Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Alle sind unsicher – nur die US-Aktienmärkte nicht!

Während Indizes, die die globale politische Unsicherheit messen, auf Allzeithochs notieren und in den Medien das Wort „Unsicherheit“ so häufig vorkommt wie nie zuvor, sind die US-Aktienmärkte scheinbar immun: die Volatilität ist so gering wie seit Jahren nicht mehr, heute neue Allzeithochs beim Nasdaq und beim Dow Jones..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Während Indizes, die die globale politische Unsicherheit messen, auf Allzeithochs notieren und in den Medien das Wort „Unsicherheit“ so häufig vorkommt wie nie zuvor, sind die US-Aktienmärkte scheinbar immun: die Volatilität ist so gering wie seit Jahren nicht mehr, heute neue Allzeithochs beim Nasdaq und beim Dow Jones. Man könnte denken, in den USA sei kein neuer US-Präsident im Amt, der die Nachkriegsordnung abschaffen will bzw. alles in Frage stellt, was amerikanische Polit- und Wirtschaftstradition ist. Manches deutet darauf hin, dass da bald etwas kommt auf der Unterseite, die europäischen Indizes wie der Dax machen die US-Rally wenn überhaupt nur mit angezogener Handbremse mit..

29 Kommentare

29 Comments

  1. Markus Fugmann

    Markus Fugmann

    7. Februar 2017 19:07 at 19:07

    So, Youtube ging wieder – Eileentscheidung des Supreme Courts..

    Ich hatte offenkundig der Aufforderung der Trump-Administration nicht Folge geleistet, ausreichend alternative Fakten zu produzieren. Habe jetzt Abbitte geleistet und geschworen, über alle Terrorangriffe weltweit sofort ausführlich zu berichten, auch wenn sie nicht passiert sind, aber eben noch passieren könnten, wenn nicht ausreichend darüber berichtet wird. Das hat man wohlwollend aufgenommen in der neuen US-Regierung – man will jetzt beim Supreme Court prüfen, ob man mir wieder den Zugang zu YouTube erlauben kann. Allerdings müsste ich dann bei jedem Marktgeflüster sagen, dass:

    1. noch nie so viele Menschen bei einer Antrittsrede waren wie bei seiner Majestät, dem Messianischen

    2. grundsätzlich alle Meinungsumfragen falsch sind, wenn die Zustimmungswerte unter 99% liegen für seine Majestät den Messianischen

    • Avatar

      Petkov

      7. Februar 2017 19:34 at 19:34

      Ja, der Trumpy braucht eben so einen Meinungsbildner wie FMW, da die Propagandaprozesse bei ihm noch nicht optimal greifen. Sein Pendant im Kanzleramt (mit negativem Vorzeichen, aber genauso ideologisch vergiftet und destruktiv) braucht sowas nicht. So wie die Mexikaner die Mauer finanzieren sollen, MÜSSEN die Insassen Deutschlands mit rund 20€ monatlich die öffentlich-rechtliche Anstalt für betreutes Denken bezuschussen. Da kann Major Rüttings Oberbefehlshaberin sogar auf FMW verzichten. Wofür sich Herr Fugmann mit frommen, ehrfürchtigen Schweigen zu ihren verheerenden Machenschaften bedankt.

      • Avatar

        feldmann

        7. Februar 2017 20:40 at 20:40

        So ist er halt mal,der Fugmann mit den Machenschaften.
        Ich habe ihn schon lange durchschaut!

    • Avatar

      Macwoiferl

      7. Februar 2017 19:36 at 19:36

      Jaja, isser :-)!!
      Er hat nur noch net verstanden, dass das Trump-Porträt, welches den Handelssaal der Wall Street schmückt, mit Hypnosekräften ausgestattet ist!
      In der Tat!
      Es sind die stechenden Augen! Trumps klare, stechende Augen versetzen Händler und Algomaten gleichermaßen in Dauer-Euphorie!
      Das Geheimnis liegt in besonderen Elliott-Wellen, die von den Augen ausgehen!
      Permanentes Hochgefühl!!
      So merkte niemand, dass 2017/1/20 heimlich das Handelssystem ausgetauscht wurde.
      Jetzt mit Algos, die nur grün können und sonst keine Farbe mehr!
      Da kann Frankreich austreten aus der EU. Großbritannien den USA den Krieg erklären. Der Chinese sämtliche Anleihen kündigen.
      Es geht nur grün. Mexiko baut Mauer zu den USA? 2 % plus. Apple muss 77 Mrd. Steuern nachzahlen? 5 % Plus.
      Bei Markus Koch zu sehen im Hintergrund auf seinen Videos von der Wallstreet, vorsicht, Schutzbrille aufsetzen, sonst Kaufrausch!

    • Avatar

      Trigo

      7. Februar 2017 19:43 at 19:43

      Ich persönlich denke, dass Major Rütting da ein gutes Wort für Sie eingelegt hat. Ganz nach dem Motto…Beziehungen schaden nur dem, der keine hat!

  2. Avatar

    Marko

    7. Februar 2017 19:44 at 19:44

    Der VIX ist deshalb so niedrieg, weil der Donald da ist (Infrastruktur ankurbeln, die anderen beileidigen bis-zum-geht-nicht-mehr, wann sagt er nix mehr, der Donald ? :D )

    Wir haben Unsicherheit ?

    Da sprechen die Aktienmärkte eine andere Sparche…

    Es hat sich – bisher – gar nix getan.

    eigentlich cool, ein Trump wird kein großes Infrastrukturprogramm auspacken, aber : wenn er ein „kleines Infrastukturprogramm“ auspackt (damit meine ich nicht die „Mauer“), so dürfte dies positiv sein.

    VG

    Marko

  3. Avatar

    hans

    7. Februar 2017 19:50 at 19:50

    Wie wäre es denn wenn mal die wahren Terroristen dieser Welt benennen würde?

    Staaten die z.B. andere angreifen, auf Grund von gefälschten Berichten.

    In US-Kreisen kennt man das unter dem Begriff “ False Flag“.

    Für die Unbedarften mal was zur Weiterbildung………….
    http://www.gegenfrage.com/false-flag/

  4. Avatar

    Marko

    7. Februar 2017 19:55 at 19:55

    Das Problem für ein HerrnTrump wird genau das sein, was er am liebsten mag – Die Flüchtlilingspolitik.
    Er hat sich mit seiner Muslimen-Politik den Strick um den Hals gelegt, typisch für einen rückwartsgewanden Repuplikaner. Das wird ihn – im wahrsten Sinne des Wortes – „killen“.

    Ist ja schön und toll , wenn mann „in-Hau-drauf-Manier“ die „Anderen“ beeindrucken will – America, Germany,China usw FIRST ist genau das was es ist, ein Slogan von gestern.

    VG

    Marko

    • Avatar

      feldmann

      7. Februar 2017 20:46 at 20:46

      Nichts, als Wunschdenken von Ihnen… und er wird es der unfähigen EU zeigen,wo der Hammer mit den Refugees hängt.

  5. Avatar

    feldmann

    7. Februar 2017 19:58 at 19:58

    Der Dax wird es schwer haben gegen D.Trump und die Wahlen werden es beweisen.
    Warm anziehen im Sommer 2017,heißt die Devise!

  6. Avatar

    nielsentrading

    7. Februar 2017 20:09 at 20:09

    nichts und aber nichts wird die US Indices aufhalten können, Tech donnert nach oben außer Microsoft und wird auch nicht stoppen. Wenn die US Indices und besonders Tech nach oben wollen gibts kein Halten. NDX sehen die Analysten bei 5303..und dann kommt vielleicht eine kleine Korrektur die dann wahrscheinlich sofort gekauft wird. Sowas habe ich nie erlebt seit November ohne Korrektur laufen die US Indices nach oben – egal wie überkauft sie sind. Es ist einfach verrückt total verrückt…

    • Avatar

      Marko

      7. Februar 2017 20:41 at 20:41

      „Sowas habe ich nie erlebt seit November ohne Korrektur laufen die US Indices nach oben – egal wie überkauft sie sind. Es ist einfach verrückt total verrückt…“

      Die Aktienmarkt-Indizies sind nicht überkauft, wenn dies der Fall wäre, würden sie fallen – was sollte dann – eigentlich – steigen ? Ist doch immer eine Plus-Minus-Rechnung ?
      Gold, Silber usw – die „üblichen Verdächtigen“ ? Oder wolen Sie mich schocken, dass der olle Bufu steigt, — ja, wohin denn ?? :D

      Gold ist seit 1950 USD wie weit gefallen, als jetzt gehts ab, nach oben ? Apropos Gold, wo ist denn mein Freund , der Herr bauer ??? :D

      VG

      Marko

  7. Avatar

    Marko

    7. Februar 2017 20:15 at 20:15

    Beim Donald fällt einiges auf

    1.
    Er ist kein Politiker.
    Keine Angie, kein Obama, kein Schäuble (Schäuble sag ich mit Absicht wenn ich ich mir den gottgleichen-pseudo Finanzminister der Griechen anschaue…) usw :D
    Aber der Donald, der hat sie alle in der Tasche… na ja was sind schon die Griechen ? :D

    2..
    Er versucht, die U S A wie ein Business zu führen.

    Er ist der Boss – was die anderen zu sagen haben, interessiert ihn nicht. Siehe die Einsprüche der amerikanishcen Richter gegenüber seinen gottgleichen Dekreten.

    3.
    Er ist – poltisch gesehen – chancenlos – vielleicht deshalb dieser „Krawall“ gegenüber den Politik-Profis ?

    VG

    Marko

    • Avatar

      feldmann

      7. Februar 2017 20:30 at 20:30

      Er ist ein Hardliner,dem ich noch zutraue,daß er den Goldstandard wieder einführt.

  8. Avatar

    Marko

    7. Februar 2017 21:09 at 21:09

    Alle sind unsicher ?

    Wirklich ???

    „America First“, bedeutet „Dollar First“. Der Bruch unter 1,04 beim EUR dürfte die Amis unter Druck bringen, geschweige denn die Parität.
    Europa macht bisher gar nix.
    „Wir“ gucken nur zu…

    VG

    Marko

    • Avatar

      feldmann

      7. Februar 2017 21:18 at 21:18

      Wie immer,abwarten und den Mund halten.

  9. Avatar

    feldmann

    7. Februar 2017 21:27 at 21:27

    Für uns sollte in Zukunft gelten:
    °i am first°und dann nichts wie weg von hier.

    • Avatar

      helmut

      7. Februar 2017 22:28 at 22:28

      Genau,am besten zum @bauer,der macht sich doch eh schon über uns lustig.

      • Avatar

        feldmann

        7. Februar 2017 22:51 at 22:51

        Ich war bis heute nur ein stiller Mitleser,aber der „bauer“ hat in vielen Dingen recht und nat. @Fugmann mit seinen tägl.Kommentaren, liegt auch meistens am oberen Level!
        Achso,ich bin übrigens auch ein Goldjunge.

  10. Avatar

    helmut

    7. Februar 2017 21:37 at 21:37

    Ich bin mir so sicher,wie das AMEN in der Kirche,daß zeitnah alle den selben Ausgang benutzen werden,der sehr eng sein wird…

  11. Avatar

    Marko

    7. Februar 2017 22:07 at 22:07

    Und :

    Sein wir doch mal ehrlich :

    America first – Dollar first – das wird wird dem gottgleichen US-Präsidenten schon a bisserl zu denken geben.
    Na ja, hoffentlich… ;)
    Er wird sagen : “ So läufts Business“… ;) :D

    VG

    Marko

  12. Avatar

    Marko

    7. Februar 2017 22:38 at 22:38

    Um es zusammenzufassen :

    Da ist ein Amateur, der herumschreit, bis-zum-geht-nicht mehr, welcher von seinen „eigenen Leuten“ zurückgepfiffen wurde, welcher sich „Präsident“ nennt (oder benannt wurde) – :D
    Tja, was soll man dazu sagen ? mir wäre die Angie lieber, als dieser Twitter-Junkie ?

    VG

    Marko

    VG

    Marko

    • Avatar

      feldmann

      7. Februar 2017 23:16 at 23:16

      Dann bist aber arm dran,mit Angie,außer du bist ein Migrant,dann könnte ich dich mit einem schuß „Grün“noch verstehen.

      • Avatar

        Petkov

        9. Februar 2017 07:22 at 07:22

        Ich bin ein Migrant und trotzdem bin ich mit merkel genauso arm dran,obwohl sie mich sicherlich zu jeder Wahlveranstaltung als Vorzeigekanacke mitschleppen würde. Die Deutschen müssen endlich lernen, die Ausländer differenziert zu sehen. Der überwältigende Anteil der gebildeten und integrierten Ausländer sind schärfste Kritiker merkels. Diese politische Missverständnis ist ein Produkt deutscher Hirngespinste. Wir Ausländer sind dagegen immun.

        • Avatar

          feldmann

          9. Februar 2017 08:17 at 08:17

          Was ich seit 55 jahren nicht verstehe,was wollen die Migranten überhaupt bei uns?
          Kann ich darauf eine plausible Antwort bekommen?

          • Avatar

            Petkov

            9. Februar 2017 12:36 at 12:36

            Klar, gerne. Ausländer wie ich wurden von spezialisierten Personaldienstleistern angeworben, um komplexe, oft technische Tätigkeiten zu verrichten, für die in der Regel ein schwieriges Hochschulstudium erforderlich ist. Einheimische Spezialisten sind nicht in ausreichender Anzahl vorhanden, da sich die lange und anspruchsvolle Hochschulausbildung für die häufig nicht lohnt. Denn dank der weltweit gelobten deutschen Dualausbildung in Verbindung mit der starken Industrie, können Jugendliche mit einem nicht-akademischen Berufsabschluss viel früher anfangen, gutes Geld zu verdienen. Warum also die Mühe, Ingenieur oder Informatiker zu werden?

            Sie meinen aber tatsächlich „die anderen“ Migranten. Ja, die wurden nicht angeworben, sondern einfach wegen eklatanter politischer Kurzsichtigkeit und hoffnungsloser Unwissenheit/Inkompetenz ins Land gelockt. Die allermeisten von denen sind entgegen vieler Befürchtungen nicht gefährlich oder böse, aber die sind aufgrund ihrer nicht aufholbaren Bildungsrückstände chancenlos am Arbeitsmarkt der Zukunft und leider zu oft aufgrund ihrer zivilisationsfeindlichen religiösen Interpretationen chancenlos auch in der Gesellschaft. Aber „dank“ ihrer schieren Anzahl, können sie leicht Parallelgesellschaften bilden, in denen sie verrohen und in mehreren Fällen in nächster Generation in der Tat gefährlich und böse werden.

            So was kann man durch vernünftige Politik vermeiden, aber die ist weit und breit nicht zu sehen. Aufgrund Ihrer plumpen, undifferenzierten Frage schätze ich, dass sie die AfD wählen. Sie ist unter Petris Führung einfach nur dumm und nicht zukunftsfähig, aber sie ist in der Lage, die etablierten Parteien zur Vernunft zu zwingen. Sie kann das Gleichgewicht niemals wiederherstellen, aber begünstigen. Leider hat es die merkel so weit gebracht, dass der Regen nach oben fällt und sich Ausländer 2017 die AfD wünschen, damit sie ihre Aufgabe erfüllt und danach nie wieder gebraucht wird.

          • Avatar

            Petkov

            9. Februar 2017 12:57 at 12:57

            Achso, ja. Und dann gibt es natürlich auch die echten Flüchtlinge. Bei denen darf man nicht fragen, was sie im Land wollen. Man sollte es wissen. Und denen helfen. Diese Migrantengruppe ist aber in Wirklichkeit zahlenmäßig absolut unerheblich.

  13. Avatar

    Steven

    8. Februar 2017 01:04 at 01:04

    Schuster ..bitte ..denk an die Leisten!

    Wenn Trump eine Liste mit 58 Anschlägen vorlegt….20 quark sind , 8 in den Medien bekannt DANN! sollte man sich die restlichen 30 mal anschauen anstatt ihn dur den Kakao zu ziehen .

    Nicht ganz zufällig fängt die Quantitätspresse aka ZDF an über gladio zu berichten !

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Dax-Wochenausblick: Test der 1.000 Punkte Range – folgt bald der Ausbruch?

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Im folgenden Video bespricht Marius Schweitz von Projekt30 die abgelaufene Woche im Dax und gibt einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Handelswoche. Dabei geht er konkret auf die übergeordnet Seitwärtsrange ein und zeigt mögliche Szenarien auf, wie sich die ausgebildete 1.000 Punkte Range auflösen könnte. Im deutschen Leitindex haben sich sehr spannende Chart-Formationen herauskristallisiert, die auf eine große Bewegung hindeuten. In dem Video sehen Sie aber nicht nur einen Dax-Ausblick, sondern auch noch weitere Einschätzungen zum Dow Jones, Bitcoin, Gold, Euro, Softbank und Deutsche Bank.

Die Setiwärtsrange im Dax von Juli bis Oktober

Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielt hatte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Demgegenüber stehen zusammen mit dem Tief vom letzten Donnerstag drei Marken, die die Unterkante der Range bilden. Die drei Punkte setzen sich aus dem August-Tief (03.08.) bei 12.365, dem September-Tief (25.09.) bei 12.341 und schließlich dem Oktober-Tief (22.10.) bei 12.345 zusammen. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet. Als zusätzliche Unterstützung kann man noch das Tief von Anfang Juli bei 12.254 hinzuzählen. Ein Bruch der Range-Unterkante dürfte folglich einem kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen. Erfahrungsgemäß wird die gleiche Höhe der Range in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten.

Dax-Wochen-Ausblick KW44 - 1.000 Punkte Seitwärtsrange von Juli bis Oktober

Aktuelle Chart-Fomationen im Dax

Auf verschiedenen Zeitebenen haben sich im Dax interessante Chart-Formationen entwickelt. Zum einen hat sich im 10-Minuten-Chart ein Descending Broadening Wedge (DBW) ausgebildet, das eine bullische Formation darstellt. Im Stundenchart ist zudem ein großes DBW-Wedge aktiv, das bei einer Auflösung hohe Ziele auf der Oberseite ermöglicht. Auf der bärischen Seite sehen wir außerdem noch eine aktive Wolfe Wave (Keil), die den bärischen Trigger bei 12.341 auslösen könnte. Dadurch würden sich Kurse unter der 12.000 Punkte-Marke ergeben. Auf Tagesbasis hat sich zwischen Juli und Oktober zusätzlich eine SKS gebildet. Sowohl die genannten Formationen, als auch die wichtigen charttechnischen Marken für die kommende Woche werden ausführlich und für jeden verständlich im Video erläutert.

Fazit

Der Dax steht vor einer ausschlaggebenden Richtungsentscheidung, diese kann eine Bewegung von mehr als 1.000 Punkten einleiten. In dem Video-Ausblick wird ausführlich auf die möglichen Szenarien eingegangen. Insbesondere die von Marius Schweitz herausgearbeiteten Chart-Formationen sind sehr sehenswert und zeigen die Möglichkeiten auf, wie es im Dax in der nächsten Woche und darüber hinaus weitergehen kann. Zudem erscheint für alle Leser und Leserinnen von Finanzmarktwelt ab Montag wie gewohnt der DAX daily. Viel Spaß beim schauen des Videos.

weiterlesen

Aktien

Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen