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Kryptowährungen: Bitcoin schafft es einfach nicht über die 6800 Dollar

Redaktion

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Die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Ripple haben erstmal wieder den Rückwärtsgang eingeschaltet. Sie scheitern regelmäßig an ihrer nächsten Hürde. Um weiter im Kurs zu steigen, müssen sie endlich ihren Widerstand überwinden. Jetzt heißt es einmal tief durchatmen und mit Schwung durch. Scheitern sie diesmal wieder, könnte die jüngste Aufwärtsbewegung nur ein kurzes Strohfeuer gewesen sein auf dem Weg nach unten. Gerade unser Sorgenkind Ripple hat es geschafft seine wichtige Unterstützung wieder nach unten zu verlassen. Dies zusammengefasst sind keine guten Vorzeichen für den weiteren Verlauf der Kurse. Auch wenn die Kurse weiter fallen sollten, gehen wir stark davon aus, dass sich diese drei Kryptowährungen langfristig durchsetzen werden. Die Politik wird ihr Übriges dazu tun, dass sich immer mehr Menschen den Kryptowährungen als alternatives Zahlungsmittel zuwenden werden.

Allen Kryptowährungen voran bleibt Bitcoin

Bitcoin ist zwar die bekannteste und nach Marktkapitalisierung auch die größte aller Kryptowährungen, doch auf dem Weg nach oben scheint ihm das auch nicht zu helfen. Nun ist er gestern wieder an der 6800 Dollar-Marke gescheitert. Mit aktuell 6550 Dollar bewegt er sich geradewegs wieder auf die Unterstützung von 6420 Dollar zu. Jetzt kommt natürlich die Frage auf: Ist dies nur eine Verschnaufpause auf dem Weg nach oben, und Bitcoin holt nochmal tief Luft um dann die nächste Etappe zu erreichen? Oder war das nur ein kurzen Aufflammen auf dem Weg nach unten? Fakt ist, Bitcoin sollte nicht die 6420 Dollar-Linie nach unten durchbrechen, sonst würde sich das Bild stark eintrüben.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Ethereum hat sich zwar in der Vergangenheit stabiler gehalten als Bitcoin. Aber die nächste Hürde auf dem Weg nach oben konnte auch er nicht knacken. Mit einem Hoch von 492 Dollar stand er schon kurz davor die 500 Dollar-Marke zu überwinden. Doch nun scheint es eher, dass Ethereum nach unten durch die 450 Dollar durch möchte. Doch dann sollte er langsam bremsen. Selbst der Kurs von 420 Dollar wäre nach Chart noch nicht so schlimm, denn er würde sich noch immer über seinen Abwärtstrend bewegen. Nur ein Unterschreiten dieser Linie birgt Gefahr für einen weiteren Abstieg. Dann hält er wieder die 356 Dollar-Marke im Visier.

Ripple

Unser Sorgenkind Ripple überzeugt durch seine negative Performance. Mittlerweile hat er nun seine wichtige Unterstützung von 0,47 Dollar nach unten durchschritten und wandert direkt auf die 0,45 Dollar zu. Die Klagen gegen Ripple belasten den Kurs schwer. Hier könnten wir durchaus weitere Tiefstände erleben, bis sich die Lagen geklärt hat.

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Bitcoin

Kryptowährungen: BaFin veröffentlicht Risikohinweis für Verbraucher

Claudio Kummerfeld

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Drei Kryptowährungen als fiktive Münzen

Nein, es ist kein Scherz, aber es hat den Hauch von Realsatire. Hat man bei der BaFin extra noch gewartet, bis sich der Bitcoin in den letzten Wochen mehr als verdoppelte, von unter 20.000 auf über 40.000 Dollar? Es ist die Behörde, die bei so ziemlich allen großen Finanzskandalen der letzten Jahre versagt hat – oder noch schlimmer, davon gar nichts mitbekam, bis es zu spät war? Diese Behörde möchte uns jetzt vor einem Risiko warnen?

Am Tag vor Heiligabend (wohl eine frohe Kunde?) versuchte die BaFin mit einer Veröffentlichung quasi zu erläutern, warum Kreditausfälle bei Banken keine Kreditausfälle sind (mehr dazu hier). Zuletzt zeigte die BaFin vor allem auch mit ihrem Führungspersonal gar kein gutes Bild beim Wirecard-Skandal. Und so könnte man es endlos fortsetzen. Der Finanzwende-Chef Gerhard Schick hatte erst letzte Woche in einem interessanten Artikel erläutert, dass die BaFin bei fast jedem Skandal geschlafen hat. Es handele sich um eine Kuschel-Aufsicht (mehr dazu hier).

Aber jetzt, da hat die BaFin gelernt? Jetzt greift man „knallhart“ durch mit einem aufklärenden, informativen Hinweis für die unbedarften Verbraucher? Der Risikohinweis für Kryptowährungen ist betitelt mit den Worten „Hype um Kryptowerte – BaFin warnt Verbraucher vor Risiken bei Investments“. Hier die Warnung im Wortlaut:

Die BaFin nimmt die Kursentwicklung auf den Märkten für Kryptowerte zum Anlass, Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor den Risiken solcher Investments zu warnen.

Sie sollten sich nicht von den in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnenden Preisanstiegen bekannter Kryptowährungen wie etwa Bitcoin, Ether, XRP, Bitcoin Cash und Litecoin blenden lassen. Die BaFin warnt nicht nur vor den Risiken beim direkten Erwerb von Kryptowerten. Riskant sind auch derivative Finanzinstrumente wie finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) und Zertifikate, die den Kursverlauf von Kryptowerten abbilden (siehe BaFinJournal September 2020).

Bei allen diesen Anlagen können Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche Kapitalverluste erleiden. Auch ein Totalverlust ist möglich. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen Risiken, die sie bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen müssen.

Bereits in der Vergangenheit haben die BaFin und andere Aufsichtsbehörden vor den Risiken von Kryptowährungen und auch Initial Coin Offerings (ICOs) gewarnt.

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Bitcoin

Rüdiger Born: Optimismus für Bitcoin

Rüdiger Born

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Bricht der Bitcoin nun weiter ein, oder geht die Rally nach kurzer Pause weiter? Ich bin recht optimistisch. Dazu mehr im folgenden Video.

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Bitcoin: Schnell 24 Prozent Absturz, jetzt 20 Prozent Anstieg – Analyst und Trader im Video

Claudio Kummerfeld

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Kryptowährungen Symbolfoto

Der Bitcoin fiel übers Wochenende um gut 24 Prozent. Dann seit gestern ging es bis jetzt wieder 20 Prozent nach oben, nämlich von 30.000 auf 36.000 Dollar (aktuell auf Bitstamp 36.114 Dollar). Was für eine wahnsinnige Bewegung! Gestern vermuteten wir in unserer Berichterstattung, dass eventuell viele Zocker diesen Rückgang nutzen könnten, um zu „günstigeren Kursen“ wieder im Bitcoin einzusteigen. Und siehe da, so kam es dann auch. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit dem 28. Dezember.

Chart zeigt Bitcoin-Kursverlauf seit dem 28. Dezember

Der Analyst Timo Emden wird im folgenden aktuellen Video von Manuel Koch zur Lage beim Bitcoin interviewt. Was wir die letzten Tage bereits für den Bitcoin erwähnt hatten, spricht er ebenfalls an. Für die weltweit größte Kryptowährung treffe derzeit das Börsianersprichwort „Die Hausse nährt die Hausse“ zu. Die Anleger seien seit dem Jahreswechsel im Krypto-Fieber, so seine Worte. Je stärker der Bitcoin ansteigt, desto mehr gierige Anleger springen auf den Zug auf. Dieser jüngste Rückschlag vom Wochenende wurde offenkundig als günstiger Einstieg innerhalb der Hausse angesehen.

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Im folgenden Video können Sie einen Teil der Euphorie rund um den Bitcoin mal aus Sicht eines Traders sehen. Allein schon die knallige Headline soll wohl zum Einstieg animieren. Er habe weitere BTCs gekauft, und das sollten die Zuschauer seiner Meinung nach auch tun. Aber er bietet auch charttechnische Begründungen, warum der Bitcoin nach dem jüngsten Rückschlag jetzt ein Kauf sein soll.

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