Europa

Kurzmeldung: ZEW Index fällt stark

Von Markus Fugmann

Das war eigentlich zu erwarten: der ZEW Index ist stark unter Druck gekommen. Die ZEW-Konjunkturerwartungen fielen mit 41,9 noch stärker als die pessimistischen Prognosen vorhergesagt hatten – die durchschnittliche Prognose lag bei 48,2, im April war der Wert noch bei 53,3. Die heute gemeldeten 41,9 sind der schwächste Wert seit Dezember 2014.

Schwach auch die ZEW-Konjunkturlage mit 65,7 (Prognose 68,0) nach 70,2 im April. Ausschlaggebend für die schwachen Werte sind einerseits das geringer als erwartet ausgefallene BIP in Deutschland im ersten Quartal (+0,3%), wichtiger aber noch sind wohl die Turbulenzen vor allem an den Anleihemärkten, die genau in den Befragungszeitraum gefallen waren. Letztlich ist daher unserer Ansicht nach der ZEW eher eine Rückschau auf die Märkte als ein wertvoller Indikator für die Zukunft.

Der Euro reagiert daher nach seinem Fall heute Vormittag gelassen, während der Dax einige Punkte abgibt.



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