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Liegt Warren Buffett diesmal falsch?

Warren Buffett gilt vielen als der Guru schlechthin an den Aktienmärkten. Aber wird Buffett diesen Guru-Status wirklich aufrecht erhalten können? Lars Erichsen hat da so seine Zweifel..

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Warren Buffett gilt vielen als der Guru schlechthin an den Aktienmärkten. Aber wird Buffett diesen Guru-Status wirklich aufrecht erhalten können? Lars Erichsen hat da so seine Zweifel: Buffett hat sich massiv in US-Bank-Aktien investiert, die bekanntlich nicht gerade gut gelaufen sind in den letzten Wochen und Monaten (auch wegen der Verflachung bzw. Invertierung der US-Zinskurven):


(KBW Bankenindex; Chart druch anklicken vergrößern)

Erichsen stellt fest: wer die Aktie von Berkshire Hathaway kauft, der zahlt nicht nur einen saftigen Aufschlag, sondern hat immense Klumpen-Risiken etwa mit einer Apple-Aktie, die fast 26% seines Portfolios ausmacht:

 

Warren Buffett. Foto: USA International Trade Administration / Gemeinfrei

9 Kommentare

9 Comments

  1. Beobachter

    27. Dezember 2018 14:43 at 14:43

    Erstaunlich, dass auch jemand anders ganz leise Zweifel an Buffett aussprechen darf.Ich habe schon öfters erwähnt, dass zwischen seinen Parolen u.seinen Taten etliche Widersprüche bestehen.
    Dass er vor einigen Monaten tonnenweise Bargeld hortete u.sagte er finde keine preiswerten Aktien.Im Gegenzug lancierte er die Diskussion eines zukünftigen DJ eines Mehrfachen von heute.
    Dass er keine Gelegenheit ausliess die unverwundbare Apple verbal zu stärken, indem er seine Zukäufe
    publizierte u. somit Nachahmer zu Käufen animierte.Er hat also seine grösste Position selber gepusht.
    In einem 10 jährigen Haussemarkt ist es als Milliardär einfach das Vermögen zu vermehren.
    Die nächste richtige Baisse, (. minus30-40% ) wird die wahren Könner auszeichnen.Wenn er dabei sein will, muss er dann auch einmal shorten. Ich bin gespannt, wie seine Verehrer reagieren, wenn es heisst,
    Warren Buffet verkauft Aktien .

    • Wolfgang M.

      27. Dezember 2018 15:29 at 15:29

      Lieber Beobachter. Ich weiß nicht, warum Sie sich ständig an Warren Buffett abarbeiten. Dieser Mann ist 88 Jahre alt und hat mind. 5 Rezessionen mit Bravour gemeistert. Er hat den S&P 500 über Jahrzehnte geschlagen, was keinem Investor weltweit mit einem Aktienkorb gelungen ist. Er hat ja immer noch 100 Mrd. $ Cash in seinem Portfolio und ist bestens vernetzt. Klar macht auch er Fehler, aber haben Sie schon mal nachgerechnet um wieviel 1000% seine Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist? Apple steckt derzeit in Schwierigkeiten, aber mit dem Durchschnittskurs seiner erworbenen Aktien von 2016 bis 2018 liegt er auch jetzt noch im Plus. Ist er nicht mit Apple-Chef Tim Cook befreundet? Ich beobachte ihn schon viele Jahre und bin der Überzeugung, dass wir in puncto Aktienwissen in allen Marktphasen ganz kleine Lichter ihm gegenüber sind. Er ist im Vergleich zu seinen (übergierigen) Kollegen sehr diszipliniert und von ihm stammt der Satz: „Ich habe mein meistes Geld verdient, indem ich auf meinem Hintern gesessen habe.“
      Wie gesagt, auch er hat keine Glaskugel und lag manchmal ein paar Jahre falsch – weil er oft zu früh eingestiegen ist – aber nur, um dann noch stärker davonzuziehen.
      Viele Grüße

      • Henk

        28. Dezember 2018 15:38 at 15:38

        Allerdings! Guter Kommentar.

  2. tomtomtom

    27. Dezember 2018 17:46 at 17:46

    Völlig sinnfreier Artikel, der so viel Inhalt und Aussagekraft enthält, wie ein Stein. Für alle Zweifler ist jeweils die erste Seite eines beliebigen Berkshire Annual Reports zur Hand zu nehmen und dort auf die annualisierte Rendite seit 1965 zu achten, welche dem S&P500 gegenübergestellt ist. Die Zahlen sollten aussagekräftig genug sein, um einschätzen zu können, ob es sich dabei lediglich um Glück handelt oder vielleicht doch mehr.

  3. Ramon

    27. Dezember 2018 18:26 at 18:26

    Der Autor des Artikels scheint zu glauben, dass Berkshire Hathaway nur aus dem Aktiendepot besteht. Keineswegs sind 26% in Apple investiert. Wer so wenig weiß, sollte es einfach lassen…

  4. Prognostiker

    27. Dezember 2018 19:19 at 19:19

    @ Ramon, zur Klärung,sein Aktiendepot beträgt etwa 200 Mia. u. die grösste Position ist die Apple
    mit etwa 26%, es folgen Bank of Amerika u.Wells Fargo an zweiter u.dritter Position.Respekt vor Herr Erichsen, dass man auch einmal einen Halbgott hinterfragen darf. Hat er doch mit diesen drei Positionen
    in den letzten drei Monaten einen geschätzten Wertverlust von 15 Mia.erlitten.Für Buffett ist das kein Problem, aber einige seiner Jünger die spät eingestiegen sind, hätten vielleicht besser auf die skeptischen Einschätzungen des nur 1/4 Gott M. Fugmann gehört.

  5. Sahin

    2. Januar 2019 16:17 at 16:17

    Hallo Zusammen,

    ich könnte hier einen Roman schreiben, werde mich aber aus zeitlichen Gründen kurz fassen.
    Warren Buffett wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht falsch liegen, denn er weiß was er tut. Sonst würde er nicht den dritten Platz der Reichsten Menschen belegen, schon garnicht mit Glück. Vergessen wir nicht, dass Warren Buffett langfristig denkt. Er hält seine Positionen über Jahre hinweg. Mit den Bank Aktien wird er auch nicht falsch liegen, da er innerhalb der Haltedauer seiner Bankaktien von steigenden Zinsen ausgeht, was zur Umsatzsteigerung und Gewinnsteigerung der Banken führen wird.

    Erichsen kritisiert Buffetts Portfolio ohne Wissen, deswegen kann er nur falsch liegen.
    Mittlerweile schaue ich seine Videos nicht mehr an. Wenn Warren Buffett das Geld von Berkshire H. auf wenige Firmen konzentriert(Apple,BANK of America, Coca Cola etc, hat er im Gegensatz zu uns Privatanlegern, Platz im Aufsichtsrat bzw. kann er seine eigenen „Aufpasser“ in den Aufsichtsrat platzieren und hat somit einen vorzeitigen Blick in die Geschäftsentwicklung, somit kann er rechtzeitig seine Position Verwalten. Außerdem wird das Management sofort dran gehen, wenn Buffett anruft, denn er ist Großinvestor. Aus diesem Grund, würde ich hier jedem raten, sein Geld genug zu diversifizieren aber auch nicht zu viel. Auswahl von ca. 20-30 gleich gewichteten Positionen(sehr guten) würden es am besten tun.

    Grüße
    Murat Sahin

  6. Nicht - Verwaltungsrat

    2. Januar 2019 17:33 at 17:33

    @ Sahin, ich willauch keinen Roman schreiben ,nur einen Satz.
    Hat Buffett bei Wells Fargo vergessen anzurufen, als die Bank die grössten Tricksereien gemacht hat ?

  7. Nicht - Verwaltungsrat

    3. Januar 2019 12:37 at 12:37

    @ Sahin, wo sehen sie die Rolle oder Vorteile von Buffett als Grossaktionär bei Apple?
    War er gut informiert u.hat immer von Zukäufen geredet u. hat ev. selber verkauft ? Insider ? ?
    War er informiert wie jeder Andere u. hat an immerwährende Wertsteigerungen geglaubt ??
    Auf dieser Plattform wurde von mehreren Normalanlegern inkl. FMW ( Hobbyanlegern ) die Aktie mehrmals sehr skeptisch kommentiert , was sich jetzt bestätigt.
    Mein Fazit: ALTER U.REICHTUM SCHÜTZT VOR TORHEIT NICHT.

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Netflix-Quartalszahlen: Durchwachsen!

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Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 4,19 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 3,29/Erwartungen 4,2).

Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 4,49 Milliarden Dollar liegen (bisher erwartet 4,6).

Der Gewinn liegt bei 0,30 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,41/Erwartungen 0,24).

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,84 Millionen (erwartet 9-9,4). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 8,9 Millionen neuen Abonnenten aus!

Die Aktie notiert nachbörslich um 22:18 Uhr mit 4,1% im Minus.

Verkürzt zusammengefasst: Probleme durch die höheren Abo-Gebühren sieht man nicht.

Neue internationale Abonnenten soll es 7,3 Millionen gegen im laufenden Quartal (nach +7,31 im letzten Quartal).

Im 1. Quartal will man eine operative Marge von 9% erzielen, und im Gesamtjahr 2019 schon von 13% (wie bisher auch schon erwartet). In 2018 waren es noch 10%.

Man fokussiere sich nicht auf die Konkurrenz wie das neue Disney+ oder Amazon, sondern wie man das Erlebnis für die eigene Kundschaft verbessern könne.

Netflix-Quartalszahlen

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Netflix-Quartalszahlen heute Abend – die Vorschau

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Die Netflix-Quartalszahlen werden heute Abend kurz nach 22 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht. Wir berichten dann umgehend über die wichtigsten Kennzahlen. An dieser Stelle möchten wir einen Ausblick hierauf bieten. Es ist ein wichtiges Ereignis, denn Netflix wird wohl die US-Aktienmärkte morgen zur Eröffnung bewegen!

Preiserhöhungen und Konkurrenz

Zunächst muss man natürlich erwähnen, dass Netflix gerade erst am Dienstag verkündete seine Preise in den USA so stark anheben zu wollen wie noch nie. Für die nächsten Wochen und Monate dürfte es interessant sein zu sehen, ob die Kunden dies wirklich akzeptieren. Oder ist der Markt in den USA gesättigt, und man wechselt zur Konkurrenz? Immerhin aber ist Netflix nach wie vor nicht teuer. Aber wer nach 2017 jetzt schon wieder 2 Dollar mehr pro Monat zahlen muss, und eh auf sein Geld achten muss, überlegt es sich vielleicht anders.

Es ist eine spannende Wette. Akzeptiert die Masse der Kunden die Preiserhöhung und bleibt Netflix treu, ist das natürlich positiv zu bewerten. Aber das dicke Ende kommt ja noch. Denn nach und nach werden Netflix all die tollen Blockbuster der großen Hollywood-Studios entzogen, wenn die ihre eigenen Streaming-Dienste aufmachen, oder ihre Filme und Serien exklusiv in andere Netzwerke einspeisen. Dass dies konkret ansteht und eine ernsthafte Gefahr für Netflix ist, haben wir hier dargelegt.

Netflix-Quartalszahlen heute Abend – was erwartet wird

Aber wir schweifen ab. Was steht heute Abend an? Wichtig wird sein, ob Netflix in der Lage sein wird beim Nutzerwachstum zu überzeugen. Im Dezember-Quartal 2017 gab es 8,3 Millionen neue Kunden. Im 3. Quartal 2018 gab es 6,96 Millionen neue Nutzer. Das war die Meldung vom 16. Oktober 2018 – an dem Tag hatte man auch verkündet im 4. Quartal (also bis Ende 2018) seine Nutzerzahl um 9,4 Millionen zu steigern. Zuletzt lag die allgemeine Erwartung bei rund 9 Millionen neuen Nutzern.

Auch wird es interessant, ob Netflix heute Abend schon eine Prognose abgibt, wie die Nutzer die Preiserhöhungen im laufenden 1. Quartal annehmen werden.

Der Umsatz von Netflix lag vor einem Jahr noch bei 3,29 und im dritten Quartal bei glatt 4 Milliarden Dollar. Die Erwartung für heute liegt bei 4,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie lag vor einem Jahr bei 0,41 und im 3. Quartal bei 0,89 Dollar pro Aktie. Für heute Abend werden nur +0,24 Dollar erwartet.

Netflix investiert massiv in Eigenproduktionen. Da ist es verständlich, dass der Gewinn darunter leidet. Heute Abend wird es sehr interessant!

Netflix-Quartalszahlen heute Abend
Foto: Nick Travis CC BY-SA 3.0

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Morgan Stanley-Quartalszahlen: Schwächer als erwartet

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Soeben wurden die Quartalszahlen von Morgan Stanley veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 8,55 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,5/Erwartungen 9,3).

Der Umsatz im Bereich „Anleihen, Devisen und Rohstoffe“ lag bei 564 Millionen Dollar (erwartet 822). Das habe an unvorteilhaften Konditionen im Market Making gelegen. Es habe signifikate Ausweitungen bei Credit Spreads gegeben.

Der Gewinn liegt bei 0,80 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,26/Erwartungen 0,89).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -4%.

Hier der Kommentar vom Chef (Gesamtjahr 2018 super, das 4. Quartal sei „anspruchsvoll“ gewesen):

James P. Gorman, Chairman and Chief Executive Officer, said, “In 2018 we achieved record revenues and earnings, and growth across each of our business segments – despite a challenging fourth quarter. We delivered higher annual returns, producing an ROE of 11.8% and ROTCE of 13.5%, as we continued to invest in our businesses. While the global environment remains uncertain, our franchise is strong and we are well positioned to pursue growth opportunities and serve our clients.”

Morgan Stanley

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