Folgen Sie uns

Märkte

Kurzmeldung: “rig counts” fallen um weitere 26 auf 734

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von Claudio Kummerfeld

Die Anzahl der in den USA aktiv betriebenen Öl-Bohrlöcher (rig counts) wurde soeben mit 734 veröffentlicht. Somit fällt die Zahl um 26 Bohrlöcher weiter deutlich ab von vormals 760 letzte Woche. Damit hält der Absturz weiter an. Wie kürzlich berichtet, dürfte so langsam auch die tatsächliche Fördermenge anfangen zu schrumpfen.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Neu: Warum Disruptoren für Sie so lukrativ sind – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

US-Investoren lieben diese neue Aktiengattung. Die Rede ist von den sogenannten Disruptoren. Was ist das? Den Begriff des Disruptors prägte vor einigen Jahren der US-Ökonom Clayton M. Christensen.

Er meint damit Unternehmen, die das bestehende Marktgleichgewicht in aller Regel mit großer Dynamik kreativ zerstören. Anders formuliert: Hier werden Erfolgsserien bereits bestehender Technologien oder etwa Produktionsverfahren unterbrochen (englisch: to disrupt). Im deutschsprachigen Raum sprechen wir dann von disruptiven Technologien.

Landläufig verstehen viele Anleger darunter vor allem Neuerungen im Bereich Software oder Internet. Tatsächlich ist das faszinierende Feld dieser Disruptoren vieler größer. Auch nicht-technische Innovationen können einen Markt erheblich verändern.

Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg startete ein Einzelhändler, den wir heute unter dem Namen Aldi kennen, ein gänzlich neues Geschäftsmodell. Man setzte nicht mehr auf Frischprodukte wie Obst und Gemüse, sondern lang haltbare Konserven und ähnliches. Das Modell des Lebensmittel-Discounters war geboren.

In der jüngeren Vergangenheit etwa sorgte die US-Kaffeehauskette Starbucks für Furore und konstruktive Unruhe im Markt. Die Performance dieser Disruptor-Aktie in den vergangenen 10 Jahren: über 2.200 % Kursplus. Tatsächlich machte diese US-Aktie viele Anleger wohlhabend, einige unter uns machte die Starbucks-Aktie sogar zu kleinen Millionären.

Es muss nicht immer Internet sein

Wie gesagt: Es muss nicht immer Internet sein. Trotzdem gilt natürlich, dass aus dieser Branche in den vergangenen Jahren sehr viele Disruptoren erwachsen sind. Dafür stehen Namen wie Alphabet, Amazon oder etwa in China Tencent oder Alibaba.
Nun kennen wir natürlich alle die Disruptoren der Vergangenheit. Aber was sind die Disruptoren der nächsten Jahren? In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich schwerpunktmäßig genau mit dieser Aktiengattung. Anhand eines aufwendigen Prüfschemas…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Devisen

Euro vs US-Dollar: Wird der Euro die 1,17 Marke verteidigen können?

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar befindet sich langfristig nach wie vor in einem Aufwärtstrend. Der Major erfährt aber momentan eine gesunde Korrektur. Die Marke von 1,1700 spielt für den Euro jetzt eine wichtige Rolle. Dieses Niveau kann demnächst darüber entscheiden, ob der Euro vs USD seinen übergeordneten Aufwärtstrend fortsetzen wird oder nicht. Wer also längerfristig orientiert ist und kurz vor der Entscheidung steht, eine neue Position in EUR/USD zu eröffnen, ist sicherlich gut beraten, wenn er noch ein wenig Geduld mitbringt. Das weitere Schicksal vom Euro zum USD wird sich bald klären.

In der gestrigen Handelssitzung hat das Währungspaar erneut eine leichte Reaktion auf der Unterseite erfahren. Der Widerstand bei 1,1755 wurde zwar in der Nacht zum Mittwoch kurzfristig getestet, doch diese Hürde konnte in der asiatischen Session nicht überwunden werden. Im Chart hat sich ein Spike ausgebildet, der den Bullen schnell gezeigt hat, dass der Euro keine ausreichende Kraft entwickeln konnte, um diesen Widerstand nach oben zu durchbrechen. Diese bekannte Chartformation hat die Short-Trader sofort ins Spiel gebracht. Der Euro wurde gegen den USD abverkauft und der Major verlor erneut an Wert.

In den gestrigen Morgenstunden, hat sich die Abwärtsbewegung weiter beschleunigt. Auf dem Niveau von 1,1720 verlief zu diesem Zeitpunkt der wichtige 420er Moving Average. Diese Unterstützung hat nur kurzfristig gehalten. Als die Break-Out Trader aber dann zugeschlagen haben, gab es für den Euro keinen Halt mehr. Mit einem schnellen Move auf der Unterseite wurde der Ausbruch vollzogen. Der Euro vs USD ist tiefer gefallen und erreichte schon am frühen Vormittag die Unterstützung bei 1,1695. Dieser Support war stark und konnte den Euro vor einem weiteren Fall schützen. Unter der 1,1700 „big figure“ lagen viele Kauforders, die zu einem Rebound bei EUR/USD geführt haben.

Hilfreich dabei war auch der 120er Moving Average, der ebenfalls bei 1,1695 verlief.
In den Nachmittagsstunden, während der amerikanischen Session, konnte sich der Euro zum USD wieder ganz gut erholen. Die Bullen haben erneut zugeschlagen und den Kurs in die nördliche Richtung geschickt. Zwischenzeitlich erreichte der EUR/USD sogar die Marke von 1,1750. Dieser Widerstand hat aber dann gehalten. Die kurzfristigen Daytrader haben angefangen ihre Long-Positionen zu schließen und EUR/USD ist anschließend wieder leicht gefallen. Im späten Handel notierte der Major bei ca. 1,1720.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Donnerstagmorgen, notiert der Euro zum USD knapp über 1,1745. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, bewegte sich das Währungspaar nur wenig. Die Volatilität war gering, weil sich viele Händler noch zurückhalten und auf den nächsten Ausbruch warten. Dieser wird wahrscheinlich am heutigen Tag stattfinden. Wenn es den Bullen gelingt, die 1,17 „big figure“ erfolgreich zu verteidigen, steigen die Chancen auf den Break-Out auf der Oberseite. Der nächste signifikante Widerstand befindet sich bei 1,1753. Sollte auch diese Hürde überwunden werden, kann der Major das Niveau von 1,1781. Ob die 1,1800 Marke heute erreicht wird, kann man momentan noch nicht sagen. Es wird von der Dynamik und der Indikatorenlage abhängig sein. Auf der Unterseite hat EUR/USD die wichtigste Unterstützung bei 1,1701. Dieser Bereich sollte halten, da sich ansonsten die Gesamtlage für den Euro verschlechtern würde. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD liegt heute bei 1,1720.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Indizes

Aktienmärkte: Börsen-Ausnahmejahr 2020: Geht es so weiter?

Avatar

Veröffentlicht

am

Obwohl wir noch drei Monate des Jaheres 2020 vor uns haben, ist bereits jetzt ersichtlich, dass das Coronajahr 2020 in jeder Hinsicht aussergewöhnlich ist für die Aktienmärkte – weil man sich so ziemlich gar nicht an Weisheiten und Statistiken der Vergangenheit orientieren konnte. Jetzt stehen wir kurz vor der Wahl des US-Präsidenten für die nächsten vier Jahre. Sollte das auch die Aktienmärkte unberührt lassen?

Aktienmärkte: Das Jahr der Anormalien 2020

Gewiss waren die Aktienmärkte zu Jahresbeginn heiß gelaufen, eine Korrektur stand an, aber was kam in der Folge? Covid-19 mit absolut außergewöhnlichen Reaktionen von Politik, Wirtschaft und Börsen. Hier ein paar Superlative:

  • Ab 20. Februar kam es zum schnellsten Börseneinbruch in der Geschichte in 34 Tagen um 30 bis 40 Prozent, dann die schnellste Erholung der Aktienmärkte, speziell in den USA, wo es nur sechs Monate bis zum Erreichen neuer All Time Highs gedauert hat
  • die tiefste Rezession seit Menschengedenken, die die US-Wirtschaft im zweiten Quartal auf Jahresbasis über 30 Prozent in die Tiefe führte, auf Quartalsbasis so wie in Deutschland knapp unter 10 Prozent
  • ein noch nie dagewesener Lockdown, der zeitweise 4 Milliarden werktätige Menschen weltweit in Quarantäne brachte
  • die schnellste, zwar noch unvollständige Wirtschaftserholung, die bei einem Gros der Märkte bis über 90 Prozent an ihr Winterniveau geführt hat
  • absurde Steigerungen bei Frühindikatoren und einzelnen Kennziffern, verursacht durch den angeordneten Stillstand: Ich habe bereits im Mai darauf hingewiesen, dass es aus finanzmathematischen Gründen sonderbare Zahlen geben muss – wenn etwas 90 Prozent gefallen ist, muss es bis zum Status quo 900 Prozent steigen
  • die tiefsten Zinsen seit vielen Generationen, die größten Rettungspakete von Staaten und Spritzen von Notenbanken
  • allein die Federal Reserve, die EZB und die Bank of Japan haben eine Bilanzsumme von 20 Billionen Dollar aufgebaut, bei einem Volumen der Weltwirtschaft von 86 Billionen Dollar
  • kein Saisonalität der Aktienmärkteg, kein Sell in May, kein Sommerloch, eine harmlose Septemberkorrektur, die selbst beim teuren Nasdaq mit 78 Prozent plus seit März nur eine 13-Prozent-Korrektur brachte
  • eine ewig lange Periode der Aktienmärkte, in der selbst blutige Anfänger mit ihrer Performance (Stichwort RobinHood) erfahrene Hedgefonds- und Investmentfondsmanager alt aussehen ließen.

Und jetzt reagiert man an der Wall Street nicht einmal auf die Aussicht eines Wahldebakels, welches wochenlang kein Ergebnis bringen könnte, mit all den hypothetischen Extremszenarios. Sicherlich bleibt eine Grundvolatilität erhalten, allein schon durch die großen Hebeleinsätze, immer wieder auftretender kleiner Short Squeezes und dem Zwang zu agieren. Allein schon durch die permanente Spekulation um das fünfte Konjunkturpaket, um den Impfstoff, um die Infektionszahlen – ruhig dürfte der Monat nicht verlaufen.

Aber ein großer Einbruch der Aktienmärkte, woher soll dieser jetzt kommen?

Es liegen unglaubliche fünf Billionen Dollar auf Cashkonten – wohin mit dem Geld? Man kann keine Kundengelder lange auf Konten mit Strafzinsen bunkern.

Schlussfolgerung

Es gibt aus meiner Sicht zwei überragende Faktoren, die alle anderen, auch berechtigten Negativfaktoren vom Tisch wischen.

Weltweit gibt es bereits über 20 Billionen Dollar an Anleihen im Bereich der negativen Realverzinsung (nicht nominal) – und nicht zu vergessen Billionen Dollar/Euro/Yen an Sparanlagen auf unverzinslichen Konten. Es herrscht ein noch nie dagegewesener Anlagenotstand für Pensionsfonds, Versicherungen, Kapitalsammelstellen jedweder Art und von vorsorgenden Kleinanlegern.
Die Regierungen dieser Welt haben Rettungsprogramme aufgelegt, versorgen Arbeitnehmer mit Kurzarbeitergeld und verhindern im großen Stile Unternehmensinsolvenzen.
Kurzum: Es werden Stimuli in gigantischen Dosen verabreicht, die aus besagten Gründen immer wieder auf den Kapitalmärkten landen. Die Aktienmärkte sind süchtig nach weiteren Geldspritzen. Und um auf die US-Wahl 2020 zu sprechen zu kommen: Egal wer im November gewählt wird, er wird weder etwas an den Zinsen ändern, noch das Stimulusprogramm beenden. Bei Joe Biden und seinen Demokraten könnte es sogar noch ausgeweitet werden.

Wie soll so etwas enden? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich das viele Geld nicht irgendwann seinen Weg in die Gütermärkte macht und damit Inflation erzeugt, gefolg von einem Anstieg der Kapitalmarktzinsen – und dann wäre es vorbei mit der Hausse der Aktienmärkte..

Das Jahr 2020 ist in jeder Hinsicht aussergewöhnlich für die Aktienmärkte

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen