden, solche Befugnisse zu bekommen (FMW:!! – heißt das Aktien kaufen?)

– es gibt viele Risiken: zunächst vor allem das Virus, dann der Schaden im Produktionsbereich und der Verlust von Möglichkeiten für Menschen, wieder zu arbeiten; dazu ist es ein globales Phänomen, das wird die US-Wirtschaft nachhaltig treffen; die nächste Phase wird mit extremer Ungewissheit sein. Das Risiko ist, dass wir nicht mehr so schnell dahin kommen, wo wir vor der Coronakrise waren

– es gibt große Unsicherheit, aber eines kann man sagen: die Wirtschaftsdaten an so vielen Fronten werden so schlecht werden wie noch nie

– eine Erholung könnte massiv sein, wenn sie kommt weil social distancing nicht mehr nötig sein sollte – aber niemand weiß, wann das sein wird

– betroffen sind vor allem einige ethnische Gruppen von der rasant steigenden Arbeitslosigkeit, das macht Sorge; es trifft die unteren Gesellschaftsschichten am Härtesten

– bei den Hilfen handelt es sich um Kredite, keine Geschenke – aber uns wird das Geld nicht ausgehen; wir wissen, dass die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft, aber wir müssen jetzt das tun, was getan werden muß

– die Arbeitslosigkeit wird erst nachhaltig sinken, wenn social distancing vorbei sein wird – das wird wohl dauern

– wir werden noch einige Zeit wie ein Feuerlöscher agieren müssen, aber die Banken sind gut aufgestellt, wir haben Reformen gemacht – aber es werden schwerwiegende Schäden an der Finanzarchitektur entstehen, das ist nicht zu verhindern, aber wir haben die fiskalische Fähigkeit darauf zu reagieren

– Frage nach „moral hazard“ und der massiven Differenz zwischen Finanzmärkten und Realwirtschaft: Inflation dürfte erst einmal kein Problem sein trotz unserer Maßnahmen, aber wir beachten das sehr genau. Märkte versuchen etwas einzupreisen, das sehr unsicher ist, daher die Volatilität; wir müssen sicher stellen, dass der Markt funktioniert

– wir als Fed begeben uns natürlich mit unseren Aktionen in Risiken, aber das ist ok, wir müssen das tun

————————————-

PK beendet

 

 

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Dan

    29. April 2020 21:16 at 21:16

    Wieso sollte die FED die Erlaubnis bekommen Aktien zu kaufen, bzw. für was würde das gut sein, wenn wir bald ATH sind?

  2. Avatar

    Torsten

    29. April 2020 21:38 at 21:38

    Wir tun alles dafür das arm arm bleibt.

  3. Avatar

    centime

    30. April 2020 08:13 at 08:13

    Hallo zusammen,

    wie war das mit „Don`t buy the dip“…
    Der Nasdaq 100 steht 750 Punkte unter dem ATH.
    Mahlzeit !

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