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Lossless über den Dax: Der Fahrplan gilt weiter, aber Achtung..

Einschätzung zum deutschen Leitindex..

Redaktion

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Gastkommentar zum Dax von @Lossless

Es hat sich nichts geändert gegenüber gestern. Der DAX sollte jetzt auf 10826 steigen.

Warnung: Sollte die Marke um 10561 unterschritten werden, ist ein Hoch nicht mehr zu erwarten!

 

Chart von FMW zur Illustration der genannten Marken:

dax17-11-163

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Lossless

    17. November 2016 10:07 at 10:07

    Ein sehr entscheidende Handelswoche. Ich rate zur Vorsicht im Moment.

  2. Avatar

    KSchubert

    17. November 2016 10:12 at 10:12

    Alles was momentan im DAX zu steigen versucht, halte ich für „ungesund“…solange nicht die 10610 noch mal angetestet wurde; da bin ich einer Meinung mit Herrn Fugmann.

    • Avatar

      Lossless

      17. November 2016 10:25 at 10:25

      KSchubert, ich lasse mich nicht von Nachrichten beeindrucken. Aber wenn jetzt der Anstieg nicht kommt wann dann? Die Range wird immer größer und diese Tatsache beunruhigt mich etwas.

      • Avatar

        KSchubert

        17. November 2016 10:29 at 10:29

        Klar, Nachrichten sind für mich auch nicht relevant. Die 10610 ist ja eine reine charttechnische Angelegenheit. 10610 ist der Punkt an dem ich Long gehen „darf“ laut meiner Analyse (allerdings nicht mit einer Limit-Order, sondern ich warte, bis das Momentum an Kraft verliert…funktioniert eigentlich recht häufig ganz gut :-)

        • Avatar

          Lossless

          17. November 2016 10:39 at 10:39

          Wir sind zu 100% im Cash. Wenn ich kein klares Signal bekomme werde ich heute die Finger vom Markt lassen. Ich denke erst wieder an ein Investment wenn der Dax die 10.826 ansteuert oder die 10.488. Solange diese Marken nicht erreicht werden bin ich im Niemandsland.

          • Avatar

            KSchubert

            17. November 2016 10:48 at 10:48

            Verstehe, hängt ja auch entscheidend vom zeitlichen Anlagehorizont ab. Overnight bin ich nämlich auch immer zu 100% im Cash :-) Mit anderen Worten: Ich brauche Intraday-Marken und schließe die Trades kurz vorm Bimmelglöckchen 22 Uhr.

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            donblanco

            17. November 2016 13:03 at 13:03

            Heute ’no trade day‘. Sehe ich genauso.
            Es juckt mich in den Fingern, an dieser Stelle nach den Begründungen für die geposteten Chartmarken zu fragen, und vor allem eine fruchtbare Diskussion über Trading Techniken einzuleiten.
            Leider ist die rudimentäre Form diese Forums ungeeinet für solches Vorhaben. Schade. Andererseits gibt es bereits sehr gute Foren,
            Die besten Erfahrungen habe ich mit „geschlossenen“ Foren gemacht, in denen man sich persönlich und mit Klarnamen kennt. Das hilft aber dem Trading-Beginner nichts.
            Ich verfolge diesen Thread bei FMW gern, gibt doch Lossless fast auf den Punkt die gleichen Marken an, wie ich sie auch aus meinen Analysen finde.
            Mir ist die Zielgruppe dieses Forums nicht klar.
            Ist es eine Vorbereitung für einen künftig zahlungspflichtigen Signaldienst ? Selbstdarstellung ? –
            Werbung für Herrn Fugmanns (zugegeben sehr gute ) Seite ?
            good trades wünscht Don

  3. Avatar

    Marc

    17. November 2016 11:00 at 11:00

    Manchmal ist es gefährlich, Nachrichten nicht zu beachten. Auch auf die Gefahr hin, hier allen auf die Nerven zu gehen, der Dax wird nicht steigen, solange das Problem Italienreferendum-evtl.Neuwahlen+ITALEXIT für Unsicherheit sorgt. Das ist nicht eingepreist!

    • Avatar

      Lossless

      17. November 2016 11:15 at 11:15

      Marc, Sie gehen uns nicht auf die Nerven. Freue mich über jede Meinung. Das Referendum in Italien spielt für mich im Moment keine Rolle. Sie sehen dies wahrscheinlich als unklug an, aber Nachrichten sind für mich zweitrangig.

  4. Avatar

    Lossless

    17. November 2016 11:03 at 11:03

    Ja, Overnight macht nur Sinn wenn ich im Profit bin. In der Nacht eine Summe X zu zahlen nur für eine Finanzierung sollte wohl überlegt sein. Aber da hab ich schon die dollsten Dinger gesehen gerade in der Berichtsaison. Manchmal kommt man gar nicht in den Markt weil der Broker den Short oder Long nicht ausführen kann. So heftig sind die Bewegungen. Siehe Trump ohne Order war da nichts zu machen und wenn es um eine Order geht sollte man wissen wie man sich im Markt bewegt.

  5. Avatar

    KSchubert

    17. November 2016 12:26 at 12:26

    Hallo Dax-Trader da draußen :-)

    Wie lief denn der Vormittag? Die von mir oben genannte Marke von 10610 hat….gerade so auf Schlusskursbasis des M15-Charts gehalten…ich bin long rein, aber auch wieder raus, denn die Dynamik da unten (das ja deutliche Unterschießen der 10610) signalisiert mir einen Upmove, der auf zweifelhaftem Fundament steht. Wenn es jetzt noch mal runter auf 10580 gehen sollte, wäre ich Long bis heute Abend…

  6. Avatar

    Lossless

    17. November 2016 13:51 at 13:51

    @donblanco Ist man auf der richtigen Seite, ist man ein Selbstdarsteller… ist man auf der falschen Seite ist man ein Loser. Ich verstehe Ihr Kritik nicht so ganz. Wenn Sie die gleichen Resultate auf Ihren Charts (Berechnungen) haben ist es sehr positiv und würde mich weiter mit Ihnen unterhalten (austauschen).

    Anmerkung: Dies hier und ich schreibe es jetzt schon sehr oft, soll einfach aufzeigen, dass Nachrichten nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wenn sie sich mit dieser Materie beschäftigen wissen sie warum ein Markt steigt und fällt.

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Rüdiger Born: Charttechnik bei Nasdaq und Gold

Rüdiger Born

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Dax: Der deutsche Leitindex und die deutsche Wirtschaft

Wie kann es sein, dass der deutsche Leitindex Dax auf Rekordständen notiert, obwohl es einem Teil der Wirtschaft doch so schlecht geht?

Wolfgang Müller

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am

Derzeit wird viel darüber gerätselt, warum es sein kann, dass der deutsche Leitindex Dax auf Rekordständen notiert, obwohl es einem Teil der Wirtschaft doch so schlecht geht? Im Bereich der Gastronomie und in vielen Dienstleistungsbranchen herrscht große Not und viele Firmen können sich nur knapp über Wasser halten. Woher also diese Divergenz, spielen die Börse komplett verrückt?

Der Dax und Deutschlands geschrumpfte Wirtschaft

Vor Kurzem wurde die erste Berechnung für das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands des Jahres 2020 veröffentlicht. Es ist um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen, von 3,44 auf 3,329 Billionen Euro, macht pro Bürger 40.033 Euro (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Das Verarbeitende Gewerbe war besonders durch den Totaleinbruch im zweiten Quartal 2020 um 10,4 Prozent gefallen. Der Dienstleistungsbereich mit Handel, Verkehr und Gastgewerbe um 6,4 Prozent, allerdings nur deshalb vergleichsweise wenig, weil der Onlinehandel einen gewaltigen Boom erlebt hat. Die Bauausgaben hingegen nahmen gegenüber dem Vorjahr sogar um 1,4 Prozent zu.

Die Konsumausgaben der Bürger erlebten mit minus 6 Prozent den größten Rückgang seit Jahrzehnten, allerdings wirkten die Ausgaben des Staates mit plus 3,4 Prozent dagegen stabilisierend.

Der Außenhandel mit seinen Exporten und Importen von Waren und Dienstleistungen ging im Jahr 2020 erstmals seit 2009 zurück, die Exporte preisbereinigt um 9,9 %, die Importe um 8,6 %. Besonders stark natürlich der Rückgang der Dienstleistungsimporte, was vor allem am hohen Anteil des stark rückläufigen Reiseverkehrs lag.

„Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 158,2 Milliarden Euro. Das war das erste Defizit seit 2011 und das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung, nur übertroffen vom Rekorddefizit des Jahres 1995, in dem die Treuhandschulden in den Staatshaushalt übernommen wurden.“ So das Statistische Bundesamt.

Wieso steht der deutsche Leitindex nun knapp über seinem Stand vom Februar 2020, dem Beginn der Corona-Krise?

Die Besonderheit des Dax

Warum also steht der deutsche Leitindex Dax höher als vor der Krise, trotz der schlechten Wirtschaftsdaten? Dafür dürfte es mehrere Ursachen geben.

Zum einen blickt der Index bereits weit in das Jahr 2021, also auf die Zeit, in der man glaubt das Virus eingedämmt zu haben und zum anderen ist er kein Spiegelbild der deutschen Wirtschaft mit seinen vielen exportorientierten Titeln. Dies wird allein schon aus seiner Marktkapitalisierung ersichtlich. Diese beträgt aktuell 1,265 Billionen Euro, im Vergleich zum deutschen Bruttoinlandsprodukt von 3,329 Billionen Euro. Ganz anders die USA, wo allein der S&P 500 mit seiner 40-Billionen-Marktkapitalisierung fast schon das Doppelte der US-Wirtschaftsleistung ausmacht (20,8 Billionen Dollar).

Viele der Branchen, die das deutsche BIP ausmachen, sind gar nicht im Dax repräsentiert, oder gar nicht börsennotiert. Etwa der Mittelstand, oder die derzeit so gebeutelten Dienstleistungsbranchen, wie das Gastgewerbe, oder auch Tourismus und Kultur. Betrachtet man die vielen Pleiten und schmerzhaften Einschnitte in diesen Bereichen, so wird erkennbar, dass diese (zunächst) nicht den deutschen Leitindex tangieren. Beispielsweise Karstadt, Kaufhof, Douglas, Adler, Klier, Arko, Eiles u.v.m.

Die Unternehmen im Dax legen zum Teil schon wieder starke Unternehmensergebnisse vor. Sei es die deutsche Post, die die große Paketflut kaum bewältigen kann, der Spezialchemiekonzern Covestro, oder jüngst der größte Chemiekonzern Europas, BASF. Besonders bedeutsam, weil dieser weltweite Lieferant von Grundprodukten so etwas wie ein Frühindikator der Weltwirtschaft gilt. Die Ludwigshafener sind in nicht weniger als 90 Ländern dieser Erde präsent. Abertausende von Firmeninsidern haben dafür gesorgt, dass der Aktienkurs seit dem Coronatief bereits wieder um 75 Prozent gestiegen ist.

Was wird erst demnächst Infineon für Zahlen liefern, angesichts der großen Nachfrage nach Chips (Automobilbau)?

Unsere Automobilindustrie zeigt deutlich, wo die Corona-Krise bereits überwunden ist, in Fernost. BMW, Daimler und Volkswagen haben sehr von der Erholung der chinesischen Wirtschaft profitiert. Diese Firmen verkaufen bereits 30 bis 40 Prozent ihrer Fahrzeuge in China. Dort gibt es nach Jahren der Schrumpfung wieder einen richtigen Boom im Automobilsektor. Nicht zu vergessen der US-Markt, wo es zumindest 2021 einen schuldenfinanzierten Aufschwung geben sollte. Über die Pläne der neuen US-Administration wurde schon ausführlich berichtet.

So bleibt festzustellen: Die Kurs/Gewinn-Verhältnisse der Unternehmen des Dax liegen bei 20 von 30 Unternehmen für das Jahr 2021 gleich oder besser als der 10-Jahresdurchschnitt.

Fazit

Laut der deutschen Börse ergibt sich für den Dax in den vergangenen 30 Jahren ein durchschnittliches Kurs/Gewinn-Verhältnis von 19, längerfristig von 15. Das aktuelle KGV für das Jahr 2021 wird mit 19 angegeben, sollte es mit der deutschen Wirtschaftserholung tatsächlich so klappen, wie erwartet. Die ersten Ergebnisse der Unternehmen deuten daraufhin, dass es tatsächlich der Fall sein könnte, wenn Volkswagen selbst im Corona-Jahr noch einen Gewinn von 10 Milliarden Euro ausgewiesen hat. Der deutsche Leitindex ist zweifelsohne hoch bewertet, aber seine Kennziffern zeigen kein völliges Auseinanderdriften zur Wirtschaft, wie es zum Beispiel in den USA bei vielen Werten der Fall ist. Aber hier liegen auch die Probleme des deutschen „Performance-Index“. Er ist abhängig von der Entwicklung der großen Volkswirtschaften von China und den USA und von der Wall Street. Wenn dort die Kurse einbrechen, tun es unsere auch, zumal sich der Dax auch noch in Summa in den Händen ausländischer Investoren befindet, zumeist angelsächsischen (Beispiel BlackRock). Aber eines ist er gewiss nicht: Ein Abbild der deutschen Volkswirtschaft.

Spiegelt der Dax die deutsche Wirtschaft wider?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Woche der Quartalszahlen

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Er bespricht die nun anstehende wichtigste Woche bei den Quartalszahlen in den USA.

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