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MarktgeflĂĽster (Video): Die letzte Welle nach oben fehlt noch!

Der Dax fällt heute den vierten Tag in Folge – aber der Blick auf die Charts der US-Indizes legt eigentlich nahe, dass da noch einmal eine Welle nach oben kommen sollte (die Welle 5)! Das wĂĽrde bedeuten: die US-Indizes wĂĽrden noch einmal neue Allzeithochs erreichen (der S&P500 etwa im Bereich von 2610 Punkten), bevor dann eine heftige Korrektur wahrscheinlich wird (etwa 10% bis 15%)..

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Der Dax fällt heute den vierten Tag in Folge – aber der Blick auf die Charts der US-Indizes legt eigentlich nahe, dass da noch einmal eine Welle nach oben kommen sollte (die Welle 5)! Das wĂĽrde bedeuten: die US-Indizes wĂĽrden noch einmal neue Allzeithochs erreichen (der S&P500 etwa im Bereich von 2610 Punkten), bevor dann eine heftige Korrektur wahrscheinlich wird (etwa 10% bis 15%). Auslöser fĂĽr diese Welle nach oben könnte das Wiederaufflammen der Hoffnungen auf die baldige Verabschiedung der US-Steuerreform sein, der Grund fĂĽr den Abverkauf dann deren Scheitern. Heute „action“ am Markt nach schwachen Daten aus China und deutlich höher als erwartet ausgefallenen US-Erzeugerpreisen (morgen die US-Verbraucherpreise) – Sorgen um ein stärkers Anziehen der Inflation bringen vor allem die Währungen der Emerging Markets unter Druck. Jetzt wird es spannend!

10 Kommentare

10 Comments

  1. Lausi

    14. November 2017 18:56 at 18:56

    Fugmann jetzt bullisch? Das könnte der ideale Kontraindikator sein 🙂 Ich sehe noch kein Ende des Abwärtsmoves, eher eine generelle Trendwende. Vielleicht sind das ja die ersten Auswirkungen der restriktiveren Notenbankpolitik. Lange werden sie das aber nicht durchhalten können – trotz steigender Inflation – und sobald es wieder lockerer zugeht, werden die Börsen nach oben schieĂźen. Insofern könnte die FED-Sitzung im Dezember schon sehr interessant werden.

  2. Her Schröder

    14. November 2017 19:09 at 19:09

    Ich habe heute alles in den USA verkauft! Wenn Herr Fugmann long ruft, dann ist es vorbei mit der schönen Zeit.

    Flat! Alles raus heute!

  3. Bademeister

    14. November 2017 19:40 at 19:40

    Bin mal gespannt, wo der Donald die Welle 5 herzaubern wird. Dass es danach um 10 bis 15% runtergehen wird, ist jedenfalls genauso sicher wie die Welle 5.
    Kein Wort heute ĂĽber die neue Rolle der USA in Asien….USA geben jetzt mit Trump ihre jahrzehntelange Vormachtstellung in Asien einfach so sangundklanglos an China weiter….im Gegenzug fĂĽr ein paar Wirtschafts- und Waffendeals….schlecht fĂĽr Japan und SĂĽdkorea! Konfliktherd SĂĽdpazifik ist jetzt noch stärker vorprogrammiert!

  4. Chrismei

    14. November 2017 20:26 at 20:26

    Müssen die Aktienmärkte nicht vor dem Black Friday und den Festtagen wieder nach oben gezogen werden? Ich denke, da wird nachgeholfen.

    Bereitet sich Saudi-Arabien zur Zeit auf einen größeren Krieg vor? Dann werden sie Anleihen und Aktien umschichten.

    Die Ölpreise und unsere Inflation werden für die Ärmeren stark steigen. Bis vor einigen Jahren gab es unterschiedliche Ausweisungen der Preissteigerungen zum Beispiel für Arbeiter, Rentner oder höhere Beamte, die liegen stets weit auseinander.

  5. Pingback: MarktgeflĂĽster (Video): Die letzte Welle nach oben fehlt noch! - Das PressebĂĽro

  6. Antje Hesterberg

    14. November 2017 23:02 at 23:02

    Fugmann erwartet steigende Kurse in Amerika? Das ist ein starkes Verkaufssignal fĂĽr US-Aktien!

  7. Irgendjemand

    14. November 2017 23:18 at 23:18

    If you want to stay alive, never trade a 5.

  8. Jp

    15. November 2017 00:19 at 00:19

    Ja, Lausi…das gleiche habe ich mir auch gedacht!
    Wenn sogar der Fugmann bei 13k plötzlich ins Bullenlager wechselt, nachdem seit 11k alles völlig überkauft & überteuert war, ist die Rally vielleicht am Ende.
    Jetzt mache ich mir echt Sorgen, da werde ich wohl verstärkt Kasse machen, irgendwann muss man einen Teil eincashen.
    Vielleicht kaufe ich in 2 Jahren wieder, zur Not auch ĂĽber der 13k, haubtsache der Markt ist dann bereinigt

  9. Murat Dundar

    15. November 2017 00:27 at 00:27

    macht richtig SpaĂź hier zu lesen.

  10. Trigo

    15. November 2017 00:39 at 00:39

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Morgan Stanley: Umsatz und Gewinn ĂĽber Erwartung

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Morgan Stanley hat seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 10,6 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,5/erwartet 10).

Der Gewinn liegt bei 1,30 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,87/erwartet 1,10).

Umsätze im Bereich Anleihen, Rohstoffe und Währungen liegen bei 1,4 Milliarden Dollar (erwartet 1,24).

Die Aktie notiert vorbörslich mit +3,4%.

Die Kernsaussage des Bank-Chefs: Alles läuft bestens! Zitat:

James P. Gorman, Chairman and Chief Executive Officer, said, “We reported robust revenue and earnings growth this quarter with strength across all businesses and geographies. The second quarter performance reflected active markets and healthy client engagement. Our strong global franchise positions us well to continue to grow organically across each of our businesses and to deliver operating leverage.”

Morgan Stanley

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Ronaldo hilft Adidas, Thyssenkrupp im Chaos, Amazon im endlosen Höhenflug?

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Jüngst wurde es verkündet. Christiano Ronaldo wechselt von Real Madrid zu Juventus Turin. Das hat die Aktie von Juventus Turin etwas gepusht, und sie kann ihre Gewinne immer noch behaupten. Aber deutlich interessanter sollte dieser Wechsel börsentechnisch für Adidas sein. In der Vorstandsetage dürften die Korken geknallt haben, als dieser Wechsel bekanntgegeben wurde. Schon am ersten Tag der Verkündung wurden laut italienischen Medien mehr als 500.000 Ronaldo-Trikots bei Juventus bestellt.

Und Adidas ist Trikotsponsor von Juventus. Das bedeutet gigantische Mehreinnahmen. Die Trikots schwanken im Preis zwischen 85 und 144 Euro. Wie viel vom Trikot genau bei Adidas landet, und wie viel bei Juve, ist unklar. Aber man kann der Phantasie seinen Lauf lassen. Wie viele Menschen kaufen im Lauf der nächsten Wochen ein Ronaldo-Trikot? Dann multipliziere man diese Zahl mit Summe X, die bei Adidas pro Trikot hängen bleibt. Es könnten durchaus mehrere hundert Millionen Euro dabei rumkommen in diesem Jahr. Wer weiĂź… genaueres sieht man erst im Bericht fĂĽr das 3. Quartal im Herbst.

Aber möglicherweise gibt es schon am 9. August einen Ausblick auf angehobene Umsatz- und Gewinnziele? Denn an dem Tag veröffentlicht Adidas seine Zahlen für das letzte Quartal, und möglicherweise auch einen Ausblick für das aktuell laufende Quartal. Bis jetzt konnte die Adidas-Aktie nur um 2 Euro auf 186,55 Euro profitieren. Aber mal sehen. Möglich ist, dass das Ronaldo-Plus eventuell schwache Adidas-Verkäufe nach der WM auffängt, und unterm Strich kein überraschendes Plus für Adidas hängen bleibt.

Thyssenkrupp

Bei Thyssenkrupp weiß momentan niemand so genau, wie es weitergehen soll. Vor zwei Wochen wurde die Abspaltung des kompletten Stahlgeschäfts in ein mit Tata Steel fusioniertes Unternehmen bekanntgegeben. Damit verliert man quasi sein altes Kerngeschäft. Der Chef Hiesinger trat kurz darauf zurück, wohl weil er den aggressivsten Investoren zu spröde und nicht gefügig genug war? Denn einige bei Thyssenkrupp investierte aktiv engagierte Fonds-Investoren wollen offenbar Resultate sehen, also Rendite. Und die erreicht man wohl kaum mit langsamen Reformen, die erst in ein paar Jahren etwas bringen.

Und so ist nun nach dem CEO auch der Aufsichtsratschef Ulrich Lehner zurĂĽckgetreten. Deshalb vermutet der Markt aktuell, dass es nach dem Tata-Deal zu einer weiteren möglichen Zerlegung der Rest-Firma kommt. Die Aktie von Thyssenkrupp springt heute um 9,3% nach oben. Es gäbe noch vier weitere Geschäftsbereiche (zum Beispiel „AufzĂĽge“), die man mit Konkurrenten fusionieren kann. Geht es so weiter wie mit Tata, könnte Thyssenkrupp zu einer Art Kapital-Holding werden, die damit beschäftigt ist Anteile an eigenständig arbeitenden Gesellschaften zu verwalten. Gewinne verwalten sozusagen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber im Sinne eines richtigen Industriekonzerns sind diese beiden RĂĽcktritte kein gutes Zeichen. FĂĽr kurzfristige Aktionärs-Phantasien nach mehr Rendite sieht es da aktuell etwas optimistischer aus. Im Chart sieht man die Thyssenkrupp-Aktie seit Monatsanfang.

Thyssenkrupp-Aktie

Amazon

Amazon meldet seine Quartalszahlen am 26. Juli. Nachdem gestern Netflix seine extremen Wachstumszahlen nicht mehr ganz einhalten konnte, bricht die Aktie wie schon gestern Abend nachbörslich massiv ein um aktuell -9,5%. Gestern Abend waren es schon -13%. Aber jetzt zu Amazon. Auch diese Aktie lebt vom ständig fortgesetzten enormen Wachstum. Eines darf nicht passieren, nämlich dass die enorme Wachstumsgeschwindigkeit nachlässt.

Die Amazon-Aktie ist trotz des negativen Einflusses von Netflix aktuell nur mit 0,1% im Minus gegenüber dem Schluss von gestern Abend. Das ist ein starkes Zeichen für die Amazon-Aktie. Damit hebt man die Messlatte aber umso höher. Risiko-Anpassungen nach unten gibt es nicht, und somit muss Amazon mehr denn je abliefern nächste Woche Donnerstag. Vor 12 Monaten stand die Aktie noch bei 1.000 Dollar, jetzt über 1800 Dollar. Es geht nur aufwärts.

Es ist fast unheimlich. Alle Welt kauft bei Amazon ein, und gleichzeitig gibt es ein globales Unbehagen über die Marktmacht von Amazon, die immer größer wird. Wohl dieses Bewusstsein, dass Amazon der dominante Player schlechthin ist und immer weiter wächst, sorgt für den konstanten Auftrieb in der Aktie. Aber man bedenke: Die Fallhöhe wird immer höher. Wehe, wenn die Wachstums-Story ähnlich wie bei Netflix einen Kratzer bekommt.

Amazon Aktie seit Juli 2017
Die Amazon-Aktie seit Juli 2017.

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Goldman Sachs-Quartalszahlen: Umsatz und Gewinn deutlich ĂĽber Erwartung

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Die Goldman Sachs-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 9,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 7,89/erwartet 8,8). Das ist der beste Umsatz im 2. Quartal seit neun Jahren fĂĽr Goldman Sachs.

Der Gewinn liegt bei 5,98 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 3,95/erwartet 4,70). Flüsterschätzungen reichten bis zu 4,98 Dollar.

Umsatz mit Anleihen, Zinsen, Währungen und Rohstoffen (FICC) bei 1,68 Milliarden Dollar (erwartet 1,65).

Equity Sales and Trading Umsatz 1,89 Milliarden Dollar (erwartet 2).

Investmentbanking Umsatz 2,05 Milliarden Dollar. Nach Aussage von Goldman Sachs reflektiere diese Zahl starke Umsätze bei Finanzberatung und Börsengängen.

Investment Management Umsatz mit Rekordumsatz von 1,84 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert in der frühen Vorbörse mit -0,9%. Liegt das daran, dass Netflix mit seinen eher enttäuschenden Zahlen von gestern Abend heute den Gesamtmarkt in den USA runterzieht?

Hauptaussage von Goldman in Kurzform: Läuft alles bestens. Zitat:

“Solid performance across all of our major businesses drove the strongest first-half returns in nine years. With a healthy economic backdrop and deep client franchises, the firm is well-positioned to invest in attractive opportunities to meet the needs of our clients and continue to generate earnings growth.”
~ Lloyd C. Blankfein, Chairman and Chief Executive Officer

Goldman Sachs-Quartalszahlen
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